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	<title>Mariakaefer: Filmblog und Bollywoodblog &#187; Jane Eyre</title>
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	<description>Filmkritiken, News, Gossip</description>
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		<title>Neue &#8220;Jane Eyre&#8221;-Castingger&#252;chte</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Fassbender]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Kinoverfilmung von Charlotte Brontes Jane Eyre ist ja nun schon eine ganze Weile geplant, lange war Ellen Page in der Titelrolle im Gespr&#228;ch, die sich aber inzwischen von dem Projekt verabschiedet hat und dann war es ziemlich ruhig um den Film. Jetzt tut sich aber wieder was: als Regisseur ist nun Cary Fukunaga [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Kinoverfilmung von Charlotte Brontes Jane Eyre ist ja nun schon eine ganze Weile geplant, lange war Ellen Page in der Titelrolle im Gespr&#228;ch, die sich aber inzwischen von dem Projekt verabschiedet hat und dann war es ziemlich ruhig um den Film. Jetzt tut sich aber wieder was: als Regisseur ist nun Cary Fukunaga an Bord, der mit seinem Spielfilmdeb&#252;t Sin Nombre (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=q9wvTISaYt4" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Dq9wvTISaYt4','Trailer')">Trailer</a>) gerade einige Festival-Preise abger&#228;umt hat. Und auch bei der Besetzung gibt es <a href="http://www.variety.com/article/VR1118011645.html?categoryId=2431&amp;cs=1" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.variety.com%2Farticle%2FVR1118011645.html%3FcategoryId%3D2431%26amp%3Bcs%3D1','Neuigkeiten')">Neuigkeiten</a>: Mia Wasikowska (demn&#228;chst als Alice in Tim Burtons Alice-Verfilmung zu sehen) und Michael Fassbender sind f&#252;r die Hauptrollen im Gespr&#228;ch.<br />
Klingt doch alles ganz vielversprechend. Ich kenne Fukunaga nicht, aber ein junger, aufstrebender und untypischer Regisseur f&#252;r so einen Film ist wohl eine gute Idee, damit diese x-te Verfilmung etwas besonderes wird, Mia Wasikowska kenn ich auch nicht, aber <a href="http://anythingwhatevs.files.wordpress.com/2009/06/mia-wasikowska.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fanythingwhatevs.files.wordpress.com%2F2009%2F06%2Fmia-wasikowska.jpg','optisch')">optisch</a> scheint sie mir ganz gut in die Rolle zu passen, und Michael Fassbender kenn ich nat&#252;rlich schon, und den kann ich mir auch sehr gut als Rochester vorstellen. <a href="http://www.slashfilm.com/2009/11/19/mia-wasikowska-and-michael-fassbender-joining-jane-eyre-from-sin-nombre-director-cary-fukunaga/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.slashfilm.com%2F2009%2F11%2F19%2Fmia-wasikowska-and-michael-fassbender-joining-jane-eyre-from-sin-nombre-director-cary-fukunaga%2F','Diesem+Artikel')">Diesem Artikel</a> zufolge wird die Verfilmung auch gro&#223;en Wert auf die Schauerelemente der Geschichte legen &#8211; sch&#246;n, das hatten wir ja jetzt schon eine Weile nicht mehr in den Jane-Eyre-Verfilmungen.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=7297" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>JANE EYRE (1983)</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 09:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
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		<category><![CDATA[Costume Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Timothy Dalton]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor es vor der hier im Blog schon beprochenen Jane Eyre Miniserie von 2006 eine etwas l&#228;ngere Pause gab, brachte die BBC immer sch&#246;n im Abstand von 10 Jahren neue Adaptionen heraus: 1963, 1973 und 1983 eben diese Miniserie mit Zelah Clarke als Jane Eyre und dem sp&#228;teren Bond Timothy Dalton als Rochester. Mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-6196" title="janeeyre83-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/08/janeeyre83-cover.jpg" alt="janeeyre83-cover" width="150" height="206" />Bevor es vor der hier im Blog <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/10/03/jane-eyre-inkl-picspam/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F10%2F03%2Fjane-eyre-inkl-picspam%2F','schon+beprochenen+Jane+Eyre+Miniserie+von+2006')">schon beprochenen Jane Eyre Miniserie von 2006</a> eine etwas l&#228;ngere Pause gab, brachte die BBC immer sch&#246;n im Abstand von 10 Jahren neue Adaptionen heraus: 1963, 1973 und 1983 eben diese Miniserie mit Zelah Clarke als Jane Eyre und dem sp&#228;teren Bond Timothy Dalton als Rochester.<br />
Mit einem f&#252;r Kost&#252;mdramen eher ungew&#246;hnlichem Format von 11 knapp halbst&#252;ndigen Episoden d&#252;rfte diese Miniserie die l&#228;ngste BBC-Adaption sein.<br />
<span id="more-6193"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Julian Amyes<br />
<em><strong>Drehbuch</strong>:</em> Alexander Baron (Vorlage: Charlotte Brontë)<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Paul Reade<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Zelah Clarke, Timothy Dalton, Sian Pattenden, Mary Tamm, Andrew Bicknell<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1983</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>STORY</strong><br />
<em>Die kleine Waise Jane Eyre (Sian Pattenden) wird von ihrer Tante, bei der sie aufw&#228;chst, verachtet, und so ist es auch eine Erleichterung f&#252;r sie, als sie in eine strenge Schule abgeschoben wird. Als erwachsene Frau (Zelah Clarke) will sie nichts mehr mit ihrer Verwandtschaft zu tun haben und sucht sich eine Stelle als Gouvernante. Diese findet sie auf Thornfield Hall bei dem verschlossenen Edward Rochester (Timothy Dalton), dessen Adoptivtochter Adele sie unterrichten soll. Jane und Rochester entwickeln bald eine tiefe Freundschaft, doch Rochester plant nicht nur die sch&#246;ne Blanche Ingram (Mary Tamm) zu heiraten, sondern verbirgt auch noch eine Geheimnis aus seiner Vergangenheit. Zudem tun sich auf Thornfield Hall ungew&#246;hnliche Dinge&#8230;</em></p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>REVIEW</strong><br />
