Scharlachrot und Smaragdgrün

23. July 2010

Die erste Episode des Moffat/Gatiss-Sherlocks am Sonntag heißt “A Study in Pink”, und darin treffen Holmes und Watson zum ersten Mal aufeinander und lösen den Fall einer in einem verlassenen Haus gefundenen Leiche – offensichtlich also eine Version von Conan Doyles erster Holmes-Story “A Study in Scarlet”.
Wer sich schonmal darauf einstimmen will, kann das mit einer anderen Adaption eben dieser Story machen, und zwar Neil Gaimans Kurzgeschichte “A Study in Emerald”. Diese gibt es nämlich auf Gaimans Seite zum herunterladen (in schicker 19.-Jahrhundert-Zeitung-Aufmachung), und sie bietet eine interessante Kombination: Hier trifft Sherlock Holmes auf H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos. In Gaimans Händen wird daraus natürlich eine großartige Kurzgeschichte – geheimnisvoll, gerissen und mit einem Hugo Award ausgezeichnet. Macht auch Spaß, wenn man wie ich nicht so vertraut mit Lovecraft ist, aber ein bisschen Holmes-Wissen sollte man mitbringen, um die Geschichte richtig genießen zu können. Weiterlesen »

Hugo Nominierungen 2010

5. April 2010

Gestern wurden die Nominierungen für den diesjährigen Hugo Award veröffentlicht – einer der wichtigsten Sci-Fi/Fantasy-Awards, falls jemand hier die noch nicht kennen würde. Doctor Who war da in den letzten Jahren immer ziemlich gut dabei, und auch dieses Jahr ist die Serie wieder vertreten: mit ganzen DREI Nominierungen für Russell T Davies in der Kategorie “Best Dramatic Presentation, Short Form”. Das freut mich natürlich sehr, es wundert mich bloß ein wenig, für was er nominiert wurde: The Next Doctor, Planet of the Dead und The Waters of Mars. Also kein Children of Earth? Und Planet of the Dead bekommt den Vorzug über The End of Time? Das ist… seltsam. Ich vermute, Children of Earth würde als zusammenhängende Story in die Kategorie der “Long Form” fallen, und kam da nicht gegen die starke Filmkonkurrenz an, und vielleicht gilt ähnliches für den End-of-Time-Zweiteiler. Naja, Hauptsache, RTD ist ordentlich häufig nominiert für seine grandiosen Leistungen für Doctor Who – und ich wünsch mir dann bitte einen Award für The Waters of Mars.

Ansonsten ist natürlich auch Neil Gaiman wieder dabei, mit seinem Batman-Comic “Whatever Happened to the Caped Crusader?”, der unter anderem gegen Paul Cornells “Captain Britain And MI13. Volume 3: Vampire State” antritt.
Neil hat übrigens vor ein paar Tagen ein klein bisschen über seine Doctor-Who-Folge für nächstes Jahr getwittert – da erwarten wir dann wohl auch sicher einen Hugo *g*

Hamlet Übersichtsseite

15. January 2010

hamlet-iconHamlet ist jetzt schon eine ganze Weile ein wichtiges Thema hier im Blog und wird das wohl auch noch bleiben, Zeit also für eine ordentliche Übersicht über alle Beiträge dazu. Das hier ist nicht nur eine Linksammlung, sondern dient auch als Zusammenfassung mit Kurzkritiken zu allen Hamlet-Filmen die ich gesehen habe (auch die, die hier im Blog noch nicht besprochen wurden). Weiterlesen »

Natalie Portman im Korsett gegen Zombies?

