Hamlet ist jetzt schon eine ganze Weile ein wichtiges Thema hier im Blog und wird das wohl auch noch bleiben, Zeit also für eine ordentliche Übersicht über alle Beiträge dazu. Das hier ist nicht nur eine Linksammlung, sondern dient auch als Zusammenfassung mit Kurzkritiken zu allen Hamlet-Filmen die ich gesehen habe (auch die, die hier im Blog noch nicht besprochen wurden). Weiterlesen »
Oh my prophetic soul: Bei meiner Buchbesprechung von Pride and Prejudice and Zombies hab ich noch nicht ganz ernst eine Verfilmung des Romans gefordert, weil der Stoff als Film wohl besser funktionieren würde – Hollywood sieht das anscheinend ähnlich und plant nun tatsächlich eine Verfilmung des Buches, das Jane Austens Originaltext mit einer Vielzahl an Zombie-Szenen spickt. Variety will zumindest wissen, dass Natalie Portman diesen Film produzieren und auch selbst die Hauptrolle übernehmen will.
Ich bin jedenfalls mal gespannt – die Buchvorlage hat so ihre Probleme, aber wenn man die ein bisschen ausbügelt, kann man aus der Idee sicher einen unterhaltsamen Film basteln. Und ich sollte endlich mal Zeit finden, um den Nachfolgeroman Sense and Sensibility and Sea-Monsters zu lesen – da gibt es ja auch schon eine filmische Umsetzung einer Szene dazu.
Wir warten zwar noch auf Me and Orson Welles, aber man kann ja trotzdem schon mal das nächste Zac-Efron-Projekt ins Auge fassen: Eine Verfilmung von “The Death and Life of Charlie St. Cloud”, einem 2004 erschienenen Roman von Ben Sherwood. In Deutschland ist der Roman erst unter dem Titel “Der lange Abschied des Charlie St. Cloud” erschienen, später wurde der Titel hier zum schmalzigen “Wie durch ein Wunder” geändert (vielleicht in Anlehnung an “Wie im Himmel” und “Wie ein einziger Tag”? vielleicht aus Genitiv-Scheu?).
Ich hab das Buch also mal gelesen; hier gibt es nun erst einmal eine Besprechung des Romans, und in den nächsten Tagen dann ein paar Gedanken zur Verfilmung des Stoffes.
“The Death and Life of Charlie St. Cloud” ist eine Liebesgeschichte mit fantastischen Elementen, genauer gesagt Geistern und Wundern. Eine Geschichte über Tod und Abschiednehmen, die doch durch und durch Lebensbejahend ist. Weiterlesen »
Und wie üblich hab ich an solchen Tagen natürlich alle meine Gaiman-Bücher in der falschen Wohnung und kann das nicht ordentlich zelebrieren. Aber es gibt ja doch etwas, was noch besser ist, als Gaiman-Bücher zu lesen: Sich Gaiman-Bücher von Neil selbst vorlesen zu lassen. Und das geht ganz wunderbar auf dieser Seite mit Videos von Neils “The Graveyard Book”-Lesetour. Ja, darauf hab ich vor einem Jahr schonmal hingewiesen. Aber das ist lang genug her, um euch nochmal daran zu erinnern. Weil Neils Stimme hinreißend ist, und er wirklich wunderschön vorliest. Weil The Graveyard Book ein ganz großartiger Roman ist (nicht nur meine Meinung, sondern auch die vieler anderer. Ein Buch gewinnt ja nicht einfach so die Newberry Medal, den Hugo und bleibt ein Jahr auf der New York Times Bestsellerliste für Kinderbücher). Und weil das genau das richtige für triste Novemberabende ist.
Außerdem gibt’s hier vorraussichtlich morgen eine Besprechung eines Romans mit einem Protagonisten, der auf einem Friedhof lebt und mit Geistern sprechen kann. Damit hat es sich zwar schon mit Gemeinsamkeiten (und der Roman ist auch nie so toll wie The Graveyard Book), aber es darf hier trotzdem als Überleitung dienen.
Gestern war die Verleihung der Hugo Awards, einem der wichtigsten Sci-Fi Awards. Zwar sind die Doctor-Who-Vertreter Steven Moffat und Russel T. Davies leer ausgegangen, aber so tragisch ist das nicht – zum einen hat Gewinner Dr. Horrible’s Singalong Blog den Award sehr verdient, zum anderen hat Moffat ja eh erst drei Hugos in Folge abgeräumt, und für RTD wünsch ich mir nächstes Jahr einen Hugo für Children of Earth und am besten auch gleich noch das Regenerations-Weihnachtsspecial von Doctor Who.
