Die böse Versuchung der Spoiler

23. October 2009

Früher war alles besser. Da konnte ich mich bspw zu Star Wars Episode I ins Kino setzen und wusste nichts (außer dem, was das offizielle SW-Magazin schon bekannt gegeben hat). Seit dem Internet ist das alles komplizierter, auf einmal ist schon fast alles irgendwie bekannt, und man muss selbst schauen, wie man der Versuchung wiedersteht das alles anzusehen. Bei mir aktuell mal wieder Doctor Who – der Dreh für die fünfte Staffel ist ja im Gange, und vor kurzem sind Fan-Fotos vom neu gestalteten Inneren der Tardis aufgetaucht. Und ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Bilder sehen will oder nicht. Bevor ich gleich noch weiter über DW-Spoiler-Probleme jammer, erst mal eine allgemeine Umfrage. Bezogen auf alle Serien, Filme, Bücher etc auf die ihr hinhibbelt – lest ihr Spoiler und seht ihr euch Set-Bilder an, oder lasst ihr lieber die Finger davon?  Gehört das bei euch zur Vorfreude, oder sind euch Überraschung und Spannung am Schluss wichtiger?

Spoiler?
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Noch ein bisschen mehr Tardis-Fotos-Entscheidungsgejammer:

Einerseits ist das Wissen um das Tardis-Design ja nichts, was irgendwie die Spannung einer Story vermindern könnte, andererseits kommt es mir doch wie eine zu große Neuerung vor, als dass ich es zum ersten Mal in verwackelten Setfotos sehen möchte. Wahrscheinlich wird das Design ja eh vor der Ausstrahlung mal offiziell im DWM oder auf der Website vorgestellt, oder? Wie war das denn 2005, war da das Innenleben der Tardis schon bekannt?
Hm. Es ist sicher toll, das neue Design erst zu sehen, wenn man als Zuschauer zusammen mit Amy zum ersten Mal in die Tardis stolpert. Aber wenn die BBC das sowieso im Voraus veröffentlichen wird, kann ich ja auch gleich jetzt die Bilder anschauen.
Es wär auch leichter zu entscheiden, wenn ich schon vor dem Anschauen der Bilder wissen würde, ob sie mir gefallen. Wenn es (qualitativ) gute Bilder sind die Tardis meinem Geschmack entspricht, würd ich mich ja darüber freuen können. Aber wenn es verschwommene, dunkle Fotos sind, und ich darauf irgendeine strahlendweiße blitzeblank polierte Tardis sehe, dann will ich dasja eigentlich eh nicht wissen. Argh.

Hat irgendwer von euch die Bilder schon gesehen? Soll ich sie ansehen? Nimmt mir doch mal bitte jemand die Entscheidung ab, ja?

EDIT: Die Selbstkontrolle wird nicht grad gefördert, wenn man in Threadtitel in Foren auf Tardisdesign-Spoiler trifft. Immerhin sind das bisher hauptsächlich Spoiler, die in meinem Kopf ein ganz akzeptables Bild entstehen lassen…

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5 Antworten zu “Die böse Versuchung der Spoiler”

  1. muerps sagt:

    Das Bild an sich ist ja schon ziemlich gut erkennbar. Ich freu mich jedenfalls über das neue Design.

    Ich hab ja angekreuzt, dass ich manche Spoiler lese, aber eine Grenze ziehe. Allerdings ist das nicht ganz korrekt: Über die – gottlob – wenigen richtigen Spoiler, die ich kenne, bin ich eher unfreiwillig gestolpert. Bei CoE war das die Sache, dass Jack eine Tochter hat und für die Weihnachtsspecials und die neue DW-Staffel hab ich schon ein paar Castspoiler. Storyspoiler vermeide ich, aber die lassen sich auch im Allgemeinen leichter umgehen als Castspoiler (auch wenn mir jetzt gerade einer entgegengeschmissen wurde, der aber fast zu schön ist, um wahr zu sein).

  2. michael sagt:

    schwanke zwischen der 1 udn der 5. hab die 5 genommen. weil ich im moment nix zum hibbeln hab. les gern mal schnipsel. einen guten film zerstörts nicht.

  3. Maria sagt:

    @muerps: Soll ich das Bild also anschaun, meinst du? Ich bin immer noch so unentschlossen…

    Ja, man stolpert schon oft unfreiwillig über Spoiler – gut, denen könnte man schon komplett entgehen, wenn man sich völlig von Foren oder Newsseiten fern hält, aber auf das will ich beim Hibbeln auch nicht verzichten wollen. Also nehm ich auch ein paar Spoiler in Kauf. Bei so einigen Sachen über die ich aus Versehen gestolpert bin, versuch ich die dann wieder etwas zu verdrängen indem ich nicht zu sehr drüber nachdenk und mir einrede, dass es womöglich nur ein falsches Gerücht war. Hilft zumindest ein klein wenig :?

    Sonst geht’s mir ziemlich wie dir: Bspw weiß ich von der Story der nächsten drei DW-Specials praktisch gar nichts, aber ich weiß von einigen Auftritten von Schauspielern, die noch nicht bekannt gegeben wurden. Das funktioniert für mich ganz gut – Castingspoiler fördern das Hibbeln, aber nehmen (fast) nichts von der Storyspannung weg.

    @michael: Pfff, immer diese Leute mit so viel real life, dass sie keine Zeit für ein ordentliches Hibbel-Fandom haben ;-)

    Ich bin aber schon der Meinung, dass Spoiler den Filmgenuss stören können. Gut, den ganzen Film zerstören kann ein Spoiler nur, wenn der Film nur auf einen überraschenden Twist am Schluss ausgelegt ist (bspw The Sixth Sense), aber auch bei kleineren Dingen find ich das wichtig. Überaschungsmomente oder Staunen auslösende Sets sind halt einfach Teil eines Films und wirken nur, wenn man nicht schon vorher weiß, wer stirbt, oder sich Bilder angesehen hat. Natürlich machen auch Filme Spaß, bei denen man schon alles weiß – sonst könnt man ja keinen Film öfters ansehen (und ich kann einen Film ja auch etwa zehnmal in einer Woche schaun), aber fürs erste Mal hätt ich schon gern die von den Machern beabsichtigte Wirkung auf den Zuschauer…

  4. muerps sagt:

    Och ja, das kann man schon ansehen. Ich sag mal so: Es ist nicht weiß und es sind auf dem Bild sogar ein paar interessante Details erkennbar, die dazu führen, dass das Hibbeln noch mehr Spaß macht.

  5. Maria sagt:

    Oookay, ich hab mich zusammengerissen und die Bilder angeschaut :D Joah, damit kann ich leben – haut mich jetzt nicht vom Hocker, ist aber ganz anständig. Die Details, die du ansprichst (zumindest vermute ich, dass du das meinst), gefallen mir auch. Aber ich werd die Korallenmotive vermissen, ich mochte diesen organischen Look der Tardis.

    Andere Gedanken zum Thema: Ich bin grad sehr froh, dass die beiden anstehenden Zac-Efron-Projekte da etwas aus dem Muster fallen und ich mir da keine großen Gedanken um Spoiler machen muss. Me and Orson Welles erzählt reale Ereignisse, da hab ich keine Bedenken mich davor ausgiebig darüber zu informieren – solange der Film die getreu umsetzt (und da bin ich sicher), macht da Vorwissen den Film nur besser. Und The Death and Life of Charlie St. Cloud ist eine Romanverfilmung, deren Vorlage ich mir grad bestellt hab. Da bin ich also auch mehr oder weniger aus dem Schneider :D

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