Neue “Jane Eyre”-Castinggerüchte
20. November 2009Eine neue Kinoverfilmung von Charlotte Brontes Jane Eyre ist ja nun schon eine ganze Weile geplant, lange war Ellen Page in der Titelrolle im Gespräch, die sich aber inzwischen von dem Projekt verabschiedet hat und dann war es ziemlich ruhig um den Film. Jetzt tut sich aber wieder was: als Regisseur ist nun Cary Fukunaga an Bord, der mit seinem Spielfilmdebüt Sin Nombre (Trailer) gerade einige Festival-Preise abgeräumt hat. Und auch bei der Besetzung gibt es Neuigkeiten: Mia Wasikowska (demnächst als Alice in Tim Burtons Alice-Verfilmung zu sehen) und Michael Fassbender sind für die Hauptrollen im Gespräch.
Klingt doch alles ganz vielversprechend. Ich kenne Fukunaga nicht, aber ein junger, aufstrebender und untypischer Regisseur für so einen Film ist wohl eine gute Idee, damit diese x-te Verfilmung etwas besonderes wird, Mia Wasikowska kenn ich auch nicht, aber optisch scheint sie mir ganz gut in die Rolle zu passen, und Michael Fassbender kenn ich natürlich schon, und den kann ich mir auch sehr gut als Rochester vorstellen. Diesem Artikel zufolge wird die Verfilmung auch großen Wert auf die Schauerelemente der Geschichte legen – schön, das hatten wir ja jetzt schon eine Weile nicht mehr in den Jane-Eyre-Verfilmungen.
Bevor es vor der hier im Blog
Trotz aller Buchliebe frage ich mich bei manchen Büchern doch, was das eigentlich soll: Die
Der Blog wird immer noch nicht zuletzt wegen des schönen Wetters vernachlässigt, eine gute Gelegenheit also, mich einer Kategorie zu widmen, die ebenfalls ziemlich vernachlässigt wurde: den Hörspielen. Was nicht bedeutet, dass ich keine Hörspiele gehört hab, das hab ich schon, ich hab nur nicht drüber berichtet. Dann holen wir das doch mal nach mit zwei zusammenhängenden Hörspielen:Â Orson Welles Adaption von Charlotte Brontes Roman Jane Eyre und seiner Adaption von Daphne Du Mauriers Roman Rebecca, der wiederum an Jane Eyre angelegt ist. Beides recht frühe Hörspiele, 1938 entstanden – Jane Eyre ist noch aus der Mercury Theatre Zeit, und Rebecca die erste Produktion im Rahmen des Campbell Playhouse. Und weil man nicht genug Vergleiche haben kann, kann man das gleich noch mit der Verfilmung von
Und weiter geht´s mit meiner kleinen
Dann beginnen wir mal wie
Keine Costume Drama Reihe ohne Brontë-Adaptionen: Charlotte Brontës Roman Jane Eyre von 1847 hat über die Jahre schon zahlreiche Adaptionen bewirkt, hier wird die momentan aktuellste besprochen: Die BBC-Miniserie von 2006 mit Ruth Wilson und Toby Stephens. Nächstes Jahr soll eine weitere Verfilmung ins Kino kommen – bin mal gespannt, wie das wird. Der Film hat jedenfalls einiges zu leisten, um an diese sehr schöne vierstündige Miniserie heranzukommen.