11. December 2009

Oh my prophetic soul: Bei meiner Buchbesprechung von Pride and Prejudice and Zombies hab ich noch nicht ganz ernst eine Verfilmung des Romans gefordert, weil der Stoff als Film wohl besser funktionieren würde – Hollywood sieht das anscheinend ähnlich und plant nun tatsächlich eine Verfilmung des Buches, das Jane Austens Originaltext mit einer Vielzahl an Zombie-Szenen spickt. Variety will zumindest wissen, dass Natalie Portman diesen Film produzieren und auch selbst die Hauptrolle übernehmen will.
Ich bin jedenfalls mal gespannt – die Buchvorlage hat so ihre Probleme, aber wenn man die ein bisschen ausbügelt, kann man aus der Idee sicher einen unterhaltsamen Film basteln. Und ich sollte endlich mal Zeit finden, um den Nachfolgeroman Sense and Sensibility and Sea-Monsters zu lesen – da gibt es ja auch schon eine filmische Umsetzung einer Szene dazu.

The Death and Life of Charlie St. Cloud:
Buchbesprechung

11. November 2009

charliestcloud-coverWir warten zwar noch auf Me and Orson Welles, aber man kann ja trotzdem schon mal das nächste Zac-Efron-Projekt ins Auge fassen: Eine Verfilmung von “The Death and Life of Charlie St. Cloud”, einem 2004 erschienenen Roman von Ben Sherwood. In Deutschland ist der Roman erst unter dem Titel “Der lange Abschied des Charlie St. Cloud” erschienen, später wurde der Titel hier zum schmalzigen “Wie durch ein Wunder” geändert (vielleicht in Anlehnung an “Wie im Himmel” und “Wie ein einziger Tag”? vielleicht aus Genitiv-Scheu?).
Ich hab das Buch also mal gelesen; hier gibt es nun erst einmal eine Besprechung des Romans, und in den nächsten Tagen dann ein paar Gedanken zur Verfilmung des Stoffes.
“The Death and Life of Charlie St. Cloud” ist eine Liebesgeschichte mit fantastischen Elementen, genauer gesagt Geistern und Wundern. Eine Geschichte über Tod und Abschiednehmen, die doch durch und durch Lebensbejahend ist. Weiterlesen »

Neil Gaiman hat Geburtstag!

10. November 2009

Und wie üblich hab ich an solchen Tagen natürlich alle meine Gaiman-Bücher in der falschen Wohnung und kann das nicht ordentlich zelebrieren. Aber es gibt ja doch etwas, was noch besser ist, als Gaiman-Bücher zu lesen: Sich Gaiman-Bücher von Neil selbst vorlesen zu lassen. Und das geht ganz wunderbar auf dieser Seite mit Videos von Neils “The Graveyard Book”-Lesetour. Ja, darauf hab ich vor einem Jahr schonmal hingewiesen. Aber das ist lang genug her, um euch nochmal daran zu erinnern. Weil Neils Stimme hinreißend ist, und er wirklich wunderschön vorliest. Weil The Graveyard Book ein ganz großartiger Roman ist (nicht nur meine Meinung, sondern auch die vieler anderer. Ein Buch gewinnt ja nicht einfach so die Newberry Medal, den Hugo und bleibt ein Jahr auf der New York Times Bestsellerliste für Kinderbücher). Und weil das genau das richtige für triste Novemberabende ist.
Außerdem gibt’s hier vorraussichtlich morgen eine Besprechung eines Romans mit einem Protagonisten, der auf einem Friedhof lebt und mit Geistern sprechen kann. Damit hat es sich zwar schon mit Gemeinsamkeiten (und der Roman ist auch nie so toll wie The Graveyard Book), aber es darf hier trotzdem als Überleitung dienen.

Hugos und Trailer

10. August 2009

Gestern war die Verleihung der Hugo Awards, einem der wichtigsten Sci-Fi Awards. Zwar sind die Doctor-Who-Vertreter Steven Moffat und Russel T. Davies leer ausgegangen, aber so tragisch ist das nicht – zum einen hat Gewinner Dr. Horrible’s Singalong Blog den Award sehr verdient, zum anderen hat Moffat ja eh erst drei Hugos in Folge abgeräumt, und für RTD wünsch ich mir nächstes Jahr einen Hugo für Children of Earth und am besten auch gleich noch das Regenerations-Weihnachtsspecial von Doctor Who.
Auf jeden Fall haben wir trotzdem genügend Grund zum Feiern: Neil Gaiman hat mit The Graveyard Book den Preis für den besten Roman bekommen! Yay! :D

Wo wir grad bei Fantasydingen sind: Es ist der erste Trailer zu Terry Gilliams neuem Film The Imaginarium of Doctor Parnassus erschienen.  Und der lässt sich am besten mit einem Wort zusammenfassen: Wow. Das sieht fantastisch aus, und auch nach zehnmal gucken entdeckt man im Trailer immer noch Neues zum staunen.

