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	<title>Mariakaefer: Filmblog und Bollywoodblog &#187; Klassisches Hollywood</title>
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	<description>Filmkritiken, News, Gossip</description>
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		<title>Sherlock Holmes: Rathbone-Filmserie 1939-46</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 15:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Basil Rathbone]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock Holmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Vorbereitung auf Sherlock hab ich mal die Uni-Videothek ausgebeutet und vier Filme der Sherlock-Holmes-Filmreihe mit Basil Rathbone als Holmes und Nigel Bruce als Watson mitgenommen: The Secret Weapon, The Woman in Green, Terror by the Night und Dressed to Kill. Moffat und Gatiss versetzen in ihrer Adaption Sherlock Holmes in die heutige Zeit &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-9244" title="rathboneholmes" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/07/rathboneholmes.jpg" alt="" width="150" height="210" />Als Vorbereitung auf <a href="http://www.mariakaefer.de/2010/07/17/sherlock-trailer-und-infos/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2010%2F07%2F17%2Fsherlock-trailer-und-infos%2F','Sherlock')">Sherlock</a> hab ich mal die Uni-Videothek ausgebeutet und vier Filme der Sherlock-Holmes-Filmreihe mit Basil Rathbone als Holmes und Nigel Bruce als Watson mitgenommen: <em>The Secret Weapon, The Woman in Green, Terror by the Night </em>und<em> Dressed to Kill.</em><br />
Moffat und Gatiss versetzen in ihrer Adaption Sherlock Holmes in die heutige Zeit &#8211; eine Idee, die keinesfalls neu ist. Vielmehr tat das die &#252;berwiegende Mehrheit der Filme aus der ersten H&#228;lfte des letzten Jahrhunderts, nur, dass das damals noch keinen so gro&#223;en Unterschied machte. Die Filmreihe mit Rathbone und Bruce ist tats&#228;chlich die erste, die ihre Handlung in die Viktorianische Zeit zur&#252;cklegte &#8211; allerdings auch nur f&#252;r die ersten beiden Filme, f&#252;r den Rest wurde Holmes in die Gegenwart geholt.<br />
Die vier hier besprochenen Filme sind alle ziemlich kurz (ca 70 Minuten) und m&#228;&#223;ig unterhaltsam: <span id="more-9230"></span></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>The Secret Weapon (1943)</strong></h3>
<p><strong>Story: </strong><em>Sherlock Holmes bringt einen Wissenschaftler aus der Schweiz nach England, der eine neuartige Bombenzielmechanik erfunden hat, die auf keinen Fall in die H&#228;nde der Nazis fallen darf. Doch dann wird dieser in England entf&#252;hrt&#8230;</em></p>
<p><em></em><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-9255" title="rathboneholmes-weapon" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/07/rathboneholmes-weapon.jpg" alt="" width="270" height="207" />Die USA waren gerade in den Zweiten Weltkrieg eingetreten, also durfte auch Sherlock Holmes seinen Teil f&#252;rs Vaterland tun und gegen Nazis antreten. Was kein Problem w&#228;re, wenn es stimmiger umgesetzt worden w&#228;re: Der Film hat ziemlich wenig von einer Holmes-Detektivgeschichte und wirkt viel eher wie ein typisches Spionage-Abenteuer &#8211; Holmes l&#246;st den Fall nicht durch brillante Schlussfolgerungen, sondern durch Entschl&#252;sselung von Codes, Tricks und Verkleidungen. Und nat&#252;rlich passt auch die ganze Bomben-Geschichte mit kriegsentscheidender Bedeutung besser zu einem Agentenfilm als zu Sherlock Holmes.</p>
<p>Basil Rathbone gibt einen ganz ordentlichen Holmes ab &#8211; hier eben mehr Agent als Detektiv, die seltsame Frisur irritiert etwas, und er ist viel zu normal und charmant f&#252;r Holmes &#8211; aber es macht Spa&#223; ihm zuzusehen. Ich kenne Rathbone ja bisher vor allem als Schurke in <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/16/filmkritik-captain-blood-710/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F16%2Ffilmkritik-captain-blood-710%2F','Errol-Flynn')">Errol-Flynn</a>-<a href="http://www.mariakaefer.de/2007/08/19/vier-filme-von-michael-curtiz/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F08%2F19%2Fvier-filme-von-michael-curtiz%2F','Abenteuern')">Abenteuern</a>, wo man ihm nicht so richtig Aufmerksamkeit schenken kann, sch&#246;n also, ihn hier mal als Helden zu haben.</p>
<p>Watson ist halt leider ein Volltrottel. Was nicht nur kein bisschen zum Buch-Watson passt, sondern vor allem einfach keinen Sinn ergibt: Unter keinen Umst&#228;nden w&#228;re ein Mann wie Holmes mit einem D&#246;del wie diesem Watson befreundet. Aber es hat sich wohl jemand gedacht, Holmes w&#252;rde noch viel kl&#252;ger aussehen, wenn man ihn nur zusammen mit Idioten sieht, und deshalb haben wir einen trotteligen Watson und einen ebenfalls ziemlich st&#252;mperhaften Inspector Lestrade.</p>
<p>Der Award f&#252;r die beste Setdekoration in diesem Film geht ganz eindeutig an einen Gegenstand auf Moriartys Schreibtisch: Der Gute hat n&#228;mlich einen Abakus, der anstelle von Kugeln Totenk&#246;pfe hat. Seeeehr unauff&#228;llig. Aber wer zu den gerissensten Verbrechern der Welt geh&#246;rt, will sich halt stilgerecht einrichten.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>The Woman in Green (1945)</strong></h3>
<p><strong>Story</strong>: <em>Eine grausame Mordserie an Frauen ersch&#252;ttert London, und Holmes vermutet, dass dahinter kein irrer Serienm&#246;rder, sondern ein gr&#246;&#223;eres Komplott steckt. Und was hat eine geheimnissvolle Frau damit zu tun?</em></p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-9254" title="rathboneholmes-woman" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/07/rathboneholmes-woman.jpg" alt="" width="270" height="203" />The Woman in Green f&#252;hlt sich sehr viel mehr nach Sherlock Holmes an als noch The Secret Weapon, hier m&#252;ssen wir nicht mehr Kriegsgeheimnisse besch&#252;tzen, sondern ganz simpel eine unerkl&#228;rliche Mordserie aufdecken, was Holmes typischer kl&#228;rt. Damit ist auch Rathbones Holmes typischer</p>
<p>Watson darf diesmal immerhin ein paar sinnvolle Sachen zu einer Schusswunde sagen, steht aber sonst auch nur mit d&#252;mmlichen &#8220;H&#228;? Was passiert? Wo bin ich &#252;berhaupt?&#8221;-Gesichtsausdruck herum, und dient mit seiner Trotteligkeit f&#252;r etwas Comic Relief. &#196;chz.</p>
<p>Wie auch The Secret Weapon ist auch dies hier eine Moriarty-Story, was gerade auch deswegen nett ist (und soviel Spoiler erlaub ich mir hier mal), weil Moriarty dort ja schon zu Tode kam. Nachdem er schon in einem Film vor Secret Weapon eigentlich gestorben ist. Und dann in diesem Film nochmal von einem anderen &#8220;Tod&#8221; Moriartys erz&#228;hlt wird. Und er dann am Ende <em>nochmal</em> stirbt. Man kann da dann nur noch kichern und m&#246;chte fast &#8220;Oh my god! They killed Moriarty! &#8211; You bastards!&#8221; schreien &#8211; vor allem eben, wenn man diese beiden Filme hintereinander guckt.<br />
Aber Moriarty ist nicht nur unfreiwillig komisch, sondern auch ganz toll, weil er von Henry Daniell dargestellt wird &#8211; den man wie Rathbone als Flynn-Widersacher kennt (<a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/24/filmkritik-the-sea-hawk-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F24%2Ffilmkritik-the-sea-hawk-810%2F','Sea+Hawk')">Sea Hawk</a>). Schade, dass wir keinen Fechtkampf zwischen den beiden bekommen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Terror By Night (1946)</strong></h3>
<p><strong>Story</strong>: <em>In einem Zug nach Schottland wird der Sohn einer reichen Adligen ermordet und ein wertvoller Diamant gestohlen. Holmes, Watson und Inspector Lestrade m&#252;ssen den M&#246;rder unter den Fahrg&#228;sten finden&#8230;</em></p>
<p><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-9253" title="rathboneholmes-terror" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/07/rathboneholmes-terror.jpg" alt="" width="270" height="207" /></p>
<p>Die ganze Handlung findet in einem Zugabteil statt &#8211; dieses eng eingeschr&#228;nkte Set sorgt f&#252;r ganz gute Atmosph&#228;re, auch wenn sich so alles etwas mehr nach &#8220;Murder in the Orient-Express&#8221; anf&#252;hlt als nach ordentlichem Sherlock Holmes. Spannung kommt aber trotzdem nicht auf, daf&#252;r sorgt die st&#228;ndige Komik und vor allem die emotionale Distanziertheit, die alle Figuren zeigen, und die sich so auch auf die Zuschauer &#252;bertr&#228;gt. Das gilt f&#252;r die gesamte Filmreihe, hier merkt man es mal wieder besonders, wenn eine Mutter sich vom Tod ihres Sohnes nicht weiter st&#246;ren l&#228;sst, und auch Holmes die Morde weit weniger schlimm wiegt als Diebstahl.</p>
