Weiter geht’s mit der großartigen Granada-Serienadaption von Sherlock Holmes, mit dem genialen Jeremy Brett als Holmes und David Burke als Watson. Eine generelle Einführung zu dieser Serie und die Besprechung der ersten Staffel findet sich hier. In diesem Beitrag besprechen wir kurz David Burkes Watson und dazu die sechs Episoden der zweiten Staffel von 1985, die mit Moriarty und dem Tod von Holmes in “The Final Problem” endet. Was natürlich nicht das Ende der Serie bedeutet, wir kehren bald mit “The Return of Sherlock Holmes” (und mehr Besprechungen/Picspams) zurück. Weiterlesen »
Es ist nun tatsächlich schon fünf Jahre her, dass ich meinen ersten Beitrag geschrieben habe. Klingt nach einer langen Zeit, und fühlt sich auch so an: inzwischen ist der Blog auch fester Teil meines Alltags, auch wenn ich in den letzten Wochen weniger geschrieben habe als zu anderen Zeiten. Ich brauch den Blog zum Einen zum Abladen von Gedanken, zum Anderen freue ich mich natürlich sehr über den Austausch mit euch, meinen Lesern – also an dieser Stelle auch ein großes Danke für eure Kommentare!
Kurze Rekapitulation: 1389 Beiträge mit ca 708000 Wörtern, ein Designwechsel und etwa fünf angekündigte, zu denen wir nicht gekommen sind, und 9042 Kommentare. Ziemlich genau zur Hälfte der fünf Jahre hat sich der Fokus meines Blogs von Bollywood in Richtung britisches Fernsehen verschoben – und wer weiß, was ich die nächsten Jahre anstelle.
Ich habe nun schon häufiger Jeremy Bretts Sherlock Holmes erwähnt, es wird Zeit, diese Serie mal ordentlich zu besprechen. Von 1984 bis 1994 drehte Granada eine Serienadaption der Werke von Arthur Conan Doyle (Kurzgeschichten in 50 Minuten, Romane in Spielfilmlänge), eng an der Vorlage orientiert und neben Brett als Holmes mit David Burke und später Edward Hardwicke als Watson.
Ich bin schwer verliebt in diese Serie und will ihr natürlich auch gerecht werden und ausreichend Platz einräumen, und außerdem Jeremy Brett mit einem Haufen Bildern würdigen, also ändern wir ein bisschen das normale Schema. Es folgt hier erstmal eine generelle Besprechung der Serie und anschließend kurze Kommentare zu den einzelnen Episoden, jeweils mit ein paar Bildern von meinen liebsten Brett-Momenten dieser Episoden. Hier die ersten sieben Episoden (die erste Staffel), der Rest folgt dann nach und nach. Weiterlesen »
Heute gibts ein paar kleine Infos von der BBC zum Drama-Plan nächstes Jahr. Zum einen Sherlock: Es wurde ja schon bestätigt, dass es eine weitere Staffel geben wird, nun steht fest, dass Sherlock mit drei weiteren 90-Minuten Episoden im Herbst 2011 zurück kommen wird. Ich hatte auf etwas mehr Episoden gehofft, aber letztlich sind drei fantastische Filme besser als eine längere Serie mit Schwächen (Naja. Nicht wirklich. Aber ich versuch mich gerade davon zu überzeugen.)
Die Pressemitteilung ködert schließlich noch ein wenig: “There’ll be baffling new puzzles, old friends and new enemies – whether on two, or four legs. And we might well be seeing the cold master of logic and reason unexpectedly falling. But in love? Or over a precipice? Who can tell?” – Anspielungen auf den Hound of the Baskervilles, Irene Adler oder die Reichenbach Fälle? Wir sind gespannt.
(Und wo wir grad dabei sind: Wer Twitter hat, sollte unbedingt Mark Gatiss folgen. Weil der großartig ist, und im Gegensatz zu Moffat wenigstens häufig schreibt)
Auf der Doctor-Who-Seite gibt es derweil Gerüchte, dass sich etwas am Ausstrahlungsformat der Serie ändern könnte, sprich, dass nicht alle 13 bestätigten Folgen am Stück im Frühling/Sommer gesendet werden, sondern dass man die Serie beispielsweise aufsplitten könnte (mit einer Hälfte im Frühling und einer im Herbst), oder das ganze überhaupt in den Herbst verschieben. Solche Gerüchte gab es schon früher (bspw vor der fünften Staffel), wir werden sehen, ob sich etwas verändern wird.
