Ein paar kleine Filmschnipselchen: Anscheinend hat Cillian Murphy Jason Isaacs im Film Retreat ersetzt, der Dreh soll im September beginnen. Zur Erinnerung: Da spielen auch Thandie Newton und David Tennant mit. Nichts gegen Jason Isaacs, aber Cillian Murphy und David Tennant in einem Film? Oh Gott, bitte lass das wahr sein, und lass nichts dazwischen kommen. Wenn ich nicht grad in der Uni-Bib sitzen würde, würde ich definitiv einen kleinen Freudentanz machen!
Deutlich weniger erfreuliche News (aber dafür wahrscheinlich für kaum jemand hier interessant): Zac Efron soll als nächstes in der Nicholas Sparks Verfilmung The Lucky One die Hauptrolle übernehmen. Ürgs – Nicholas Sparks? Und das auch noch gleich nachdem Zac gerade in einem Romanzen-Drama gespielt hat? Selten blöde Karriereentscheidung.
Bonuspunkte gibts aber dafür, dass Zac gerade seine eigene Produktionsfirma gegründet hat, die “Ninjas Runnin’ Wild” heißt. Tihi. Außerdem gibt es noch weitere, deutlich interessantere zukünftige Projekte, bspw Snabba Cash – das geht dann schon wieder in Ordnung.
Ich hol noch ein bisschen die aktuellste Inkarnation von Sherlock Holmes auf: Guy Ritchies Film mit Robert Downey Jr. und Jude Law ist ebenfalls eine Modernisierung – wenn auch nur stilistisch. Also in historischem Setting, aber im Gewand eines Action-Adventures und an die Sehgewohnheiten eines modernen Publikums angepasst. Und das funktioniert eigentlich ziemlich gut.
Eine Fortsetzung ist bereits in Planung, was das Ende dieses Films auch nahelegt; der Dreh soll im Oktober starten und der Film dann nächstes Jahr ins Kino kommen. Sehr schön. Weiterlesen »
Die erste Episode des Moffat/Gatiss-Sherlocks am Sonntag heißt “A Study in Pink”, und darin treffen Holmes und Watson zum ersten Mal aufeinander und lösen den Fall einer in einem verlassenen Haus gefundenen Leiche – offensichtlich also eine Version von Conan Doyles erster Holmes-Story “A Study in Scarlet”.
Wer sich schonmal darauf einstimmen will, kann das mit einer anderen Adaption eben dieser Story machen, und zwar Neil Gaimans Kurzgeschichte “A Study in Emerald”. Diese gibt es nämlich auf Gaimans Seite zum herunterladen (in schicker 19.-Jahrhundert-Zeitung-Aufmachung), und sie bietet eine interessante Kombination: Hier trifft Sherlock Holmes auf H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos. In Gaimans Händen wird daraus natürlich eine großartige Kurzgeschichte – geheimnisvoll, gerissen und mit einem Hugo Award ausgezeichnet. Macht auch Spaß, wenn man wie ich nicht so vertraut mit Lovecraft ist, aber ein bisschen Holmes-Wissen sollte man mitbringen, um die Geschichte richtig genießen zu können. Weiterlesen »
Als Vorbereitung auf Sherlock hab ich mal die Uni-Videothek ausgebeutet und vier Filme der Sherlock-Holmes-Filmreihe mit Basil Rathbone als Holmes und Nigel Bruce als Watson mitgenommen: The Secret Weapon, The Woman in Green, Terror by the Night und Dressed to Kill.
Moffat und Gatiss versetzen in ihrer Adaption Sherlock Holmes in die heutige Zeit – eine Idee, die keinesfalls neu ist. Vielmehr tat das die überwiegende Mehrheit der Filme aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, nur, dass das damals noch keinen so großen Unterschied machte. Die Filmreihe mit Rathbone und Bruce ist tatsächlich die erste, die ihre Handlung in die Viktorianische Zeit zurücklegte – allerdings auch nur für die ersten beiden Filme, für den Rest wurde Holmes in die Gegenwart geholt.