<p>Die Comic Relief Eins&#228;tze sind diesmal wieder besonders l&#228;stig, vor allem wenn D&#246;del-Watson daran beteiligt  ist. Bruces Watson ist hier n&#228;mlich mehr denn je zur&#252;ck im Volltrottel-Modus, man &#228;chzt schon immer wenn er im Bild auftaucht; &#228;hnliches gilt f&#252;r Lestrade &#8211; das Holmes von so viel Inkompetenz umgeben &#252;berhaupt irgendwas machen kann, grenzt an ein Wunder.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Dressed to Kill (1946)</strong></h3>
<p><strong>Story: </strong><em>Eine mysteri&#246;se Frau hat es auf drei eigentlich wertlose Spieldosen abgesehen, und geht daf&#252;r auch &#252;ber Leichen. Holms muss herausfinden, was es mit den Melodien auf sich hat&#8230;</em></p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-9252" title="rathboneholmes-dressed" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/07/rathboneholmes-dressed.jpg" alt="" width="270" height="209" />Der 14. und letzte Film mit Rathbone und Bruce als Holmes und Watson, und selbst wenn man davor nur drei Filme der Reihe gesehen hat, kann einen hier nichts mehr &#252;berraschen, das l&#228;uft nach gut etabliertem Muster: Schicker Basil Rathbone macht den Film sehenswert, Bruces Watson ist schon fast gemeingef&#228;hrlich dumm, die Polizei stellt sich auch furchtbar an, alle sind v&#246;llig emotionslos (&#8220;Oh, mein Schulfreund wurde ermordet. Tja, was solls.&#8221;), und das ganze ist m&#228;&#223;ig spannend.</p>
<p>Wie f&#252;r alle Filme hier gilt, dass eigentlich nichts den Film als typisch Sherlock Holmes auszeichnet &#8211; es k&#246;nnte genauso ein Krimi mit jedem x-beliebigen Detektiv sein. Ich wei&#223; nicht, ob das daran liegt, dass man dachte, Holmes&#8217; Schlussfolgerungsketten w&#252;rden im Medium Film zuviel Erkl&#228;rzeit brauchen und sich deswegen nicht eignen, oder ob die Autoren sowas einfach nicht schreiben konnten.</p>
<p>Also, Fazit f&#252;r die ganze Filmreihe: Die Spannung h&#228;lt sich in Grenzen, aber daf&#252;r sind die Filme immerhin sehr kurz, es ist alles etwas austauschbar statt typisch Sherlock Holmes und Watson ist ein Idiot, dem man an die Gurgel gehen m&#246;chte und sich st&#228;ndig wundert, warum Holmes das nicht schon l&#228;ngst getan hat. Rettung der ganzen Sache ist Basil Rathbone als Holmes, der sich jetzt zwar nicht allzu getreu dem Original gegen&#252;ber verh&#228;lt, aber immerhin charmant ist, meistens schick aussieht und damit gerade so das Interesse ein paar Filme &#252;ber hochalten kann. Man kann da ruhig mal den ein oder anderen Film gucken, aber zuviel erwarten darf man sicher nicht.</p>
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		<title>Filmkritik: MACBETH (1948)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/06/06/filmkritik-macbeth-1948/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 11:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Macbeth]]></category>
		<category><![CDATA[Orson Welles]]></category>
		<category><![CDATA[Shakespeare]]></category>

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		<description><![CDATA[1948 war ein gutes Shakespeare-Jahr: w&#228;hrend Laurence Olivier seinen gefeierten Hamlet abgeliefert hat, gab es von Orson Welles diese Macbeth-Verfilmung. Welles hatte 1936 schon eine vielgepriesene Macbeth-Auff&#252;hrung mit komplett afro-amerikanischer Cast und Haiti als Schauplatz inszeniert, f&#252;r seinen Film &#252;bernahm er nun selbst die Hauptrolle und situierte das St&#252;ck im gewohnten Schottland. Und weil es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-5721" title="macbeth48-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/macbeth48-cover.jpg" alt="macbeth48-cover" width="150" height="212" />1948 war ein gutes Shakespeare-Jahr: w&#228;hrend Laurence Olivier seinen gefeierten<a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/13/filmkritik-hamlet-1948/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F13%2Ffilmkritik-hamlet-1948%2F','Hamlet')"> Hamlet</a> abgeliefert hat, gab es von Orson Welles diese Macbeth-Verfilmung. Welles hatte 1936 schon eine vielgepriesene Macbeth-Auff&#252;hrung mit komplett afro-amerikanischer Cast und Haiti als Schauplatz inszeniert, f&#252;r seinen Film &#252;bernahm er nun selbst die Hauptrolle und situierte das St&#252;ck im gewohnten Schottland. Und weil es jetzt seit l&#228;ngerer Zeit keinen Orson Welles mehr hier im Blog gab, gibt es auch einen Orson-Picspam dazu.<br />
<span id="more-5703"></span></p>
<p><em><strong>Regisseur</strong>: </em>Orson Welles<em><br />
</em><em><em><strong>Drehbuch</strong></em></em><em>: </em>Orson Welles, William Shakespeare<br />
<em><strong>Musik</strong>: </em>Jacques Ibert<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong><em>: </em>Orson Welles, Jeanette Nolan, Dan O&#8217;Herlihy, Roddy McDowall, Edgar Varrier, Alan Napier<br />
<em><strong>Crew</strong>:</em> John L. Russell (cinematography)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong><em>:</em> 1948</p>
<p><strong>STORY<br />
</strong><em>Schottland im 11. Jhd: Macbeth (Orson Welles kehrt gerade siegreich vom Schlachtfeld zur&#252;ck, als er auf drei Hexen trifft, die ihm weissagen, dass er K&#246;nig von Schottland werden wird. Angestachelt durch diese Aussichten schmiedet er mit seiner Frau (Jeanette Nolan) einen Plan, um K&#246;nig Duncan (Erskine Sanford) zu ermorden. Dies gl&#252;ckt, Macbeth wird K&#246;nig &#8211; doch sein Gewissen und die Weissagung der Hexen, dass nicht seine, sondern Banquos (Edgar Barrier) S&#246;hne K&#246;nige werden w&#252;rden, lassen ihm keine Ruhe&#8230;</em></p>
<p><strong>REVIEW</strong><br />
Orson Welles Macbeth hat keine einfache Produktionsgeschichte hinter sich: nachdem Welles vergeblich Produzenten an einer Othello-Verfilmung interessiert hatte, wurde ihm schlie&#223;lich ein Macbeth-Film gew&#228;hrt &#8211; den Welles in 23 Tagen (!) mit einem <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-5705" title="macbeth48-fahnen" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/macbeth48-fahnen.jpg" alt="macbeth48-fahnen" width="270" height="210" />Minibudget drehte. Als der Film ins Kino kam, wurde er weder von Kritikern noch vom Publikum gesch&#228;tzt, und das Studio reagierte darauf, dass sie die ganze Cast die Dialoge neu synchronisieren lies und den Film um 20 Minuten k&#252;rzte &#8211; wie so ein Eingriff einem Regisseur wie Orson Welles gefallen hat, kann man sich denken. Inzwischen wurde die urspr&#252;ngliche Filmversion wieder hergestellt, die auch hier besprochen wird.</p>
<p>Man sieht dem Film die Budget- und Zeitlimitationen durchaus an, doch es ist immer noch bemerkenswert, was Welles unter diesen Umst&#228;nden noch geschaffen hat. Die Inszenierung ist deutlich vom Theater gepr&#228;gt, doch trotzdem erlangt der Film eine gewisse Epik, und die Massenszenen sind beeindruckend. Die Sets sind fast schon minimalistisch, aber erzeugen doch eine passende Atmosph&#228;re und sind teilweise fast schon surreal. Die Kost&#252;me gehen in die gleiche Richtung: realistisch sind die keineswegs, aber die kuriose Mischung aus verschiedenen Einfl&#252;ssen und ungewohnten Formen unterstreicht wunderbar die Stimmung des St&#252;cks. Und <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-5706" title="macbeth48-hexen" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/macbeth48-hexen.jpg" alt="macbeth48-hexen" width="270" height="208" />selbstverst&#228;ndlich ist das alles so virtuos gefilmt wie man es von Welles erwartet: ungew&#246;hnliche Perspektiven, faszinierende Kompositionen und gekonntest Spiel mit Licht und Schatten.</p>
<p>Besonders interessant ist bei dieser Verfilmung, dass das St&#252;ck hier als Religionskonflikt ausgelegt wird. Auf der einen Seite ist da Macbeth als Repr&#228;sentant des alten, heidnischen Glaubens, der an die Prophezeiungen der Hexen glaubt &#8211; und nat&#252;rlich daran zugrunde geht. Auf der anderen Seite sind Duncan, Banquo, Macduff ect. Anh&#228;nger des Christentums, das diesen alten Glauben verneint und bek&#228;mpft. Um das zu betonen hat Welles einen neuen Charakter eingef&#252;hrt, einen Priester (der haupts&#228;chlich die Verse von Ross spricht), und vor allem auf der visuellen Ebene wird dieser Konflikt deutlich unterstrichen: die Christen halten Messen, bekreuzigen sich oft oder halten Taktikdiskussionen vor einem Wegkreuz &#8211; und wenn am Schluss das angreifende Heer ein Meer aus Lanzen mit Kreuzen an der Spitze tr&#228;gt, muss man unweigerlich an einen Kreuzzug denken.</p>
<p><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-5708" title="macbeth48-lady" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/macbeth48-lady.jpg" alt="macbeth48-lady" width="270" height="209" />Wie oben geschrieben lie&#223; das Studio die Texte neue einsprechen &#8211; in der Originalfassung sprechen die Schauspieler n&#228;mlich mit schottischem Akzent. Wobei, schottischer Akzent ist &#252;bertrieben, sie sprechen eigentlich normales Englisch mit rollenden Rs. Das ist eine ungew&#246;hnliche Mischung, und gerade am Anfang muss man sich da erstmal einh&#246;ren um sich an diesen Klang zu gew&#246;hnen &#8211; ich h&#228;tte durchaus darauf verzichten k&#246;nnen. Zum Gl&#252;ck ist Welles ja H&#246;rspiel-geschult und kommt damit mit seinem Akzent recht gut klar.</p>
