Simon Pegg, Teil 1: TV-SERIEN

23. November 2007

pegg-spacedcover.jpgLang angekündigt (das ist Simon aber hier im Blog gewöhnt, mehr dazu im nächsten Teil) gibt es nun endlich den ersten Teil meiner Simon Pegg Schmachtreihe. Um ein bisschen zu erklären und illustrieren, warum ich in letzter Zeit so wenig Bollywood geschaut hab, und natürlich auch um Simon Pegg zu preisen und vielleicht ein paar Leute für ihn zu interessieren. Nachdem ich eine ganze Menge zu Simon Peggs Schaffen zu sagen hab, hab ich das mal in (vorraussichtlich) drei Teile aufgeteilt – dieser erste Teil dreht sich um ein paar der Serien, in denen Simon Pegg auftaucht. Hauptsächlich wäre das Spaced und etwas zusätzliches Doctor-Who-Geschmachte.

SPACED

Spaced ist eine britische Sitcom von 1999-2001, die von Simon Pegg und Jessica Stevenson geschrieben wurde. Die beiden spielen auch die Hauptrollen, Regie führt Edgar Wright und Simons bester Freund Nick Frost hat eine Nebenrolle. Damit findet hier das Dreamteam Wright-Pegg-Frost zusammen, und mit der tollen Unterstützung der großartigen Jessica Stevenson kann da ja nur Gutes herauskommen. Tut es natürlich auch.

Kurz zur Handlung: Spaced dreht sich um Comiczeichner Tim Bisley (Simon Pegg) und Journalistin Daisy Steiner (Jessica Stevenson), die sich als Paar ausgeben um eine Wohnung im Haus von Marsha (Julia Deakin) zu bekommen. Außerdem im Haus wohnt noch Brian (Mark Heap), ein Künstler, und häufig kreuzen auch Tims bester Freund und Armeefanatiker Mike (Nick Frost) und Daisys modebewusste und oft sehr taktlose Freundin Twist (Katy Carmichael) auf.

Spaced trägt deutlich die Handschrift späterer Pegg-Wright-Arbeiten – Edgars Regiestil ist schon recht typisch, wenn auch noch nicht so ausgerpegg-spacedsw.jpgeift wie später, bzw natürlich auch mit weniger Budget entstanden. Vor allem aber ist Spaced äußerst witzig. Simon und Jessica haben ein herrlich humorvolles Drehbuch geschrieben, voller schön funktionierenden Gags und wunderbar skurrilen, aber doch lebensechten und charmanten Figuren. Tim, Daisy, Mike, Brian, Marsha und Twist haben alle ihre Macken, sind aber trotzdem sehr liebenswürdig. Als Simon-Pegg-Fangirl wächst einem natürlich besonders Tim schnell ans Herz – und das, obwohl er oft grummelig sein kann und seine wasserstoffblonden Haare eigentlich wirklich albern sind. Aber Daisy ist ebenfalls klasse, auch wenn Jessica vor allem in der ersten Staffel unter der unvorteilhaften Garderobe zu leiden hat. Die gehört halt zum Charakter. Und die ersten Simon-Nick-Buddy-Momente bekommen wir hier auch – die beiden haben auch hier schon eine wunderbare Chemie zusammen.

Besonders großartig an Spaced sind die unzähligen Anspielungen auf Filme/Serien/Stars/Musik/Computerspiele – die sind so zahlreich, dass es sich gelohnt hat, für die DVD eine extra Untertitelspur zu machen, die nur die Anspielungen auflistet. Und diese Untertitelspur hat wirklich Einiges zu tun. Das geht von recht subtilen Anspielungen allein durch Kameraeinstellungen oder Einspielen von Musik bis zum Nachstellen ganzer Star-Wars-Szenen (siehe ersten Screenshot). Die, die man erkennt, machen einfach riesig Spaß, die, die man nicht erkennt stören den Spaß natürlich auch nicht – und man kann ja alles dank Untertitelspur nachholen (eine hervorragende Ausrede, um die gesamte Serie noch ein zweites Mal anzuschaun. Und noch ein drittes Mal für den Audiokommentar, der großartig ist). Und bei manchem ist man schließlich entsetzt, dass es einem nicht von allein aufgefallepegg-spaced.jpgn ist (ich hab die Pulp- Fiction-Anspielung in der zweiten Staffel beim ersten Mal nicht erkannt, meine Güte, ist das peinlich…)

