Filmkritik: HAMLET (1976)
19. December 2009
Ich wollte ja eigentlich vor Weihnachten keinen anderen Hamlet mehr sehen, diese Verfilmung hat sich da jetzt doch noch dazwischengedrängt. Wenn wir das hier überhaupt Hamlet-Verfilmung nennen wollen – “übler Drogentrip mit Hamlet-Einprengseln” triffts besser. Ich hatte ja keine Ahnung, wie viel Psychedelik und nackte Menschen man in einer einstündigen Hamlet-Inszenierung unterbringen kann! ![]()
Der Film ist nicht auf DVD erschienen (verständlich), ich bespreche hier also die VHS, es folgen in der Review Spoiler (ihr kennt die Handlung ja wahrscheinlich, und ihr wollt diesen Film eh nicht sehen) und einige bizarre Bilder (weil bei manchen Sachen Worte einfach nicht reichen).
Regisseur: Celestino Coronada
Drehbuch: Celestino Coronada (nach William Shakespeare)
Musik: Carlos Miranda
Darsteller: Anthony Meyer, David Meyer, Helen Mirren, Barry Stanton, Quentin Crisp, Vladek Sheybal
Erscheinungsdatum: 1976
STORY
Theoretisch Hamlet. Praktisch interessiert es diesen Film eh nicht, eine Story zu erzählen.
REVIEW
Ich wusste vorher über diesen Film nur, dass Helen Mirren sowohl Gertrude als auch Ophelia spielt, und dass dafür Hamlet von zwei Personen dargestellt wird. Vorwissen, durch das man einen experimentellen Hamlet erwartet – aber das einen kein bisschen auf das vorbereitet, was dann kommt. Schon vom ersten Moment an springen wir tief in surreale, bizarre Gewässer: Fernsehrauschen und Bildfetzen,
ein “To be or not to be”-Voice-over, die Titeleinblendung, unmotivierte Schreie aus dem Nichts, weitere Bildfetzen, der schlafende Hamlet, noch mehr Schreie und Bildüberblendungen und schließlich steht der komplett nackte Geist von Hamlets Vater beim Bett, erzählt von seiner Ermordung, grapscht an Hamlet herum und klaut ihm die Bettdecke, so dass nun auch Hamlet völlig nackt daliegt. Dem ganzen folgt eine Montage von übereinandergeblendeten Bildern, in denen Hamlet von Männerhänden gestreichelt wird.
Damit geben einem die ersten 10 Minuten einen wunderbaren Eindruck von diesem Film: Keinerlei Rücksicht auf den Handlungsablauf, voll von verwirrender Symbolik, jede Menge psychedelische Bildüberlagerungen und sphärischen Klängen und vor allem ein ganzer Haufen unmotivierte Erotik, insbesondere Anspielungen auf Inzest und Homosexualität (da wirken die ödipal angehauchten Hamlets von Laurence Olivier und Mel Gibson ja geradezu bieder dagegen).
Anfangs versucht man noch, dieses Sammelsurium an konfusen Reizen zu entschlüsseln und herauszufinden, was sich der Regisseur dabei gedacht hat – mit der Zeit gibt man das aber auf. Zum Teil, weil man einfach nicht versteht, was das alles soll und den Verdacht hegt, dass das eh alles nur unter Drogeneinfluss entstanden ist, zum Teil aber auch, weil man es auch einfach nicht verstehen will.
Dabei hat der Film ein paar ziemlich gute Ideen. Vor allem die Besetzung von Hamlet den Zwillingen Anthony und David Meyer, durch die Hamlets innere Zerissenheit in den Mittelpunkt gestellt wird – da haben wir den eher vernünftigen, gutmütigen Hamlet und den wahnsinnigen, triebgesteuerten Hamlet. In manchen Szenen hat das eine sehr interessante Wirkung, besonders in der Nunnery-Szene gefällt mir das, wie sich der vernünftige Hamlet (“I loved you once”) noch gegen den wahnsinnigen Hamlet (“I loved you not”) wehrt, bis sich dieser doch durchsetzt.
Wie gesagt, eine prinzipiell gute Idee. Aber spätestens, als diese beiden Hamlets dann auch noch die Rolle von Laertes übernehmen, miteinander an Ophelias Grab streiten und schließlich beim Finale nur mit Lendenschurz miteinander Ringen wird es einfach wieder zu abstrus.
Aus der Idee, Gertrude und Ophelia von einer Person spielen zu lassen, hätte man vielleicht auch was interessantes machen können – tut man aber nicht. Helen Mirren ist vielmehr richtig schlecht. Ich will sie dafür nicht verantwortlich machen, wir wissen ja, dass Helen Mirren eine fantastische Schauspielerin ist – aber der Regisseur lässt sie völlig passiv und abwesend agieren
Klar ist auch, dass der Film nichts für Leute ist, die Hamlet nicht kennen. Hier wird nicht mal im Ansatz versucht, eine kohärente Handlung zu erzählen, Coronada nimmt einfach nur ein paar Szenen, reiht sie aneinander und lässt anderes weg, das man eigentlich zum Verständnis bräuchte. Ganz besonders bei der Ophelia-Handlung – wir erfahren sowieso nichts von der Verwandtschaft zwischen Polonius und Ophelia, Ophelia taucht einfach nur mal so auf um sich ohne Grund von Hamlet zu trennen. Wir sehen nicht, wie Hamlet Polonius tötet – aber trotzdem wird Ophelia verrückt. Wir sehen deren Begräbnis ohne dass wir irgendwann von ihrem Tod erfahren zu haben. Es sterben auch Gertrude und Claudius nicht, hauptsache wir haben am Schluss Hamlet umgebracht (zumindest einen der beiden).
Der Film verzichtet auch konsequent auf viele der ikonischen Momente des Stücks, die jeder kennt. Abgesehen von dem kurzen Voice-over am Anfang bekommen wir kein “To be or not to be”,
kein “what a piece of work is a man”, keine Schädelszene mit “Alas poor Yorick” und auch am Ende wartet bei Hamlets Schlussmonolog jeder auf “the rest is silence” – aber es kommt nicht.
Dass man den Film nur schwer bekommt, wenn man nicht grad in der Videothek drüber stolpert, ist wirklich nicht tragisch – denn auch wenn es irgendwie schon faszinierend ist, ein solch wirre Version von Hamlet zu sehen, und man das ja zumindest nur 63 Minuten ertragen muss, ist doch klar, dass die Welt auf diesen Film gut verzichten kann.
Picspam
Ich erspare euch mal Bilder von den ganzen Nacktszenen, aber ein paar dieser vielen, vielen bizarren Dinge muss ich doch noch loswerden…
Wenn mich die miese VHS-Qualität nicht täuscht, wird auch der Geist von einem der Zwillinge gespielt. In Rot. Und nackt. Warum auch immer.

