Oscar Liveblog 2010

7. March 2010

Es ist wieder soweit, heute Nacht werden die Oscars verliehen und wie jedes Jahr werde ich das natürlich am Fernseher mitverfolgen, auch wenn ich mal wieder viel zu wenige der nominierten Filme gesehen habe. Naja, irgendwen kann man immer anfeuern.
Damit mir während den dämlichen Kommentaren der deutschen Moderatoren auf dem roten Teppich, den endlosen Werbungen oder bei zähen Dankesreden nicht langweilig wird, werde ich auch dieses Jahr wieder nebenbei livebloggen. Dazu hab ich eine Anwendung gefunden, die ich hier schön einfügen kann, und die bei neuen Posts automatisch aktualisiert wird, außerdem können auch Leser Kommentare abgeben – ihr seid also auch herzlich eingeladen vorbei zu schaun, wenn ihr ebenfalls die Nacht vor dem Fernseher verbringt. Die Berichterstattung auf ProSieben beginnt um 1 Uhr, da werd ich dann wohl auch mit dem Liveblog beginnen.

Update: Den Liveblog kann man nun hier nachlesen, außerdem möchte ich noch auf etwas hinweisen, was man gestern auf dem Fernseher nicht richtig gesehen hat: Carey Mulligan (unsere Sally Sparrow aus Doctor Who) hatte eins der tollsten Kleider überhaupt. Mit aufgenähten Mini-Gabeln, Mini-Messern und Mini-Scheren. Genial. Weiterlesen »

Neue Zac-Efron-Projekte

28. January 2010

Um hier nicht nur noch über David Tennant zu schreiben mal kurz die neuesten Meldungen zu Zac Efrons zukünftigen Projekten. Bisher wusste noch niemand, was er nach The Death and Life of Charlie St. Cloud eigentlich macht, jetzt wurden scheinbar gleich zwei neue Filme bestätigt: Zum einen wird Zac die Hauptrolle in einer Adaption des Comics Fire von Brian Michael Bendis spielen. Ich hab ja wenig Ahnung von Graphic Novels, aber anscheinend ist Brian Michael Bendis ein sehr geschätzter Autor (er wird auch das Drehbuch des Films schreiben) und Fire klingt ganz nett: darin geht es um einen Studenten, der von der CIA zum Agenten ausgebildet wird. Zac in einem Spionthriller – ja, das wollen wir gerne sehen.
Zum anderen spielt Zac auch in einem Film des Warner Bros Studios mit, der zwei Projekte vereint – was genau das ist, weiß man noch nicht so genau, aber die Quelle nennt es einen “Back-to-the-Future-like film”. Wir sind also mal gespannt.

Rex-Verzögerung, Wunschprojekte und Hörspiel

26. January 2010

Entertainment Weekly berichtete gestern, dass NBC offenbar die Sets für David Tennants neue Serie “Rex Is Not Your Lawyer” abmontieren lässt, woraus man schließen kann, dass die Serie fürs erste nicht produziert wird. Allerdings werden die Sets auch nicht eingestampft, sondern nur mal beiseite gestellt – es wäre also durchaus möglich, dass NBC Rex für das Herbstprogramm einplant und vorm Dreh noch mehr Zeit braucht.
Gedanken dazu: Ich bin ja eh nicht soooooo wahnsinnig scharf auf diese Serie, wenn wir die erst im Herbst bekommen, kann ich das verschmerzen. Wenn David Tennant aber Burke and Hare aufgegeben hat, weil NBC erst jetzt die Entscheidung getroffen hat, mit der Produktion zu warten, und er jetzt also eigentlich Zeit für den Filmdreh hätte, wäre ich aber echt sauer.
Allerdings – vielleicht hat Tennant B&H ja aus einem anderen Grund verlassen, und vielleicht kann er auch deswegen nicht gleich Rex spielen. Also irgendein uns noch komplett neues Filmprojekt – man kann ja mal träumen. Und die Wunschvorstellungen ein bisschen weiterspinnen – in was für einem Film/Fernsehserie/Theaterstück würden wir David denn jetzt gerne sehen? Was ist also euer Tennant-Traumprojekt? Weiterlesen »