‘A wise, good woman’

7. August 2009

Lesern meines Blogs dürfte es keine Neuigkeit sein, dass ich bei Filmen, Serien und Büchern häufig weine – ich fühle gern mit den Charakteren mit, und dann brauchts nicht viel um mir ein paar Tränen in die Augen zu treiben. Gestern hab ich mich dann aber doch nochmal selbst überrascht, als ich mich durch das letzte Kapitel von Wives and Daughters geschluchzt hab – denn das gehört eigentlich gar nicht mehr zu Handlung, sondern ist ein Anhang vom Herausgeber des Cornhill Magazines, in dem Wives and Daughters erschienen ist, in welchem er erklärt, dass der Roman wegen dem Tod der Autorin nicht vollendet werden konnte. Ich war für einen kurzen Moment enttäuscht, weil ich nicht wusste, dass Wives and Daughters keinen Schluss hat, und auch wenn zu diesem Punkt eigentlich alles geklärt ist, ich gerne ein Ende gelesen hätte. Aber wie gesagt, die Enttäuschung war nur sehr kurz, weil ich danach völlig von der Todesnachricht von Elizabeth Gaskell ergriffen war – eine Frau, von der ich praktisch nichts weiß, die vor fast 150 Jahren gestorben ist, und von der ich natürlich weiß, dass sie tot ist. Und doch kann ich über ihren Tod weinen. Gut, am Ende von Wives and Daughters ist man natürlich auch schon etwas ausgelaugt von anderen tragischen Ereignissen, und Frederick Greenwoods Nachruf ist auch rührend geschrieben, trotzdem ist das wohl etwas… seltsam. Und ich dachte schon es wäre ungewöhnlich, bei einer Sci-Fi Kinderserie regelmäßig Taschentuchberge zu produzieren…

Bald: Sense and Sensibility and Sea Monsters

3. August 2009

Nein, kein Witz: Nach dem Erfolg von Pride and Prejudice and Zombies, einer mit Zombies angereicherten Version von Jane Austens Klassiker, bringt der Verlag Quirk Classics einen Nachfolger heraus: Sense and Sensibility and Sea Monsters. Wie geil ist das denn. Pride and Prejudice and Zombies hatte seine Schwächen, war aber größtenteils ein unterhaltsamer Roman, meine Vorfreude auf Sense and Sensibility and Sea Monsters ist da fast noch gesteigert: Dieser Roman wird von einem anderen Autor, Ben H. Winters, nacherzählt, was ich durchaus begrüßenswert finde, und vor allem sind Seemonster eine überraschendere Idee als Zombies. Während man sich gut vorstellen konnte, wie eine Zugabe von Zombies in P&P abläuft, hab ich ehrlich gesagt keine Idee, wie man Seemonster in S&S unterbringen will – und das macht die ganze Sache doch gleich viel interessanter! Ich werd mir jedenfalls Sense and Sensibility and Sea Monsters sicher kaufen, sobald es am 15. September erscheint – das Cover mit Colonel Brandon mit Tentakeln macht schonmal Laune.
Als besonderes Schmankerl gibt es einen Trailer zum Buch, mit allem, was man von sowas erwartet: miese Schauspieler, glitschige Seemonster und eine große Ladung Blut: Weiterlesen »

Brontë-Klassiker für Kinder?