Es ist schon eine Umstellung, wenn man BBC-Kost&#252;mdramen der letzten 15 Jahre gew&#246;hnt ist. Inszenatorische Raffinesse sucht man in dieser Adaption vergebens: Das beschr&#228;nkt sich hier alles auf Licht anknipsen, Kamera draufhalten und losfilmen. <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-6195" title="janeeyre83-bilder" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/08/janeeyre83-bilder.jpg" alt="janeeyre83-bilder" width="270" height="205" />Flache Ausleuchtung, uninspirierte Bildkompositionen und statische Kameraf&#252;hrung &#8211; beim Erzeugen von Emotionen oder Spannung sind die Schauspieler da ziemlich auf sich allein gestellt. So ganz will ich das auch nicht mit einem &#8220;in den 80ern war Fernsehen halt noch nicht so spektakul&#228;r&#8221; abwinken &#8211; schlie&#223;lich hat die BBC<a href="http://www.mariakaefer.de/2008/06/06/doctor-who-the-caves-of-androzani/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F06%2F06%2Fdoctor-who-the-caves-of-androzani%2F','zur+selben+Zeit')"> zur selben Zeit</a> in Doctor Who den Willen zu deutlich interessantere Inszenierungen bewiesen, und <em>das</em> ist eine Kinderserie mit magerem Budget! Also lags wohl eher daran, dass man dachte, dass eine Romanklassikeradaption sowas einfach nicht n&#246;tig hat &#8211; wenn wir optimistisch sind, k&#246;nnen wir ja glauben, dass da einfach auf die St&#228;rke der Vorlage vertraut wurde. Immerhin sind Kost&#252;me und Ausstattung ganz ordentlich, auch wenn sie nur selten in Szene gesetzt werden, und in den wenigen Szenen in denen sich die Miniserie aus den Sets heraus in die Natur wagt, macht sie das auch recht schick.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-6198" title="janeeyre83-weg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/08/janeeyre83-weg.jpg" alt="janeeyre83-weg" width="270" height="208" />Unter dieser unkreativen Inszenierung muss vor allem das Schauerelement der Story leiden: eine gruselige Atmosph&#228;re wird hier nie erreicht, weil Thornfield stets wie ein gem&#252;tliches altes Haus wirkt, das unheimliche Lachen sich meist wie das freundliche Lachen &#252;ber einen netten Witz anh&#246;rt, und n&#228;chtliche Episoden mit herumspukenden Gestalten genauso desinteressiert gefilmt werden wie allt&#228;gliche Dialogszenen bei Tags.<br />
Etwas irritierend ist die auch stellenweise eingesetzte Erz&#228;hlerstimme von Jane. Das kann man bei Jane Eyre schon machen, aber hier wird das ziemlich unkonsequent eingesetzt, so dass es ziemlich wie ein faules &#8220;wir wussten halt nicht, wie wir diese Information sonst vermitteln k&#246;nnen&#8221;-Hilfsmittel wirkt und einen aus der Handlung wirft.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Damit liegt also der ganze Augenmerk auf den Schauspielern &#8211; und hier kann diese Miniserie  punkten, das Casting ist wirklich sehr gelungen (etwas, worauf man sich <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-6194" title="janeeyre83-abschied" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/08/janeeyre83-abschied.jpg" alt="janeeyre83-abschied" width="270" height="208" />bei der BBC halt doch immer verlassen kann). Zelah Clarke gibt eine sehr sympathische Jane ab, in manchen Szenen finde ich sie zwar einen Tick zu leidenschaftslos, aber sonst passt sie gut in die Rolle. Timothy Dalton ist auch ein toller Rochester, auch wenn er wie wohl die allermeisten Rochester-Darsteller eigentlich zu h&#252;bsch ist, und bringt sowohl dessen Witz als auch seine Forschheit gut heraus. Und seine <em>Stimme</em>! Hach. Einen l&#228;ngeren Eindruck kann man sich davon <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1vmtl93vT_E" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3D1vmtl93vT_E','in+diesem+Clip')">in diesem Clip</a> verschaffen, zum Zwecke des Vergleichs mit <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/06/15/hoerspiel-jane-eyre-rebecca/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F06%2F15%2Fhoerspiel-jane-eyre-rebecca%2F','Orson+Welles+Rochester')">Orson Welles Rochester</a> gibt´s hier noch einen Audioclip von der gleichen Stelle:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
(Noch eine kleine Casting-Notiz nebenbei: Timothy Dalton werden wir ja zu Weihnachten in Doctor Who sehen, diese Miniserie hat aber noch mehr DW-Personal dabei: Mary Tamm, die erste Darstellerin von Romana, spielt die Blanche Ingram)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer auf Vorlagentreue Wert legt, d&#252;rfte hier sehr zufrieden sein: diese Miniserie folgt dem Roman sehr getreu. Es ist nicht immer unbedingt der beste Weg, sich bei einer Verfilmung sklavisch an die Vorlage zu halten, h&#228;ufig tun Abweichungen ganz gut, weil in Filmen einfach andere Dinge wirken als in Romanen. Hier funktioniert die Vorlagentreue meist ganz gut &#8211; es h&#228;tte zwar alles etwas schwungvoller umgesetzt werden k&#246;nnen, aber die Einteilung in knappe, halbst&#252;ndige Episoden hilft ja auch die Entstehung von L&#228;ngen zu vermeiden. Vor allem sieht<img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-6197" title="janeeyre83-stjohn" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/08/janeeyre83-stjohn.jpg" alt="janeeyre83-stjohn" width="270" height="205" /> man so Teile des Romans in aller Ausf&#252;hrlichkeit, die bei Verfilmungen gern unter den Teppich gekehrt werden: Janes Kindheit und die St.-John-Episode<br />
Diese Vorlagentreue bedeutet vor allem auch, dass sich die Dialoge sehr eng an Brontës Roman halten &#8211; immer ein Grund zur Freue, und etwas, was ich bei der neueren BBC-Miniserie schon vermisse.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die fade Inszenierung kann einem schon etwas den Sehspa&#223; vermiesen, dabei ist diese Miniserie eigentlich eine ganz gelungene Adaption mit gro&#223;en Pluspunkten. Timothy Dalton zum Beispiel. Und Brontë-Originaldialoge in Daltons Stimme vorgetragen. Und vermutlich auch Dinge, die ich &#252;bersehen habe, weil ich mit Dalton-Anhimmeln besch&#228;ftigt war. <img src='http://www.mariakaefer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=6193" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>BrontÃ«-Klassiker f&#252;r Kinder?</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/07/29/bronte-klassiker-fuer-kinder/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Wuthering Heights]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz aller Buchliebe frage ich mich bei manchen B&#252;chern doch, was das eigentlich soll: Die Real Reads Reihe bietet Nacherz&#228;hlungen von Klassikern der Literatur f&#252;r Kinder, und morgen erscheinen davon zwei neue B&#252;cher: Jane Eyre und Wuthering Heights, nacherz&#228;hlt von Gill Tavner, mit Illustrationen von Vanessa Lubach. Nun &#8211; ich bin ja v&#246;llig daf&#252;r, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-6107" title="whkinder" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/07/whkinder.jpg" alt="whkinder" width="100" height="148" />Trotz aller Buchliebe frage ich mich bei manchen B&#252;chern doch, was das eigentlich soll: Die <a href="http://realreads.co.uk" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Frealreads.co.uk','Real+Reads')">Real Reads</a> Reihe bietet Nacherz&#228;hlungen von Klassikern der Literatur f&#252;r Kinder, und morgen erscheinen davon zwei neue B&#252;cher: <a href="http://www.amazon.de/Jane-Eyre-Real-Reads-Tavner/dp/1906230218/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1248386415&amp;sr=8-1" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FJane-Eyre-Real-Reads-Tavner%2Fdp%2F1906230218%2Fref%3Dsr_1_1%3Fie%3DUTF8%26amp%3Bs%3Dbooks%26amp%3Bqid%3D1248386415%26amp%3Bsr%3D8-1','Jane+Eyre')">Jane Eyre</a> und <a href="http://www.amazon.de/Wuthering-Heights-Real-Reads-Tavner/dp/190623020X/ref=sr_1_6?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1248386871&amp;sr=1-6" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWuthering-Heights-Real-Reads-Tavner%2Fdp%2F190623020X%2Fref%3Dsr_1_6%3Fie%3DUTF8%26amp%3Bs%3Dbooks%26amp%3Bqid%3D1248386871%26amp%3Bsr%3D1-6','Wuthering+Heights')">Wuthering Heights</a>, nacherz&#228;hlt von Gill Tavner, mit Illustrationen von Vanessa Lubach.<br />