Costume Drama Übersicht

22. January 2010

costumedrama-logo“Costume Drama” kann natürlich auch noch andere Dinge umfassen, aber für die Zwecke dieses Blogs und dieser Linksammlung nehmen mir mal meine persönliche Maria-Definition des Begriffs: Verfilmungen von Romanen von Autoren des 19. Jahrhunderts (bzw frühes 20.), die aufwändige Ausstattung und Kostüme bieten. Alles andere läuft bei mir dann eher unter Historienfilm oder sowas.
Hier also jetzt Links und Mini-Beschreibungen zu den hier besprochenen Costume Dramas, geordnet nach den Autoren der Vorlage.
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Hamlet Übersichtsseite

15. January 2010

hamlet-iconHamlet ist jetzt schon eine ganze Weile ein wichtiges Thema hier im Blog und wird das wohl auch noch bleiben, Zeit also für eine ordentliche Übersicht über alle Beiträge dazu. Das hier ist nicht nur eine Linksammlung, sondern dient auch als Zusammenfassung mit Kurzkritiken zu allen Hamlet-Filmen die ich gesehen habe (auch die, die hier im Blog noch nicht besprochen wurden). Weiterlesen »

When Fandoms collide… (Update)

20. December 2009

Ah, wie ich es liebe, wenn man gerade zwei völlig unzusammenhängende Dinge anhibbelt, und dann entstehen auf einmal irgendwelche Verbindungen dazwischen: Ein Auszug aus der Review der Tennant-Stewart-Hamlet-Verfilmung vom Sunday Herald:

“… absolutely thrums with dark energy, sets Shakespeare reeling in a way we hadn’t had on tv for years … stark, spare but highly stylish (…) its gloomy Elsinore seemingly caught between the present and the late 30s. With its soldiers shivering in great coats, it evokes Orson Welles’s famous 1938 modern dress staging of Julius Ceasar

Tihi. Ich bezweifle, dass es tatsächlich größere Parallelen zwischen Orson Welles Caesar und Gregory Dorans Hamlet gibt, aber über diesen Vergleich musste ich doch schmunzeln. (Mehr euphorische Reviews zu Hamlet hier, mehr zu Welles Julius Caesar wohl demnächst hier im Blog.)

Um Me and Orson Welles ist es inzwischen still geworden, da heißt es jetzt warten auf die DVD. Dafür können wir uns langsam auf den nächsten Zac-Efron-Film vorbereiten: Es steht nun wohl fest, dass The Death and Life of Charlie St. Cloud am 11.06.2010 erscheinen wird. Im Hinblick auf das Sommer-Konkurrenzprogramm ist dieser Termin sehr gut (genaueres dazu hier), also: Yay!

UPDATE: Oh, und das hier passt doch auch perfekt zum Thema: Beth hat gestern ein Video verlinkt, das den Song Dhoom Taana aus Om Shanti Om mit Szenen aus den ersten beiden High School Musical Filmen unterlegt. Klasse!

Weil es wirklich kein “zuviel Tennant” gibt…

17. December 2009

So, Uni-Dinge fürs erste erledigt, ich mach mich dann langsam für Avatar heute abend im Kino fertig und ab morgen sollte wieder etwas aktiverer Ferienbetrieb beginnen (mit ein paar Hamlet-Dingen und (endlich!) der Besprechung von Coraline).

Davor noch ein paar David-Tennant-Schnipsel:
1) Hab ich je an “Rex Is Not Your Lawyer” gezweifelt? Nun, es kann immer noch sein, dass die Serie Quatsch wird, und natürlich auch, dass sie erst gar nicht produziert wird – aber zumindest steht für mich fest, dass sie sicher sehenswert ist. Wovon mich aktuelle Setbilder von David Tennant beim Golfen überzeugt haben. Sehr schick. à„ltere Setbilder finden sich auch hier.
2) Produzent Douglas Rae hat verraten, dass Tennant scheinbar demnächst in einem Film namens “The Decoy Bride” mitspielen wird, offensichtlich eine Romantic Comedy: Reiche amerikanische Schauspielerin will ihren Freund (Tennant) in Schottland heiraten, um den Stress mit der Presse zu umgehen wird sie in den Vorbereitungen von einer Platzhalterin (gespielt von Kelly Macdonald) ersetzt, in die sich der Bräutigam dann natürlich verliebt. Story klingt wenig aufregend, aber wenn mir ein Film David Tennant gegenüber Kelly Macdonald bietet, ist mir das herzlich egal – Yay! :D
3) Und zum Abschluss haben wir noch einen neuen Trailer zu The End of Time: Weiterlesen »

Natalie Portman im Korsett gegen Zombies?

