Jetzt habe ich es also auch endlich geschafft, My Name Is Khan zu sehen, die lang ersehnte Wiedervereinigung von 90er-Traumpaar Shahrukh Khan und Kajol, unter Regie von Karan Johar. Und obwohl da so viele “typische” Bollywood-Romanzenelemente zusammen kommen ist My Name Is Khan sicher keine typische Bollywood-Romanze, sondern will ganz ernst Themen wie Behinderung und Religionsvorurteile angehen.
Seit letzten Donnerstag läuft My Name Is Khan auch in Deutschland im Kino, synchronisiert und gekürzt – mehr dazu dann weiter unten. Weiterlesen »
Schon über ein Jahr ist es her, dass ich zuletzt eine Bollywood-Filmkritik geschrieben hab – und Road, Movie hier ist nichtmal ein ordentlicher, typischer Bollywoodfilm, sondern näher am Parallel Cinema. Kein Wunder, ist doch Dev Benegal als Autor und Regisseur die treibende Kraft hinter dem Film, der Sohn von Shyam Benegal (Junoon, Kalyug).
Von mir gesehen wurde der Film natürlich wegen Abhay Deol in der Hauptrolle, und auch wenn man hier als Abhay-Fan auf seine Kosten kommt, ist Road, Movie doch auch aus anderen Gründen sehr sehenswert. Deswegen ist der obligatorische Picspam diesmal nicht auf Abhay konzentriert, sondern auf die ganze schicke Kameraarbeit. Weiterlesen »
Auch wenn sich meine Aufmerksamkeit momentan mehr Richtung Großbritannien richtet statt nach Indien, bleiben doch immer ein paar Bollywood-Sachen, die ich weiter verfolge. So wird natürlich auch My Name Is Khan demnächst hier besprochen, die DVD liegt schon da. Und ich verfolge weiterhin, was Abhay Deol so macht. Die “Road, Movie”-Review kommt also auch bald (und irgendwann reich ich auch noch die Besprechungen von Dev.D und Ahista Ahista nach…)
Davor aber mal eine kurze Zusammenfassung, was Abhay eigentlich als nächstes so macht:
1) Da wäre natürlich Aisha – eine Adaption von Jane Austens Emma mit Sonam Kapoor in der Titelrolle und Abhay in der Mr.Knightly-Rolle. Der Film wird am 6. August starten – es kann also nicht mehr allzu lang dauern, bis wir etwas davon zu sehen bekommen.
2) Dann wäre da Zindagi Milegi Na Dobara, der nächste Film von Zoya Akthar, mit Abhay, Farhan Akthar und Hrithik Roshan, Farhan nennt es “a story of three friends on the road”. Außerdem dabei: Katrina Kaif und Kalki Koechlin. Dreh beginnt im Juni.
3) Und dann haben wir da noch Basra, der erste von Abhay selbst produzierte Film. Das wird ein Action Thriller um Drogen- und Menschenhandel, Regie führt Navdeep Singh (Manorama), aber wann der startet weiß man wohl noch nicht.
Eine ganze nette Aussicht also. Nachdem Abhay jetzt häufig in kleineren Offbeat-Filmen zu sehen war, scheint er sich jetzt also im Mainstreamkino breit machen zu wollen: Liebeskomödie, Actionfilm und Freundesdrama ala Dil Chahta Hai. Ja, da bleib ich auch weiter gern dabei.
Heute wird unser liebster, gerade mit einem Lifetime Achievement Award geehrte Wuschelhaarschnuffel 72 Jahre alt! Beth hat ihm zu Ehre wie schon die letzten Jahre diese Woche zur Shashi-Woche erklärt – und wie würd ich da gern etwas beitragen und einen Shashi-Film besprechen, war aber mal wieder zu verplant um für die grundlegenden Voraussetzungen zu sorgen, sprich: ich hab keine Shashi-DVDs mit in meine Wohnung genommen. Und dabei hätte ich sogar noch zwei (!) ungesehene Shashi-Filme herumliegen, einmal Merchant-Ivory und einmal Yash Chopra. Mist. Vielleicht kann ich das am Wochenende nachholen.
Bis dahin verweis ich euch einfach auf Beths wie immer interessante Beiträge zur Shashi Week 2010.