Die vier hier besprochenen Filme sind alle ziemlich kurz (ca 70 Minuten) und mäßig unterhaltsam: Weiterlesen »
Wie schon vor einem Monat angekündigt, hat Amanda Palmer nun ihr Radiohead-Cover-Album mit dem obigen schönen Titel herausgebracht. Und der sagt eh schon alles: Amanda spielt Ukulele-Versionen von Radiohead-Songs, genauer gesagt von Fake Plastik Trees, High and Dry, No Surprises, Idioteque, Exit Music (For a Film) und zwei Live-Versionen von Creep. Also hauptsächlich ältere Lieder, die eigenen sich wohl auch besser für Ukulelen *g* Jedenfalls ist das Album sehr toll geworden, und jeder sollte zumindest mal reinhören – das geht praktischerweise auch gleich hier (da kann man jeweils zum nächsten Song weiterschalten):
Das ganze Album kann man hier kaufen, nach dem von Radiohead bewährten “Zahl soviel du willst”-Prinzip – ein Minimalbetrag von 84 Cent ist notwendig, um die Lizenzrechte an Radiohead zu zahlen, darüber hinaus darf man selbst bestimmen. Also: Anhören, für klasse befinden und kaufen!
Die Werbung für Charlie St. Cloud läuft inzwischen auf Hochtouren, schließlich läuft der Film nächste Woche an. Deshalb werden wir auch schon gut mit Filmschnipseln versorgt. Eine gute Sammlung von allem sonstigen Promo-Material (Interviews etc..) findet ihr in diesem Livejournal, hier gibt es jetzt vier Filmclips, die in den letzten Tagen veröffentlicht wurden:
Fangen wir mit meinem Lieblingsclip an: Charlie und Tess sprechen über Boote. Ich bin doch so ein Segel-Fangirl:
Ich hab schon lang nichts mehr zu Sherlock gesagt, obwohl das eins der Hibbel-TV-Projekten diesen Sommer ist, also muss man das jetzt mal vorstellen: Steven Moffat, bekanntermaßen Showrunner von Doctor Who, und Mark Gatiss, toller Autor von Doctor-Who-Dingen und anderem, haben sich eine neue Sherlock-Holmes-Serie ausgedacht. Und zwar in die heutige Zeit verlegt, aber gleichzeitig dem Original von Arthur Conan Doyle gerecht werdend. Mit Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes, Martin Freeman als Dr John Watson und Rupert Graves als Inspector Lestrade – lauter Schauspieler, die ich sehr gern mag. Und nun gibt es auch endlich was von der dreiteiligen Serie zu sehen: Da gibt es ein Interview mit Moffat und Gatiss und einen schicken Trailer:
Die Holmes-Fans zufrieden stellen wird nicht einfach, aber ich finde, das sieht schon mal klasse aus. Auch wenn ich gespannt bin, was Sherlock Holmes im 21. Jahrhundert so besonders machen wird, schließlich wird ein beträchtlicher Teil seines Talentbereichs heute von der Forensik erledigt. Aber bei dem Talent vor und hinter der Kamera kann eigentlich nichts groß schiefgehen – also freuen wir uns mal. Nächsten Sonntag gehts los.
Wie passend – da kommt man von einem Tag am See zurück, und dann warten solche Bilder auf einen. Gah. Das ist aus “Christopher and His Kind”, einem BBC-Two-Drama über den Autor Christopher Isherwood und seine Zeit in Berlin vor dem zweiten Weltkrieg (wer Isherwood nicht kennt: Sein “A Single Man” wurde gerade mit Colin Firth verfilmt). Matt Smith spielt die Titelrolle, außerdem sind auch Lindsay Duncan, Imogen Poots und Toby Jones dabei. Bei Blogtor Who gibt es noch eine größere Version des Bildes und vor allem einen kleinen Trailer zu dem Film. Sieht sehr gut aus, da freun wir uns drauf.