Am Dienstag findet übrigens das gemeinsame Durchlesen des DW-Scripts von Neil Gaiman von Cast und Crew statt – Wheeee! Ich hab immer noch nicht ganz verarbeitet, wie toll das ist.
UPDATE: Und schon haben wir die offizielle Bestätigung: Die nächste Doctor Who Staffel wird tatsächlich aufgeteilt auf Frühling und Herbst, mit einem dramatischen Cliffhanger zum Ende des ersten kleinen Finales der ersten Hälfte. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halte – aber ein Herbst mit Doctor Who klingt doch auch gut.
Mit etwas Verspätung, aber jetzt endlich: meine Besprechung der BBC-Miniserien-adaption der drei “To the Ends of the Earth”-Romane von William Golding: Rites of Passage, Closed Quarters und Fire Down Below (wovon Rites of Passage mit dem Man Booker Preis ausgezeichnet wurde). Hab ich primär wegen Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle geschaut, passt aber sonst natürlich auch absolut in meine sonstige Filmauswahl: Bei Segelschiffen zur Zeit der napoleonischen Kriege sage ich doch nie nein. Und für Benedict Cumberbatch gibt es auch einen Picspam. Weiterlesen »
Deadline berichtet heute, dass Jamie Bell nun neben Cillian Murphy und Thandie Newton in Retreat mitspielen wird. Dabei wird David Tennant nicht erwähnt, aber das klingt doch ganz danach, als ob Tennant durch Bell ersetzt wurde – und auch die zur Verfügung stehende Drehzeit deutet darauf hin, dass Tennant nicht bei Retreat dabei ist.
Mit der Nachricht kann ich leben – es ist zwar äußerst schade, dass wir nicht Cillian Murphy und David Tennant zusammen zu sehen bekommen, aber ansonsten häng ich nicht so sehr an diesem Filmprojekt. Hoffen wir einfach, dass das bedeutet, dass Tennant andere, interessantere Dinge vorhat, die demnächst angekündigt werden.
Im Moment ist David Tennant in New Mexico beim Dreh zum Fright-Night-Remake, in dem er die Peter-Vincent-Rolle übernimmt. Und wenn ich mal dazu komm, gibt es hier auch eine Besprechung des Originalfilms, damit ich weiß, worauf ich mich da vorzubereiten hab.
Das ist doch seinen eigenen Beitrag wert: Steven Moffat und Sue Vertue haben gerade im BBC Frühstücksfernsehen bestätigt, dass es weitere Folgen von Sherlock geben wird, wie gehabt im 90 Minuten Format. Und diese Nachricht wird sicherlich jeder, der die aktuelle Staffel gesehen hat, mit einem überglücklichen YES!! inklusive Becker-Faust empfangen – die bisherigen drei Episoden Sherlock waren schließlich fantastisch.
Diese Nachricht kommt natürlich nicht überraschend, es gab ja auch schon vorher Stimmen von BBC-Produzenten, die deutlich machten, dass sie gerne mehr Sherlock haben würden, und alles andere wäre bei den euphorischen Reaktionen und den sehr guten Einschaltquoten eh irrsinnig gewesen. Aber es ist trotzdem schön, eine richtig offizielle Bestätigung zu haben, und sicher zu sein, dass Doctor Who diesen Plänen nicht in die Quere kommen wird. Wenn Mark Gatiss aber für Sherlock die Hauptaufgaben übernimmt, sollte das Nebeneinander der beiden Serien kein Problem sein. In einem Forum hatte jemand die Befürchtung geäußert, dass zugunsten von Sherlock Doctor Who ein paar Episoden opfern muss – aber ganz ehrlich? Für mehr Gatiss/Moffat-Sherlock würde ich gerne ein paar Folgen Moffat-DW aufgeben.
Ein paar kleine Filmschnipselchen: Anscheinend hat Cillian Murphy Jason Isaacs im Film Retreat ersetzt, der Dreh soll im September beginnen. Zur Erinnerung: Da spielen auch Thandie Newton und David Tennant mit. Nichts gegen Jason Isaacs, aber Cillian Murphy und David Tennant in einem Film? Oh Gott, bitte lass das wahr sein, und lass nichts dazwischen kommen. Wenn ich nicht grad in der Uni-Bib sitzen würde, würde ich definitiv einen kleinen Freudentanz machen!