Ich liebe es, wenn eigentlich unzusammenhängende Lieblingsdinge von mir zusammentreffen und großartig sind. Beispielsweise wenn einer meiner Lieblingsautoren sich mit einer meiner Lieblingssängerinnen verlobt. Oder wenn wie gestern einer meiner britischen Lieblingsschauspieler auf einen meiner indischen Lieblingsschauspieler bei Jonathan Ross trifft. Und britischer Liebling und indischer Liebling sich bestens verstehen und es zu fantastischen Szenen kommt:
Ich konnte die ganze Show noch nicht sehen, aber dieser Ausschnitt hat mir jetzt schon mein Wochenende versüßt.
EDIT: Ganz anderes Thema, aber das hab ich grad gelesen und es ist genauso klasse: Über den Auftritt von Neil Gaiman an der UCLA :
Will he ever write an episode of “Dr. Who”? There was much applause. Someone shouted “YES!” Gaiman opened his mouth, said nothing, then smiled. And nodded.
Bollywood nutzt die Promotionswege des Internets: Der neue Film von Schnuffel Siddharth, Striker, wird zeitgleich zum indischen Kinostart morgen auch kostenlos auf Youtube zur Verfügung gestellt werden. Soweit ich weiß mit Untertiteln, aber keine Ahnung, wie lang der Film dort bleiben wird. Hier gibt es den Trailer, und natürlich findet man in dem Youtube Channel auch weitere Promos.
Beth organisiert außerdem zu Striker einen Watchalong, der Sonntag um 19.00 Uhr stattfinden wird. Ich hab da leider keine Zeit, aber es ist sicher eine großartige Sache. Interessenten also da und da lang.
Dann gibt es einige neue Informationen zur nächsten Doctor Who Staffel aus dem DWM, genauer gesagt die Titel der Episoden 1-3 und Bestätigungen einiger Gaststars. Alles nicht sonderlich spoilerhaft, aber ich pack vorsichtshalber mal alles hinter den Cut, damit man die auch umgehen kann: Weiterlesen »
Karan Johars nächster Film hat nun einen eigenen Youtube-Channel, bei dem man alle bisher erschienenen Promos und Trailer für den Film ansehen kann. Unter anderem auch die vor ein paar Tagen erschienene Promo zum Song Sajda.
So ganz hat mich der MNIK-Hype noch nicht ergriffen – ich bin natürlich gespannt, wie kann man ja auch auf einen Johar-SRK-Kajol-Film nicht gespannt sein – aber ich bin noch nicht so richtig ins Hibbeln gekommen. Vielleicht, weil meine ganze Hibbel-Energie momentan von Herrn Tennant beansprucht wird. Aber bisher bieten die Promos einfach noch nichts, was mich komplett vom Hocker reißt, auch die neue Song-Promo ändert da nichts. Das ist alles nett und hübsch, aber überzeugt mich nicht davon, dass Karan sich an diesem Projekt nicht verhoben hat und mehr als nur seichtes Romanzen-Sozialdrama-Kino bieten kann. Mal schaun, vielleicht kommt da das Hibbeln noch…
Ah, wie ich es liebe, wenn man gerade zwei völlig unzusammenhängende Dinge anhibbelt, und dann entstehen auf einmal irgendwelche Verbindungen dazwischen: Ein Auszug aus der Review der Tennant-Stewart-Hamlet-Verfilmung vom Sunday Herald:
“… absolutely thrums with dark energy, sets Shakespeare reeling in a way we hadn’t had on tv for years … stark, spare but highly stylish (…) its gloomy Elsinore seemingly caught between the present and the late 30s. With its soldiers shivering in great coats, it evokes Orson Welles’s famous 1938 modern dress staging of Julius Ceasar“
Tihi. Ich bezweifle, dass es tatsächlich größere Parallelen zwischen Orson Welles Caesar und Gregory Dorans Hamlet gibt, aber über diesen Vergleich musste ich doch schmunzeln. (Mehr euphorische Reviews zu Hamlet hier, mehr zu Welles Julius Caesar wohl demnächst hier im Blog.)