Hier also unser beiden Helden. Im schwarzen Schnür-Outfit der “vernünftige” Hamlet, im weißen Plastikband-Umwickel-Kostüm der “irre” Hamlet (mit gutem Blick auf Dinge, die wir zu diesem Punkt im Film eh schon oft genug gesehen haben *seufz*)

Gertrude bietet ihrem Sohn die Brust zum Nuckeln.
Wie, à–dipuskomplex?

Die Nunnery-Szene, in der die Sache mit den beiden Hamlets richtig schick ist. Hinten der irre Hamlet, vorne der brave Hamlet, der gleich vom irren Hamlet aus dem Bild geschubbst wird.

Ja, der Regisseur liebt seine Bildüberlagerungen. Fragt mich nicht, warum während dem “oh what a rouge and peasant slave am I”-Soliloquy des braven Hamlets der irre Hamlet an einer Scheibe klebt und stöhnt. Ich will es nicht wissen.

Oh, Gruppenbild. Hinten der völlig bizarre Polonius, der entweder völlig weiß geschminkt oder einfach nur als Großaufnahme eines Auges (siehe oben) auftritt, vorne (von links nach rechts) Hamlet, Gertrude (aus mir unerklärlichen Gründen rot und in ein futuristisches, bauchfreies Etwas gekleidet) und Claudius.

Wie ein (eigentlich sehr positiver) Kommentar auf imdb so schön meint: “Was it necessary to stage the play-within-a-play as an orgy?”
Nein, natürlich nicht. Aber wenn schon, denn schon, gell?