Nun &#8211; ich bin ja v&#246;llig daf&#252;r, dass Kinder viel lesen, und es ist immer eine gute Idee, Klassiker der Weltliteratur zu lesen. Aber muss man das denn kombinieren? Muss man Kinder an Klassiker heranf&#252;hren, indem man ihnen vereinfachte Versionen schreibt? Besonders bei Wuthering Heights erscheint mir so ein Unternehmen h&#246;chst fragw&#252;rdig: der Stoff ist einfach nicht kindgerecht, ich denke die allerwenigsten Kinder sind interessiert an einer Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe, durch die die Charaktere sich selbst und alle in ihrer Umgebung kaputt machen. Warum sollten Kinder dazu einen Bezug haben? Und vor allem: Der Roman wird durch so eine Nacherz&#228;hlung ja doch ziemlich auf seine Handlung reduziert &#8211; und es ist doch nicht die reine Handlung, die solche Klassiker so lesenswert machen. Schreibstil, Erz&#228;hltechnik etc sind dabei doch genauso wichtig. Eine Nacherz&#228;hlung kann das nie richtig einfangen &#8211; und macht damit wohl jeden noch so faszinierenden Roman langweilig. Die Handlung an sich ist es nicht, was an Jane Eyre so begeistert&#8230;<br />
Es ist ja ein sch&#246;ner Ansatz, Klassiker f&#252;r m&#246;glichst jeden zug&#228;nglich zu machen. Aber es gibt halt doch Romane, die man einfach erst dann lesen sollte, wenn man alt genug ist, die Originale zu verstehen.</p>
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		<title>H&#246;rspiel: Jane Eyre / Rebecca</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 10:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Old Time Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Orson Welles]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Blog wird immer noch nicht zuletzt wegen des sch&#246;nen Wetters vernachl&#228;ssigt, eine gute Gelegenheit also, mich einer Kategorie zu widmen, die ebenfalls ziemlich vernachl&#228;ssigt wurde: den H&#246;rspielen. Was nicht bedeutet, dass ich keine H&#246;rspiele geh&#246;rt hab, das hab ich schon, ich hab nur nicht dr&#252;ber berichtet. Dann holen wir das doch mal nach mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4616" title="welles-audioplay" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/welles-audioplay.jpg" alt="welles-audioplay" width="130" height="136" />Der Blog wird immer noch nicht zuletzt wegen des sch&#246;nen Wetters vernachl&#228;ssigt, eine gute Gelegenheit also, mich einer Kategorie zu widmen, die ebenfalls ziemlich vernachl&#228;ssigt wurde: den H&#246;rspielen. Was nicht bedeutet, dass ich keine H&#246;rspiele geh&#246;rt hab, das hab ich schon, ich hab nur nicht dr&#252;ber berichtet. Dann holen wir das doch mal nach mit zwei zusammenh&#228;ngenden H&#246;rspielen:Â  Orson Welles Adaption von Charlotte Brontes Roman Jane Eyre und seiner Adaption von Daphne Du Mauriers Roman Rebecca, der wiederum an Jane Eyre angelegt ist. Beides recht fr&#252;he H&#246;rspiele, 1938 entstanden &#8211; Jane Eyre ist noch aus der Mercury Theatre Zeit, und Rebecca die erste Produktion im Rahmen des Campbell Playhouse. Und weil man nicht genug Vergleiche haben kann, kann man das gleich noch mit der Verfilmung von <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/02/19/filmkritik-jane-eyre-1944/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F02%2F19%2Ffilmkritik-jane-eyre-1944%2F','Jane+Eyre+mit+Orson+Welles')">Jane Eyre mit Orson Welles</a> und der zeitgleich zum H&#246;rspiel entstandenen <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/05/filmkritik-rebecca/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F05%2Ffilmkritik-rebecca%2F','Rebecca-Verfilmung+mit+Laurence+Olivier')">Rebecca-Verfilmung mit Laurence Olivier</a> vergleichen. <span id="more-4583"></span></p>
<p>Von einer etwa 45 Minuten langen Adaption von Jane Eyre kann man nat&#252;rlich nicht erwarten, dass der ganze Roman zufriedenstellend pr&#228;sentiert wird. Um die gesamte Handlung unterzubringen, wird prinzipiell von Schl&#252;sselszene zu Schl&#252;sselszene gesprungen und der Rest f&#228;llt unter den Tisch bzw wird von Jane Eyre kurz erz&#228;hlt &#8211; wobei Janes Kindheit und die ganze St.-John-Sache praktisch v&#246;llig gek&#252;rzt wurden. Das l&#228;sst das ganze nat&#252;rlich sehr gerafft wirken, doch als akustische Ausgestaltung der wichtigsten Szenen funktioniert es ganz gut.</p>
<p>Mein Hauptproblem mit dieser Adaption ist wohl, dass Madeleine Carroll (kennt man aus <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/09/filmkritik-hitchcock-collection/#39steps" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F09%2Ffilmkritik-hitchcock-collection%2F%2339steps','The+39+Steps')">The 39 Steps</a>) Jane Eyre mit einer meiner Meinung nach f&#252;r diesen Charakter v&#246;llig unpassenden Tonlage spricht. Carrolls Jane klingt wie eine schmachtende Diva &#8211; wenig &#252;berraschend, dass dies das gleiche Problem ist, das auch der Hollywood Jane Eyre Verfilmung von 1944 zu schaffen macht. Akzeptieren wir vielleicht einfach, dass die Showbusinessgepflogenheiten zu dieser Zeit einfach nicht zu Jane Eyre passen.<br />
Einen erfreulicheren Vergleich der beiden Adaptionen finden wir bei Orson Welles, der beides mal mit seiner Rochester-Darbietung ein Highlight darstellt. Gut, ich als Orson-Fangirl h&#228;tte da wohl eh nicht anders urteilen k&#246;nnen. Das Vergleichen seiner beiden Leistungen ist ganz interessant: der Radio-Welles ist noch deutlich jugendlicher, spricht klarer, ist nicht ganz so grummelig &#8211; aber schon genauso kraftvoll wie 6 Jahre sp&#228;ter. Hier mal zum Vergleich Soundclips von einer meiner Lieblingsstellen aus Jane Eyre: Zuerst Orson Welles im H&#246;rspiel und danach Orson Welles in der Verfilmung:</p>
<p>Rebecca kann ich nun nicht mit dem Roman vergleichen, den ich noch nicht gelesen habe, doch auch hier f&#228;llt sicher viel weg, um das ganze in den zur Verf&#252;gung stehenden Zeitraum zu bringen (plus obligatorische Selbstbeweihr&#228;ucherung und jede Menge Werbung f&#252;r Cambell&#8217;s Chicken Soup). Doch das H&#246;rspiel gestaltet in etwa die gleichen Szenen aus wie der Film von 1940, und es ist somit kein Problem, der Handlung zu folgen.<br />
Hitchcock hatte d&#252;ster-dramatische Bilder zur Hilfe, um die beklemmende Stimmung zu erzeugen &#8211; Welles&#8217; H&#246;rspiel hab ich nun aber an einem sonnigen Fr&#252;hlingstag auf der Terasse geh&#246;rt, und das ist ja nun nicht gerade das ideale Setting f&#252;r Rebecca. Es gelingt dem H&#246;rspiel aber trotzdem sehr gut, da eine d&#252;stere Atmosph&#228;re zu erzeugen: Mrs Danvers ist auch hier toll und die Handlung fesselnd.</p>