Während man sich da konkret freuen kann, gibt es von unserm Alt-Doctor erstmal nur neue Gerüchte: Es wird gemunkelt, dass er für die Rolle des Bruce Banner/The Incredible Hulk in dem neuen Avengers-Film im Gespräch ist. Die Rolle wurde ja kürzlich von Edward Norton gespielt, aber in dem kommenden Marvel-Superhelden-Film ist dieser definitiv nicht dabei und soll mit einem bekannten Schauspieler ersetzt werden. Gerüchten zufolge soll Joss Whedon bei diesem Film Regie führen, und genaueres wird auf der San Diego Comic Con Ende Juli bekannt gegeben.
Durch Serverprobleme meines Webhostingservices gestern Abend sind ein Post und einige Kommentare verschwunden. Ich schau heute Abend mal, ob ich noch was machen kann – jetzt geht’s erstmal an den See
Kaum ist die erste Staffel mit dem elften Doctor Matt Smith vorüber, gibt es tolle News zum Weihnachtsspecial: Und zwar wurde bestätigt, dass Michael Gambon und die walisische Sängerin Katherine Jenkins mitspielen werden. Besonders über Michael Gambon freue ich mich sehr. Wer mit dem Namen nicht automatisch was verbindet: das ist der aktuelle Dumbledore in den Harry-Potter-Filmen, und natürlich ein großartiger Schauspieler in allen möglichen anderen Filmen und TV-Produktionen. Klasse, dass der jetzt auch bei Doctor Who dabei ist.
Außerdem behauptet Journalist Lizo Mzimba, dass wir dieses Jahr eine Doctor-Who-Variante von Dickens Weihnachtsklassiker “A Christmas Carol” bekommen. Diese Info würd ich momentan noch nicht hundertprozentig glauben, allerdings hat Lizo schon wirklich Insiderinfos. Wenn es stimmt: Es ist nun zwar nicht gerade originell, sowas zu machen – irgendwie macht doch jedes Weihnachten eine Show eine Christmas-Carol-Variante (letztes Mal war Catherine Tate dran) – aber die Doctor-Who-Version könnte schon auch interessant werden. Also bleiben wir mal optimistisch und warten auf weitere Neuigkeiten.
(Das Special wird übrigens nicht “Father Who?” heißen, da hat Lizo einen Fehler gemacht. Zum Glück – was für ein dämlicher Titel…)
Ich hab ja gerade eingekauft, eine gute Gelegenheit um mal ein paar Big Finish Hörspiele zu besprechen. Den Auftakt macht The Holy Terror, ein Hörspiel des sechsten Doctors mit seinem Companion Frobisher, das von Fans zu den Klassikern der Doctor Who Hörspielreihe gezählt wird. The Holy Terror ist nicht nur ein sehr großartiges Big-Finish-Hörspiel, man braucht dafür auch kein Hintergrundwissen anderer BiFis, und damit ist es hervorragend geeignet als Einstieg für Big-Finish-Neulinge. Weiterlesen »
Eins der besten Dinge der neuen Doctor Who Staffel war für mich Arthur Darvill als Teilzeit-Companion Rory. Problem dabei ist nur, dass Rory ja nur in manchen Episoden dabei ist, und Darvill dazu auch sonst noch nicht so viel Fernsehauftritte hatte, dass man da frischgebackenes Fangirl zufriedengestellt werden könnte. Was wir allerdings haben, ist Musik. Darvill schreibt nämlich auch Musik, bspw das Musical “Been So Long”, hier gibts einen Trailer bei dem man auch Arthur kurz (am Keybord) sieht. Und er hatte seine eigene Band, Edmund. Da gibts nicht viele Infos, aber natürlich eine MySpace-Seite, auf der man sich ein paar Songs anhören kann. Die sind nicht weltbewegend, aber durchaus ganz nett. Klingt ein bisschen so, wie man sich eine Band von Rory vorstellen würde Einen Live-Auftritt kann man sich dabei auch ansehen und Darvills Wischmop-Frisur bewundern. Und einen Youtube-Channel gibts auch, mit etwas seltsamen Kurzfilmen…
Nun ja, es ist wohl gut, dass Arthur Darvill seine Band für seine Schauspielkarriere aufgegeben hat. Aber es ist trotzdem nett, jetzt diese alten Sachen auszugraben *g*
Mal kurz ein bisschen Werbung: Big Finish veranstaltet heute eine Sonderaktion, bei der man ein den ersten Teil eines Doctor-Who-Hörspiels kostenlos herunterladen kann (mit dem fünften Doctor und Nyssa, Tegan und Turlough!) und außerdem die ersten fünfzig Hörspiele der Doctor-Who-Reihe für je nur 5.53 Euro plus Versandkosten, oder nur 5 Euro als Download, kaufen kann. Die ideale Gelegenheit, sich mal in die Welt der Doctor Who Hörspiele ranzutasten, wenn man bisher gezögert hat – Empfehlungen findet ihr beispielweise bei muerps hier. Oder natürlich die eigene Sammlung zu vervollständigen.