Deutlich weniger erfreuliche News (aber dafür wahrscheinlich für kaum jemand hier interessant): Zac Efron soll als nächstes in der Nicholas Sparks Verfilmung The Lucky One die Hauptrolle übernehmen. Ürgs – Nicholas Sparks? Und das auch noch gleich nachdem Zac gerade in einem Romanzen-Drama gespielt hat? Selten blöde Karriereentscheidung.
Bonuspunkte gibts aber dafür, dass Zac gerade seine eigene Produktionsfirma gegründet hat, die “Ninjas Runnin’ Wild” heißt. Tihi. Außerdem gibt es noch weitere, deutlich interessantere zukünftige Projekte, bspw Snabba Cash – das geht dann schon wieder in Ordnung.
Die erste Episode des Moffat/Gatiss-Sherlocks am Sonntag heißt “A Study in Pink”, und darin treffen Holmes und Watson zum ersten Mal aufeinander und lösen den Fall einer in einem verlassenen Haus gefundenen Leiche – offensichtlich also eine Version von Conan Doyles erster Holmes-Story “A Study in Scarlet”.
Wer sich schonmal darauf einstimmen will, kann das mit einer anderen Adaption eben dieser Story machen, und zwar Neil Gaimans Kurzgeschichte “A Study in Emerald”. Diese gibt es nämlich auf Gaimans Seite zum herunterladen (in schicker 19.-Jahrhundert-Zeitung-Aufmachung), und sie bietet eine interessante Kombination: Hier trifft Sherlock Holmes auf H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos. In Gaimans Händen wird daraus natürlich eine großartige Kurzgeschichte – geheimnisvoll, gerissen und mit einem Hugo Award ausgezeichnet. Macht auch Spaß, wenn man wie ich nicht so vertraut mit Lovecraft ist, aber ein bisschen Holmes-Wissen sollte man mitbringen, um die Geschichte richtig genießen zu können. Weiterlesen »
Ich hab schon lang nichts mehr zu Sherlock gesagt, obwohl das eins der Hibbel-TV-Projekten diesen Sommer ist, also muss man das jetzt mal vorstellen: Steven Moffat, bekanntermaßen Showrunner von Doctor Who, und Mark Gatiss, toller Autor von Doctor-Who-Dingen und anderem, haben sich eine neue Sherlock-Holmes-Serie ausgedacht. Und zwar in die heutige Zeit verlegt, aber gleichzeitig dem Original von Arthur Conan Doyle gerecht werdend. Mit Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes, Martin Freeman als Dr John Watson und Rupert Graves als Inspector Lestrade – lauter Schauspieler, die ich sehr gern mag. Und nun gibt es auch endlich was von der dreiteiligen Serie zu sehen: Da gibt es ein Interview mit Moffat und Gatiss und einen schicken Trailer:
Die Holmes-Fans zufrieden stellen wird nicht einfach, aber ich finde, das sieht schon mal klasse aus. Auch wenn ich gespannt bin, was Sherlock Holmes im 21. Jahrhundert so besonders machen wird, schließlich wird ein beträchtlicher Teil seines Talentbereichs heute von der Forensik erledigt. Aber bei dem Talent vor und hinter der Kamera kann eigentlich nichts groß schiefgehen – also freuen wir uns mal. Nächsten Sonntag gehts los.
Wie passend – da kommt man von einem Tag am See zurück, und dann warten solche Bilder auf einen. Gah. Das ist aus “Christopher and His Kind”, einem BBC-Two-Drama über den Autor Christopher Isherwood und seine Zeit in Berlin vor dem zweiten Weltkrieg (wer Isherwood nicht kennt: Sein “A Single Man” wurde gerade mit Colin Firth verfilmt). Matt Smith spielt die Titelrolle, außerdem sind auch Lindsay Duncan, Imogen Poots und Toby Jones dabei. Bei Blogtor Who gibt es noch eine größere Version des Bildes und vor allem einen kleinen Trailer zu dem Film. Sieht sehr gut aus, da freun wir uns drauf.
Während man sich da konkret freuen kann, gibt es von unserm Alt-Doctor erstmal nur neue Gerüchte: Es wird gemunkelt, dass er für die Rolle des Bruce Banner/The Incredible Hulk in dem neuen Avengers-Film im Gespräch ist. Die Rolle wurde ja kürzlich von Edward Norton gespielt, aber in dem kommenden Marvel-Superhelden-Film ist dieser definitiv nicht dabei und soll mit einem bekannten Schauspieler ersetzt werden. Gerüchten zufolge soll Joss Whedon bei diesem Film Regie führen, und genaueres wird auf der San Diego Comic Con Ende Juli bekannt gegeben.
