Filmkritik: DHOOM (7/10)

11. March 2006

dhoom-cover.jpgNachdem mir heut kein Shashi ins Haus geliefert wurde, hab ich mich doch gleich an die Dhoom-Review gesetzt – vermutlich werde ich nämlich das mit dem DVD-Kaufen doch vorerst sein lassen. Ich würd aus gestern genannten Gründen doch eh wohl nur die Synchro schauen *g*
Das bedeutet natürlich, wie schon bei KMG und Kaal, dass ich nur die deutsche RTL II-Fassung kenne und bewerten kann – doch Dhoom scheint mir eh kein Film zu sein, der viel von seinem Reiz aus den Originaldialogen zieht.

Regisseur: Sanjay Gadhvi
Musik: Salim, Sulaiman, Pritam Chakraborty
Darsteller: Abhishek Bachchan, John Abraham, Uday Chopra, Rimi Sen, Esha Deol
Crew: Aditya Chopra, Yash Chopra (producers)
Erscheinungsjahr: 2004

STORY
Kabir (John Abraham) und seine Gang führen die Polizei mit ihren perfekten Raubzügen auf Motorrädern an der Nase herum – bis ACP Jai Dixit (Abhishek Bachchan) ihre Spur aufnimmt. Der ehrgeizige Polizist kommt aber auch nicht an sie heran, weswegen er sich Hilfe aus ihrem Milieu sucht: den Rennfahrer und Mechaniker Ali (Uday Chopra). Gemeinsam heften sie sich an Kabirs Fersen…

REVIEW
Ich sollte voranstellen, dass ich wenig Ahnung von Actionfilmen im Allgemeinen und Motorrad-Rennen-Actionfilmen im Speziellen hab – ob also die Actionszenen gelungen, kopiert oder langweilig sind, kann ich nicht ernsthaft beurteilen. Und die Tatsache, dass mir Dhoom besser gefallen hat als alles andere was ich aus der Richtung kenne, zählt damit auch nicht viel.

dhoom-telefon.jpgAber das zeigt schon: selbst wenn man mit dem Genre an sich nichts anfangen kann, hat Dhoom doch so seine Reize. Für mich waren das in erster Linie die Schauspieler, die zwar in einem Actionfilm naturgemäß keine großartigen Leistungen bringen können, aber dafür wunderbar ihren Charme und ihre Coolness ausspielen dürfen. Es ist wirklich eine Freude, den Darstellern beim schlichten Cool-Sein zuzusehen – wen kümmert denn da schon die Handlung?

An erster Stelle hier natürlich Abhishek Bachchan. Obwohl ich ein wenig enttäuscht war, weil er in Dhoom nichtmal halb so charismatisch wie in den anderen Filmen die ich von ihm kenne war, reicht seine Ausstrahlung doch immer noch locker, einen solchen Film zu tragen. Ich fand seinen Charakter auch keineswegs zu humorlos, gerade diese trockene Ernsthaftigkeit war doch schon wieder lustig.
John Abrahams mimt seinen kaltblütigen Gegenspieler und überzeugt mit…ähhh…ich würd ja gern „überzeugt mich schauspielerischen Höchstleistungen“ oder so was schreiben. Tatsächlich bin ich aber in erster Linie von seiner herrlich lässig-coolen Art und natürlich von seinem Äußeren beeindruckt. Und von diesem Blick. Ich brauch dringend mal einen John-Abraham-Film im Original…ich kenn ja seine Stimme gar nicht. Schrecklich…äh, wo war ich? Achja, Dhoom. Nachdem ich diese beiden Schauspieler also wunderbar finde, hat der Film eigentlich eh schon gewonnen gehabt. Zudem gibt’s genügen Szenen mit beiden zusammen, die dann immer besonders cool geworden sind. Sehr schön.

dhoom-john.jpgVergessen darf man aber auch Uday Chopra nicht, nachdem er mit in Mohabbatein ganz furchtbar genervt hat, war ich hier positiv von ihm überrascht. Klar, auch hier blödelt er herum – aber diesmal passt das wunderbar in den Film. Gegenüber der personifizierten Coolness, verkörpert von Abhi und John, bietet sein alberner Humor ein recht angenehmes Gegengewicht. Meistens zumindest.
Neben den drei Hauptdarstellern gibt’s noch eine Handvoll Gangmitglieder, die man vergisst sobald sie aus dem Bild sind, ein paar anderen Nebendarsteller für die das selbe gilt – und noch zwei nette Damen, damit die Helden was zum flirten und tanzen haben. Mehr haben die aber auch wirklich nicht zu tun. Rimi Sen als Abhis Ehefrau bekommt eine sexy Einführung und ein paar niedliche Szenen aber hat sonst keine bedeutende Rolle. Bei Esha Deol hat man zumindest versucht sie etwas in die Handlung zu integrieren, doch das klappte auch nicht so recht, sie bleibt nur eine sexy Beigabe. Was solls, wenn wir eh schon Abhi und John haben, können die Herren der Schöpfung auch ein wenig was zum ansehen bekommen…

dhoom-motorrad.jpgDie Handlung führt unsere Helden jetzt von einer schicken Szene zur nächsten, durch ein paar Actioneinlagen und Verfolgungsjagden, gewürzt mit einigen Songs. Sonderlich spannend wird Dhoom dabei nie, dazu ist er wohl einfach zu vorhersehbar – aber ich wollte ja auch weniger mitfiebern als mich unterhalten, deswegen hat mich das keineswegs gestört. Unterhaltung bietet der Film jedenfalls genügend, er ist erstaunlich kurzweilig ohne irgendwelche Längen oder Hänger.

Dhoom bietet eine gelungene Mischung aus charismatischen Darstellern, netter Action, genügend coolen Szenen, meistens funktionierendem Witz und ganz guter Musik, gewürzt mit ansehnlichen Schnittechniken (Splitscreens ect.). Tiefgang sucht man genauso vergebens wie eine logische Handlung, aber das will in einem solchen Film ja eh keiner sehen. Damit bleiben zwei Stunden tolle Unterhaltung, die man auch weiterempfehlen kann.

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4 Antworten zu “Filmkritik: DHOOM (7/10)”

  1. Faton sagt:

    der film ist der beschter film auf der ganzen weld das ist aler beschter film

  2. Anonymous sagt:

    ICH FIND EUCH SUPER COOL

  3. egzona sagt:

    ich finde indisch sowieso cool aber dhoom ist sooooooo geil!!!!! der beste der zu denn krasen gehört, zu denn liebesfilmen ist natürlich devdas (flamme unserer liebe

  4. Kongero sagt:

    ich will doom die jagt beginnt anschauen wei geht dass

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