Aber nicht zulange zögern – diese Sonderaktion gilt nur heute!
Das momentane Kinoprogramm ist ziemlich langweilig, aber man kann sich ja mal auf die bald kommenden Filme freuen. Charlie St. Cloud kommt in den USA am 30. Juli und bei uns dann etwas verzögert dann wohl am 7. Oktober. Zum Start des dritten Twilight-Films Eclipse gibt es jetzt aber immerhin einen neuen Trailer. Der ist etwas holpriger geschnitten als der erste Trailer, verrät aber mehr über die Story und lässt den Autounfall raus.
Und dann hätten wir da auch noch einen etwas älteren TV-Spot, der aber auch ganz nett ist: Weiterlesen »
Im Fußball haben wir sie grad besiegt, also würdigen wir als Trostpflaster mal einen Bereich, in dem uns England überlegen ist. Nicht nur bei TV-Serien, das ist ja schon länger klar. Überrascht hat mich in den letzten Wochen aber, dass das auch irgendwie für auch britische Politik gilt. Nicht, dass die besser ist, aber sie ist definitiv unterhaltsamer. Das mag daran liegen, dass man bei Politik, die einen nicht direkt selbst betrifft, besser drüber lachen kann, aber wohl hauptsächlich daran, dass sich im Internet zu britischen Politikern mehr Parodien und andere alberne Fandinge finden.
Es folgt also ein kurzer Überblick darüber, warum britische Politik witziger ist als unsere – selbstverständlich kein bisschen ernst gemeint Weiterlesen »
Uh… schon lange kein Update mehr hier. Und ich hab nichtmal eine ordentliche Ausrede wie Uni-Stress, fehlender Internetzugang oder Krankheit. Nur eine Kombination aus Faulheit und eher wenig Sachen, über die ich schreiben wollte – nachdem ich in den letzten Wochen viel Doctor Who mit Freundinnen geschaut hab, bin ich zu wenig anderen Filmen oder Serien gekommen. Oh, und die WM natürlich. Aber ich gelobe Besserung.
Jetzt heißt es aber erst einmal Vorfreude auf das Finale der fünften Doctor Who Staffel mit einer Mischung aus Hibbeln, Bangen und Rätseln, wie Moffat die Handlungsfäden zusammenführen wird und einen zufriedenstellenden Abschluss basteln wird. Ich hatte heute morgen schon einen kleinen Eeeeks!-Moment, als der Radiosprecher das Datum durchgegeben hat…
Jetzt habe ich es also auch endlich geschafft, My Name Is Khan zu sehen, die lang ersehnte Wiedervereinigung von 90er-Traumpaar Shahrukh Khan und Kajol, unter Regie von Karan Johar. Und obwohl da so viele “typische” Bollywood-Romanzenelemente zusammen kommen ist My Name Is Khan sicher keine typische Bollywood-Romanze, sondern will ganz ernst Themen wie Behinderung und Religionsvorurteile angehen.
Seit letzten Donnerstag läuft My Name Is Khan auch in Deutschland im Kino, synchronisiert und gekürzt – mehr dazu dann weiter unten. Weiterlesen »