29. July 2009

whkinderTrotz aller Buchliebe frage ich mich bei manchen Büchern doch, was das eigentlich soll: Die Real Reads Reihe bietet Nacherzählungen von Klassikern der Literatur für Kinder, und morgen erscheinen davon zwei neue Bücher: Jane Eyre und Wuthering Heights, nacherzählt von Gill Tavner, mit Illustrationen von Vanessa Lubach.
Nun – ich bin ja völlig dafür, dass Kinder viel lesen, und es ist immer eine gute Idee, Klassiker der Weltliteratur zu lesen. Aber muss man das denn kombinieren? Muss man Kinder an Klassiker heranführen, indem man ihnen vereinfachte Versionen schreibt? Besonders bei Wuthering Heights erscheint mir so ein Unternehmen höchst fragwürdig: der Stoff ist einfach nicht kindgerecht, ich denke die allerwenigsten Kinder sind interessiert an einer Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe, durch die die Charaktere sich selbst und alle in ihrer Umgebung kaputt machen. Warum sollten Kinder dazu einen Bezug haben? Und vor allem: Der Roman wird durch so eine Nacherzählung ja doch ziemlich auf seine Handlung reduziert – und es ist doch nicht die reine Handlung, die solche Klassiker so lesenswert machen. Schreibstil, Erzähltechnik etc sind dabei doch genauso wichtig. Eine Nacherzählung kann das nie richtig einfangen – und macht damit wohl jeden noch so faszinierenden Roman langweilig. Die Handlung an sich ist es nicht, was an Jane Eyre so begeistert…
Es ist ja ein schöner Ansatz, Klassiker für möglichst jeden zugänglich zu machen. Aber es gibt halt doch Romane, die man einfach erst dann lesen sollte, wenn man alt genug ist, die Originale zu verstehen.

Buchkritik: PRIDE AND PREJUDICE AND ZOMBIES

31. May 2009

prideandprejudiceandzombiesIch bespreche ja selten Bücher hier in meinem Blog, nachdem ich hier aber schon so einige Jane-Austen-Adaptionen besprochen hab, passt dieser vor kurzem erschienene Roman von Seth Grahame-Smith da gut dazu.
Der Name ist Programm, das Buch bietet genau das, was auf dem Deckel steht: Jane Austens Pride and Prejudice, “featuring all-new scenes of bone-crunching zombie mayhem”, wie es der Klappentext schön ausdrückt. So einige dürften sich da schon kopfschüttelnd abwenden, ich hab mich dagegen auf das Buch gefreut seit ich vor einigen Monaten davon gelesen hab. Da bin ich auch nicht allein, Oliver plant in der nächsten Zeit diesen Roman und Austens Vorlage parallel zu lesen und zu besprechen, worauf ich auch schon sehr gespannt bin – hier erstmal mein Eindruck von diesem Buch: Weiterlesen »

Hugo Nominierungen

20. March 2009

Mein treuer Laptop hat gestern wohl das Zeitliche gesegnet. Momentan habe ich also nur sporadischen Internetzugang und komme nicht an meine auf dem Laptop sitzenden Dateien – damit verschieben sich einige geplante Blogeinträge.
Für heute gibts also nur eine kleine Newsmeldung: Wir haben drei Hugonominierungen zu feiern! Die Hugo Awards sind die wichtigsten Sci-Fi-Awards, und auch dieses Jahr sind bei den Nominierten einige meiner Lieblinge dabei: Neil Gaiman ist für The Graveyard Book für “Best Novel” nominiert, und Doctor Who hat auch wieder zwei Einträge für “Best Dramatic Presentation, Short Form” dabei: Steven Moffat für seinen “Silence in the Library”-Zweiteiler, und Russel T. Davies für “Turn Left”. Sehr schön. Ich hätte RTD zwar lieber für Midnight nominiert gesehen, doch Turn Left ist auch klasse – und so ein Hugo wär ja schon ein schönes Abschiedsgeschenk für unseren Doctor-Who-verlassenden Showmaster.