Um Me and Orson Welles ist es inzwischen still geworden, da heißt es jetzt warten auf die DVD. Dafür können wir uns langsam auf den nächsten Zac-Efron-Film vorbereiten: Es steht nun wohl fest, dass The Death and Life of Charlie St. Cloud am 11.06.2010 erscheinen wird. Im Hinblick auf das Sommer-Konkurrenzprogramm ist dieser Termin sehr gut (genaueres dazu hier), also: Yay!
UPDATE: Oh, und das hier passt doch auch perfekt zum Thema: Beth hat gestern ein Video verlinkt, das den Song Dhoom Taana aus Om Shanti Om mit Szenen aus den ersten beiden High School Musical Filmen unterlegt. Klasse!
Endlich ist es soweit, der erste Trailer zu Karan Johars My Name Is Khan wurde heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt und ist auch gleich für uns alle auf der offiziellen Filmseite verfügbar.
Für eine endgültige Meinung muss ich den Trailer noch öfters sehen, aber es sieht alles schonmal ziemlich gut aus. An Shahrukhs Spiel muss ich mich erst gewöhnen, aber das wird sicher noch, und schon jetzt steht für mich ziemlich klar, dass ich mich auch hier nicht gegen Karans wunderbare manipulative Kinomacht wehren können werde – mir kommen ja schon beim Trailer fast die Tränen.
Passend zum ganzen aufkommenden Hype wurde gestern bestätigt, dass My Name Is Khan auch auf der Berlinale gezeigt werden wird (nicht im Wettbewerb), vielleicht sogar als Weltpremiere und das dabei wahrscheinlich Karan Johar, Shahrukh Khan und Kajol kommen werden. Das hätte wohl wirklich kaum jemand erwartet, dass Karan sein Versprechen von vor drei Jahren hält
OMG, es beginnt! Der gespannt erwartete nächste Film von Karan Johar, die sehnlichst erwartete Zusammenführung von Traumpaar Shahrukh Khan und Kajol, nun schon eine gefühlte Ewigkeit in der Produktion und eeendlich gibt es die ersten Promoschnipsel. Genauer gesagt eine Promo für den am 16.12. erscheinende ersten echten Trailer, abgefilmt vom Fernsehen – aber immerhin, ein paar kleine bewegte Bilderchen. Aus denen sich nichts über den fertigen Film schließen lässt, aber Karan weiß ja, wie man einen bemerkenswerten Hype um einen Film aufbaut, also sind wir schonmal über solche Dinge glücklich.
Jetzt beginnt wieder das Warten. Erstmal Warten auf eine qualitativ anständige Version dieser Promo-Promo, dann Warten auf den Trailer (der angeblich weltweit vor Avatar laufen soll, wir werden das natürlich überprüfen), dann Warten auf den Soundtrack-Release am 5. Januar und dann schließlich Warten auf den Kinostart am 12. Februar. Bis dahin also erstmal die Promo-Promo: Weiterlesen »
Christian war so gut mir am Donnerstag mitzuteilen, dass die von mir heißersehnte UTV-DVD von Dev.D nun doch tatsächlich erschienen ist. Zehn Monate nach dem Filmstart, acht Monate, nachdem Moserbaer eine qualitativ miese DVD auf den indischen Markt brachte, die ich nicht kaufen wollte. Ich bin nun also dementsprechend hibbelig. Aber auch etwas verplant – wenn ich schon bei Nehaflix bestelle, dann nehm ich doch auch gleich ein oder zwei andere DVDs mit. Nur was? Ich hab dieses Jahr so wenig von Bollywood mitbekommen, dass ich gar nicht weiß, was ich will. Also, helft mir mal – was glaubt ihr, dass mir gefallen könnte, und welche Review wollt ihr hier lesen? Ich hab mal die Filme aufgelistet, die mir am interessantesten erscheinen, ihr dürft aber auch gern andere Vorschläge bringen. Ihr könnt bis zu drei Filme in der Umfrage anklicken.
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Hoffentlich funktioniert dieses neue Umfragen-Plugin auch so wie gedacht…
Awww, es ist fast, als ob die NASA Werbung für The Waters of Mars am Sonntag macht
Andere Dinge, die mich heute gefreut haben:
1) Das Vierte wird nicht nur Om Shanti Om zeigen, sondern am 19.12., den Samstag danach, gleich mit Rab Ne Bana Di Jodi um 20.15 Uhr nachlegen. Gute Zeiten für Bollywoodfans in Deutschland, hoffen wir mal, dass das Vierte damit auch Erfolg hat.