<p>Problematisch wirds dann zum Schluss: der muss sich bei der gro&#223;en Enth&#252;llung zwar nicht wie die Filmversion dem Hollywoodmoralkodex beugen, sondern darf die Romantreue Version bieten. Danach wird dann aber aus Zeitgr&#252;nden die ganze Gerichtssache extrem gek&#252;rzt, so dass man wieder nicht erf&#228;hrt, was eigentlich vorgefallen ist &#8211; was ein schlechtes Licht auf unseren Helden wirft. Das war jetzt etwas gar kryptisch, also hier mal genau erkl&#228;rt, aber mit gro&#223;en SPOILERN: <a class="spoiler_link_show" href="javascript:void(0)" onclick="wpSpoilerToggle(document.getElementById('id479049596'), this, 'show', 'hide')">show</a>
<div class="spoiler_div" id="id479049596" style="display:none">Orsons Maxim de Winter darf Rebecca tats&#228;chlich erschie&#223;en (w&#228;hrend sie im Film ja eher verunfallt), in der darauf folgenden Gerichtsverhandlung wird aber dann nur kurz festgestellt, dass Rebecca Selbstmord begangen hat. Wie und warum wird nicht erkl&#228;rt. Dass es tats&#228;chlich &#8220;Selbstmord&#8221; war, also die todkranke Rebecca Maxim absichtlich dazu gebracht hat ihn zu erschie&#223;en, wird nicht erw&#228;hnt &#8211; und so haben wir letztlich also einen Helden, der Mord begangen hat, ohne die &#8220;Rechtfertigung&#8221; die der Roman bietet. Nicht gerade ideal.</div>
</p>
<p>Die Sprecher sind gewohnt gut &#8211; Margaret Sullavan als unsere (namenlose) Heldin klingt &#228;hnlich wie Carrolls Jane Eyre, doch nachdem ich Rebecca sowieso nur als Film aus dieser Zeit kenne, st&#246;rt mich das divenhafte Geschmachte hier nicht. Orson Welles ist als Maxim de Winter auch eine Freude, wie immer. Zur Veranschaulichung hier noch ein Soundclip mit beiden Hauptdarstellern:</p>
<p>Ein Highlight ist wie bei vielen Campbell Playhouse Produktionen der Plausch nach dem H&#246;rspiel &#8211; diesmal besonders nett, weil Orson Welles Margaret Sullavan spontan f&#252;r sein Theater einspannt, weil er sie n&#228;her kennen lernen will, und weil Welles und Sullavan danach noch mit der Autorin Daphne Du Maurier telephonieren! Du Maurier liest ihren vorgeschriebenen Text etwas gar offensichtlich ab, charmant sind solche Sachen aber trotzdem.</p>
<p>Beide H&#246;rspiele sind in der Public Domain und damit kostenlos und legal <a href="http://www.archive.org/details/otr_campbellplayhouse" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.archive.org%2Fdetails%2Fotr_campbellplayhouse','hier+im+Internet+Archive')">hier im Internet Archive</a> zu bekommen.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4583" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Filmkritik: JANE EYRE (1944)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/02/19/filmkritik-jane-eyre-1944/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 16:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte]]></category>
		<category><![CDATA[Costume Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Joan Fontaine]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Orson Welles]]></category>

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		<description><![CDATA[Und weiter geht´s mit meiner kleinen Brontë-Reihe, jetzt mit Hollywood: eine mit Orson Welles und Joan Fontaine starbesetzte Adaption von Charlotte Brontës Jane Eyre, flotte 96 Minuten kurz und 1944 unter der Regie von Robert Stevenson entstanden. Die DVD-Situation scheint bei diesem Film mal wieder nicht die beste zu sein, weshalb ich eine chinesische Import-DVD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4310" title="janeeyre44-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-cover.jpg" alt="janeeyre44-cover" width="150" height="211" />Und weiter geht´s mit meiner kleinen <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/02/09/welles-olivier-und-kumar-fuer-bronte/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F02%2F09%2Fwelles-olivier-und-kumar-fuer-bronte%2F','Bront%C3%AB-Reihe')">Brontë-Reihe</a>, jetzt mit Hollywood: eine mit Orson Welles und Joan Fontaine starbesetzte Adaption von Charlotte Brontës Jane Eyre, flotte 96 Minuten kurz und 1944 unter der Regie von Robert Stevenson entstanden.<br />
Die DVD-Situation scheint bei diesem Film mal wieder nicht die beste zu sein, weshalb ich eine chinesische Import-DVD geschaut hab. Deren Cover sieht in etwa so aus wie das rechts (plus ein paar chinesische Schriftzeichen), und bietet ein ganz ordentliches Bild.<br />
<span id="more-4311"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Robert Stevenson<br />
<strong><em>Drehbuch:</em></strong> Aldous Huxley, John Houseman, Robert Stevenson (Vorlage: Charlotte Brontë)<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Bernard Herrmann<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Joan Fontaine, Orson Welles, Peggy Ann Garner,<span> Margaret O´Brian</span>, Hillary Brooke, Elizabeth Taylor, Edith Barrett, Henry Daniell<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1944</p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>STORY</span></strong><span><br />
<em>Die kleine Waise Jane Eyre (Peggy Ann Garner) wird von ihrer Tante, bei der sie aufw&#228;chst, verachtet, und so ist es auch eine Erleichterung f&#252;r sie, als sie in eine strenge Schule abgeschoben wird. Als erwachsene Frau (Joan Fontaine) sucht sie sich eine Stelle als Gouvernante. Diese findet sie auf Thornfield Hall bei dem verschlossenen Edward Rochester (Orson Welles), dessen Adoptivtochter Adele (Margaret O´Brian) sie unterrichten soll. Jane und Rochester entwickeln bald eine tiefe Freundschaft, doch Rochester plant nicht nur die sch&#246;ne Blanche Ingram (Hillary Brooke) zu heiraten, sondern verbirgt auch noch eine Geheimnis aus seiner Vergangenheit. Zudem tun sich auf Thornfield Hall ungew&#246;hnliche Dinge&#8230;</em></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
Hui, was da im Vorspann an illustren Namen auftaucht: Drehbuch von Aldous Huxley, Musik von Bernard Herrman, und auch wenn Orson Welles nur als Hauptdarsteller genannt wird, ist doch bekannt, dass er auch hinter der Kamera einen wichtigen Einfluss auf den Film hatte. Da kann ja <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4307" title="janeeyre44-abschied" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-abschied.jpg" alt="janeeyre44-abschied" width="270" height="204" />eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Ein paar Fehltritte erlaubt sich der Film aber doch, w&#228;hrend ein paar andere Dinge aus heutiger Sicht ungl&#252;cklich wirken, die man wohl einfach den damaligen Filmkonventionen zuzuschreiben hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Handlung wird im Gro&#223;en und Ganzen recht Romangetreu erz&#228;hlt, doch stellenweise nimmt man sich doch einige Freiheiten oder k&#252;rzt ganz gewaltig. &#220;berraschend ist wohl, dass die Kindheit von Jane recht ausf&#252;hrlich gezeigt wird, wo eine noch ganz junge Elizabeth Taylor als Helen guten Einfluss auf Jane aus&#252;ben darf. Daf&#252;r muss dann aber am Ende stark gek&#252;rzt werden: der ganze St.