Natürlich gibt es auch einige Verbindungen zwischen Spaced und Shaun of the Dead bzw Hot Fuzz – manchmal wurden Dinge ausgebaut (in Staffel 1 gibt´s eine Resident-Evil-Zombie-Sequenz, deren Dreh dem Team so Spaß gemacht hat, dass sie daraus einen ganzen Film gemacht haben), und so einige Ideen wiederholen sich in variierter Form, bspw das Pläne- für-den-Tag- Schmieden. Alles wirkt so aus einem Guss, dass man bei einer Szene, in der eine Figur in Spaced “exacerbate” sagt, erstmal zurückspult und sich wundert, warum niemand fragt was das denn hieße (in Shaun und Hot Fuzz (dort in den Deleted Scenes) ist das ein running gag). Und manchmal sieht man die Anfänge von Witzen aus den Filmen – im Spaced Audiokommentar reden Simon und Edgar noch darüber, dass Nick Frost behauptet hat eine Szene mit dem Hund wäre schwer zu drehen weil Hunde nicht nach oben schauen können, in Shaun finden wir das im Film wieder.

Ich kann Spaced also nur weiterempfehlen – wer Shaun of the Dead und Hot Fuzz mag, wird sicherlich auch mit dieser Serie seine Freude haben. Gerade Shaun wirkt irgendwo wie die natürliche Weiterführung von Spaced (auf dem Audiokommentar scherzen Simon und Edgar, dass Shaun das Leben von Tim und Daisy zeigt, nachdem sie ausgezogen sind und ihre Namen geändert haben…)

McSpaced
Fox pegg-spacedmike.jpgplant anscheinend, ein Us-Remake von Spaced zu drehen, von Edgar Wright als “McSpaced” betitelt. Weder Simon noch Edgar wurden dazu kontaktiert, Jessicas Name taucht in den Pressemeldungen noch nichtmal auf – man kann sich also denken, wie die Macher von Spaced zu diesem Remake stehen. Die Chancen, dass daraus was wirklich Vernünftiges, Gutes wird, stehen wohl auch wirklich nicht besonders gut. Dazu bloß ein Kommentar von einem US-Produzenten, der schon mal vor sieben Jahren so ein Remake drehen wollte:
“We’d have to make a few changes of course. Lose the drugs and the swearing. And Mike’s character can’t have guns. Because in the United States, guns are kinda frowned upon”
à„h ja. Nein, keine gute Idee, wirklich nicht.

DOCTOR WHO – The Long Game

Kaddele war so lieb, mir neben Spaced auch noch eine Doctor-Who-DVD mitzuschicken, in der Simon Pegg einen Gastauftritt in einer Folge hat. Doctor Who ist eine britische Sci-Fi-Serie, die schon seit den 60ern läuft und ziemlich erfolgreich ist. Hauptfigur ist der Doctor, ein Alien, der mit seiner TARDIS (ein Raumschiff, das durch Zeit und Raum fliegt, aussieht wie eine Polizei-Notrufstation und innen größer ist als außen) mehr oder weniger ziellos herumfliegt, Abenteuer erlebt und immer wieder mal die Welt retten muss.

