GURU-Soundtrack-Review

18. November 2006

gurucd-cover.jpgKaum verwunderlich, dass dem Guru- Soundtrack von mir freudig entgegen gehibbelt wurde, die Kombination A.R. Rahman + Mani Ratnam + Gulzar klingt natürlich äußerst vielversprechend. Entsprechend hoch waren natürlich meine Erwartungen an diesen Soundtrack – und die wurden, soviel sei vorweggenommen, auch tatsächlich voll erfüllt. Rahman würd uns ja nie enttäuschen. Und wie es sich für einen Rahman-Soundtrack gehört wird der auch immer besser je öfters man ihn hört und je mehr Einzelteile der Songs sich einem erschließen. Jetzt muss nur noch der Film genauso genial werden.

Barso Re – es hat sich in den Promos schon angedeutet wie genial dieser Song werden würde, jetzt können wir das ganze Ausmaß davon hören. Wow. Ein großartiges Lied, das mit jedem Mal besser wird – und Shreya Ghosal singt herrlich verspielt und energievoll. Rahman beim zaubern – ich bin hin und weg.

Tere Bina – dieser Song ist ein bisserl typischer und weniger überragend wie Barso Re, ist aber immer noch ein tolles Lied. Der Meister singt selbst und rundet seinen Song damit hervorragend ab – zum Träumen.

Ek Lo Ek Muft – Bappi Lahiri (der mir vor kurzem als Komponist von Namak Halaal begegnet ist) singt diesen spaßigen und interessant instrumentierten Song. Muss man vielleicht etwas öfters hören, weil der Sound doch erstmal ungewohnt klingt dann fängt man aber garantiert an diesen Song zu lieben.

Mayya – das dürfte dann Mallika Sherawats Item Song sein. Faszinierender Song mit arabischen Einflüssen und einer dunklen und hypnotischen Note, gefällt mir sehr gut – und macht sehr gespannt auf die Umsetzung

Ay Hairathe – Rahman nimmt Teile von Tere Bina und zaubert daraus diesen ruhigen, verträumten Song, schön gesungen von Hariharam und Alka Yagnik.

Baazi Laga – Udit fängt zu singen an und ich muss automatisch breit grinsen. Das passt auch, weil dies ein sehr fröhlicher, flotter und spaßiger Song. Verbreitet einfach gute Laune und man kommt kaum drum rum hier herumzuwackeln…

Jaage Hain – wunderschöne, bewegende Melodie, deren Kraft sich immer weiter steigert, spätestens wenn der Chor einsetzt bin ich hin und weg. Rahman singt hier auch wieder selbst, sein erster Einsatz ist niedlich-zerbrechlich, dann geht er in die Vollen und singt wunderschön. Hach. Ich glaub, ich kann wetten, dass ich bei diesem Lied im Film dann heulen muss.

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9 Antworten zu “GURU-Soundtrack-Review”

  1. mirie sagt:

    Hab zwar noch nicht alle Songs gehört, aber mein erster Eindruck ist ähnlich begeistert wie deiner. Vor allem “Barso Re” ist einfach genial. Mit “Mayya” konnte ich mich dafür noch nicht wirklich anfreunden, irgendwie etwas anstrengend…

  2. Maria sagt:

    Vielleicht kommt das mit Mayya noch, mir gefällt der doch sehr, aber Rahman-Songs brauchen manchmal ein wenig bis man sie ganz schätzen lernt. Ein bisschen zu lang ist er vielleicht, der könnte auch eine Minute früher enden (und dafür Barso Re länger machen? Bitte?).

    Bleibt noch zu testen, ob sich der Guru-Soundtrack als kompatibel mit meinem Auto erweist. Das ist der Don-Soundtrack nämlich nicht, das sind die einzigen Lieder, die in meinen Autolautsprechern knarzen und zischen (ganz besonders schlimm bei Yeh Mera Dil…). Hoffentlich passiert das hier nicht auch …

  3. bollyaddict sagt:

    Mir gefällt der Soundtrack auch, aber ich bin (noch?) nicht 100%ig begeistert – es ist ja schön, wenn ein Meister eine unverkennbare Handschrift hat, aber ich hab hier so ein wenig ein “alles schon mal so ähnlich gehört”-Gefühl. Ek Lo Ek Muft gefällt mir so zum reinen Zuhören erstmal nicht so dolle, aber das kann natürlich im Kontext des Films nachher ganz anders wirken. Auch Jaage Hain ist nicht so mein Geschmack, besonders zum Ende hin, das ist mir zu bombastisch. Meine Lieblingsstücke sind bis jetzt Tere Bina und Baazi Laga (da kommt auch bei mir der Udit-Bonus zum Tragen – aber damit stehen wir im Gegensatz zu den meisten “offiziellen” Musikkritikern, Maria). Ich bin sicher, dass sich da bei häufigerem Hören – und dann vor allem beim Film Anschauen – noch einiges in der Rezeption ändern kann. Hoffentlich bemüht Ashraf sich um den Film und bekommt ihn dann auch! Das wär doch zu und zu schön …

  4. Maria sagt:

    Hm, das “hab ich schonmal gehört”-Gefühl hatte ich jetzt nie, kannst du das irgendwo genau festmachen oder ist das eher bloß so generell?
    Das bombastisch-epische in Jaage Hain muss man natürlich im Film richtig einsetzen, damit es gut wirkt und nicht irgendwie pseudo-heroisch herüberkommt – aber ich denke, da brauchen wir uns bei Ratnam keine Sorgen machen, der hat das sicher gut im Griff.
    Baazi Laga ist einfach sooo fröhlich, ein richtiger Aufsteller – die offziellen Kritiker haben ja bloß keine Ahnung ;-)

    Wär wirklich zu schön, wenn wir den Film so bald wie möglich im Kino sehen könnten – ich hoffe bloß, Ashraf meint nicht, so ein Thema wär in Deutschland weniger gefragt oder so…

  5. maximal sagt:

    sorry, passt nicht in diesen thread. wollte nur bescheid geben, dass die werbung keine leeren flächen mehr erzeugt. es läuft seit 3 tagen ca. alles wunderbar.
    gruss

  6. Maria sagt:

    Ah, sehr schön, das hör ich natürlich gern! Dann sollte es jetzt hoffentlich bei jedem passen – endlich! *g*

  7. zlabya sagt:

    I utterly agree with your review. It’s one of Rahman very best compositions, with Swades and Dil se.

    Nice blog, by the way!

  8. sneha sagt:

    i love this film!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! its wonderful

  9. ogfkose sagt:

    ergergzrdtzfrtz

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