Semester werden auch immer kürzer…

6. February 2009

Es ist wieder soweit: ein Semester ist vorrüber, die Klausuren sind geschrieben, und die Postingfrequenz hier im Blog wird sich in den nächsten Ferienwochen wieder deutlich steigern. Es warten eine ganze Menge halb-geschriebener Kritiken darauf, vervollständigt und gepostet zu werden, und ungesehene DVDs liegen auch Stapelweise herum. Allerdings sag ich lieber nicht, was ich alles vorhabe – wir wissen ja, dass ich solche Versprechungen in den seltensten Fällen einhalte…
Ich hatte dieses Semester ein großartiges Hamlet-Hauptseminar, das zum Teil daran Schuld ist, dass ich in letzter Zeit diverse Hamlet-Sachen gesehen und gelesen hab, und das auch in nächster Zeit noch tun werde. Ich überleg noch, ob ich davon was hier bespreche, bzw was davon – genug Stoff für eine Hamlet-Themenwoche hätte ich sicherlich.
Wichtig in diesem Zusammenhang aber: Wie bekannt, gab es letztes Jahr eine höchst erfolgreiche Hamlet-Inszenierung der RSC mit David Tennant als Hamlet und Patrick Stewart als Claudius. Damit die vielen, vielen Leute die nicht die Chance hatten, das Stück zu sehen, doch noch in den Genuss davon kommen können, gibt es eine Petition für eine DVD der Inszenierung. Über diese Petition wurde auch schon in der britischen Presse berichtet, die wird also von der RSC sicher auch wahrgenommen. Wer ebenfalls einen Tennant-Stewart-Hamlet sehen will, und die Petition noch nicht unterzeichnet hat, sollte sich da jetzt so schnell wie möglich eintragen!

Timey-Wimey Lovestories

4. February 2009

Manchmal schaut und liest man ganz ohne Absicht sehr ähnliche Sachen in sehr kurzen Zeiträumen. Am Wochenende hab ich mit meinen Eltern den Doctor-Who-Zweiteiler Silence in the Library/Forest of the Dead geschaut – eine Story, in der der Doctor auf eine ihm offensichtlich sehr nahestehende Frau aus seiner eigenen Zukunft trifft. Dann hab ich angefangen The Time Traveller’s Wife von Audrey Niffenegger zu lesen – wie der Titel schon sagt die Geschichte einer Frau und eines zeitreisenden Mannes, und damit durchaus mit Parallelen zu gennanter Doctor Who Folge. Um für meine anstehende Hamlet-Hausarbeit planen zu können, hab ich das Buch dann unterbrochen um mit Something Rotten von Jasper Fforde anzufangen – in dem auch Heldin Thursday ihre eigenen zeitreisebedingten Paradoxien mit ihrem Ehemann hat. Und dann war gestern im Kino The Curious Case of Benjamin Button dran – ohne Zeitreisen, aber naürlich auch mit seinen ganz eigenen Zeitproblemen.
Benjamin Button ist ein bemerkenswert schöner Film – voll von Abschiedstrauer und Melancholie, aber gleichzeitig zeugt auch jede Minute von einer wunderbaren Lebensfreude. Wegen letzte-Uniwoche-Stress hab ich leider keine Zeit eine ausführlichere Review zu schreiben – also kann ich euch fürs erste nur auf Marcos schöne Kritik verweisen und euch dringendst ans Herz legen, den film selbst zu sehen.

Koumpounophobia und der Graveyard Film

30. January 2009

Coraline kommt bei uns ja leider erst im Juni in die Kinos, es bringt also nicht viel, wenn ich jetzt schon ständig Werbung dafür mache. Aber manche Dinge sind einfach so herrlich, dass ich sie euch nicht vorenthalten will – so wie dieser Coraline Trailer, in dem Neil Gaiman etwas über Knöpfe erzählt. Der Mann ist einfach großartig.

Und noch mehr gute Neil-Film-News: Wie hier schon berichtet wird an einer Verfilmung von The Graveyard Book gearbeitet, Neil hat jetzt auch verraten, wer das Drehbuch schreiben und Regie führen wird: Neil Jordan. Den kennt man von Filmen wie The Crying Game, Interview with a Vampire, Michael Collins oder Breakfast on Pluto. Sehr schick, ich bin schon sehr gespannt. Neil Gaiman hat für The Graveyard Book übrigens gerade die Newbery Medal erhalten, einen der prestigeträchtigsten Preise für Kinderbücher.

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