In der Episode in der Simon Pegg auftaucht ist der Doctor (Christopher Eccleston) gerade mit Rose (Billie Piper), ein Mädl von der Erde, die grad mit ihm mitreist, im Jahr 200 000 auf einem Nachrichtensatteliten gelandet, von dem alle Nachrichten für die Erde gesendet werden. Allerdings ist da irgendwie was nicht in Ordnung – und der mysteriöse Editor (Simon Pegg) scheint hinter all dem zu stecken…

Simon ist also (mehr oder weniger) der Bösewicht dieser Folge – und man darf wohl mit Recht sagen, dass diese Episode eigentlich nur wegen ihm gut ist. Der Rest schwächelt nämlich ein bisschen und hat einen ziemlich nervigen Nebenhandlungsstrang – doch es ist wirklich eine Freude Simon zuzusehen. Er hat sichtlich Spaß mit seinem Charakter und macht wirklich das Beste aus seinen Szenen. Zum Glück wird er nicht nur in ein paar kleinen Szenen abgefertigt, sondern hat auch wirklich einiges zu tun. Das ist dann auch wirklich das Beste an dieser Folge – mal abgesehen vom Doctor, aber den gibt´s ja eh immer.

Nachdem das hier ja ein Simon-Pegg- Schmachteintrag ist, muss ich mein Christopher-Eccleston- Gesabber pegg-doctorwho.jpgetwas zurückhalten. Also nur soviel: der Mann ist großartig. Ich kannte Eccleston zuvor eigentlich nur als Bösewicht in Elizabeth und 28 Days Later, wo er überzeugend fies, aber nicht unbedingt aufsehenerregend war. Ich war mir also nicht sicher, ob ich ihn genauso schnuffig finden würde wie Kaddele – aber sobald er zu grinsen anfängt, waren alle Bedenken wie weggeblasen. Eccleston kann tatsächlich sehr niedlich, charmant und knuffig sein.

Direkt nach dem ich diese meine erste Doctor-Who-Folge gesehen hab, war ich über gewisse Aspekte etwas verwirrt. Bspw die Jahreszahl – laut dem Doctor befinden wir uns hier im Jahr 200 000. Warum muss das denn so extreme Zukunft sein? Bei der Behauptung, dass wir in 198000 Jahren noch Englisch sprechen und heutige Kleidung tragen, bzw überhaupt noch in der unser heutigen Form existieren, stellt sich sogar mein Logikzentrum quer, das normalerweise sehr kulant bei solchen Dingen ist.

Jetzt, nachdem ich ein bisschen mehr Doctor Who kenne, seh ich das nicht mehr so schlimm. Das mit dem Englisch sprechen hat sich geklärt: es ist wahrscheinlich kein Englisch, die TARDIS übersetzt das nur – quasi Babelfischtechnik ohne kleine Fischchen im Ohr. Und für den ganzen Rest gilt: einfach nicht darüber nachdenken, sondern genießen. Das scheint mir für die meisten Doctor Who Folgen eine sehr wichtige Regel zu sein – sobald man anfängt das Ganze zu hinterfragen tauchen Ungereimtheiten auf, das kann man bei einer Serie über Zeitreisen einfach nicht verhindern, und die mindern den Spaß. Also lieber nicht große Gedanken machen, sondern diese Welt einfach akzeptieren. Der Doctor weiß schon was er tut.

Inzwischen bin ich ziemlich begeistert von dem, was ich bisher von der Serie gesehen habe – ihr könnt euch also wahrscheinlich auf einen Doctor-Who-Beitrag hier im Blog einstellen.

Andere Artikel zum Thema:

Tags: , , , , ,

12 Antworten zu “Simon Pegg, Teil 1: TV-SERIEN”

  1. Kaddele sagt:

    Yay! Zwei meiner Lieblingsdinge in einem Eintrag! Juhu!
    Pulp Fiction hatte ich zwar sogar erkannt, aber ich weiß noch, dass bei irgendeiner total offensichtlichen Anspielung so auf dem Schlauch stand, dass ich mir erstmal ans Hirn geschlagen habe, weil ich es beim Anschauen ohne Homage-o-meter nicht erkannt hatte.
    Wenn es dieses Zitat von dem Amerikaner nicht gäbe, wäre ich vielleicht gar nicht sooo besorgt, aber dabei hats mir schon den Magen zusammengezogen. Vor allem das mit den Waffen … klaaaaar.