Wer braucht schon einen Fechtkampf, wenn man doch homoerotische Ringsequenzen im Stringtanga haben kann, die man dazu noch mit irgendwelchen Bildern überlagern kann?

So. Ich schau jetzt wieder den Trailer für Greg Dorans Hamlet in Dauerschleife, um diese Bilder in meinem Kopf wieder loszuwerden.
Andere Artikel zum Thema:
Tags: Hamlet, Helen Mirren, Picspam, Shakespeare


19. December 2009 um 14:01
Sehr bizarr oô.
Es sieht aus wie “Die Rocky Horror Picture Show”.
Eine Bekannte meiner Mutter war mal in einer Hamlet-Vorführung, die komplett nackt dargestellt worden ist. Die arme wusste das nicht und hatte sich Karten in der ersten Reihe gekauft XDDD. Als ziemlich prüde Person war das wohl ein riesiger Schock für sie.
19. December 2009 um 14:11
Ja, die ganze “play-within-the-play”-Sequenz hat schon manchmal eine “Rocky Horror Picture Show”-Ästhetik – mit dem Unterschied, dass RHPS schick und unterhaltsam und großartig ist, und das hier einfach nur bizarr und wirr
Ich hab grad gesehen, dass irgendwer den Film auch auf Youtube gestellt hat – wer da also danach suchen will, kann sich einen Eindruck verschaffen. Aber ihr wurdet gewarnt *g*
Ein komplett nackter Hamlet aus der ersten Reihe – oha. Da kann ich auch gern drauf verzichten. Ich frag mich, ob der Regisseur da wirklich eine (sinnvolle) künstlerische Vision dahinter sah, oder einfach nur schockieren wollte – ich sehe jetzt irgendwie nicht, was es für ein Stück wie Hamlet bringt, wenn man es nackt aufführt.
19. December 2009 um 15:39
Tja, da die arme Frau nur noch ein seltsames Zucken im Auge hat, wenn man den Namen “Hamlet” erwähnt, kann ich dir nicht sagen, wie das Stück war.
Ich werde mich mal dran wagen XD.
Ach, und wie war Avatar?
19. December 2009 um 16:09
Dann ist’s wohl besser, das verdrängte Trauma nicht aufzuwärmen, ja
Ich hab bei mir ja schon die Weihnachtsferien eingeleitet, aber wenn ich wieder an der Uni bin, muss ich doch mal schaun, ob ich irgendwo in der Bibliothek was zu dieser irren 1976er-Verfilmung finde. Eine Review des Films im Hamlet Weblog (die den Film ziemlich genauso bewertet wie ich) meint:
Es würd mich tatsächlich nicht wundern, irgendwo auf einen Aufsatz zu stoßen, der das ganze mit irgendeinem tiefenpsychologischen Sexualitätszeugs erklärt… aber wie schon oben gesagt, eigentlich will ich gar nicht wissen, was sich der Regisseur gedacht hat. Ich glaub, meine Welt ist schöner, wenn ich Coronadas Vision von Hamlet nicht nachvollziehen kann
Avatar war großartig – eine sehr vorhersehbare Story, ja, aber die visuelle Wucht macht das mehr als wett und der Film reißt völlig mit. Ich hab jetzt nichts extra im Blog darüber geschrieben, weil es zu dem Film ja genügend Reviews gibt, aber ich kann den euphorischen Kritiken davon absolut zustimmen. Unbedingt empfehlenswert, besonders natürlich in 3D.
19. December 2009 um 16:38
Na dann werde ich ihn mir doch ansehen. Die Marktstrategie für den Film ging mir aber nur ab einem bestimmten Punkt so sehr auf die Nerven, dass ich mir schwor ihn nicht zu sehen.
Ich kann auch auf die Gedanken verzichten, denn das was ich auf YouTube gesehen habe, hat meine Zuckerwattenwelt in einen Orkan gestürtzt. Obwohl, hätte ich auf Jeffs Worte über Helen Mirren geachtet…
Patrick: Why Helen Mirren?
Jeff: Because… she’s just so naked, isn’t she? It’s like she’s just got to get her clothes off. It’s like her breasts are afraid of the dark. When a Helen Mirren film comes on a telly that’s like a guarantee. Her name says: OK, boys, you better watch this one with a curtain shut!
