Howard Goodall über die Beatles
1. March 2010Ich mache ja eigentlich keine Werbung für bei Youtube online gestellte komplette Fernsehsendungen, aber hier erlaube ich mir mal eine Ausnahme. Weil die entsprechende Sendung offenbar nirgends käuflich erwerbbar ist, aber so klasse, dass ich sie doch unbedingt weiterempfehlen will.
Der britische Komponist Howard Goodall erklärt in seiner Beatles-Doku, was die Musik der Beatles so besonders macht, mit welchen Innovationen sie sich von der restlichen Musik ihrer Zeit abgehoben haben, und wie sie im Alleingang die gesamte westliche Musik verändert haben. Alles sehr anschaulich und verständlich erklärt und spannend präsentiert – besonders empfehlenswert also auch für Leute ohne Musikverständnis wie mich, die zwar sehr wohl erkennen, wenn sich etwas gut anhört, aber keine Ahnung haben, warum es das tut.
Also alle, die sich nur irgendwie für die Beatles oder Musik allgemein interessieren, sofort diese Doku anschauen. Link findet ihr in diesem Blogeintrag, der mich auf die Sendung aufmerksam gemacht hat, oder einfach bei Youtube nach “Howard Goodall Beatles” suchen.
Andere Beatles-relevante Dinge: Imdb listet den Deutschland-Start von Lennon-Biopic Nowhere Boy als den 9. Dezember 2010. Ein komplettes Jahr also nach dem UK-Start. Danke, da bleib ich wohl bei der DVD.
Man muss Radiohead für solche Dinge einfach lieben:
…wurden ohne weitere Probleme erfüllt. Ich spreche vom neuen Muse-Album, “Black Holes and Revelations“, von dem ich schon befürchtet hatte, es würde mich doch ziemlich enttäuschen – die Single “Supermassive Black Hole” klang nämlich ziemlich un-museig und etwas zu sehr auf den Mainstream-Markt abgezielt. Aber nachdem´s nun das komplette Album gibt, kann man erleichtert aufatmen: Muse gehen zwar musikalisch auch neue Wege, bleiben ihren Wurzeln aber treu. “Black Holes and Revelations” ist ein tolles Album geworden. Wenn man beim ersten Hören schon bei über der Hälfte der Songs mitsingt ist das ein gutes Zeichen, oder?
Wenn man mal kurz nicht aufpasst…da war ich bloß ein paar Monate irgendwo im Bollywood-Singsang verschwunden, schon machen meine Lieblingsbands seltsame Sachen.
In der Kabhi-Kabhie-Kritik hatte ich noch geschrieben, 70er-Musik wär zwar in Filmen ganz gut, aber einfach so würde ich sie mir nicht anhören. Inzwischen sieht das schon anders aus, auch zu erkennen am derzeitigen Dauergast in meinem CD-Player: Kronos Quartet und Asha Bhosle haben eine Handvoll R.D. Burman-Songs neu interpretiert und eingespielt und das wunderbare “You’ve Stolen My Heart”-Album geschaffen.