<p>Orson Welles spielt die Titelrolle mit gewohnt &#252;berw&#228;ltigender Pr&#228;senz und &#252;berzeugt sowohl als blutr&#252;nstiger Tyrann als auch in Momenten verzweifelter Panik. In ein paar Szenen ist er kurz vorm Overacting, aber es funktioniert doch immer gut. Mit Jeanette Nolan als Lady Macbeth hatte ich mehr Probleme &#8211; irgendwie war sie mir immer entweder ein wenig zu hysterisch oder ein wenig zu zur&#252;ckhaltend, und die <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-5707" title="macbeth48-kreuzzug" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/macbeth48-kreuzzug.jpg" alt="macbeth48-kreuzzug" width="270" height="207" />Entwicklung die sie durchmacht kommt auch sehr abrupt. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass Nolans &#8220;Schottisch&#8221; besonders seltsam klingt. Die restlichen Schauspieler sind solide, hinterlassen aber keinen bleibenden Eindruck &#8211; au&#223;er Malcolm vielleicht, weil der wie ein l&#228;stiges, altkluges Kind wirkt, das man wirklich unter keinen Umst&#228;nden auf dem Thron sehen will&#8230;</p>
<p>Welles Macbeth ist eine gelungene Inszenierung des St&#252;cks &#8211; mit offensichtlichen Einschr&#228;nkungen, aber gerade deswegen auch besonders faszinierend. F&#252;r Fans von Macbeth und ganz besonders f&#252;r Fans von Orson Welles ein sehr empfehlenswerter Film.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><strong>Picspam</strong></span></p>
<p style="text-align: center;">(dessen alberne Kommentare nicht bedeuten sollen, dass der Film l&#228;cherlich ist. Ist er echt nicht. Nur wenn man Screenshots aus dem Kontext nimmt)</p>
<p style="text-align: center;">Ein Must-Have dieser Saison, der modische Trichterhut. Ganz einfach zum selbermachen: Einfach einen Trichter mit Pelz umranden und auf den Kopf st&#252;lpen.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5716" title="wellesmacbeth-trichter" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-trichter.jpg" alt="wellesmacbeth-trichter" width="350" height="269" /></p>
<p style="text-align: center;">Foreshadowing: Manche Leute behaupten, diese ungew&#246;hnliche R&#252;stung w&#252;rde das Motiv der Blubberblasen im Kessel der Hexen aufgreifen. Wir wissen es besser und erkennen die Dalek-Referenz.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5702" title="wellesmacbeth-dalek" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-dalek.jpg" alt="wellesmacbeth-dalek" width="350" height="266" /></p>
<p style="text-align: center;">Noch mehr interessante Hutmode &#8211; aber wer will spotten, wenn Welles mit diesem Blick unterwegs ist?<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5712" title="wellesmacbeth-krone" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-krone.jpg" alt="wellesmacbeth-krone" width="350" height="271" /></p>
<p style="text-align: center;">Sorry Orson, aber dieser Gesichtsausdruck ist zu witzig um ausgelassen zu werden *g* Den Thron finde ich &#252;brigens extrem klasse.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5715" title="wellesmacbeth-thron" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-thron.jpg" alt="wellesmacbeth-thron" width="350" height="269" /></p>
<p style="text-align: center;">Noch ein guter Blick auf Welles Beard of Evil<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5710" title="wellesmacbeth-horror" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-horror.jpg" alt="wellesmacbeth-horror" width="350" height="247" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;I have lived long enough&#8221; -<br />
Awww, armer Macbeth, komm her, lass dich dr&#252;cken&#8230;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5711" title="wellesmacbeth-huh" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-huh.jpg" alt="wellesmacbeth-huh" width="350" height="272" /></p>
<p style="text-align: center;">Orson Welles war nicht besonders gl&#252;cklich &#252;ber die Kost&#252;me, die ihm zur Verf&#252;gung gestellt wurden, weil er meinte, dass er darin wie die Freiheitsstatue aussehen w&#252;rde. Ich wei&#223; wirklich nicht, wie er auf diese Idee kam.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5709" title="wellesmacbeth-freiheitsstatue" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-freiheitsstatue.jpg" alt="wellesmacbeth-freiheitsstatue" width="350" height="268" /></p>
<p style="text-align: center;">Aber im Ernst: Diese Kronenvariante ist eigentlich ziemlich schick, und hat f&#252;r mich w&#228;hrend dem Film nicht sonderlich l&#228;cherlich gewirkt.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5714" title="wellesmacbeth-schatten" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-schatten.jpg" alt="wellesmacbeth-schatten" width="350" height="269" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Lay on, Macduff!&#8221; &#8211; daf&#252;r gibt es sogar einen finalen Smirk.<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-5713" title="wellesmacbeth-layon" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/06/wellesmacbeth-layon.jpg" alt="wellesmacbeth-layon" width="350" height="271" /></p>
<p style="text-align: center;">
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5703" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: PRINCE OF FOXES (inkl Picspam)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/03/25/filmkritik-prince-of-foxes-inkl-picspam/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 09:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Orson Welles]]></category>
		<category><![CDATA[Picspam]]></category>
		<category><![CDATA[Tyrone Power]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht´s mit Orson Welles, diesmal in einem ziemlich unbekannten Filmchen mit dem herrlichen deutschen Titel &#8220;In den Klauen der Borgia&#8221;. Es liegen Welten zwischen The Third Man und Prince of Foxes, und doch gibt es Gemeinsamkeiten: die Filme sindÂ  etwa zeitgleich entstanden, Orson Welles hat in beiden Filmen nur drei Auftritte und stiehlt damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4739" title="princeoffoxes-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/princeoffoxes-cover.jpg" alt="princeoffoxes-cover" width="150" height="211" />Weiter geht´s mit Orson Welles, diesmal in einem ziemlich unbekannten Filmchen mit dem herrlichen deutschen Titel &#8220;In den Klauen der Borgia&#8221;. Es liegen Welten zwischen <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/21/filmkritik-the-third-man/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F21%2Ffilmkritik-the-third-man%2F','The+Third+Man')">The Third Man</a> und Prince of Foxes, und doch gibt es Gemeinsamkeiten: die Filme sindÂ  etwa zeitgleich entstanden, Orson Welles hat in beiden Filmen nur drei Auftritte und stiehlt damit trotzdem allen anderen die Schau. Au&#223;erdem erkl&#228;rt Welles´ Rolle hier als Cesare Borgia, warum er in The Third Man gerade seine ber&#252;hmte Rede &#252;ber die Borgia improvisiert.<br />
<span id="more-4682"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong>: Henry King<br />
<em><strong>Drehbuch:</strong></em> Milton Krims (Vorlage: Samuel Shellabarger)<br />
<strong><em>Musik</em></strong>: Alfred Newman<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong>: Tyrone Power, Wanda Hendrix, Everett Sloane, Orson Welles, Felix Aylmer<br />
<em><strong>Erscheinungsdatum</strong></em>: 1949</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><br />
<em>1500: Cesare Borgia (Orson Welles) will ganz Italien erobern. Weil er wei&#223;, dass es bessere Wege gibt als einfach mit der Armee anzugreifen, schickt er seinen Attent&#228;ter Andrea Orsini (Tyrone Power) los, um eine Stadt f&#252;r ihn durch Hinterlist zu erobern. Doch Orsini verliebt sich in die Herrin der Stadt, Madonna Camilla (Wanda Hendrix), und beginnt an seinem Auftrag zu zweifeln&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