    The Long Game ist wirklich eine der schwächeren Folgen der ersten Staffel – gut, am Ende der Staffel stellt sich dann so ein bisschen der Aha-Effekt ein, aber die Folge wird wirklich durch Simon Pegg gerettet. Es gibt da einen schicken Ausschnitt aus Doctor Who Confidential (wo er auch in der ersten Staffel, oder warens die ersten zwei?, der Sprecher ist, übrigens), wo er versucht den Namen des Monsters zu sagen – ich bin schier abgebrochen! :D

    Du darfst dich übrigens bei Doctor Who noch auf ein paar Auftritte von Leuten aus Spaced freuen – vor allem auf Jessica Hynes in Series 3, wo sie unglaublich gut ist. Und wesentlich vorteilhafter angezogen! (Edit: Und ich will ja nicht spoilern, aber in Series 3 gibts gleich noch einen Auftritt von jemandem, der in Spaced einen Gastauftritt hatte …)

    Das mit den Menschen in der heutigen Form wird in der dritten Staffel sogar mal angesprochen – der Doctor sagt dann, dass die Menschheit sich zwar in alle möglichen Richtungen entwickelt hat aber immer wieder zur Ausgangsform zurückkehrt. Wieso das so ist, wird natürlich nicht erklärt ;) . Die Jahreszahlen werden übrigens immer noch krasser – in Series 3 gehts bis ans Ende des Universums …
    Aber grundsätzlich gilt schon, dass man über die etwas unlogischeren Aspekte hinwegsehen sollte. Das fällt mir auch gar nicht so schwer, weil andere Sachen dafür umso besser funktionieren und weil alles ja relativ offen angelegt ist und man bei den meisten Sachen wirklich einfach auf den Doctor vertrauen kann. Auch wenn er manchmal ziemlichen Mist baut :D

  2. Maria sagt:

    Die Pulp-Fiction-Sache ist ja wirklich sooo deutlich, eigentlich, aber irgendwie hat da mein Filmgedächtnis wohl grad ein Nickerchen gemacht. Andererseits hab ich auch Anspielungen gesehen, wo eigentlich keine sind – ich bin mir aber trotzdem noch sicher, dass die Arbeitsamt-Frau eigentlich die Voodoo Lady aus Monkey Island ist. Auch wenn Simon und Jessica das vielleicht nicht wissen, es IST die Voodoo Lady *g*

    Das Zitat dieses Produzenten darf man ja eh nicht auf McSpaced übertragen, die Leute die das jetzt tatsächlich machen wollen sind ja andere Leute. Aber es trifft so ungefähr meine Befürchtungen, was dann mit Spaced passieren könnte… gut, es könnte auch wirklich gut werden, aber die Gefahr, dass da Mist herauskommt, ist doch etwas hoch…

    Ui, Simon als Sprecher? Klasse – ich hab schon fast alle meine Simon-Audiokommentare aufgebraucht *g* Ich könnt ihm stundenlang beim labern zuhören…
    Der Name ist aber auch schwer – nicht ganz so schlimm wie Raxacoricofallapatorius, aber trotzdem gemein ;-)
    Die Episode ist letztlich ja nicht wirklich schlecht, eben weil etwas mit Simon Pegg und Christopher Eccleston ja sowieso nicht schlecht sein kann, aber sie fällt gegenüber anderen Folgen schon ab. Es wär schon viel geholfen, wenn der Adam-Handlungsstrand weg wäre. Vielleicht sollte ich sie aber einfach nur nochmal gucken, ich hab die seitdem ich mich etwas besser mit Doctor Who auskenn nicht mehr am Stück geschaut – vielleicht würd das helfen. Beim ersten Mal war doch die Verwirrung (vor allem über das Englisch) etwas groß…