11. December 2009

Oh my prophetic soul: Bei meiner Buchbesprechung von Pride and Prejudice and Zombies hab ich noch nicht ganz ernst eine Verfilmung des Romans gefordert, weil der Stoff als Film wohl besser funktionieren würde – Hollywood sieht das anscheinend ähnlich und plant nun tatsächlich eine Verfilmung des Buches, das Jane Austens Originaltext mit einer Vielzahl an Zombie-Szenen spickt. Variety will zumindest wissen, dass Natalie Portman diesen Film produzieren und auch selbst die Hauptrolle übernehmen will.
Ich bin jedenfalls mal gespannt – die Buchvorlage hat so ihre Probleme, aber wenn man die ein bisschen ausbügelt, kann man aus der Idee sicher einen unterhaltsamen Film basteln. Und ich sollte endlich mal Zeit finden, um den Nachfolgeroman Sense and Sensibility and Sea-Monsters zu lesen – da gibt es ja auch schon eine filmische Umsetzung einer Szene dazu.

Trailer: How to Train Your Dragon

9. December 2009

How to Train Your Dragon ist ein Kinderbuch von Cressida Cowell, das von den Abenteuern vom kleinen Wikingerjungen Hiccup Horrendous Haddock III und seinem Drachen Toothless erzählt, und inzwischen schon sieben Nachfolgebücher nach sich gezogen hat. Ein sehr niedliches Kinderbuch, das ich nur deswegen kenne, weil die Hörbücher der Reihe von David Tennant gesprochen werden. Ich war also zumindest interessiert, als ich gehört hab, dass das erste Buch verfilmt wird. Inzwischen ist der Trailer erschienen – der leider ziemlich enttäuschend ist. Klar, alles klingt besser, wenn es von David Tennant in schottischem Akzent vorgelesen wird, und aussehen tut der Trailer auch ganz gut – bemerkenswert ist doch, dass offensichtlich eine komplett andere Geschichte erzählt wird wie im Buch. Ja, die Namen sind gleich, aber sonst scheint wirklich alles anders zu sein. Der Film erzählt scheinbar eine 08/15-Geschichte um einen Krieg zwischen Drachen und Wikingern, und Hiccup (der schon allein von seiner Stimme her ein völlig anderer Charakter ist) rettet einen Drachen, der gar nicht so grausam ist wie gedacht. Ist ja in Ordnung, so eine Geschichte zu erzählen – aber warum nennt man das dann How to Train Your Dragon? Nach einem Buch, in dem nichts von all dem vorkommt? Ich bin verwirrt. Hier der Trailer: Weiterlesen »

Orson Welles: CAESAR – Death of a Dictator

3. December 2009

caesar-logoMe and Orson Welles erzählt die Geschichte der “Julius Caesar”-Inszenierung von Orson Welles – ein guter Grund, sich die realen Hintergründe dieser bemerkenswerten Produktion genauer anzusehen. 1937 nahmen sich der 22-jährige Orson Welles und sein Produzent John Houseman Shakespeares Julius Caesar als erstes Stück des Mercury Theatres vor, trafen mir ihrer Anti-Faschismus-Inszenierung den Nerv der Zeit und schrieben Theatergeschichte.
Ich hab hier nun die interessantesten Dinge über diese Aufführung zusammengefasst – es ist ziemlich lang geworden, sorry, aber dafür gibt’s Zwischenüberschriften, so dass ihr auch nur das lesen könnt, was euch interessiert. Und natürlich Bilder – die meisten davon auch von besserer Qualität wie das hier rechts. Weiterlesen »

Filmkritik: HAMLET (2000)