Vielleicht ist zuerst einmal eine Erkl&#228;rung angebracht, warum ich mir zum Orson-Welles-Schmachten gerade diesen weder ber&#252;hmten noch hochgelobten Film ausgesucht hab, der dazu noch nichtmal leicht zu bekommen ist. Zwei Gr&#252;nde: Ich hab in einem Livejournal eine <a href="http://tilly-stratford.livejournal.com/150397.html" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Ftilly-stratford.livejournal.com%2F150397.html','vielversprechende+Review')">vielversprechende Review</a> gelesen (die nat&#252;rlich nicht die Qualit&#228;t des Films anpreist,<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4741" title="princeoffoxes-treffen" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/princeoffoxes-treffen.jpg" alt="princeoffoxes-treffen" width="270" height="202" /> sondern den Schmachtfaktor) und dann vor allem ein <a href="http://www.fanpix.net/picture-gallery/923/461923-orson-welles-picture.htm" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.fanpix.net%2Fpicture-gallery%2F923%2F461923-orson-welles-picture.htm','Promo-Bild')">Promo-Bild</a> gesehen &#8211; Orson Welles mit dem Bart und dem Blick, wie konnte ich widerstehen?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Film an sich ist nett und ordentlich gemacht, aber nicht bemerkenswert. Die Handlung ist nicht nur vorhersehbar, sondern auch nicht sonderlich interessant, die Charaktere alle ziemlich typisch gezeichnet, und die zentrale Romanze l&#228;sst einen eher kalt. Daf&#252;r ist alles aber recht flott und unterhaltsam inszeniert, die Schauspieler geben sich M&#252;he und die Kamera filmt das ganze zwar nicht besonders innovativ, aber doch sehr ansprechend.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ganz stolz verk&#252;ndet der Film zu Beginn, dass wann immer m&#246;glich alle seine Innen- und Au&#223;enaufnahmen an den Originalschaupl&#228;tzen gedreht wurden. Und das ist auch wirklich einer der erfreulichsten Aspekte des Films, gerade wenn man k&#252;rzlich so einige Historienfilme gesehen hat, die in Sets oder in Kalifornien gedreht wurden (Jane Eyre, Wuthering Heights, Hamlet) &#8211; hier dann richtige italienische Bauten und Landschaften zu sehen, ist schon eine Freude. Neben den Sets sorgen auch die Kost&#252;me und <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4738" title="princeoffoxes-belagerung" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/princeoffoxes-belagerung.jpg" alt="princeoffoxes-belagerung" width="270" height="203" />die Ausstattung f&#252;r eine tolle Atmosph&#228;re. Aus mangelnden Modekenntnissen der Renaissance kann ich nicht urteilen, ob die authentisch sind, doch sie wirken selten l&#228;cherlich und bieten daf&#252;r viele sch&#246;ne Details zum staunen.<br />
Auch sehr gelungen sind die Schlacht- und Kampfszenen, die offensichtlich mit viel Aufwand und Liebe zum Detail inszeniert wurden. Die K&#228;mpfe sind energievoll gefilmt, die Belagerung ist stimmungsvoll-beklemmend gestaltet und auch wenn es interessantere Zweik&#228;mpfe gibt, sind die in Prince of Foxes auch gelungen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Schauspieler sind auch ganz nett &#8211; Tyrone Power schl&#228;gt sich tapfer als Held, ist mir pers&#246;nlich aber etwas zu langweilig, Wanda Hendrix hat nicht viel mehr zu tun als h&#252;bsch auszusehen und Everett Sloane als Freund unseres Helden spielt zwar etwas &#252;bertrieben, aber sehr unterhaltsam und sympathisch.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das beste an Prince of Foxes bleibt aber Orson Welles als Cesare Borgia. Der hat offensichtlich gleich erkannt, dass so ein Film keine oscarreifen Schauspielleistungen braucht, sondern viel eher unterhaltsamen Trash-Faktor <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4740" title="princeoffoxes-paar" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/princeoffoxes-paar.jpg" alt="princeoffoxes-paar" width="270" height="203" />um die lahme Handlung auszugleichen. Und so rei&#223;t Welles bei jedem seiner Auftritte den Film an sich, schreitet gen&#252;sslich durch seine Szenen und spielt den machtgierigen Tyrann augenzwinkernd und wunderbar over-the-top. Wahrscheinlich kann man seine Szenen sogar ohne Doppeldeutigkeiten sehen, aber sobald man mal darauf aufmerksam gemacht wurde, wie viel Slash-Subtext da in seiner Beziehung zu Andrea Orsini mitschwingt, kann man das nicht mehr ausschalten &#8211; und es macht alles noch viel mehr Spa&#223;. Welles spielt das ja auch wirklich bis zum Anschlag aus: vom suggestiven Spielen mit Orsinis Dolch in ihrer ersten gemeinsamen Szene bis zum st&#228;ndigen Einhaken des Arms beim Herumspazieren im Schlosspark.<br />
Die erste Szene der beiden gibt es auch auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MXL8XHpjfGI" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DMXL8XHpjfGI','Youtube')">Youtube</a>, allerdings wirkt die da irgendwie nicht halb so gro&#223;artig wie sie eigentlich ist, weil einem in dem kleinen Format so viele von Welles´ herrlichen Gesten und Mimiken verloren gehen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Prince of Foxes ist ein nettes, harmloses Filmchen, auf das man gut verzichten kann &#8211; au&#223;er man steht auf Abenteuer-Kost&#252;mschinken aus der Zeit der italienischen Renaissance, oder ist so wie ich mit drei kleinen, aber herrlichen Orson-Welles-Szenen zufriedengestellt.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><strong>Cesare/Orsini Picspam</strong></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;You may go now, all of you, except&#8230; Andrea Orsini.&#8221;<br />
*DrEvil-Finger* *vertr&#228;umter-Blick*<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-4676" title="borgia-finger" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/borgia-finger.jpg" alt="borgia-finger" width="350" height="263" /></p>
<p style="text-align: center;">Das sieht nicht nur so aus, er knabbert hier wirklich etwas gedankenverloren an seiner Feder herum. Das Feder-Acting in dieser Szene ist &#252;berhaupt genial&#8230;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-4681" title="borgia-feder" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/borgia-feder.jpg" alt="borgia-feder" width="350" height="263" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Have you the stomach for greatness?&#8221;<br />
Das Herumspielen am Dolch k&#246;nnte nicht noch zweideutiger sein&#8230;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-4679" title="borgia-dolch" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/borgia-dolch.jpg" alt="borgia-dolch" width="350" height="263" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;I congratulate myself!&#8221; &#8211; Wohl nicht nur zum eigenen Genie, sondern auch zu dem h&#252;bschen Burschen an dessen Arm er durch den Garten spaziert.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-4677" title="borgia-arm" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/borgia-arm.jpg" alt="borgia-arm" width="350" height="263" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;Oi! Jetzt flirtet mein Orsini auf einmal mit dieser Tussi da neben mir! Was soll das? Was hat die, was ich nicht habe?Â  Ah, ich habs:&#8230;&#8221;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-4680" title="borgia-eifersucht" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/borgia-eifersucht.jpg" alt="borgia-eifersucht" width="350" height="263" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8220;&#8230; einen tiefen Ausschnitt!! Ist&#8217;s so besser?&#8221;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-4678" title="borgia-ausschnitt" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/borgia-ausschnitt.jpg" alt="borgia-ausschnitt" width="350" height="263" /><br />
Ich hab vorhin erw&#228;hnt, dass die Kost&#252;me meist stimmig sind &#8211; das hier ist die Ausnahme, ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass irgendwer so rumgelaufen ist&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">Und noch ein kleiner Audioclip, weil man nicht Welles-Schmachten kann ohne auf seine Stimme zu kommen:</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4682" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Big Country, Moby Dick, Guns of Navarone</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 19:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[David Niven]]></category>
		<category><![CDATA[Gregory Peck]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[William Wyler]]></category>