Hast du das gestern zufälligerweise auch gesehen?
http://www.arte.tv/de/2969286.html
19. December 2009 um 17:00
Ja, der ganze Hype hat mich auch eher genervt, aber eigentlich hat es Avatar schon verdient. Die Bildgewalt ist atemberaubend und vor allem ist es tatsächlich keine “schau mal, was wir Tolles mit 3D und CGI machen können”-Präsentation, sondern man wird wirklich in diese Welt entführt, denkt nach einer Weile gar nicht mehr über irgendwelche technischen Aspekte nach sondern erlebt das einfach mit.
Hätten wir halt gleich auf Jeff gehört, stimmt. *g* Wobei Helen Mirren ja in dem Film noch ziemlich häufig bekleidet ist, Anthony und David Meyer haben meist noch weniger an…
Whitechapel hab ich gestern nicht gesehen, nein – ich will das auf jeden Fall noch irgendwann ansehen, aber wenn, dann doch auf Englisch. Da wurde auch letztens eine zweite Staffel bestellt, dann mit den Kray-Brüdern als Bösewichte – schick! Wie hat es dir denn gefallen?
19. December 2009 um 18:33
Ich fand es spannend bis zum Schluss, was man auch hören konnte. Ich bin einer dieser Menschen, die beim zuschauen immer laut ihren Gedanken rufen.
Die schauspielerische Leistung war brilliant, die Beziehung zwischen DI Chandler, der von dem superknuffigen Captain Wentworth aka Rupert Penry-Jones gespielt wird, und DS Miles hat mich sehr an Gene Hunt und Sam erinnert. Aber ich möchte nicht zu viel erzählen, es könnte die Spannung verderben. Der kleinste Hinweis, der vielleicht noch nicht mal als Hinweis aufgefasst wird, könnte dir die Serie schon in der ersten Folge vermiesen.
Es sind ja nur drei Folgen mit je 45 Minuten Laufzeit.
Ich werde mir jetzt aber noch einmal “Persuasion” ansehen *g*.
19. December 2009 um 19:29
Tihi, laut Gedanken rufen beim zuschauen hab ich mir noch nicht angefangen – ich werd ja immer schon belächelt wenn ich mit einem seeligen Grinsen vorm Fernseher sitze wenn mir irgendwas gefällt… bzw in einem Fall wie diesem Hamlet mit tiefem Stirnrunzeln und entsetztem Blick
Klingt sehr gut, was du da erzählst – dann werd ich Whitechapel möglichst in meine nächste Bestellung einbinden. Und du hast mir auch gerade wieder Lust auf Rupert Penry-Jones gemacht, so dass ich jetzt gern Spooks weitergucken würde – aber ich muss doch mit Doctor Who weiterschauen, damit ich vor Weihnachten fertig werde, und ich steck doch noch in der dritten Staffel! Also jetzt kein Spooks, sondern Jacobi!Master.
20. December 2009 um 00:06
Kann es irgendwie sein, dass alle Doctor Who Fans kurz vor Weihnachten angefangen haben alle Staffeln und Specials noch mal zu sehen XD?
Ich hänge immer noch am Ende von Staffel 2. Ui, bis Weihnachten heißt es also durchgucken… Dabei bin ich noch nicht mal mit der Edward Norton-Reihe fertig. Und der Film “Pride and Glory” mit Edward Norton und Colin Farrell verführt mich zum P&P gucken.
Erkennst du sie wieder *g*?
http://img97.imageshack.us/img97/1368/prideandglory.jpg
Obwohl ich mir vorgenommen hatte Spooks in den Sommerferien zu gucken, konnte ich jetzt nicht anders und habe jetzt auch angefangen diese Serie zu schauen… Man, was man als fanatischer Fan von britischen Serien (oder auch Schnuffeln) nicht alles durchleiden muss und das Verlangen zu stillen.
20. December 2009 um 00:32
So eine nahende Regeneration ist ja auch ein perfekter Anlass für einen ordentlichen DW-Marathon, warum sollte man sich das entgehen lassen?
Und es ist schon faszinierend, wie man sehr vieles nach Waters of Mars mit anderen Augen sieht…