-John-Plot wird komplett gestrichen, an seine Stelle in der Handlung tritt die Sache mit der sterbenden Mrs. Reed. Das klingt &#228;u&#223;ert fragw&#252;rdig, funktioniert aber erstaunlich gut. F&#252;r Buchkenner wirkt der Schluss deswegen zwar schon ein wenig so, als ob man gemerkt h&#228;tte, dass die Laufzeit ausgeht, und man deswegen kr&#228;ftig aufs Gaspedal dr&#252;cken musste. Allerdings muss man dem Film zugestehen, dass man dieses Gef&#252;hl wohl nicht bekommt, wenn man die Geschichte noch nicht kennt &#8211; die Entwicklungen am Ende wirken eigentlich ganz nat&#252;rlich und gar nicht allzu <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4309" title="janeeyre44-lowood" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-lowood.jpg" alt="janeeyre44-lowood" width="270" height="201" />gehetzt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Mit geschicktem Spiel mit Licht und Schatten und mit gro&#223;z&#252;gigem Nebeleinsatz wird versucht, dem Yorkshire-Schauplatz und vor allem der Schauerroman-Atmosph&#228;re des Romans gerecht zu werden. Manchmal wirkt das ein wenig gar k&#252;nstlich (die erste Begegnung von Jane und Rochester sieht durch die Nebelschwaden ein wenig so aus, als ob sie auf einer Wolke spielen w&#252;rde), aber in den meisten F&#228;llen ist die Bildgestaltung sehr gegl&#252;ckt und stimmungsvoll &#8211; was wir wohl nicht zuletzt Orson Welles zu verdanken haben.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Orson Welles ist neben Herumwerkeln hinter der Kamera nat&#252;rlich auch ein fantastischer Rochester &#8211; seine Charakterisierung entspricht zwar vielleicht nicht immer der des Romans, aber jegliche Abweichungen macht er einfach mit charismatischen Orson-Welles-Eigenheiten wett. Beispielweise seine Stimme. Hach, die Stimme. Ich muss hier einfach einen kleinen Soundclip einf&#252;gen, in dem Rochester so richtig sch&#246;n dahinwettert (leichte Spoiler):<br />
Und vor allem auch einfach seine wahnsinnige Pr&#228;senz: wann auch immer er auftritt dominiert er sofort jede Szene, zieht jeden in seinen Bann und rei&#223;t<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4308" title="janeeyre44-rochesterjane" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-rochesterjane.jpg" alt="janeeyre44-rochesterjane" width="270" height="203" /> so den ganzen Film an sich. Auf der einen Seite ist das sehr gut, denn sein Rochester ist der faszinierendste Charakter in diesem Film. Es hat aber nat&#252;rlich auch seine Nachteile &#8211; denn sobald Orson Welles im Bild ist, verschwindet Joan Fontaine immer etwas neben seiner Pr&#228;senz. Und neben so einem dominanten Rochester wirkt Jane Eyre dann einfach nie so gleichgestellt, wie sie es eigentlich sollte.<br />
Allerdings w&#252;rde auch ein ebenb&#252;rtigerer Rochester diesem Problem nicht ganz abhelfen, denn<span> </span>Jane Eyre w&#228;re so oder so etwas zu blass in diesem Film. Joan Fontaine spielt Jane als klassische Hollywood-Heldin dieser Zeit, so sch&#246;n mit schmachtendem Aufschauen zum Geliebten und zittrigen Augenbrauen zum tragischen Blick. Das ist sicher nicht Fontaines Schuld, das waren halt einfach damalige Hollywoodkonventionen &#8211; doch es mag einfach nicht zu Jane Eyre passen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Aus einem mir absolute unverst&#228;ndlichen Grund hat man sich entschieden, immer wieder <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-text.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2009%2F02%2Fjaneeyre44-text.jpg','%22Jane+Eyre%22-Buchseiten')">&#8220;Jane Eyre&#8221;-Buchseiten</a> einzublenden, die von Jane vorgelesen werden. Zum einen ist das absolut unn&#246;tig und rei&#223;t einen immer wieder schrecklich aus dem Film &#8211; <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4306" title="janeeyre44-tor" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-tor.jpg" alt="janeeyre44-tor" width="270" height="202" />wozu muss man denn die Zuschauer immer wieder daran erinnern, dass sie hier eine Romanverfilmung sehen? Zum anderen ist es vor allem v&#246;lliger Quatsch, weil die vorgelesenen Passagen zwar so tun, als ob es &#8220;Jane Eyre&#8221;-Stellen seien, aber tats&#228;chlich ist das nicht mal im Entferntesten der Brontë-Text. Und was bringt es denn irgendwem, wenn man st&#228;ndig durch Nacherz&#228;hlungen aus der Handlung gerissen wird, die nicht mal dazu beitragen, Janes Innenleben wirklich auszuleuchten, sondern nur uninspirierte Versuche, Teile der Handlung zu verkn&#252;pfen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Film ist sicher nicht perfekt, Buchpuristen werden bei den K&#252;rzungen wohl zusammenzucken, doch wegen der gelungenen Inszenierung und vor allem wegen dem umwerfenden Orson Welles ist dies hier doch eine Empfehlenswerte Adaption des Romans. Und wenn in n&#228;chster Zeit hier im Blog ein paar mehr Orson-Welles-Filme auftauchen, braucht ihr euch auch nicht zu wundern&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
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		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: SANGDIL (7/10)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/02/12/filmkritik-sangdil-710/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 12:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte]]></category>
		<category><![CDATA[Dilip Kumar]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Madhubala]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann beginnen wir mal wie angek&#252;ndigt die kleine Hollywood-Bollywood-Brontë-Reihe. Den Anfang macht Sangdil &#8211; eine Bollywood-Adaption von Charlotte Brontës Jane Eyre, mit dem damaligen Traumpaar Dilip Kumar und Madhubala in den Hauptrollen (siehe Mughal-e-Azam und Amar), 1952 entstanden und 132 Minuten lang. Die DVD von SLK bietet neben einem h&#228;sslichen Cover die eher schlechte Qualit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4241" title="sangdil-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/sangdil-cover.jpg" alt="sangdil-cover" width="150" height="211" />Dann beginnen wir mal wie <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/02/09/welles-olivier-und-kumar-fuer-bronte/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F02%2F09%2Fwelles-olivier-und-kumar-fuer-bronte%2F','angek%C3%BCndigt')">angek&#252;ndigt </a>die kleine Hollywood-Bollywood-Brontë-Reihe. Den Anfang macht Sangdil &#8211; eine Bollywood-Adaption von Charlotte Brontës Jane Eyre, mit dem damaligen Traumpaar Dilip Kumar und Madhubala in den Hauptrollen (siehe <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/03/19/filmkritik-mughal-e-azam-8510/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F03%2F19%2Ffilmkritik-mughal-e-azam-8510%2F','Mughal-e-Azam')">Mughal-e-Azam</a> und <a href="http://www.mariakaefer.de/?p=916" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F%3Fp%3D916','Amar')">Amar</a>), 1952 entstanden und 132 Minuten lang.<br />