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		<description><![CDATA[Die n&#228;chste Orson-Welles-Filmkritik ist schon geschrieben, aber damit hier nicht der Eindruck entsteht, ich w&#252;rd momentan nur Orson-Welles-Sachen gucken und h&#246;ren, gibt es hier einen kleinen Einschub: Kurzkritiken zu drei Filmen mit Gregory Peck. Drei Filme, die ich wohl nie geschaut h&#228;tte, wenn Gregory Peck nicht mitspielen w&#252;rde, aber deswegen such ich ja auch Filme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4722" title="gregorypeck-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/gregorypeck-cover.jpg" alt="gregorypeck-cover" width="296" height="139" />Die n&#228;chste Orson-Welles-Filmkritik ist schon geschrieben, aber damit hier nicht der Eindruck entsteht, ich w&#252;rd momentan nur Orson-Welles-Sachen gucken und h&#246;ren, gibt es hier einen kleinen Einschub: Kurzkritiken zu drei Filmen mit Gregory Peck. Drei Filme, die ich wohl nie geschaut h&#228;tte, wenn Gregory Peck nicht mitspielen w&#252;rde, aber deswegen such ich ja auch Filme gern nach Schauspielern aus, weil man Sachen sieht, die man sonst nicht anr&#252;hren w&#252;rde. Da h&#228;tten wir einen Western mit <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/23/big-country-moby-dick-guns-of-navarone/#country" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F23%2Fbig-country-moby-dick-guns-of-navarone%2F%23country','The+Big+Country')">The Big Country</a>, eine Literaturverfilmung mit <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/23/big-country-moby-dick-guns-of-navarone/#mobydick" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F23%2Fbig-country-moby-dick-guns-of-navarone%2F%23mobydick','Moby+Dick')">Moby Dick</a> und einen Kriegsfilm mit <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/23/big-country-moby-dick-guns-of-navarone/#navarone" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F23%2Fbig-country-moby-dick-guns-of-navarone%2F%23navarone','The+Guns+of+Navarone')">The Guns of Navarone</a>. <span id="more-4719"></span></p>
<h2 class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB"><a name="country"></a>The Big Country (1958, </span></strong><strong><span lang="EN-GB">Weites</span></strong><strong><span lang="EN-GB"> </span></strong><strong><span lang="EN-GB">Land</span></strong><strong><span lang="EN-GB">)</span></strong></h2>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><em><br />
James McKay (Gregory Peck) kommt in den wilden Westen um seine Verlobte Patricia (Carroll Baker) zu heiraten. Dabei ger&#228;t er in den Streit, den deren Vater Major Terrill (Charles Bickford) und sein Verwalter Steve Leech (Charlton Heston) mit dem Clan von Rufus Hannassay (Burl Ives) f&#252;hren &#8211; beide Parteien wollen Zugang f&#252;r ihr Vieh zu dem Fluss auf dem Land von Patricias Freundin Julia Maragon (Jean Simmons).</em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
William Wyler (Regisseur von <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/01/filmkritik-wuthering-heights-1939/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F01%2Ffilmkritik-wuthering-heights-1939%2F','Wuthering+Heights')">Wuthering Heights</a>) arbeitete hier nach Roman Holiday (der wird hier auch irgendwann noch mal besprochen&#8230;) zum zweiten Mal mit Gregory Peck, und drehte einen gro&#223;en, langen, epischen Western. Der Film bietet eine ziemlich klassische Story mit Neuling, der gerade erst in den Westen gekommen ist und sich an die Gepflogenheiten gew&#246;hnen muss, einer Romanze, der obligatorischen Feindschaft von zwei Parteien und nat&#252;rlich ein episches Finale mit Shootout. Nichts &#252;berraschendes, <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4721" title="gregorypeck-bigcountry" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/gregorypeck-bigcountry.jpg" alt="gregorypeck-bigcountry" width="300" height="126" />aber wirkungsvoll und unterhaltsam. Dass der Film daneben auch eine Allegorie auf den Kalten Krieg ist, ist ziemlich offensichtlich &#8211; aber zum Gl&#252;ck nicht besonders aufdringlich, so dass man den Film auch einfach als Western genie&#223;en kann. Um seinem Titel gerecht zu werden, bietet der Film jede Menge lange, weite Aufnahmen des amerikanischen Westens &#8211; und nachdem diese Bilder wirklich sehr sch&#246;n sind, vergibt man gern, dass sich das manchmal ein wenig zieht.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Gregory Pecks Charakter ist eigentlich zu edel, moralisch und perfekt um wahr zu sein, aber Peck spielt ihn mit so viel Charme und Charisma, dass er trotzdem nicht langweilig wird sondern wirklich als toller Held funktioniert. Au&#223;erdem ist er sowieso die ideale Identifikationsfigur f&#252;r mich, da er eigentlich Seefahrer ist, und den wilden Westen eben aus dieser Sicht betrachtet &#8211; und Westernhelden, die sich mit einem Kompass durch das Land navigieren, haben bei mir ja sowieso gewonnen.<br />
Der Rest der Cast ist aber auch ziemlich klasse &#8211; da w&#228;re Charlton Heston in einer eher kleinen, aber doch ziemlich schicken Rolle, Jean Simmons (gerade erst in <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/13/filmkritik-hamlet-1948/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F13%2Ffilmkritik-hamlet-1948%2F','Hamlet')">Hamlet </a>gesehen) ist sehr niedlich und charmant und Burl Ives wurde f&#252;r seine kraftvolle Darstellung des Hannassay-Oberhaupts mit dem Oscar ausgezeichnet.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zum Schmunzeln brachte mich eine Szene, in der Gregory Peck seinem Schwiegervater in spe Duellierpistolen &#252;berreicht. Ich hatte gerade f&#252;r die Hausarbeit die ich momentan schreibe etwas &#252;ber Chekov´s Gun geschrieben, also das Prinzip, das besagt, dass fr&#252;h eingef&#252;hrte Gegenst&#228;nde in Storys sp&#228;ter verwendet werden m&#252;ssen, also wenn man ein Gewehr aufh&#228;ngt, muss das sp&#228;ter auch abgefeuert werden. Sch&#246;n, dieses Prinzip dann gleich darauf in einem Film veranschaulicht zu bekommen, und noch dazu mit Pistolen <img src='http://www.mariakaefer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2 class="MsoNormal"><strong><a name="mobydick"></a>Moby Dick (1956)</strong></h2>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><em><br />
Ishmael (Richard Basehart) dr&#228;ngt es zum Abenteuer auf See und so heuert er auf dem Walf&#228;nger von Captain Ahab (Gregory Peck) an. Der hat aber eigentlich ein anderes Ziel als einfach nur Wale zu fangen &#8211; er will Moby Dick erlegen, ein gef&#252;rchteter wei&#223;er Wal, der ihm einst ein Bein abriss&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
Ich hab Moby Dick nicht gelesen, und eigentlich hab ich das auch nicht vor &#8211; &#252;ber à„nderungen zum Roman kann ich also nicht berichten. Viele der Probleme, die ich mit dem Film hatte, sind aber wohl Probleme, die ich genauso mit dem Buch h&#228;tte &#8211; es f&#228;llt mir schwer, mit Walf&#228;ngern zu sympathisieren, es f&#228;llt mir schwer einen Wal als d&#228;monisches Monster und Antagonisten zu sehen, und die &#8220;wir d&#252;rfen das nicht, weil Gott das nicht will&#8221;-Argumentation nervt, weil doch eine &#8220;wir d&#252;rfen das nicht, weil´s d&#228;mlich ist und Menschenleben gef&#228;hrdet&#8221;-Argumentation viel<img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4723" title="gregorypeck-mobydick" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/gregorypeck-mobydick.jpg" alt="gregorypeck-mobydick" width="270" height="203" /> einleuchtender w&#228;re. Ich hatte also so meine Schwierigkeiten mit dem Film &#8211; zumal diese drei Punkte auch ziemlich ausgew&#228;lzt werden, bspw die endlos langen Walschlachtsequenzen. Ansonsten ist der Film aber gut gemacht &#8211; die Actionszenen sind rasant, die Atmosph&#228;re auf dem Schiff kommt sch&#246;n r&#252;ber, das Schiff-Set ist hinrei&#223;end und der Film scheut sich auch nicht, die Handlung mit vielen ruhigen Szenen zu unterbrechen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Gregory Peck schl&#228;gt sich tapfer als Captain Ahab, auch wenn er eigentlich deutlich zu jung f&#252;r den Part ist. Er spielt etwas gar &#252;berdreht-wahnsinnig, aber irgendwie passt das ja zur Rolle und zu diesem generell recht &#252;berdreht-wahnsinnigen Film. Leo Genn spielt ganz gut als Starbuck, Richard Basehart ist etwas blass als Ishmael.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Eins der tollsten Dinge am Film ist vielleicht der Orson-Welles-Bonus: Welles tritt in einer Szene als Father Mapple auf und darf eine Predigt &#252;ber (&#220;berraschung!) Jona darbieten. Die Szene ist nicht nur wegen Orson Welles toll, sondern der herrlichen Set-Gestaltung: Welles predigt von einer <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/mobydick-welles.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2009%2F03%2Fmobydick-welles.jpg','Kanzel+in+Schiffsform')">Kanzel in Schiffsform</a> herab. Das gibt dem Begriff &#8220;Kirchenschiff&#8221; doch gleich ganz neue Bedeutungen *g*. Wenn meine Kirche so aussehen w&#252;rde, w&#252;rde man mich da auch &#246;fters finden.</p>
<p class="MsoNormal">
<h2 class="MsoNormal"><strong><a name="navarone"></a>The Guns of Navarone<br />
(1961, Die Kanonen von Navarone)</strong></h2>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><em><br />
Zur Zeit des 2. Weltkrieges, in Griechenland: 2000 britische Soldaten sitzen auf einer Insel fest, k&#246;nnen jedoch nicht gerettet werden, weil der einzige Seeweg von zwei m&#228;chtigen deutschen Kanonen auf Navarone geblockt wird. Eine kleine Truppe Soldaten wird losgeschickt, um diese Kanonen zu sprengen &#8211; unter ihnen Kletterexperte Capt. Keith Mallory (Gregory Peck), Sprengstoffexperte Miller (David Niven) und der Grieche Andrea Stavros (Anthony Quinn).</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