Auf jeden Fall haben wir trotzdem genügend Grund zum Feiern: Neil Gaiman hat mit The Graveyard Book den Preis für den besten Roman bekommen! Yay!
Wo wir grad bei Fantasydingen sind: Es ist der erste Trailer zu Terry Gilliams neuem Film The Imaginarium of Doctor Parnassus erschienen. Und der lässt sich am besten mit einem Wort zusammenfassen: Wow. Das sieht fantastisch aus, und auch nach zehnmal gucken entdeckt man im Trailer immer noch Neues zum staunen.
Lesern meines Blogs dürfte es keine Neuigkeit sein, dass ich bei Filmen, Serien und Büchern häufig weine – ich fühle gern mit den Charakteren mit, und dann brauchts nicht viel um mir ein paar Tränen in die Augen zu treiben. Gestern hab ich mich dann aber doch nochmal selbst überrascht, als ich mich durch das letzte Kapitel von Wives and Daughters geschluchzt hab – denn das gehört eigentlich gar nicht mehr zu Handlung, sondern ist ein Anhang vom Herausgeber des Cornhill Magazines, in dem Wives and Daughters erschienen ist, in welchem er erklärt, dass der Roman wegen dem Tod der Autorin nicht vollendet werden konnte. Ich war für einen kurzen Moment enttäuscht, weil ich nicht wusste, dass Wives and Daughters keinen Schluss hat, und auch wenn zu diesem Punkt eigentlich alles geklärt ist, ich gerne ein Ende gelesen hätte. Aber wie gesagt, die Enttäuschung war nur sehr kurz, weil ich danach völlig von der Todesnachricht von Elizabeth Gaskell ergriffen war – eine Frau, von der ich praktisch nichts weiß, die vor fast 150 Jahren gestorben ist, und von der ich natürlich weiß, dass sie tot ist. Und doch kann ich über ihren Tod weinen. Gut, am Ende von Wives and Daughters ist man natürlich auch schon etwas ausgelaugt von anderen tragischen Ereignissen, und Frederick Greenwoods Nachruf ist auch rührend geschrieben, trotzdem ist das wohl etwas… seltsam. Und ich dachte schon es wäre ungewöhnlich, bei einer Sci-Fi Kinderserie regelmäßig Taschentuchberge zu produzieren…
Nein, kein Witz: Nach dem Erfolg von Pride and Prejudice and Zombies, einer mit Zombies angereicherten Version von Jane Austens Klassiker, bringt der Verlag Quirk Classics einen Nachfolger heraus: Sense and Sensibility and Sea Monsters. Wie geil ist das denn. Pride and Prejudice and Zombies hatte seine Schwächen, war aber größtenteils ein unterhaltsamer Roman, meine Vorfreude auf Sense and Sensibility and Sea Monsters ist da fast noch gesteigert: Dieser Roman wird von einem anderen Autor, Ben H. Winters, nacherzählt, was ich durchaus begrüßenswert finde, und vor allem sind Seemonster eine überraschendere Idee als Zombies. Während man sich gut vorstellen konnte, wie eine Zugabe von Zombies in P&P abläuft, hab ich ehrlich gesagt keine Idee, wie man Seemonster in S&S unterbringen will – und das macht die ganze Sache doch gleich viel interessanter! Ich werd mir jedenfalls Sense and Sensibility and Sea Monsters sicher kaufen, sobald es am 15. September erscheint – das Cover mit Colonel Brandon mit Tentakeln macht schonmal Laune.
Als besonderes Schmankerl gibt es einen Trailer zum Buch, mit allem, was man von sowas erwartet: miese Schauspieler, glitschige Seemonster und eine große Ladung Blut: Weiterlesen »
Trotz aller Buchliebe frage ich mich bei manchen Büchern doch, was das eigentlich soll: Die Real Reads Reihe bietet Nacherzählungen von Klassikern der Literatur für Kinder, und morgen erscheinen davon zwei neue Bücher: Jane Eyre und Wuthering Heights, nacherzählt von Gill Tavner, mit Illustrationen von Vanessa Lubach.