Die DVD von SLK bietet neben einem h&#228;sslichen Cover die eher schlechte Qualit&#228;t die man von einem eher unbekannten Bollywoodfilm der 50er erwarten kann &#8211; aber ich hab schon schlimmeres gesehen.<br />
<span id="more-4253"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong>: R.C. Talwar<br />
<strong><em>Musik</em></strong>: Sajjad<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong>: Madhubala, Dilip Kumar, Shammi, Leela Chitnis, Protima Devi<br />
<strong><em>Crew</em></strong>: R.C. Talwar (producer), Prakash Malhotra (cinematography)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong>: 1952</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><br />
<em>Nach dem Tod ihres Vaters wird die kleine Kamla bei einem Freund ihres Vaters aufgenommen. Obwohl sie sich mit dessen Sohn Shankar anfreundet, bedenkt seine Frau die Kleine mit Dienerarbeiten und will sie aus dem Haus haben. Als Kamla in ein Waisenhaus gebracht werden soll, nimmt sie Rei&#223;aus und findet Zuflucht bei einer Kloster&#228;hnlichen Gemeinschaft wo sie aufw&#228;chst. Jahre sp&#228;ter kommt Kamla (Madhubala) wegen eines Festes ins Haus des reichen Thakurs &#8211; und erkennt in ihm ihren Shankar (Dilip Kumar) wieder! Doch Shankar scheint seine Hochzeit mit Mohini (Shammi) zu planen &#8211; und verbirgt au&#223;erdem ein dunkles Geheimnis&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
Jane Eyre k&#246;nnte man eigentlich ohne à„nderungen problemlos nach Bollywood verfrachten &#8211; die in der Geschichte verhandelten Themen und Werte passen gut in einen Bollywoodfilm, gerade auch in den 50ern. Sangdil nimmt trotzdem noch so einige Bollywoodifizierungen vor: Kamla und Shankar werden zu Kindheitsfreunden gemacht, so dass ein gewisses schicksalshaftes Lost-and-Found-Element drin ist, <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-medium wp-image-4243" title="sangdil-braut" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/sangdil-braut.jpg" alt="sangdil-braut" width="270" height="203" />und gleichzeitig die Liebe der Protagonisten selbstverst&#228;ndlich wirkt. Diese à„nderung nimmt der Geschichte einiges an Kraft, weil eine ungeb&#228;ndigte Seelenverwandtschaft durch Sandkastenliebe ausgetauscht wird, aber ich sehe, warum Bollywood diese Version vorzieht.</p>
<p class="MsoNormal">Zum anderen wird Religion in den Vordergrund ger&#252;ckt: Kamla kommt so nicht auf eine Schule, sondern wird einer religi&#246;sen Gemeinschaft aufgenommen und wird zur Anh&#228;ngerin des Gottes Shiva (der auch Shankar genannt wird, was nat&#252;rlich f&#252;r Doppeldeutigkeiten sorgt). Auch eine à„nderung die man in Bollywood erwarten kann, und auch nicht sonderlich tragisch, weil Religion ja auch im Roman eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Inszenierung ist ganz ordentlich, mit einem guten Tempo ohne gr&#246;&#223;ere H&#228;nger und sch&#246;nen Bildern. Besonders klasse ist die Gruselebene der Geschichte gelungen &#8211; mit der Geistersache wird wirklich sch&#246;n gespielt, und das erst irre Lachen das man h&#246;rt jagt einem tats&#228;chlich einen kleinen Schauer &#252;ber den R&#252;cken. Das wird von Sangdil richtig ausgekostet und hier wird eine sch&#246;n-schaurige Atmosph&#228;re aufgebaut. Auch gelungen sind die meisten Szenen zwischen Kamla und<img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4245" title="sangdil-abschied" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/sangdil-abschied.jpg" alt="sangdil-abschied" width="270" height="205" /> Shankar, besonders die nach dem Zimmerbrand und der Dialog nach der Enth&#252;llung von Shankars Geheimnis.</p>
<p class="MsoNormal">Ziemlich fad umgesetzt wurde dagegen der Moment, in dem Shankars Geheimnis gel&#252;ftet wird. Da wird diese dramatische Tatsache enth&#252;llt, und statt dass man sich auf gute alte Bollywood-Tugenden besinnt und erstmal entsetzte Gesichter zu donnernden Soundeffekten zeigt, die hier ausnahmsweise mal wirklich angebracht w&#228;ren, kommt ein ganz ruhiger Dialog, und von Kamlas Reaktion auf diese Nachricht sehen wir erst Minuten sp&#228;ter etwas. Schade, dass dieser gro&#223;e Moment so verschenkt wird. &#220;berhaupt strauchelt Sangdil etwas damit, die gro&#223;en Emotionen der Geschichte auf die Leinwand zu transportieren &#8211; die Schauspieler tun ihr bestes, werden aber immer etwas von der Inszenierung im Stich gelassen.</p>
<p class="MsoNormal">Sch&#246;n dagegen, dass auf l&#228;stiges Comic Relief verzichtet wurde, das zu der Zeit in Bollywood ja sehr gebr&#228;uchlich war. Nur Shankar selbst darf mal als Wahrsager f&#252;r etwas Humor sorgen, ansonsten werden wir von Albernheiten verschont.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Protagonisten f&#252;llen zwar die gleichen Rollen aus wie im Roman, die Pers&#246;nlichkeiten der Personen wurden aber nur zum Teil mitgenommen. Mit Jane Eyre hat Kamla n&#228;mlich nur noch wenig gemeinsam, Kamla ist eher naiv und kindlich und au&#223;erdem wundersch&#246;n. Shankar ist etwas n&#228;her an Rochester, <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4244" title="sangdil-kamla" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/sangdil-kamla.jpg" alt="sangdil-kamla" width="270" height="206" />so ganz passt es aber trotzdem nicht. Es hat mich auch ein wenig &#252;berrascht, wie negativ Shankar gezeigt wurde: die Offenheit mit der er mit Mohini flirtet und sch&#228;kert ist f&#252;r Bollywood in den 50ern schon bemerkenswert, und vor allem wie er sich an Kamla ranschmei&#223;t ist geradezu bedrohlich. Es gibt wohl nicht viele Bollywoodfilme, bei denen doch einige Zeit lang die Gefahr besteht, dass der Held die Heldin vergewaltigen wird&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Dilip Kumar spielt Shankar nat&#252;rlich absolut &#252;berzeugend, diese Art Rollen konnte er auch schon 1952 im Schlaf spielen. Dilip ist halt Dilip, den mag man oder kann mit seinem &#8220;Tragedy King&#8221;-Getue eben nichts anfangen &#8211; ich mag ihn, und deswegen finde ich ihn auch hier gut. Vor allem seine Stimme ist umwerfend (gut, dass er auf dem Gebiet punkten kann, er hat ja Orson Welles als Konkurrenz und <em>dem</em> in Sachen Stimme nachzukommen ist schon eine Leistung&#8230;). Madhubala ist nat&#252;rlich ebenfalls wunderbar, und dazu gibt´s gute Unterst&#252;tzung von Leela Chitnis.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Sangdil brigt nat&#252;rlich auch einige der T&#252;cken von alten Bollywoodfilmen: Mittendrin scheint der Schluss einer Szene zu fehlen (noch dazu einer sehr sch&#246;nen Szene, weshalb das sehr schade ist), und irgendwie wollen sich die Charaktere nicht so recht einig werden, ob die Heldin jetzt Kamla oder Kamal hei&#223;t. Aber solche Sachen ist man ja gew&#246;hnt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">F&#252;r Liebhaber von Jane Eyre ist Sangdil eine ganz interessante Adaption mit einigen guten Momenten, wenn auch nicht durchwegs gelungen. F&#252;r Bollywoodfans generell ist Sangdil ein ganz netter <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4242" title="sangdil-schleier" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/sangdil-schleier.jpg" alt="sangdil-schleier" width="270" height="205" />Film mit Traump&#228;rchen Dilip Kumar und Madhubala, aber Bollywood in den 50ern hat viel Besseres zu bieten.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>MUSIK</strong><br />