Ich hab so meine Probleme mit Kriegsfilmen, und in den Momenten in denen in The Guns of Navarone &#252;ber die Pflichten von Soldaten und die schweren B&#252;rden von Offizieren schwadroniert wird, kann ich auch herzlich wenig mit dem Film anfangen. Allerdings h&#228;lt sich das in Grenzen, denn &#252;ber weite Strecken ist dieser Film ein klassischer &#8220;Mutige M&#228;nner auf unm&#246;glicher Mission&#8221;-Abenteuerfilm, und ein recht unterhaltsamer noch dazu.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Story besticht jetzt nicht gerade mit Innovation, doch der Film punktet auf anderen Gebieten: Der Film war einer der teuersten seiner Zeit, und das sieht man ihm auch an. Von ziemlich schicken Schiffs-Actionszenen im Sturm, &#252;ber sch&#246;ne Aufnahmen der griechischen Landschaften und St&#228;dtchen zu aufw&#228;ndigen Sets mit jeder Menge Statisten &#8211; Guns of Navarone macht schon viel her. Vor allem aber &#252;berzeugen die Schauspieler, <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4724" title="gregorypeck-navarone" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/gregorypeck-navarone.jpg" alt="gregorypeck-navarone" width="300" height="128" />ihre Charaktere und die Dynamik der Truppe. Da ist auch nichts besonders neu, das sind alles Stereotype und klassische Beziehungen zueinander, doch es ist trotzdem sehr effektiv und macht Spa&#223;. Besonders Gregory Peck und David Niven und ihre Chemie ist gro&#223;artig, aber auch Anthony Quinn macht als dritter Hauptcharakter eine gute Figur.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Laut imdb war Peck entt&#228;uscht davon, dass so viele Zuschauer nicht erkannt haben, dass das doch eigentlich ein Antikriegsfilm ist. à„h ja. Guns of Navarone ist jetzt zwar nicht gerade ein kriegsbef&#252;rwortender Film, aber es gibt halt auch sehr wenige Szenen, die sich wirklich gegen Krieg aussprechen. Das ist halt einfach das Setting des Films, das nicht weiter bewertet, sondern einfach hingenommen wird. Aber es ehrt Gregory Peck, dass er zumindest davon &#252;berzeugt war, einen Antikriegsfilm zu drehen.</p>
<p class="MsoNormal">
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4719" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Filmkritik: PRIDE AND PREJUDICE (1940)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/03/16/filmkritik-pride-and-prejudice-1940/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 20:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[Costume Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Greer Garson]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Austen]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Olivier]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stolz und Vorurteil ist sicherlich Jane Austens bekanntester Roman, es wundert also nicht, dass es davon nicht nur am meisten Verfilmungen gibt, sondern dass es auch als Vorlage f&#252;r den ersten Austen-Kinofilm diente. Nachdem ich hier schon zwei aktuellere Adaptionen von Pride and Prejudice besprochen habe, gibt&#8217;s jetzt diesen Film mit Greer Garson und Laurence [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4603" title="pride40-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/pride40-cover.jpg" alt="pride40-cover" width="150" height="217" />Stolz und Vorurteil ist sicherlich Jane Austens bekanntester Roman, es wundert also nicht, dass es davon nicht nur am meisten Verfilmungen gibt, sondern dass es auch als Vorlage f&#252;r den ersten Austen-Kinofilm diente. Nachdem ich hier schon <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/02/20/pride-and-prejudice-inkl-darcy-picspam/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F02%2F20%2Fpride-and-prejudice-inkl-darcy-picspam%2F','zwei+aktuellere+Adaptionen+von+Pride+and+Prejudice')">zwei aktuellere Adaptionen von Pride and Prejudice</a> besprochen habe, gibt&#8217;s jetzt diesen Film mit Greer Garson und Laurence Olivier mit Drehbuch von Aldous Huxley. &#220;ber mangelnden Witz braucht man sich hier sicher nicht beschweren &#8211; &#252;ber mangelnde Buchn&#228;he allerdings schon.<br />
<span id="more-4601"></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Robert Z. Leonard<br />
<strong><em>Drehbuch:</em></strong> Aldous Huxley (Vorlage: Jane Austen)<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Herbert Stothart<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Greer Garson, Laurence Olivier, Mary Boland, Melville Cooper, Maureen O´Sullivan, Bruce Lester, Edna May Oliver<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1940</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><br />
<em>Der reiche Mr Bingley (Bruce Lester) hat gerade ein Anwesen in der Nachbarschaft der Familie Bennet gemietet, was Mrs Bennet (Mary Boland) in heillose Aufregung versetzt: schlie&#223;lich ist das die Gelegenheit eine ihrer f&#252;nf T&#246;chter Jane, Elizabeth, Mary, Kitty und Lydia gut zu verheiraten. Mr Bingley findet auch tats&#228;chlich schnell Gefallen an der sch&#246;nen Jane (Maureen O´Sullivan), doch sein Freund Mr Darcy (Laurence Olivier) ist wenig beeindruckt vom unm&#246;glichen Verhalten der restlichen Bennet-Familie. Dabei verliebt er sich selbst in Elizabeth (Greer Garson) &#8211; die ihn allerdings schnell als stolzen, arroganten Schn&#246;sel abgeschrieben hat&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB">REVIEW<br />
</span></strong><span lang="EN-GB">Wenn eine Verfilmung von Pride and Prejudice mit der Tagline &#8220;The Gayest Comedy Hit of the Screen! </span>Five Gorgeous Beauties on a Mad-Cap Manhunt!&#8221; wirbt, kann man sich darauf einstellen, dass es wohl nicht die getreueste Adaption wird, und dass man diverse Albernheiten erwarten<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4605" title="pride40-bennets" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/pride40-bennets.jpg" alt="pride40-bennets" width="270" height="204" /> darf. Der Film entt&#228;uscht nicht: Es sind noch keine 10 Minuten vergangen, und man hat schon nicht nur die <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/pride40-hutmode.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2009%2F03%2Fpride40-hutmode.jpg','l%C3%A4cherlichsten+Bonnets+der+Modegeschichte')">l&#228;cherlichsten Bonnets der Modegeschichte </a>auf die K&#246;pfe der Heldinnen gepflanzt, sondern auch ein Pferdekutschenrennen zwischen Mrs Bennet und Lady Lucas veranstaltet.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die erste H&#228;lfte des Romans wird halbwegs getreu erz&#228;hlt, da bleibt die grobe Handlung eigentlich gut erhalten. Allerdings ist der Film schon bei gut 80 Minuten wenn man die H&#228;lfte des Romans erreicht hat &#8211; man kann sich also schon mal drauf einstellen, dass die zweite H&#228;lfte wohl deutlich gek&#252;rzt werden musste. Und ja, da geht dann wirklich alles drunter und dr&#252;ber, logische Storyentwicklung wird &#252;ber Bord geworfen und alles vermischt, bis man am Schluss irgendwie alle Bennet-Schwestern mit Ehem&#228;nnern versorgt hat. Die letzte halbe Stunde ist wirklich v&#246;llig verwirrt, da muss man halt einfach das Hirn abschalten. Ich sch&#228;tze Aldous Huxley, <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4608" title="pride40-bogenschiesen" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/pride40-bogenschiesen.jpg" alt="pride40-bogenschiesen" width="270" height="203" />der hier das Drehbuch geschrieben hat, ja wirklich sehr, und vier Jahre sp&#228;ter hat er das Zusammenstauchen einer zweiten Romanh&#228;lfte bei <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/02/19/filmkritik-jane-eyre-1944/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F02%2F19%2Ffilmkritik-jane-eyre-1944%2F','Jane+Eyre')">Jane Eyre</a> auch gut hinbekommen, aber hier geht das doch ziemlich schief.<br />