Nun – ich bin ja völlig dafür, dass Kinder viel lesen, und es ist immer eine gute Idee, Klassiker der Weltliteratur zu lesen. Aber muss man das denn kombinieren? Muss man Kinder an Klassiker heranführen, indem man ihnen vereinfachte Versionen schreibt? Besonders bei Wuthering Heights erscheint mir so ein Unternehmen höchst fragwürdig: der Stoff ist einfach nicht kindgerecht, ich denke die allerwenigsten Kinder sind interessiert an einer Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe, durch die die Charaktere sich selbst und alle in ihrer Umgebung kaputt machen. Warum sollten Kinder dazu einen Bezug haben? Und vor allem: Der Roman wird durch so eine Nacherzählung ja doch ziemlich auf seine Handlung reduziert – und es ist doch nicht die reine Handlung, die solche Klassiker so lesenswert machen. Schreibstil, Erzähltechnik etc sind dabei doch genauso wichtig. Eine Nacherzählung kann das nie richtig einfangen – und macht damit wohl jeden noch so faszinierenden Roman langweilig. Die Handlung an sich ist es nicht, was an Jane Eyre so begeistert…
Es ist ja ein schöner Ansatz, Klassiker für möglichst jeden zugänglich zu machen. Aber es gibt halt doch Romane, die man einfach erst dann lesen sollte, wenn man alt genug ist, die Originale zu verstehen.
Ich bespreche ja selten Bücher hier in meinem Blog, nachdem ich hier aber schon so einige Jane-Austen-Adaptionen besprochen hab, passt dieser vor kurzem erschienene Roman von Seth Grahame-Smith da gut dazu.
Der Name ist Programm, das Buch bietet genau das, was auf dem Deckel steht: Jane Austens Pride and Prejudice, “featuring all-new scenes of bone-crunching zombie mayhem”, wie es der Klappentext schön ausdrückt. So einige dürften sich da schon kopfschüttelnd abwenden, ich hab mich dagegen auf das Buch gefreut seit ich vor einigen Monaten davon gelesen hab. Da bin ich auch nicht allein, Oliver plant in der nächsten Zeit diesen Roman und Austens Vorlage parallel zu lesen und zu besprechen, worauf ich auch schon sehr gespannt bin – hier erstmal mein Eindruck von diesem Buch: Weiterlesen »
Mein treuer Laptop hat gestern wohl das Zeitliche gesegnet. Momentan habe ich also nur sporadischen Internetzugang und komme nicht an meine auf dem Laptop sitzenden Dateien – damit verschieben sich einige geplante Blogeinträge.
Für heute gibts also nur eine kleine Newsmeldung: Wir haben drei Hugonominierungen zu feiern! Die Hugo Awards sind die wichtigsten Sci-Fi-Awards, und auch dieses Jahr sind bei den Nominierten einige meiner Lieblinge dabei: Neil Gaiman ist für The Graveyard Book für “Best Novel” nominiert, und Doctor Who hat auch wieder zwei Einträge für “Best Dramatic Presentation, Short Form” dabei: Steven Moffat für seinen “Silence in the Library”-Zweiteiler, und Russel T. Davies für “Turn Left”. Sehr schön. Ich hätte RTD zwar lieber für Midnight nominiert gesehen, doch Turn Left ist auch klasse – und so ein Hugo wär ja schon ein schönes Abschiedsgeschenk für unseren Doctor-Who-verlassenden Showmaster.
Es ist wieder soweit: ein Semester ist vorrüber, die Klausuren sind geschrieben, und die Postingfrequenz hier im Blog wird sich in den nächsten Ferienwochen wieder deutlich steigern. Es warten eine ganze Menge halb-geschriebener Kritiken darauf, vervollständigt und gepostet zu werden, und ungesehene DVDs liegen auch Stapelweise herum. Allerdings sag ich lieber nicht, was ich alles vorhabe – wir wissen ja, dass ich solche Versprechungen in den seltensten Fällen einhalte…
Ich hatte dieses Semester ein großartiges Hamlet-Hauptseminar, das zum Teil daran Schuld ist, dass ich in letzter Zeit diverse Hamlet-Sachen gesehen und gelesen hab, und das auch in nächster Zeit noch tun werde. Ich überleg noch, ob ich davon was hier bespreche, bzw was davon – genug Stoff für eine Hamlet-Themenwoche hätte ich sicherlich.