2) Neben David Tennant wird im Piloten zu Rex Is Not Your Lawyer auch Jeffrey Tambor als Tennants Psychiater mitspielen. Ich als US-Serien-Unwissender kenn Tambor zwar nicht wirklich, aber anscheinend ist das sehr erfreuliches Casting – also YAY! (Tambor ist übrigens auch bei Paul dabei, sehe ich grad)
3) Und dieser Kommentar von Robert Pattinson über Zac Efron erheitert mich viel mehr, als er sollte. Überhaupt sollte ich aufhören, ONTD zu lesen, das tut mir nicht gut…
Ich werd gar nicht lang versuchen die Abwesenheit von Bollywood in diesem Blog in letzter Zeit zu entschuldigen, sondern komm gleich zur guten Nachricht: Der Sender Das Vierte hat sein Programm umstrukturiert und dabei auch Bollywood ins Programm aufgenommen, und als Auftakt wird am 12.12.2009 Om Shanti Om gezeigt – um 20.15 Uhr! Wenn ich nicht völlig den Überblick verloren habe, ist es schon ziemlich lange her, dass wir einen neuen Bollywoodfilm zu so einer hervorragenden Sendezeit bekommen haben (Samstag! Primetime!) – RTL II hat zuletzt ja alles im Nacht- oder Vormittagsprogramm versteckt. Definitiv ein Grund, hier mal wieder auf eine TV-Ausstrahlung hinzuweisen, was ich die letzten Jahre ja nicht mehr getan hab.
Heute ist es außerdem genau 2 Jahre her, dass Om Shanti Om im Kino angelaufen ist. Und wir in Wien in so viele Vorstellungen wie möglich gegangen sind. Awww, ich vermisse Wien (da hilft es auch nicht gerade, dass ich vor ein paar Tagen Before Sunrise geschaut hab…)
(btw: Mein “Om Shanti Om”-Shirt erweist mir immer noch sehr gute Dienste – es gibt nichts besseres um das indische Personal auf amerikanischen Flughäfen für sich zu gewinnen und ein Gesprächthema bei Sicherheitskontrollen zu haben )
Eine erste kurze Promo hab ich schon verlinkt, als ich das erste Mal Road, Movie erwähnt habe, den neuen Film von Dev Benegal mit Abhay Deol. Jetzt gibt es auch einen ordentlichen 2-Minuten-Trailer – und der sieht ebenfalls ganz, ganz toll aus. Schöne Bilder, hübsche Musik und auch wenn wir in letzter Zeit einige filmische Liebeserklärungen an Filme hatten, ist der Fokus auf die kleinen Wanderkinos was neues, und der ganze Roadmovie/Selbstfindungsreise-Ansatz gefällt auch. Weiterlesen »
Ich bin immer noch ziemlich angepisst, dass Dev.D immer noch nicht auf einer anständigen DVD erschienen ist. Aber das hält mich nicht davon ab, schonmal auf neue Projekte von Abhay Deol gespannt zu sein. Aktuell ist er ja dabei, Ayesha mit Sonam Kapoor zu drehen, einer Hindi-Version von Jane Austens Emma, in der Abhay die Knightley-Rolle übernimmt. Erste Bilder sind hübsch, natürlich freu ich mich darauf.
Ein anderer Film hat nächste Woche Premiere auf dem Toronto International Film Festival: Road, Movie von Dev Benegal handelt von einem durch indische Dörfer tingelnden Kino. Einen sehr schönen Trailer gibts hier, hier das Poster und auf der knuffigen offiziellen Seite gibts einige Interviews. Bin ich auch schon sehr gespannt drauf, sieht gut aus.
Und schließlich haben wir da noch ein Gerücht, das zwar keineswegs irgendwie sicher ist, aber richtig klasse wäre wenn es sich bewahrheiten würde: Abhay soll zusammen mit Hrithik Roshan und Farha Akhtar in Zoya Akthars nächstem Film spielen! Zoya hat ihr Talent mit Luck By Chance bewiesen, und Hrithik unter ihrer Regie auch eine hervorragende Leistung gebracht – wenn zu der Mischung noch Abhay dazukommt, kann das nur toll sein.