    Ich wär aber immer noch ganz glücklich, wenn es nicht sooo weit in die Zukunft gehen würd. Gibts keine Folgen, die einfach nur ein paar Jahrhunderte in die Zukunft gehen? Zumal bei Zukunfts-Sets die Gefahr der Künstlichkeit immer größer ist als bei Zeugs der Vergangenheit..
    Vielleicht werden die Jahrhunderte/Jahrtausende dazwischen nicht gezeigt, weil sich da die Menschheit grad in irgendwelche Richtungen entwickelt *g* Aber schön, dass das angesprochen wurde – eine Erklärung darf man sich halt selber dazu ausdenken. Vielleicht, weil Menschen gern an Bewährtem festhalten und sich deshalb immer wieder willentlich zurückentwickeln…

  3. Paint it Pink » Verity Lambert sagt:

    [...] hat es hingekriegt und pünktlich zum Jahrestag der Doctor Who Erstausstrahlung auch darüber zu bloggen. Und eigentlich müsste man so ein Jubiläum auch schick feiern – nur leider gibts heute auch eine [...]

  4. Kaddele sagt:

    Ich habs grad nachgeschaut – Simon Pegg hat nur die Confidetials der ersten Staffel erzählt, dann waren es Mark Gatiss und Anthony Stewart Head.

    Die Voodooarbeitsamtslady muss ich mir dann irgendwann nochmal anschauen :D

    Adam? Who the f… is Adam? Ich ignorier den einfach – den fand ich schon in Dalek recht doof. :D Das mit den Übersetzungen hätte ich vielleicht in meine PN packen sollen, aber daran hatte ich leider nicht gedacht – Sorry!

    Ich hab grad meine DVDs durchgeschaut – in der New Series gibts, glaube ich, nur ein paar Folgen, die in der ganz nahen Zukunft spielen – gegen Ende von Series 2 gehts um die Olympiade 2012 (bin mal gespannt, wie du die Folge findest, ich glaube die gehört zu den meistgehassten überhaupt …) und Martha stammt aus 2008, weshalb dann einige der Folgen in der dritten Staffel erst nächstes Jahr spielen.

  5. Maria sagt:

    Wo gibts diese Confidentials eigentlich? Nur in der Sammelbox, oder nur im Internet?

    Adam hat halt ein paar Szenen zuviel – die ganze Sequenz in der er sich den Zugang zum Computer einbauen lässt ist viiiiel zu lang. Ich sag nur Eiswürfel-Erbrochenes. *kopfschüttel*
    Aber es gibt ja Simon und den Doctor *g*
    Das mit den Übersetzungen ist ja eins dieser Dinge, über die man sich wundert solang man es nicht erklärt bekommt, aber danach gleich wieder vergisst, weils halt nicht wirklich wichtig ist. Wär mir wahrscheinlich nicht mal groß aufgefallen, wenn ich nicht zur Zeit in zwei Sprachwandelvorlesungen sitzen würde *g*

    Diese ganz nahe Zukunft ist ja auch etwas irritierend. Aliens of London spielt ja 12 Monate in der Zukunft von der ersten Staffel, also letztes Jahr – und das ist schon etwas seltsam. 2012 ist da etwas besser.

  6. Kaddele sagt:

    Ein paar müssten bei youtube etc. rumschwirren. Bei den Boxsets sind die auch dabei, aber wohl irgendwie gekürzt (???? warum auch immer …). Das meiste ist halt so typische making of-Lobhudelei, aber teilweise ist es wirklich interessant und die Momente, in denen irgendjemand von der Crew den totalen Fanboyanfall kriegt, sind total putzig.
    Übrigens kann man sich auf der BBC-Seite Kommentare zu den einzelnen Folgen der 2. und 3. Staffel runterladen, die Seite ist nur ein bisschen verwirrend. Die zweite Staffel ist hier: http://www.bbc.co.uk/doctorwho/sounds/index2006.shtml
    Apropos Series 2 – hast du das Children in Need Special vom vorletzten Jahr schon gesehen?