Wichtig in diesem Zusammenhang aber: Wie bekannt, gab es letztes Jahr eine höchst erfolgreiche Hamlet-Inszenierung der RSC mit David Tennant als Hamlet und Patrick Stewart als Claudius. Damit die vielen, vielen Leute die nicht die Chance hatten, das Stück zu sehen, doch noch in den Genuss davon kommen können, gibt es eine Petition für eine DVD der Inszenierung. Über diese Petition wurde auch schon in der britischen Presse berichtet, die wird also von der RSC sicher auch wahrgenommen. Wer ebenfalls einen Tennant-Stewart-Hamlet sehen will, und die Petition noch nicht unterzeichnet hat, sollte sich da jetzt so schnell wie möglich eintragen!
Manchmal schaut und liest man ganz ohne Absicht sehr ähnliche Sachen in sehr kurzen Zeiträumen. Am Wochenende hab ich mit meinen Eltern den Doctor-Who-Zweiteiler Silence in the Library/Forest of the Dead geschaut – eine Story, in der der Doctor auf eine ihm offensichtlich sehr nahestehende Frau aus seiner eigenen Zukunft trifft. Dann hab ich angefangen The Time Traveller’s Wife von Audrey Niffenegger zu lesen – wie der Titel schon sagt die Geschichte einer Frau und eines zeitreisenden Mannes, und damit durchaus mit Parallelen zu gennanter Doctor Who Folge. Um für meine anstehende Hamlet-Hausarbeit planen zu können, hab ich das Buch dann unterbrochen um mit Something Rotten von Jasper Fforde anzufangen – in dem auch Heldin Thursday ihre eigenen zeitreisebedingten Paradoxien mit ihrem Ehemann hat. Und dann war gestern im Kino The Curious Case of Benjamin Button dran – ohne Zeitreisen, aber naürlich auch mit seinen ganz eigenen Zeitproblemen.
Benjamin Button ist ein bemerkenswert schöner Film – voll von Abschiedstrauer und Melancholie, aber gleichzeitig zeugt auch jede Minute von einer wunderbaren Lebensfreude. Wegen letzte-Uniwoche-Stress hab ich leider keine Zeit eine ausführlichere Review zu schreiben – also kann ich euch fürs erste nur auf Marcos schöne Kritik verweisen und euch dringendst ans Herz legen, den film selbst zu sehen.
Coraline kommt bei uns ja leider erst im Juni in die Kinos, es bringt also nicht viel, wenn ich jetzt schon ständig Werbung dafür mache. Aber manche Dinge sind einfach so herrlich, dass ich sie euch nicht vorenthalten will – so wie dieser Coraline Trailer, in dem Neil Gaiman etwas über Knöpfe erzählt. Der Mann ist einfach großartig.
Und noch mehr gute Neil-Film-News: Wie hier schon berichtet wird an einer Verfilmung von The Graveyard Book gearbeitet, Neil hat jetzt auch verraten, wer das Drehbuch schreiben und Regie führen wird: Neil Jordan. Den kennt man von Filmen wie The Crying Game, Interview with a Vampire, Michael Collins oder Breakfast on Pluto. Sehr schick, ich bin schon sehr gespannt. Neil Gaiman hat für The Graveyard Book übrigens gerade die Newbery Medal erhalten, einen der prestigeträchtigsten Preise für Kinderbücher.
Wir haben ja schon eine ganze Liste an kommenden Neil-Projekten, auf die wir hinhibbeln können, anscheinend dürfen wir jetzt mal ganz vorsichtig zwei weitere Filme hinzufügen: Neil wurde auf Twitter gefragt, ob er ein Drehbuch für The Graveyard Book schreibt. Neil hat das zwar verneint, aber gesagt, dass jemand eines schreibt (und er sich darüber freut wer das tut), und dass er selbst ein Drehbuch zu Anansi Boys schreibt (Anansi Boys ist quasi die Fortsetzung von American Gods). Dass Neil schon mal auf einem Meeting zu einem Graveyard-Book-Film war, war mir bekannt, dass er ein Anansi-Boys-Drehbuch schreibt, war mir neu. Sehr schön. Es ist natürlich klar, dass es noch lange nicht heißt, dass tatsächlich ein Film daraus wird, wenn ein Drehbuch existiert – aber es ist zumindest mal ein Zeichen, dass ernsthaft über diese beiden Filme nachgedacht wird.