Was auch so gar nicht passt, ist die Mode die im Film getragen wird, wobei sich daran wohl nur Leute st&#246;ren, die sich n&#228;her mit Mode besch&#228;ftigen. Austens Romane spielen ja eigentlich in der Regency-Zeit, modisch bedeutet das Empire-Linie und schmal fallende, eher einfache Kleider. Bei diesem Film hat nun offenbar der Kost&#252;mdesigner beantragt, die Handlung ein paar Jahrzehnte sp&#228;ter anzusiedeln &#8211; und so haben wir jetzt die Bennets in Korsetts, Reifrock, Schleifchen und pomp&#246;sen Pluder&#228;rmeln und der schon erw&#228;hnten absurden Hutmode, die wohl nie jemand irgendwann getragen hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4607" title="pride40-darcy" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/pride40-darcy.jpg" alt="pride40-darcy" width="270" height="201" />Abgesehen von den à„nderungen und der chaotischen letzten halben Stunde ist der Film aber ganz unterhaltsam. Sehr viel Witz, etwas nette Romantik, ein flottes Tempo und ganz ordentliche Schauspieler. In den Nebenrollen &#252;berzeugen vor allem Melville Cooper als Mr Collins und Edna May Oliver als Lady Catherine, recht blass bleiben aber leider Mr Bingly und Wickham, deren Szenen sowieso auf das n&#246;tigste reduziert wurde. Und auch die Hauptcharaktere machen den Film sehenwert: Greer Garson wirkt etwas zu sehr wie eine Hollywood-Diva um als gute Lizzy durchzugehen, doch sie passt schon in diesen Film und spielt gut, w&#228;hrend Laurence Olivier, mein Hauptgrund diesen Film zu sehen, nat&#252;rlich auch nicht entt&#228;uscht. Oliviers ist wunderbar und schnuffig und charismatisch &#8211; und hat so gut wie gar nichts mit Darcy zu tun. Er ist viel zu nett, zug&#228;nglich, charmant, offen und hilfsbereit, von Austens Darcy ist tats&#228;chlich nicht mehr viel &#252;brig. Daf&#252;r Olivier die Schuld zu geben, ist wohl unfair &#8211; Darcy wurde hier einfach so geschrieben. Das ist nicht nur der Vorlage ungetreu, das erzeugt auch handlungstechnisch <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4606" title="pride40-antrag" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/pride40-antrag.jpg" alt="pride40-antrag" width="270" height="201" />einige Probleme, weil die Story einfach mit einem netten Darcy etwas seltsam wirkt. Aber nachdem bei diesem Film sowieso schon irgendwie alles egal ist, kann man dar&#252;ber hinwegsehen und sich &#252;ber einen schnuffigen Olivier freuen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Als Literaturverfilmung ist diese Pride and Prejudice-Version eine mittlere Katastrophe, einfach nur als Film f&#252;r sich genommen aber ziemlich unterhaltsam, und als Olivier-Schmacht-Vehikel durchaus empfehlenswert. Wenn man da also mit den richtigen Erwartungen rangeht, dann kann man wirklich seinen Spa&#223; haben &#8211; wer eine anst&#228;ndige Verfilmung von Pride and Prejudice sehen will, sollte sich aber doch an die <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/02/20/pride-and-prejudice-inkl-darcy-picspam/#1995" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F02%2F20%2Fpride-and-prejudice-inkl-darcy-picspam%2F%231995','BBC-Miniserie')">BBC-Miniserie</a> halten.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4601" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: HITCHCOCK COLLECTION</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/03/09/filmkritik-hitchcock-collection/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 20:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Hitchcock]]></category>
		<category><![CDATA[Cary Grant]]></category>
		<category><![CDATA[Gregory Peck]]></category>
		<category><![CDATA[Ingrid Bergman]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[The 39 Steps]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich ja nur Rebecca sehen. Meine Stadtb&#252;cherei hat Rebecca allerdings nur in einer Hitchcock Collection mit vier anderen schwarz-wei&#223;-Hitchcock-Filmen &#8211; und diese Box kann man nur komplett ausleihen. Jetzt hatte ich die restlichen DVDs schon da, jetzt wurden die nat&#252;rlich auch geschaut. Rebecca hab ich ja hier schon besprochen, es folgen hier also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4509" title="hitchcock-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/hitchcock-cover.jpg" alt="hitchcock-cover" width="150" height="208" />Eigentlich wollte ich ja nur Rebecca sehen. Meine Stadtb&#252;cherei hat Rebecca allerdings nur in einer Hitchcock Collection mit vier anderen schwarz-wei&#223;-Hitchcock-Filmen &#8211; und diese Box kann man nur komplett ausleihen. Jetzt hatte ich die restlichen DVDs schon da, jetzt wurden die nat&#252;rlich auch geschaut. Rebecca hab ich ja <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/05/filmkritik-rebecca/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F05%2Ffilmkritik-rebecca%2F','hier')">hier</a> schon besprochen, es folgen hier also noch Kurzkritiken zu <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/09/filmkritik-hitchcock-collection/#39steps" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F09%2Ffilmkritik-hitchcock-collection%2F%2339steps','The+39+Steps')">The 39 Steps</a> mit Robert Donat und Madeleine Carroll, <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/09/filmkritik-hitchcock-collection/#spellbound" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F09%2Ffilmkritik-hitchcock-collection%2F%23spellbound','Spellbound')">Spellbound</a> mit Ingrid Bergman und Gregory Peck, <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/09/filmkritik-hitchcock-collection/#notorious" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F09%2Ffilmkritik-hitchcock-collection%2F%23notorious','Notorious')">Notorious</a> mit Ingrid Bergman und Cary Grant und <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/03/09/filmkritik-hitchcock-collection/#paradine" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F03%2F09%2Ffilmkritik-hitchcock-collection%2F%23paradine','The+Paradine+Case')">The Paradine Case</a> mit Gregory Peck.<br />
<span id="more-4507"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<h2 class="MsoNormal"><strong><a name="39steps"></a>THE 39 STEPS (1935)</strong></h2>
<p class="MsoNormal"><em>Richard Hannay (Robert Donat) hat eigentlich nur ganz harmlos eine Theaterauff&#252;hrung besucht, als sich ihm pl&#246;tzlich die mysteri&#246;se Anabella Smith (Lucie Mannheim) aufdr&#228;ngt. Die erkl&#228;rt ihm, dass sie eine Spionin ist und &#228;u&#223;ert wichtige Informationen f&#252;r jemanden in Schottland hat. Als sie in seiner Wohnung ermordet wird, steht Hannay pl&#246;tzlich unter Mordverdacht &#8211; und fl&#252;chtet nach Schottland, um dort die Kontaktperson von Smith zu treffen. Verfolgt von Polizei und feindlichen Spionen trifft er auf Pamela (Madeleine Carroll).</em></p>
<p class="MsoNormal">Der einzige Film in dieser Box, der noch aus Alfred Hitchcocks England-Zeit stammt, und wahrscheinlich auch der bekannteste aus dieser Zeit. Die erste von inzwischen vier Verfilmungen des gleichnamigen Romans von John Buchan bleibt die beliebteste. Die BFI listet ihn sogar als viertbesten britischen Film aller Zeiten &#8211; eine Ehre, die ich jetzt aber nicht so ganz nachvollziehen kann. Ohne Zweifel ist 39 Steps ein<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4510" title="hitchcock-39steps" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/hitchcock-39steps.jpg" alt="hitchcock-39steps" width="270" height="201" /> toller Film, aber <em>s</em>o gut dann auch wieder nicht.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Als flotter, spannender, witziger und gut inszenierter Spionagefilm macht sich 39 Steps aber nat&#252;rlich sehr gut. Das &#8220;Mann auf der Flucht vor praktisch der ganzen Welt&#8221;-Szenario gibt nat&#252;rlich viel Spannung her, und die Romanze mit Pamela, die in der Vorlage nicht existiert, wirkt gar nicht zu sehr aufgesetzt, sondern bietet jede Menge humorvolle und unterhaltsame Szenen. Robert Donat spielt Hannay charmant und witzig, aber vielleicht ein wenig zu sorgenlos f&#252;r einen Mann in seiner Situation. Auch Madeleine Carroll ist ziemlich knuffig, sie kommt zwar erst nach der H&#228;lfte der Story wirklich in den Film, hinterl&#228;sst aber einen bleibenden Eindruck. Und das nicht nur durch die unm&#246;glichen Klamotten, die sie hier tragen muss, aber gut, das war eben vor der Zeit, in der Hitchcock mit Edith Head zusammengearbeitet hat und mit ihr Modetrends setzte&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">Obwohl vielleicht nicht gerade der viertbeste britische Film aller Zeiten, ist The 39 Steps trotzdem &#228;u&#223;erst unterhaltsam, gut gemacht und somit sehr empfehlenswert. Und ich bin jetzt mal gespannt auf die neueste Verfilmung des Romans der BBC, mit Rupert Penry Jones&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<h2 class="MsoNormal"><strong><a name="spellbound"></a>SPELLBOUND (1945)</strong></h2>
<p class="MsoNormal"><em>Die verschlossene Psychologin Constance Petersen (Ingrid Bergman) bekommt einen neuen Vorgesetzten, Dr Anthony Edwardes (Gregory Peck). Die beiden verlieben sich &#8211; doch bald wird klar, dass Dr Edwardes selbst ein dunkles Geheimnis verbirgt, das Constance mit psychologischen Mitteln zu l&#252;ften versucht&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">Nach Rebecca der zweite Film, den Hitchcock f&#252;r David O. Selznick gedreht hat, dieses Mal eine Adaption des Roman <em>The House of Doctor Edwardes</em>. Die Darstellung von Psychoanalyse ist nat&#252;rlich den filmischen Zwecken angepasst und entspricht nicht unbedingt der Realit&#228;t &#8211; aber das erwartet man ja eh nicht. Als Mittel um Spannung zu f&#246;rdern und das langsame Aufdecken der Wahrheit zu erm&#246;glichen, funktioniert das bestens, und darauf kommt es ja an. Letztlich ist der Film ja wie The 39 Steps ein Film &#252;ber einen Mann auf der Flucht, der ein Geheimnis aufdecken muss &#8211; und hier wie dort gelingt es Hitchcock bestens, das in eine flotte und unterhaltsame Story umzusetzen.</p>