Kaum ist die erste Staffel mit dem elften Doctor Matt Smith vorüber, gibt es tolle News zum Weihnachtsspecial: Und zwar wurde bestätigt, dass Michael Gambon und die walisische Sängerin Katherine Jenkins mitspielen werden. Besonders über Michael Gambon freue ich mich sehr. Wer mit dem Namen nicht automatisch was verbindet: das ist der aktuelle Dumbledore in den Harry-Potter-Filmen, und natürlich ein großartiger Schauspieler in allen möglichen anderen Filmen und TV-Produktionen. Klasse, dass der jetzt auch bei Doctor Who dabei ist.
Außerdem behauptet Journalist Lizo Mzimba, dass wir dieses Jahr eine Doctor-Who-Variante von Dickens Weihnachtsklassiker “A Christmas Carol” bekommen. Diese Info würd ich momentan noch nicht hundertprozentig glauben, allerdings hat Lizo schon wirklich Insiderinfos. Wenn es stimmt: Es ist nun zwar nicht gerade originell, sowas zu machen – irgendwie macht doch jedes Weihnachten eine Show eine Christmas-Carol-Variante (letztes Mal war Catherine Tate dran) – aber die Doctor-Who-Version könnte schon auch interessant werden. Also bleiben wir mal optimistisch und warten auf weitere Neuigkeiten.
(Das Special wird übrigens nicht “Father Who?” heißen, da hat Lizo einen Fehler gemacht. Zum Glück – was für ein dämlicher Titel…)
Ich hab ja gerade eingekauft, eine gute Gelegenheit um mal ein paar Big Finish Hörspiele zu besprechen. Den Auftakt macht The Holy Terror, ein Hörspiel des sechsten Doctors mit seinem Companion Frobisher, das von Fans zu den Klassikern der Doctor Who Hörspielreihe gezählt wird. The Holy Terror ist nicht nur ein sehr großartiges Big-Finish-Hörspiel, man braucht dafür auch kein Hintergrundwissen anderer BiFis, und damit ist es hervorragend geeignet als Einstieg für Big-Finish-Neulinge. Weiterlesen »
Eins der besten Dinge der neuen Doctor Who Staffel war für mich Arthur Darvill als Teilzeit-Companion Rory. Problem dabei ist nur, dass Rory ja nur in manchen Episoden dabei ist, und Darvill dazu auch sonst noch nicht so viel Fernsehauftritte hatte, dass man da frischgebackenes Fangirl zufriedengestellt werden könnte. Was wir allerdings haben, ist Musik. Darvill schreibt nämlich auch Musik, bspw das Musical “Been So Long”, hier gibts einen Trailer bei dem man auch Arthur kurz (am Keybord) sieht. Und er hatte seine eigene Band, Edmund. Da gibts nicht viele Infos, aber natürlich eine MySpace-Seite, auf der man sich ein paar Songs anhören kann. Die sind nicht weltbewegend, aber durchaus ganz nett. Klingt ein bisschen so, wie man sich eine Band von Rory vorstellen würde Einen Live-Auftritt kann man sich dabei auch ansehen und Darvills Wischmop-Frisur bewundern. Und einen Youtube-Channel gibts auch, mit etwas seltsamen Kurzfilmen…
Nun ja, es ist wohl gut, dass Arthur Darvill seine Band für seine Schauspielkarriere aufgegeben hat. Aber es ist trotzdem nett, jetzt diese alten Sachen auszugraben *g*
Mal kurz ein bisschen Werbung: Big Finish veranstaltet heute eine Sonderaktion, bei der man ein den ersten Teil eines Doctor-Who-Hörspiels kostenlos herunterladen kann (mit dem fünften Doctor und Nyssa, Tegan und Turlough!) und außerdem die ersten fünfzig Hörspiele der Doctor-Who-Reihe für je nur 5.53 Euro plus Versandkosten, oder nur 5 Euro als Download, kaufen kann. Die ideale Gelegenheit, sich mal in die Welt der Doctor Who Hörspiele ranzutasten, wenn man bisher gezögert hat – Empfehlungen findet ihr beispielweise bei muerps hier. Oder natürlich die eigene Sammlung zu vervollständigen.
Aber nicht zulange zögern – diese Sonderaktion gilt nur heute!