Filmkritik: NAMAK HARAAM (7.5/10)

17. May 2006

MUSIK
Nach Deewaar leider erneut ein Soundtrack von R.D. Burman, der zwar generell ganz hübsch ist, aber irgendwie auch überflüssig und bei dem die Songs manchmal nicht so recht in den Film passen wollen. Die Songnamen sind wieder von IndiaFM, falls da Fehler sein sollten bitte ich die zu entschuldigen. Achja, im Film taucht auch noch ein kleines Holilied auf, dass hier nicht aufgeführt wird, das ist aber eh nur kurz und ziemlich typisch.

Sooni Re Sejaria – typisches Kurtisanen-Lied, zwar nicht übel, aber halt doch schon oft genug gehört und hier im Film auch noch ziemlich unnötig.

Diye Jalte Hain – öh ja. Somu singt Vicky ein Lied über Freundschaft vor. Dabei schmachtet Rajesh Amitabh mehr an als er es später mit Rekha machen wird, füttert ihn, zwinkert ihm zu, zündet ihm seine Zigarette an und knuddelt ihn. (Was im Prinzip nicht schlimm ist, bei mir aber automatisch die Assoziation zu Jean Paul und seine Briefe zu seinem namak-streit.jpgFreund herstellt (Nachwirkungen vom Deutsch-Lernen halt), und ich Gedanken an Deutsch momentan eher vermeiden möchte…)

Nadiya Se Dariya – schön melodiöses Lied darüber, warum Alkohol so wichtig ist. Klingt zwar niedlich, ist aber eigentlich ziemlich tragisch

Woh Jhoota Hai Vote Na Usko Dena – ich würd mal sagen, Kalyanji-Anandji haben sich dieses Lied ein paar Mal zu oft angehört bevor sieMain Kachi Angoor Ki Ber” für Chori Mera Kaam geschrieben haben – da gibt´s so einige à„hnlichkeiten in der Melodie. Dieses Lied ist auch ganz nett (wobei mir die geklaute Kalyanji-Anandji-Version besser gefällt), und Rekha darf ein bisserl tanzen

Main Shair Badnaam – trauriges und bewegendes Lied, das Somu für einen Freund singt. Ich frag mich bloß, wie man in der Situation so klar und sicher singen kann…

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3 Antworten zu “Filmkritik: NAMAK HARAAM (7.5/10)”

  1. mirie sagt:

    Och man, Rekha hat nur eine kleine Rolle? Dann ist der Film für relativ uninteressant. Ich wollte sie doch mal in jungen Jahren sehen…

    7.5 Punkte sind ja eigentlich ganz gut, aber deine Review klingt nicht unbedingt so, als ob mir der Film viel Freude bereiten würde – da gibts wohl von allen Beteiligten besseres… Trotzdem danke für die Review! :)

  2. Maria sagt:

    Ja, Rekha kommt wirklich etwas zu kurz. Zum nachgucken, wie sie damals ausgesehen hat reichts zwar schon, aber es rentiert sich wohl nicht, nur wegen ihr den Film zu kaufen.
    Und ich denke auch, dass es von allen Beteiligten Besseres gibt – Namak Haraam ist zwar gut, aber man kann ihn wohl auch auslassen. Wobei, die 6 $ die er momentan bei nehaflix kostet wäre er sicherlich wert…aber wie gesagt, er muss nicht sein.

  3. sbansban sagt:

    Hi Maria,

    Deine Rezensionen sind so gut, Ich kann kaum glauben dass Du kein Profi bist!!

    Kennst Du zufaellig diese Site mit mehr als 100 Rezensionen von Bollywood Filmen, von einem Amerikanischen Professor an der Uni von Iowa erstellt, die er bei seinem Hindi-Film Kurs einsetzt – die Hauptseite ist http://www.uiowa.edu/~incinema/.

    Die Rezension von Namak Halal ist zwar nicht auf dieser Liste, aber es gibt schon Rezensionen von anderen Hrishikesh Mukherjee Filmen.

    Weil ich weiss dass Du sehr gut Englisch kannst, hier noch ain Paar Links zu Hrishikesh Mukherjees Nachruf:

    http://specials.rediff.com/movies/2006/aug/28slide1.htm

    http://in.rediff.com/entertai/hrishida06.html?zcc=rl

    http://www.rediff.com/movies/2006/aug/30raja.htm

    http://news.independent.co.uk/people/obituaries/article1222381.ece

    http://www.timesonline.co.uk/article/0,,60-2333819,00.html

    Tschuess!!

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