So macht Physik Spaß

29. January 2010

Gestern wurden in einem Wissenschaftsmagazin Forschungergebnisse zu der von der Erde aus beobachteten Explosion der Supernova 2007gr veröffentlicht. Weil das eigentlich eine ganz spannende Sache ist, aber wissenschaftliche Texte mit jeder Menge Fachtermini bei Laien selten Begeisterung wecken (sollten sie überhaupt gelesen werden), hat die Astronomin Dr Megan Argo die Geschichte von 2007gr in Form einer Doctor-Who-Fanfiction mit verständlichen Erklärungen und ansteckender Doctor-Euphorie niedergeschrieben. Doctor Who and the Silver Spiral kann man hier lesen, und ihr solltet das auch alle tun: Hier bekommt man wieder mal ein schönes Beispiel dafür, wie spannend und unterhaltsam Wissenschaft sein kann, wenn es richtig präsentiert wird.
Nachdem ich gestern davon so begeistert war, hab ich auch gleich mal wieder Einstein und Eddington geschaut. Immer noch ein wunderbarer Film, der bei mir auch immer wieder Faszination für Physik weckt.

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8 Antworten zu “So macht Physik Spaß”

  1. Nancy sagt:

    Recht hast Du!

  2. muerps sagt:

    Wieso erinnert mich das nur so an meine Astro-Vorlesung? Aber man muss wirklich sagen, dass die Autorin nicht nur von Astronomie, sondern auch von DW ne Menge Ahnung hat. Worauf wird sie in Zukunft wohl öfter verweisen, auf den Artikel in Nature oder auf die Fanfiction?

    (Ich sehe, ich muss den Leuten in der Astro noch ein wenig was beibringen. Meine Blink-Shirt rief keinerlei Resonanz hervor bei der Besprechung meines Sternwartenpraktikums.)

  3. Maria sagt:

    Ja, die ist ordentlicher Doctor-Who-Fan, sie schreibt auch, dass Doctor Who (und vor allem die Erwähnung von Entropie im Logopolis-Roman) wohl dafür verantwortlich waren, dass sie Wissenschaftlerin geworden ist :D
    Sie sollte auf beide Artikel stolz sein – es ist ihr erster in Nature veröffentlichter Artikel, und mit der Fanfiction hat sie eine ganze Menge DW-Fans erreicht.

    Ich hab da auch wenig Erfolg bei Kommilitonen und Dozenten – dabei würd man denken, die Anglisten hätten etwas Ahnung von britischer Kultur… (dafür hab ich es mir zum Ziel gesetzt, in allen meinen Anglistik-Hausarbeiten Doctor Who zu erwähnen. Bisher hab ich das noch geschafft. *g*)

    Das wir hier momentan eh zum reinen Astrophysik-Wochenende – ich hatte gerade eine Diskussion mit meinem Bruder über das Fermi-Paradoxon

  4. geoog sagt:

    Ich bin ja eher geekisch, aber Fermi-Paradoxon? Wow, einfach nur wow

  5. Maria sagt:

    Das ist echt spannend! Zwar eine der Diskussionen, die eigentlich nichts bringt, bei der man nicht zu einem Ende kommen kann und am Schluss genau da ist, wo man angefangen hat – aber lustig. Wobei das bei uns eher so aussieht, dass Informatik-Brüderchen mir kluge Thesen und technische Dinge erklärt und von mir dann ein “Ja, aber *fuchtel*” kommt.

    Soll ich dir mal Einstein and Eddington ausleihen? Ich bin grad dabei, Babsi zum Tennant-Fan auszubilden, ich könnt da ja gleich bei dir weitermachen…

  6. geoog sagt:

    Ich glaub eher ned, würd ich jedenfalls die nächsten wochen eh ned lesen, zu wenig zeit. danach mal schaun
    mittwoch mensa?

  7. Maria sagt:

    Ned lesen, gucken! Ist ein Film. Nur 90 Minuten lang, mit dem Doctor/Hamlet und Gollum/King Kong. Komm, natürlich willst du den haben! ;-)

    Was ist mit Dienstag? Wir sind aber diese Woche sowieso wieder jeden Mittag in da Mensa…

  8. geoog sagt:

    Morgen komme ich evtl, mittwoch ziemlich sicher; dienstag weiß ich noch ned

    Ein Film ist natprlich eine andere Sache : )

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