Filmkritik: MACBETH (1948)

6. June 2009

macbeth48-cover1948 war ein gutes Shakespeare-Jahr: während Laurence Olivier seinen gefeierten Hamlet abgeliefert hat, gab es von Orson Welles diese Macbeth-Verfilmung. Welles hatte 1936 schon eine vielgepriesene Macbeth-Aufführung mit komplett afro-amerikanischer Cast und Haiti als Schauplatz inszeniert, für seinen Film übernahm er nun selbst die Hauptrolle und situierte das Stück im gewohnten Schottland. Und weil es jetzt seit längerer Zeit keinen Orson Welles mehr hier im Blog gab, gibt es auch einen Orson-Picspam dazu.
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Filmkritik: PRINCE OF FOXES (inkl Picspam)

25. March 2009

princeoffoxes-coverWeiter geht´s mit Orson Welles, diesmal in einem ziemlich unbekannten Filmchen mit dem herrlichen deutschen Titel “In den Klauen der Borgia”. Es liegen Welten zwischen The Third Man und Prince of Foxes, und doch gibt es Gemeinsamkeiten: die Filme sind  etwa zeitgleich entstanden, Orson Welles hat in beiden Filmen nur drei Auftritte und stiehlt damit trotzdem allen anderen die Schau. Außerdem erklärt Welles´ Rolle hier als Cesare Borgia, warum er in The Third Man gerade seine berühmte Rede über die Borgia improvisiert.
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Big Country, Moby Dick, Guns of Navarone

23. March 2009

gregorypeck-coverDie nächste Orson-Welles-Filmkritik ist schon geschrieben, aber damit hier nicht der Eindruck entsteht, ich würd momentan nur Orson-Welles-Sachen gucken und hören, gibt es hier einen kleinen Einschub: Kurzkritiken zu drei Filmen mit Gregory Peck. Drei Filme, die ich wohl nie geschaut hätte, wenn Gregory Peck nicht mitspielen würde, aber deswegen such ich ja auch Filme gern nach Schauspielern aus, weil man Sachen sieht, die man sonst nicht anrühren würde. Da hätten wir einen Western mit The Big Country, eine Literaturverfilmung mit Moby Dick und einen Kriegsfilm mit The Guns of Navarone. Weiterlesen »

Filmkritik: PRIDE AND PREJUDICE (1940)

16. March 2009

pride40-coverStolz und Vorurteil ist sicherlich Jane Austens bekanntester Roman, es wundert also nicht, dass es davon nicht nur am meisten Verfilmungen gibt, sondern dass es auch als Vorlage für den ersten Austen-Kinofilm diente. Nachdem ich hier schon zwei aktuellere Adaptionen von Pride and Prejudice besprochen habe, gibt’s jetzt diesen Film mit Greer Garson und Laurence Olivier mit Drehbuch von Aldous Huxley. Über mangelnden Witz braucht man sich hier sicher nicht beschweren – über mangelnde Buchnähe allerdings schon.
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Filmkritik: HITCHCOCK COLLECTION

9. March 2009

hitchcock-coverEigentlich wollte ich ja nur Rebecca sehen. Meine Stadtbücherei hat Rebecca allerdings nur in einer Hitchcock Collection mit vier anderen schwarz-weiß-Hitchcock-Filmen – und diese Box kann man nur komplett ausleihen. Jetzt hatte ich die restlichen DVDs schon da, jetzt wurden die natürlich auch geschaut. Rebecca hab ich ja hier schon besprochen, es folgen hier also noch Kurzkritiken zu The 39 Steps mit Robert Donat und Madeleine Carroll, Spellbound mit Ingrid Bergman und Gregory Peck, Notorious mit Ingrid Bergman und Cary Grant und The Paradine Case mit Gregory Peck.
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Filmkritik: REBECCA

5. March 2009

rebecca-coverDafür, dass ich Hitchcock-Filme so gut wie immer großartig finde, kenne ich eigentlich viel zu wenige davon. Schön also, wenn meine übliche “Filme nach Schauspielern aussuchen”-Methode mich auch mal wieder zu Hitchcock führt. Hier also dessen erster Film in Hollywood, eine Verfilmung des zwei Jahre davor erschienenen Romans Rebecca von Daphne Du Maurier, mit Joan Fontaine und Laurence Olivier in den Hauptrollen. 2 Oscars gewonnen, für 9 weitere nominiert, und das absolut verdient.
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Filmkritik: WUTHERING HEIGHTS (1939)

1. March 2009

wuthering39-coverMeine kleine Brontë-Reihe schreitet jetzt in die gefährlichen Gefilde der Wuthering-Heights-Verfilmungen vor. Diese 1939 von William Wyler gedrehte Adaption von Emily Brontës Roman ist die älteste noch erhaltene Verfilmung von Wuthering Heights, und sicher auch eine der berühmtesten. Starbesetzt mit Laurence Olivier, Merle Oberon und David Niven, mit einem Oscar ausgezeichnet und für sieben weitere nominiert – und vor allem ein wirklich guter Film.
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Klassikerbildung: Gene Kelly

27. February 2009

kelly-cover“The Musical is back!” hat Hugh Jackman bei der Oscarverleihung am Sonntag euphorisch verkündigt – da trifft es sich doch gut, dass ich in den letzten Tagen eh schon dabei war, mein Wissen über klassische Hollywoodmusicals etwas aufzubessern. Irgendwann kommt man schließlich an einen Punkt an dem man feststellt, dass man noch nie etwas mit Gene Kelly gesehen hat, und dass das kein tragbarer Zustand ist. Also hab ich etwas dagegen unternommen und “Singin´ in the Rain” und “An American in Paris” angeschaut. Weiterlesen »