Die Songs von Sajjad sind ordentlich, aber nicht herausragend &#8211; sobald der Film vorbei ist, hat man sie alle eigentlich schon wieder vergessen. Sajjad scheint &#252;berhaupt kein besonders erfolgreicher Komponist gewesen zu sein, zu gerade mal 10 Filmen hat er die Songs geschrieben. In Sangdil haben wir nun die &#252;blichen Liebesballaden und ein paar religi&#246;se Lieder, zu denen Madhubala tanzen darf, was nat&#252;rlich immer eine Freude ist. Am interessantesten ist das letzte Lied, &#8220;Kahan Ho Kahan&#8221;, ein dramatisches Klagelied von Shankar, dessen eigenwillige Klavierbegleitung irgendwie so gar nicht zum Gesang passen will &#8211; was wiederum einen ziemlich geschickten und passenden Effekt erzeugt.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4253" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>JANE EYRE (2006, inkl. Picspam)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 21:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Buchan]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[British TV]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte]]></category>
		<category><![CDATA[Costume Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Picspam]]></category>
		<category><![CDATA[Ruth Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Sandy Welch]]></category>
		<category><![CDATA[Toby Stephens]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Costume Drama Reihe ohne Brontë-Adaptionen: Charlotte Brontës Roman Jane Eyre von 1847 hat &#252;ber die Jahre schon zahlreiche Adaptionen bewirkt, hier wird die momentan aktuellste besprochen: Die BBC-Miniserie von 2006 mit Ruth Wilson und Toby Stephens. N&#228;chstes Jahr soll eine weitere Verfilmung ins Kino kommen &#8211; bin mal gespannt, wie das wird. Der Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-3280" title="janeeyre-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/janeeyre-cover.jpg" alt="" width="150" height="212" />Keine Costume Drama Reihe ohne Brontë-Adaptionen: Charlotte Brontës Roman Jane Eyre von 1847 hat &#252;ber die Jahre schon zahlreiche Adaptionen bewirkt, hier wird die momentan aktuellste besprochen: Die BBC-Miniserie von 2006 mit Ruth Wilson und Toby Stephens. N&#228;chstes Jahr soll eine weitere Verfilmung ins Kino kommen &#8211; bin mal gespannt, wie das wird. Der Film hat jedenfalls einiges zu leisten, um an diese sehr sch&#246;ne vierst&#252;ndige Miniserie heranzukommen.<br />
<span id="more-3269"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Susanna White<br />
<strong><em>Drehbuch:</em></strong> Sandy Welch<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Robert Lane<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Ruth Wilson, Toby Stephens, Christina Cole, Andrew Buchan, Georgie Henley, Lorraine Ashbourne, Pam Ferris<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 2006</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><br />
<em>Die kleine Waise Jane Eyre (Georgie Henley) wird von ihrer Tante, bei der sie aufw&#228;chst, verachtet, und so ist es auch eine Erleichterung f&#252;r sie, als sie in eine strenge Schule abgeschoben wird. Als erwachsene Frau (Ruth Wilson) will sie nichts mehr mit ihrer Verwandtschaft zu tun haben und sucht sich eine Stelle als Gouvernante. Diese findet sie auf Thornfield Hall bei dem verschlossenen Edward Rochester (Toby Stephens), dessen Adoptivtochter Adele sie unterrichten soll. Jane und Rochester entwickeln bald eine tiefe Freundschaft, doch Rochester plant nicht nur die sch&#246;ne Blanche Ingram (Christina Cole) zu heiraten, sondern verbirgt auch noch eine Geheimnis aus seiner Vergangenheit. Zudem tun sich auf Thornfield Hall ungew&#246;hnliche Dinge&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
Falls irgendwer denkt, dass doch diese ganzen Verfilmungen von Romanen von Autorinnen aus dem 19. Jahrhundert eigentlich alle gleich sind, dem empfehle ich mal so was wie &#8220;Pride and Prejudice&#8221; und so was wie &#8220;Jane Eyre&#8221; im Vergleich zu gucken. Charlotte Brontë ist viel weniger als Jane Austen auf Gesellschaftsdarstellungen bedacht; die Tatsache, dass Jane Eyre gesellschaftlich niedriger steht als Rochester wird zwar thematisiert, ist aber sicher nicht das Hauptproblem. Dagegen setzt Brontë mehr auf Liebe, Leidenschaft und gro&#223;e Emotionen und f&#252;gt dazu noch<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-3281" title="janeeyre-kerze" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/janeeyre-kerze.jpg" alt="" width="290" height="161" /> eine Portion Mystery hinzu. Die Miniserie f&#228;ngt diese ganz eigene Atmosph&#228;re des Buches wirklich sch&#246;n ein: Zwischen Jane und Rochester knistert es gewaltig, und man sp&#252;rt ihre Seelen- verwandtschaft. Dazu gibt es auch einige d&#252;stere Szenen, mit ein paar fast schon ins Gruselige neigenden Momenten, und au&#223;erdem vor allem am Anfang sehr stimmungsvollen Einsatz von aus Janes Perspektive gefilmten Sequenzen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Andrew Davies d&#252;rfte wohl der bekannteste und erfolgreichste Drehbuchautor sein was Literaturadaptionen angeht, und das nicht erst seit dem Erfolg von Pride and Prejudice. Allerdings kann ihm Sandy Welch da meiner Meinung nach durchaus das Wasser reichen &#8211; ich hab ja schon ihre Arbeit an <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/08/18/our-mutual-friend/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F08%2F18%2Four-mutual-friend%2F','Our+Mutual+Friend')">Our Mutual Friend</a> und <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/09/27/north-and-south-inkl-picspam/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F09%2F27%2Fnorth-and-south-inkl-picspam%2F','North+and+South')">North and South</a> bewundert, und auch hier hat sie ein sehr sch&#246;nes Drehbuch abgeliefert, das den Geist der Vorlage wirklich gut einf&#228;ngt. Ein paar kleinere Problemchen hat das Drehbuch aber schon &#8211; etwas irritierend und herzlich unn&#246;tig sind beispielsweise gerade in der ersten H&#228;lfte die Holzhammer-Hinweise auf die Themen der Geschichte. Hinf&#252;hrung und Andeutung von sp&#228;teren Ereignissen ist ja sch&#246;n und gut, alle paar Minuten <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-3279" title="janeeyre-moor" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/janeeyre-moor.jpg" alt="" width="290" height="162" />den Zuschauer durch bedeutungsschwere Dialoge und Kamerazooms auf diverse Dinge aufmerksam zu machen, muss aber dann doch nicht sein.</p>