27. November 2009

hamlet2000-coverEine ausgewachsene Hamlet-Reihe werd ich vor Weihnachten nicht machen, aber ein bisschen Vorbereitung darf doch sein und deswegen hab ich mir nun endlich diese Hamlet-Verfilmung mit Ethan Hawke angesehen, von der ich bisher nur Ausschnitte kannte. Regisseur Michael Almereyda hat die Handlung ins moderne Manhattan versetzt, aber Shakespeares Text beibehalten.
Weil ich sowieso nicht finde, dass der Film wirklich für Hamlet-Einsteiger geeignet ist, hab ich in der Review keine große Rücksicht auf Spoiler genommen.
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Neue “Jane Eyre”-Castinggerüchte

20. November 2009

Eine neue Kinoverfilmung von Charlotte Brontes Jane Eyre ist ja nun schon eine ganze Weile geplant, lange war Ellen Page in der Titelrolle im Gespräch, die sich aber inzwischen von dem Projekt verabschiedet hat und dann war es ziemlich ruhig um den Film. Jetzt tut sich aber wieder was: als Regisseur ist nun Cary Fukunaga an Bord, der mit seinem Spielfilmdebüt Sin Nombre (Trailer) gerade einige Festival-Preise abgeräumt hat. Und auch bei der Besetzung gibt es Neuigkeiten: Mia Wasikowska (demnächst als Alice in Tim Burtons Alice-Verfilmung zu sehen) und Michael Fassbender sind für die Hauptrollen im Gespräch.
Klingt doch alles ganz vielversprechend. Ich kenne Fukunaga nicht, aber ein junger, aufstrebender und untypischer Regisseur für so einen Film ist wohl eine gute Idee, damit diese x-te Verfilmung etwas besonderes wird, Mia Wasikowska kenn ich auch nicht, aber optisch scheint sie mir ganz gut in die Rolle zu passen, und Michael Fassbender kenn ich natürlich schon, und den kann ich mir auch sehr gut als Rochester vorstellen. Diesem Artikel zufolge wird die Verfilmung auch großen Wert auf die Schauerelemente der Geschichte legen – schön, das hatten wir ja jetzt schon eine Weile nicht mehr in den Jane-Eyre-Verfilmungen.

The Death and Life of Charlie St. Cloud:
Gedanken zur Verfilmung des Romans

14. November 2009

charlie6Nachdem ich Ben Sherwoods Roman gelesen habe, können wir uns auch ein paar Gedanken zur Verfilmung machen. Der Dreh wurde vor ein paar Wochen abgeschlossen, ins Kino dürfte der Film wohl ca. nächsten Juni kommen, und wir haben zwar kaum offizielle Informationen, aber eine Handvoll Fotos vom Set. Wir können also überlegen, wie man The Death and Life of Charlie St. Cloud ganz generell adaptieren kann, und was wir bereits von dieser Verfilmung über Casting und Abweichungen vom Roman wissen. Selbstverständlich ohne Handlungsspoiler. Der Beitrag ist ein bisschen lang geworden, aber dafür gibts auch Fotos als Ausgleich.
Rechts gleich mal Zac Efron als Charlie St. Cloud in Friedhofswärteruniform – das einzige ordentliche, offizielle Foto das wir bisher haben, von dieser Autogrammkarte und von mir (etwas unbeholfen) perspektivisch verzerrt, weil die Autogrammkarte ja schief fotografiert ist… Weiterlesen »

The Waters of the Moon

13. November 2009

Awww, es ist fast, als ob die NASA Werbung für The Waters of Mars am Sonntag macht :D

Andere Dinge, die mich heute gefreut haben:
1) Das Vierte wird nicht nur Om Shanti Om zeigen, sondern am 19.12., den Samstag danach, gleich mit Rab Ne Bana Di Jodi um 20.15 Uhr nachlegen. Gute Zeiten für Bollywoodfans in Deutschland, hoffen wir mal, dass das Vierte damit auch Erfolg hat.
2) Neben David Tennant wird im Piloten zu Rex Is Not Your Lawyer auch Jeffrey Tambor als Tennants Psychiater mitspielen. Ich als US-Serien-Unwissender kenn Tambor zwar nicht wirklich, aber anscheinend ist das sehr erfreuliches Casting – also YAY! (Tambor ist übrigens auch bei Paul dabei, sehe ich grad)
3) Und dieser Kommentar von Robert Pattinson über Zac Efron erheitert mich viel mehr, als er sollte. Überhaupt sollte ich aufhören, ONTD zu lesen, das tut mir nicht gut…

Noch mehr ‘Burke and Hare’ Stars?