    Die Chip-Sequenz geht mir total auf die Nerven – mit Ausnahme von Tamsin Greig, die ich recht gerne mag. Aber zum Glück gibts für sowas dann die Vorspultaste. *g*

    Bei Aliens of London hatte ich schon wieder ganz vergessen, dass das ja in der Zukunft spielt – weil die Zukunft da ja auch schon wieder die Vergangenheit ist. Oder so ähnlich. Confusion, confusion … :D

  7. Maria sagt:

    Kommentare ohne Bilder dazu sind verwirrend. Allerdings kann man die tatsächlich einfach als Hörspiele nebenher laufen lassen – zumindest die, bei denen David Tennant mitlabert. Hach, herrlicher Akzent *g*

    Jepp, CiN-Special hab ich geschaut. Die Regeneration hat so gemischte Gefühle bei mir ausgelöst: “Ooohhh…jetzt ist Christopher Eccleston weg, wie schade…” – “Ja, aber David Tennant ist da! Und der ist schnuffig!” – “Aber mir wird Ecclestons wunderbares Grinsen abgehen…” – “Aber Tennant ist wirklich ein guter Ersatz…”

    Gibt es eigentlich Episoden aus der alten Staffel, die in etwa zur heutigen Zeit spielen? Wär sicherlich lustig, was die vor ein paar Jahrzehnten für Vorstellungen hatten…

  8. Kaddele sagt:

    Ich bin beim ersten Versuch mir die anzuhören beinahe verzweifelt – ich hab die DVD in PowerDVD abgespielt und wenn ich da den Ton leiser gestellt habe, hat der mir auch den Ton vom Kommentar, der im Browser lief, runtergedreht. ARGH! Mit nem anderen Player gings dann zum Glück.
    Ich könnte mir David Tennant eh stundenlang anhören – und dann noch mit Originalakzent – aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!!! *seufz*
    Ich bin eh viel zu besessen von dem Typen – und überhaupt, der ist doof. Wieso muss der gerade nächstes Jahr, wenn ich eh wieder nach England wollte, in Stratford den Hamlet spielen? Und in Love’s Labour Lost? Jetzt muss ich meinen Urlaub extra so legen, dass ich da hin kann …
    Ich hab das Special erst nach The Christmas Invasion gesehen, weshalb ich bei der Folge dann auch die ganze Zeit wie auf glühenden Kohlen saß, weil man ja so ewig drauf warten muss, bis er endlich mal rumdoctort und ich Christopher Eccleston schon so vermisst habe. Mir gings da so ein bisschen wie Rose ;)
    Ich mag das Special ziemlich gerne, weil endlich mal ein Companion austicken darf, weil der Doctor mal eben ganz anders aussieht. Die meisten früheren haben da kaum eine Miene verzogen. Und weil David Tennant so rumschnuffelt … *schmacht*
    Mir fällt grad keine alte Folge ein, die heute spielt – aber ich kann mir gut vorstellen, dass es sowas gibt.