<p class="MsoNormal">Verehrer des Romans werden sicher ein paar kleinere Kritikpunkte finden, von Szenen, die doch von den Originaldialogen profitiert h&#228;tten, zu gek&#252;rzten Stellen bis nicht hundertprozentig vorlagengetreuen Charakterisierungen. Aber obwohl ich den Roman unmittelbar vor der Miniserie gelesen habe, also automatisch st&#228;ndig verglichen habe, hab ich solche Problemchen zwar registriert, doch wirklich gest&#246;rt haben sie nie.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Es ist ein durchaus sehr wichtiger Plotpunkt, dass sowohl Jane als auch Rochester nicht besonders sch&#246;n sind &#8211; gleichzeitig will man seinen Zuschauern ja auch anziehende Stars bieten. Mit Ruth Wilson und Toby Stephens hat man da eine wirklich gute Wahl getroffen, um dieses Gleichgewicht zu halten: zwei eigentlich sehr attraktive Menschen, denen man aber genauso Unscheinbarkeit und Unattraktivit&#228;t abkauft. Die Maske und Kost&#252;me helfen da nat&#252;rlich mit &#8211; in Janes grauen Kleidern sieht jeder ungesund aus, und Rochesters Sideburns sind auch nicht grad schmeichelhaft.</p>
<p class="MsoNormal"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="size-full wp-image-3277 alignleft" title="janeeyre-paar" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/janeeyre-paar.jpg" alt="" width="290" height="162" />Ruth Wilson liefert eine sehr tolle Darstellung ab, sie schafft es Jane Eyre sehr sympathisch zu spielen, meistert die emotionalen Szenen wunderbar und tr&#228;gt die ganze Miniserie problemlos selbst &#8211; eine bemerkenswerte Leistung f&#252;r ein Schauspieldeb&#252;t. Toby Stephens muss sich aber nat&#252;rlich auch nicht hinter ihr verstecken. Rochester ist &#252;ber weite Strecken ein klassischer Byronic Hero, und damit nicht unbedingt einfach zu spielen. Toby Stephens meistert die Rolle aber souver&#228;n &#8211; stellenweise ist er vielleicht etwas zu knuffig und nett, aber ich werde mich sicher nicht &#252;ber vermehrtes schiefes Grinsen von Toby beschweren.<span> </span><br />
In den Nebenrollen finden wir alte Doctor-Who-Bekannte wie Christina Cole als Blanche Ingram und Rebekah Staton als Bessie. Andrew Buchan gibt einen ganz ordentlichen St John ab, und die aus Narnia bekannte Georgie Henley ist toll als junge Jane Eyre.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich hab hier die deutsche DVD von KSM gekauft &#8211; die bietet die ungek&#252;rzte Miniserie, einige Extras wie Deleted Scenes und Interviews, und ist auch sonst ordentlich. Aber tut euch einen Gefallen und schaut nicht die Synchro an &#8211; ich hab mal kurz reingeschaut, und die ist wirklich schlecht.<img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-3278" title="janeeyre-stjohn" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/janeeyre-stjohn.jpg" alt="" width="290" height="163" /> Auf Lippensynchronisation wurde anscheinend kein bisschen geachtet, die Stimmen passen nicht &#8211; die Tonspur wirkt damit st&#228;ndig wie ein Fremdk&#246;rper, der keinen richtigen Bezug zur Bildspur hat. Was die &#220;bersetzung angeht, mag ein Beispiel deren Qualit&#228;t zeigen: aus &#8220;Now, I think it can go here very well&#8221; (&#252;ber ein Buch) wurde ein &#8220;Nun, ich kann hierhin gehen. Sehr gut.&#8221; (Und ich hab nur Stichproben geschaut, da sind also sicher noch gr&#228;sslichere Sachen drin).</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Geschichte von Jane Eyre ist sowieso gro&#223;artig und packend und mit vielen faszinierenden Figuren bev&#246;lkert; diese Miniserie bietet davon eine sehr stimmige und atmosph&#228;rische Umsetzung mit sch&#246;nen Bildern und tollen Darstellern. Ich kann diese Adaption also nur w&#228;rmstens empfehlen &#8211; allen Brontë-Fans sowieso, aber genauso allen anderen an Kost&#252;mdramen Interessierten.</p>
<h3 style="text-align: center;">Picspam? Ja, doch, Picspam.</h3>
<p>&#8220;<em>Do you think me handsome, Jane?</em>&#8221; &#8211; &#8220;<em>No, Sir!</em>&#8221; &#8211; Ja, eigentlich sollte Rochester nicht anschmachtenswert sein, und ja, eigentlich ist es h&#246;chst unangebracht von einer Serie in der es explizit nicht um à„u&#223;erlichkeiten geht einen Picspam zu machen. Aber Toby Stephens w&#228;r sonst ja sicher beleidigt, und das wollen wir doch nicht, oder?</p>
<p style="text-align: center;">Erste Begegnung, und schon ganz der gro&#223;e Charmeur: <em><br />
Get away from me, witch!</em><br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3270" title="rochester-erstestreffen" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/rochester-erstestreffen.jpg" alt="" width="450" height="251" /></p>
<p style="text-align: center;">Gut, dass er dann bald sein schiefes Grinsen auspackt.<br />
Wer kann ihm da schon b&#246;se sein?<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3275" title="rochester-smirk" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/rochester-smirk.jpg" alt="" width="450" height="251" /></p>
<p style="text-align: center;">Klassisches mit zersausten Haaren in der wilden Natur Brontë-Posen<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3274" title="rochester-baum" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/rochester-baum.jpg" alt="" width="450" height="250" /></p>
<p style="text-align: center;">Kein Rochester-Picspam ohne die Hemdszene. Wenn die Szene buchgetreu w&#228;re, m&#252;sste das Hemd eigentlich pattschnass sein &#8211; unversch&#228;mte à„nderung.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3276" title="rochester-hemd" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/rochester-hemd.jpg" alt="" width="450" height="251" /></p>
<p style="text-align: center;">Ein typische Fall von &#8220;Der <em>Blick</em>!! GAH!!&#8221;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3273" title="rochester-blick" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/rochester-blick.jpg" alt="" width="450" height="251" /></p>
<p style="text-align: center;">Neeeiiin, wir lachen dich nicht aus. <em>Wir </em>doch nicht.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3271" title="rochester-grins" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/rochester-grins.jpg" alt="" width="450" height="251" /></p>
<p style="text-align: center;">Und noch eins f&#252;r Jane, weil das so sch&#246;n ist: Einer der wenigen Momente, in denen Jane komplett gl&#252;cklich und wundersch&#246;n ist:<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-3272" title="jane-lacheln" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/jane-lacheln.jpg" alt="" width="450" height="251" /></p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3269" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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