Du kannst Edward Norton ja mal kurz ruhen lassen, der regeneriert ja nicht demnächst… alternativ ist es sicherlich auch sinnvoll, eine ganze Ladung Tennant-Folgen nach Neujahr zu gucken, um den Abschiedsschmerz zu lindern.
Nein, ich hätte sie nicht wiedererkannt – imdb hat da nachhelfen müssen. Sieht ja seeehr ungewohnt aus!
Ja, britisches Fernsehen ist da ziemlich fies süchtig machend – man hangelt sich von einer Serie zur nächsten, und trifft neben jedem Schnuffel gleich noch ein paar andere und kann dann nie wirklich aufhören. Schlimm. Und großartig.
20. December 2009 um 16:29
Um über den Tennant-Abschiedsschmerz hinwegzukommen wird wohl eine Dosis Doctor Who, Casanova und Blackpool ausreichend sein, oder?
Während ich hier gerade Staffel 3 anfange, frage ich mich, ob David Tennant je in Betracht gezogen hat in einer Jane Austen-Verfilmung mitzumachen. Jane Austen und David Tennant = Vollkommenes Glück.
20. December 2009 um 17:37
Ich hab noch ein paar ungesehene Tennant-DVDs hier rumliegen, ich bin also wahrscheinlich recht gut abgesichert. Jetzt erstmal weiter Doctor Who gucken, hab grad mit der vierten Staffel begonnen…
Ich denke, früher oder später werden wir Tennant schon mal in einem ordentlichen Costume Drama sehen, wenn er nicht komplett nach Amerika verschwindet. Kein BBC-Darsteller kommt da drum herum, oder? *g* Wobei, die Beeb will ja eigentlich in nächster Zeit weniger 19.-Jh.-Literatur verfilmen und eher andere Zeiträume anvisieren… Hm, wir hatten ihn schonmal in kleinen Rollen in Trollope- und Hardy-Verfilmungen… und jetzt hab ich Lust, Bright Young Things zu gucken.
In welcher Austen-Rolle würdest du ihn denn gerne sehen?
20. December 2009 um 19:03
Darüber denke ich schon die ganze Zeit nach. Ich schmöcker gerade durch alle Romane. Und da mir im Moment langweilig ist, werde ich eine Liste anfertigen XDDD.
Aber Kostümdramen gehören zu BBC wie ein Schuh an den Fuß: Du würdest manchmal gerne ohne sie, aber sie sind schon toll und haben ihren Nutzen. Und ja, ich habe gerade einen ziemlich seltsamen Vergleich aufgestellt. Insgeheim wollen wir doch alle Barfuß ergo leichtfüßig durch die Welt schreiten
.
Aber hoffentlich bleibt BBC sich noch etwas treu. Ich liebe diesen Sender einfach wegen seiner Serien. Die deutschen Fernsehsender können sich da eine Scheibe abschneiden.
Und jetzt will ich auch noch Bright Young Things gucken XDDDD. Gott, es sollte eine Selbsthilfeorganisation für Menschen wie uns geben.
21. December 2009 um 12:14
Dann bin ich mal gespannt auf die Liste *g* Ich kann ja noch nicht so ganz mitreden, ich kenn bisher erst 3 1/2 Austen-Romane (man muss sich das ja gut einteilen)…
Äh ja, etwas seltsamer Vergleich. Aber ich seh, was du meinst
Ich würd ja sowieso nie auf Costume Dramas verzichten wollen, es geht doch nichts über schicke Männer in 19.-Jh.-Kostümen 
Das deutsche Fernsehen hab ich eh schon längst aufgegeben, ich bin da ohne Fernseher sehr glücklich.
Ja, eine Selbsthilfeorganisation für uns wär sinnvoll – aber ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass das funktioniert. Da würden wir ja dann drüber reden, was wir grad wieder angeschaut haben, und damit wieder alle anderen anstecken.
03. January 2010 um 19:47
Oh, ich glaub, ich bin grad beim googlen über eine Bildergalerie der angesprochenen komplett nackten Hamlet-Aufführung gestoßen. Ja, sieht ähnlich bizarr wie diese Version aus…
http://www.staatstheater.stuttgart.de/schauspiel/spielplan/bild_popup.php?stid=557&id=2121
(Sie haben irgendwas an. Aber das hilft nicht viel…)
04. January 2010 um 16:45
Wirklich verstörend. Jetzt verstehe ich sie.