  9. Maria sagt:

    Sei doch froh, dass du die Gelegenheit bekommst, die Theaterpause selbst zu nützen – für den Rest bedeutet das ja eine Doctor-Who-Verzögerung, wenn ich das richtig verstanden hab. Aber die Kombination Tennant-Shakespeare klingt wirklich seeehr klasse… Du musst halt dann aufpassen, dass du im Theater nicht zu laut quiekst. Weil du damit entweder intellektuelle Shakespeare-Fans verärgerst, oder den Hass eventuell anwesender alteingesessener Doctor-Who-Fans auf dich ziehst…

    Ja, das ist schon verständlich, dass Rose da paniken darf – der Doctor hätt ja ruhig etwas mehr erklären können, was er da macht. Arme Rose…
    Ist man ohne das Special bei Christmas Invasion nicht ein bisserl verwirrt, warum der Doctor da gleich so halbtot aus der Tardis fällt? Ich fand diese ganzen Doctor-Selbstfindungs-Szenen wirklich klasse – die im Special, aber vor allem die in Christmas Invasion. Wo man dann ja wirklich schon furchtbar gespannt ist, wie sich David Tennant denn jetzt als Doctor machen wird, und man immer nur so ganz kleine Schnipsel gesehen hat… und dann kommt er eben im Bademantel und ist extraschnuffig und drückt große rote Knöpfe und lässt coole Sprüche ab. Hach.

  10. Kaddele sagt:

    Die Kombination klingt fantastisch. Ich werd nur ziemlich flexibel planen müssen – Karten vorbestellen (die gibts ja schon zu kaufen!!!) geht bei mir nicht. Naja, zur Not bleib ich halt solange in Stratford, bis die mich reinlassen :D Theaterstalking macht bestimmt Spaß. Vielleicht sollte ich mir was zum draufbeißen mitnehmen um das Quieken etwas abzudämpfen. Wobei – schlimmer als die schnarchende amerikanische Oma neben der ich bei Richard III saß, kanns gar nicht werden.

    Der Doctor ist nach seinen Regernerations eigentlich immer etwas seltsam. Äh, seltsamer als sonst. Deshalb geht das so auch – mit Special ist es natürlich schon ne Ecke schicker. Die Szenen sind auch klasse – ich war sowas von gespannt. Und wie dann die Tardis-Tür aufgeht, hätte ich beinahe (aber nur beinahe!) applaudiert :D Ich muss das heute unbedingt nochmal anschauen … *g*

  11. Maria sagt:

    Vielleicht kannst du die Theaterbesitzer erpressen – wenn sie dich nicht reinlassen, quiekst du draußen so laut rum, dass sie nicht aufführen können? Naja, irgendwie dürften da an der Abendkasse schonmal Karten zu holen sein, irgendwer muss ja mal eine Vorstellung verpassen. Notfalls kannst du ja Groupiemäßig vor dem Darstellerausgang herumhüpfen – da darfst du sicher auch quieken *g*

    Kann man den Sellerie eigentlich nicht auch als Post-Regeneration-Verwirrung erklären? Oder hat er sich den erst später geschnappt?

  12. Kaddele sagt:

    Jap, den Sellerie holt er sich relativ gleich nach der Regeneration – und erklären könnte man das schon damit, er ist in Castrovalva nämlich ZIEMLICH von der Rolle. Also so richtig. Die Erklärung kommt ja auch wirklich erst in Peter Davisons letzter Story und wirkt da teilweise ein bisschen seltsam gezwungen, weil er das Teil sonst halt einfach nur ao gut wie kommentarlos an der Jacke stecken hat.

    Ich hab noch keine festen Pläne außer bei den Briten rumzugammeln, also kann ich zur Not auch ganz spontan mal einen oder zwei Tage länger in Stratford bleiben und … äh … Shakespeare-Touris anglotzen? Das Sightseeing-Programm hab ich mir mal mit ner Freundin zusammen angetan. Es war ziemlich surreal teilweise (“Dieser Raum heißt Shakespeares Geburtszimmer, weil er in einem anderen Zimmer in einem Haus geboren wurde, das so ähnlich aussieht wie dieses. Nur ganz anders.” Oder so ähnlich.)
    Wenn ihr dann Berichte über eine hungerstreikende, quiekende, seltsame Deutsche vor dem Theater lest, wisst ihr, was ich gerade tue …

Hinterlasse eine Antwort