Zwei kleine Sachen, die mich glücklich machen: Die BBC wird nächstes Jahr den Pilotfilm zu Sherlockbringen, eine moderne Adaption der Sherlock Holmes Geschichten. Das ist an sich schon eine nette Idee, die Namen hinter diesem Projekt lassen einem dann aber wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen: Geschrieben wird das von Steven Moffat (genialer Autor, demnächst Showrunner bei Doctor Who und hat mit Jekyll schon bewiesen, dass er Klassiker modernisieren kann) und Mark Gattiss (auch DW-Autor), produziert von Moffats Frau Sue Vertue (Coupling, Vicar of Dibley), Regie führt Blackpool-Regisseur Coky Giedroyc, und die Hauptrollen übernehmen Benedict Cumberbatch (Amazing Grace) als Sherlock Holmes und Martin Freeman (Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) als Dr Watson, mit Rupert Graves als Inspector Lestrade. Hach. Die BBC ist einfach großartig.
Daneben haben mich heut auch wieder die Coraline-Macher beeindruckt, und zwar erneut mit der wunderbaren Werbestrategie für den Film: Wie jemand in Neil Gaimans Blog berichtet, wurden an einem Gebäude in Chicago lauter Coraline-Schlüssel mit Knöpfen aufgehängt. Find ich sehr schick. (Und Neils schöne Fotos von seinem verschneiten Garten trösten einen fast darüber hinweg, dass es bei uns draußen noch ziemlich grün ist…)
Selbst wenn der im Februar kommende 3D-Stop-Motion-Film Coraline keine Verfilmung von einem ziemlich fantastischen Buch von Neil Gaiman wäre, wäre ich jetzt schon ziemlich begeistert davon und würde dessen Start herbeihibbeln. Nein, nicht weil der Regisseur Henry Selik ist, der Macher von The Nightmare Before Christmas – wobei das natürlich auch ein guter Grund ist. Sondern wohl eher, weil ich absolut verliebt in die ganze Promotion des Films bin. Schon seit einer ganzen Weile gibt es einige schicke Behind-the-Scenes-Clips im Internet (zum Beispiel hier), nun ist auch die offizielle Homepage richtig fertig – und unglaublich toll. Wunderschön und liebevoll gestaltet, mit vielen Inhalten die es zu entdecken gilt, schicken interaktiven Gimmicks und toller Musik (besonders in der Landschaftsansicht).
Die Coraline-Macher beschränken sich aber nicht auf so normale Werbesachen wie Websites, sie hatten auch die Idee, an ihre Lieblingsblogger 50 selbst zusammengestellte Kisten zu senden, mit Figuren- und Austattungsteilen aus der Coraline-Produktion, Bildern und anderen Leckerbissen. Ein Zusammenstellung der bisher in diversen Blogs vorgestellten Kisten gibt es hier. Und ein Produktionsteam, das sich so viel liebevolle, detailverliebte Arbeit macht, muss man einfach gern haben.
Neil Gaiman hat einen wahnsinnig vollen Terminplan mit jeder Menge Touren, Projekten, geplanten Comics (bspw Batman) und geplanten Büchern (bspw drei Sachbücher, einmal über China, und zwei über seinen Blog). Während man also einen ganzen Haufen Dinge hat, auf die man sich da sowieso freuen kann, gibts daneben auch einige Sachen, die ganz furchtbar großartig wären, aber noch nicht fest stehen, und auf die man nur mit aller Kraft hoffen kann. Da wäre zum Beispiel ein eventueller Neverwhere-Film, oder eine Episode für Steven Moffats nächste Doctor Who Staffel. Jetzt dürfen wir auf unserer Wunschliste einen weiteren Eintrag machen: Neil hat so nebenbei erwähnt, dass er in England ein Meeting über eine mögliche Verfilmung seines neuesten Romans The Graveyard Book hatte. Was ich fantastisch fände: das Buch ist wunderbar, und eine Verfilmung kann ich mir auch ganz toll vorstellen. Ich weiß, dass das sicher nur ein “an wen könnte man Filmrechte verkaufen, und was gäbs es zu bedenken”-Gespräch war, aber man darf ja trotzdem jetzt schonmal hoffen und träumen…
EDIT: Achja – man kann (und sollte) sich hier das komplette Graveyard Book von Neil Gaiman vorlesen lassen. Und gleichzeitig Neil anschmachten.