Filmkritik: JANE EYRE (1944)

19. February 2009

janeeyre44-coverUnd weiter geht´s mit meiner kleinen Brontë-Reihe, jetzt mit Hollywood: eine mit Orson Welles und Joan Fontaine starbesetzte Adaption von Charlotte Brontës Jane Eyre, flotte 96 Minuten kurz und 1944 unter der Regie von Robert Stevenson entstanden.
Die DVD-Situation scheint bei diesem Film mal wieder nicht die beste zu sein, weshalb ich eine chinesische Import-DVD geschaut hab. Deren Cover sieht in etwa so aus wie das rechts (plus ein paar chinesische Schriftzeichen), und bietet ein ganz ordentliches Bild.
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Filmkritik: CAPTAIN HORATIO HORNBLOWER

7. October 2008

Noch ein kleiner Hornblower-Nachtrag: Ich hab hier ja bereits ausführlich die Hornblower TV-Serie besprochen, die in acht Filmen von 1998 bis 2003 mit Ioan Gruffudd ein paar der beliebten Romane von C.S. Forester verarbeitet hat. Das ist aber nicht die erste Hornblower-Umsetzung – schon 1951 durfte nämlich Gregory Peck in diesem Film in die Hornblower-Rolle schlüpfen. Die Storys der beiden Versionen überschneidet sich übrigens nicht, der Film spielt erst nach den Ereignissen der TV-Serie – eben zu der Zeit in der Hornblower schon Captain ist.
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Vier Filme von Michael Curtiz

19. August 2007

curtiz-cover.jpgDa die meisten meiner Leser wohl nicht soo interessiert in alte Hollywoodfilme sind, pack ich die Kurzkritiken zu den letzten vier gesehenen Filmen hier zusammen – zumal die passenderweise auch alle von Michael Curtiz gedreht wurden. An der Errol-Flynn-Fanfront haben wir da “The Adventures of Robin Hood”,“Dodge City” und “The Private Lives of Elizabeth and Essex”, Humphrey Bogart steuert noch We´re no Angels bei.
Dafür, dass ich vor einem halben Jahr noch nie was von Michael Curtiz gehört hab und die Filme in letzter Zeit auch nicht nach Regisseur sondern nach Schauspieler ausgesucht hab, ist es schon etwas erstaunlich, wie viel Michael-Curtiz-Filme da dabei waren. Mit diesen vier (alle in Farbe), Casablanca, Captain Blood und Sea Hawk (alle schwarz-weiß) macht das sieben Filme – und gerade mal 4% des Werkes von Curtiz. Ein vielbeschäftigter Regisseur also. Und einer, der mir ziemlich gefällt -diese sieben Filme waren alle herrlich kurzweilige Unterhaltungsfilme, mit tollen Stars, Bollywoodschem Comic Relief und schicken Schatteneinsätzen.
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Filmkritik: THE CRIMSON PIRATE (6/10)

28. July 2007

crimsonpirate-cover.jpgWeiter geht´s mit meiner kleinen Piratenfilmreihe, diesmal leider ohne Errol Flynn, aber mit Burt Lancaster und in Farbe! Und einem deutschen Regisseur. Und Hüten, die Captain Sparrow stolz machen würden: mit pinken Federn! Allerdings ist das DVD-Cover mal irreführend: Burt Lancaster sieht leider nie so gut aus wie der Herr da auf dem Cover…
Tipps für weitere wichtige und gute Piratenfilme nehm ich übrigens gern entgegen.

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Filmkritik: THE SEA HAWK (8/10)

24. July 2007

seahawk-cover.jpgDie letzte Klausur ist bestritten, die Semesterferien haben begonnen – ich hoff also, demnächst wieder etwas mehr hier zu schreiben. Fürs erste geht´s hier weiter mit meiner kleinen Piratenfilmreihe, der zweite Errol-Flynn-Film (mit dem völlig unpassen- den deutschen Titel “Der Herr der sieben Meere”), fünf Jahre nach Captain Blood – und gleich ein ganzes Stück besser. Lasst euch also nicht vom ziemlich misslungenen Cover abschrecken (ich hab eh schon die Sättigung runtergeschraubt damit man es überhaupt anschaun kann, davor war Flynn ganz pink im Gesicht…)
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Filmkritik: CAPTAIN BLOOD (7/10)

16. July 2007

captainblood-cover.jpg“Unter Piratenflagge” sagt einem wohl mehr als der Originaltitel – Errol Flynns erster großer Piratenfilm. Ich hab mir ja nach Pirates of the Carribbean vorgenommen, ein bisschen das Piratenfilmgenre zu erkunden. Und dieser Film eignet sich hier natürlich bestens, auch, wenn das Piratenelement nicht so piratenhaft ist, wie man sich das heut vorstellt.
Demnächst ist dann auch nochmal Flynn mit “The Sea Hawk” (Der Herr der sieben Meere) und Burt Lancaster mit “The Crimson Pirate” (Der rote Korsar) dran. Oh, und ein Beitrag aus Bollywood zur Reihe, wobei ich denke, dass der auch nicht besonders piratig sein wird…
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