6. November 2009

Wie kann man die Aussicht auf einen “Burke and Hare”-Film von John Landis mit Simon Pegg und David Tennant noch verschönern? Man fügt noch mehr schicke Namen der Castliste hinzu: Gerüchten zufolge sollen auch Bill Nighy und Dan Aykroyd bei dem Film dabei sein! Noch nichts darüber, welche Rollen die beiden spielen werden, aber ich denke mal, einer von ihnen wird Dr Robert Knox übernehmen. Solange keine offizielle Bestätigung da ist, sind solche Neuigkeiten natürlich mit Vorsicht zu genießen.

Apropos Bill Nighy: Der hat ja letztens in einem Kurzfilm von Neil Gaiman mitgespielt, und ich glaub, ich hab hier noch nicht erwähnt, dass diese Kurzfilmreihe, von der Gaimans “Statuesque” ein Teil ist, in den 12 Tagen vor Weihnachten ausgestrahlt wird. Weil wir dieses Weihnachten ja noch nicht genug großartige Dinge im Fernsehen zum Hibbeln haben *g*

David Tennant bald auch im amerikanischen TV

3. November 2009

David Tennants Abgang als Doctor nähert sich, und natürlich stellt sich die Frage, was er danach so anstellen wird. Es wurde ja bereits bestätigt, dass er als William Hare  in John Landis’ “Burke and Hare”  neben Simon Pegg im Kino auftaucht, aber er bleibt auch dem Fernsehen treu: Tennant hat die Hauptrolle in einem NBC-Serienpiloten ergattert. Die Serie heißt “Rex Is Not Your Lawyer”, und Tennant spielt anscheinend einen Anwalt aus Chicago, der wegen Panikattacken seine Mandanten schult,  sich selbst im Gericht zu verteidigen.
So sehr es mich natürlich für David Tennant freut, dass er die Rolle bekommen hat (soweit ich weiß, werden Schauspieler im amerikanischen TV deutlich besser bezahlt als im UK), bin ich trotzdem etwas skeptisch. Ich bin ja prinzipiell nicht so ein großer Fan von amerikanischen Serien, die Grundidee der Serie haut mich jetzt auch nicht grad um, und wir werden sicher auf Tennants schottischen Akzent verzichten müssen. Aber gut, solange David Tennant drin ist, kann es nur Spaß machen – und er ist inzwischen ja definitiv ein so großer Star, dass er nichts machen muss, hinter dem er nicht voll steht.

Ein ganzer Haufen Orson-Welles-Dinge

27. October 2009

Ich würd euch ja mehr Orson-Welles-Pausen gönnen, aber Hollywood macht mir da einen Strich durch die Rechnung: Gerüchten zufolge wird ein Remake von Carol Reeds Film-noir-Meisterstück The Third Man geplant, mit Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und einem Drehbuch von Steven Knight. Meine erste spontane Reaktion darauf war natürlich “Nein! Der Film braucht doch kein Remake! Das kann doch nur furchtbar werden!”, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger schlimm wird die Idee. Ein Third-Man-Remake müsste ja stark modernisiert werden, so dass am Ende wohl ein durchaus eigenständiges Produkt herauskommen würde, und irgendwie kann ich mir DiCaprio sogar ganz gut in Orson Welles Rolle vorstellen. Allerdings bin ich Maguire gegenüber noch sehr skeptisch, und so faszinierend wie die Vorlage könnte der Film sowieso nicht werden. Aber ich hab wohl die letzten Tage zu oft “Aber das ist schwarz-weiß, ich mag schwarz-weiß nicht…” gehört, so dass ich mal wieder etwas einsichtiger gegenüber dem Sinn von Neuversionen älterer Filme bin. Nun ja, mal schaun, ob was aus dem Projekt wird, und womit man die Nachkriegswienatmosphäre austauschen will, dann sehen wir weiter.

Und wenn wir schon dabei sind, sammeln wir doch auch gleich die ganzen neuen Dingen zu Me and Orson Welles – ein nettes Video mit Interviews und Filmschnipseln, einige interessante Artikel und noch ein paar andere Sachen. Praktisch alles ohne Zac, versprochen: Weiterlesen »

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