<p class="MsoNormal">Der Spannung hilft auch enorm, dass man mit den Hauptfiguren so sehr <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4512" title="hitchcock-spellbound" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/hitchcock-spellbound.jpg" alt="hitchcock-spellbound" width="270" height="201" />mitf&#252;hlt. Bergmans Constance ist eine sehr sympathische Heldin, w&#228;hrend man Pecks Charakter auch sehr schnell ins Herz schlie&#223;t, und gerade deswegen so sehr um ihn bangt, weil von ihm immer eine gewisse Gefahr ausgeht, die ihm sogar selbst unbewusst ist. Beide spielen auch sehr gut, wobei ich nat&#252;rlich als Gregory-Peck-Fangirl da nicht gerade objektiv urteilen kann. Schon gar nicht, wenn er noch so jung ist (Spellbound war erst sein vierter Film)&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Sehr gro&#223;artig ist auch die Traumsequenz, f&#252;r die man sich Salvador Dalà­ ins Boot geholt hat. So sind die nat&#252;rlich<a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/hitchcock-dali.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2009%2F03%2Fhitchcock-dali.jpg','fantastisch+surrealistisch')"> fantastisch surrealistisch</a> geworden, &#252;berzeugend traumhaftig und ein wirkliches Highlight des Films. Hitchcock hat da anscheinen eine viel l&#228;ngere Sequenz gedreht als die, die jetzt im Film ist &#8211; schrecklich schade, dass die heute verloren ist. Abgesehen von dieser Traumsequenz ist auch die restliche Inszenierung von Hitchcock wie &#252;blich sehr toll. Besonders angetan hat es mir die Szene, in der Peck nachs mit einem Rasiermesser durchs Haus wandelt, die ist nervenzerrei&#223;end spannend gedreht&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Also: spannender Thriller eingebettet in ganz unterhaltsame Pseudo-Psychoanalyse, mit tollen Schauspielern, klasse Inszenierung und Oscar-pr&#228;mierter Musik. Ein sehr sehenswerter Film &#8211; und f&#252;r Gregory-Peck-Fans ein absolutes Muss.</p>
<p class="MsoNormal">
<h2 class="MsoNormal"><strong><a name="notorious"></a>NOTORIOUS (1946)</strong></h2>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Alicia Huberman (Ingrid Bergman), Tochter eines Nazi-Spions, wird von Devlin (Cary Grant) als Spion f&#252;r die USA rekrutiert und beide reisen nach Brasilien. Gerade, als sich Alicia und Devlin verliebt haben, bekommt Alicia ihren Auftrag: Sie soll ihren alten Verehrer und Nazi Alex Sebastian (Claude Rains) treffen und ihm Informationen entlocken. Devlin ist aber so gar nicht gl&#252;cklich dar&#252;ber, dass sich Alicia an Alex heranmacht&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der gr&#246;&#223;te Reiz des Films ist die Dreiecksbeziehung zwischen Devlin, Alicia und Alex, die wird sehr sch&#246;n aufgebaut und von den drei Schauspielern aus mit so einiger Spannung gespielt. Aber manchmal w&#252;nscht man sich, dass Cary Grant etwas mehr von seiner Zuneigung zu Alicia zeigen w&#252;rde. Da hat man eine der ber&#252;hmtesten Kussszenen (die fast drei Minuten dauert, obwohl die damaligen Hollywood-Vorschriften nur drei Sekunden erlaubten), und Grant sieht die meiste Zeit aus, als ob er sich nichtmal anstrengen w&#252;rde und nur das Gesicht hinh&#228;lt um sich von Bergman k&#252;ssen zu lassen. Das mag teilweise zum Charakter geh&#246;ren, ein <em>bisschen</em> mehr Emotionen darf ein frisch Verliebter aber doch zeigen.<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4511" title="hitchcock-notorious" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/hitchcock-notorious.jpg" alt="hitchcock-notorious" width="270" height="199" /><br />
Die Verschlossenheit von Grant macht Bergmans Alicia wieder wett: Alicia ist eine wunderbare, interessante Figur, auf die das &#8220;notorious&#8221; des Titels absolut zutrifft, die aber doch jederzeit die Sympathien der Zuschauer gesichert hat. Solchen Heldinnen folgt man gern durch den Film. Claude Rains komplettiert das Trio mit einer sehr guten Darstellung, mit der er sich sicher nicht hinter den gro&#223;en Stars verstecken muss, sondern sie eher an die Wand spielt.</p>
<p class="MsoNormal">Auch die eigentliche Spionagehandlung sorgt f&#252;r gute Spannung, das ganze ist wie gewohnt toll inszeniert, und sch&#246;n flott und kurzweilig &#8211; definitiv ein Film, den man absolut empfehlen kann.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich hab hier mal kurz in die Synchro reingeh&#246;rt, weil es eine alte deutsche Synchrofassung gibt, in der aus den Nazis Drogenschmugglern werden, und ich sehen wollte, ob die auf der DVD drauf ist. Ist sie nicht &#8211; und meine G&#252;te, ist die Synchro, die drauf ist, schlecht! Ich will gar nicht wissen, ob die bei den anderen Filmen in dieser Box auch so mies ist&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<h2 class="MsoNormal"><strong><a name="paradine"></a>THE PARADINE CASE (1947)</strong></h2>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Der erfolgreiche Anwalt Anthony Keane (Gregory Peck) soll Mrs Paradine (Alida Valli) verteidigen, die angeklagt ist, ihren blinden Mann vergiftet zu haben. Keane verliebt sich in seine mysteri&#246;se und attraktive Klientin, doch seine Frau Gay (Ann Todd) will den Glauben an ihren Mann nicht verlieren.</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Man kann Hitchcock ja nicht immer gro&#223;artig finden: The Paradine Case f&#228;llt ziemlich hinter den anderen Filmen in dieser Sammelbox ab. Wobei die Schuld daran vielleicht nicht unbedingt Hitchcock tr&#228;gt: Der hatte n&#228;mlich eine fast dreist&#252;ndige Version abgeliefert, die dann von Produzent Selznick auf 132 und sp&#228;ter auf 114 Minuten zusammengek&#252;rzt wurde, au&#223;erdem hat Selznick einige von Hitchcocks Szenen selbst noch mal nachgedreht. Nachdem heute nur noch die 114-Minuten-Version existiert, kann man nicht sagen, ob Hitchcocks Film besser gewesen w&#228;re &#8211; die Fassung hier hat jedenfalls so einige Schw&#228;chen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">The Paradine Case schafft es zum einen nicht, dass dem Zuschauer die Charaktere <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4513" title="hitchcock-paradine" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/hitchcock-paradine.jpg" alt="hitchcock-paradine" width="270" height="203" />n&#228;her gebracht werden. Ihre Motivationen werden nicht gro&#223; ausgeleuchtet und ihr Schicksal liegt einem nicht besonders am Herzen. Einzige Ausnahme hier ist Ann Todd als Gay Keane, die ihre interessante Figur eindringlich spielt, so dass man wenigstens hier mitfiebert. Aber die restlichen Charaktere lassen einen ziemlich kalt &#8211; und damit verliert man auch das Interesse an der Story. Gegen Ende rei&#223;t sich der Film da wieder etwas hoch, denn Gregory Peck macht sich sehr ordentlich im Gerichtssaal und so kommt endlich etwas mehr von dem Gef&#252;hlskonflikt durch, den Keane durchlebt, doch eigentlich ist das schon zu sp&#228;t.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Das ist gerade deswegen ziemlich schade, weil die Geschichte ja eigentlich wirklich Potential hat: Ein Anwalt, der sich in seine dem Mord angeklagte Klientin verliebt, seine Objektivit&#228;t bei der Arbeit verliert, und dessen Frau weiter um ihren Mann k&#228;mpft. Das hat was, aber es wird nicht viel daraus gemacht. Am besten sind noch die Szenen zwischen Keane und seiner Frau, gerade weil seine Frau nicht besonders typisch auf ihren untreuen Gatten reagiert, doch auch hier w&#228;re mehr drin gewesen. Bleibt also ein halbwegs solider Gerichtsfilm, den man wohl nur als Hitchcock-Komplettist gesehen haben muss. Immerhin kann man Gregory Peck anschmachten, das ist ja auch was wert.</p>
<p class="MsoNormal">
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		<item>
		<title>Filmkritik: REBECCA</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/03/05/filmkritik-rebecca/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 17:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Hitchcock]]></category>
		<category><![CDATA[Joan Fontaine]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Olivier]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Daf&#252;r, dass ich Hitchcock-Filme so gut wie immer gro&#223;artig finde, kenne ich eigentlich viel zu wenige davon. Sch&#246;n also, wenn meine &#252;bliche &#8220;Filme nach Schauspielern aussuchen&#8221;-Methode mich auch mal wieder zu Hitchcock f&#252;hrt. Hier also dessen erster Film in Hollywood, eine Verfilmung des zwei Jahre davor erschienenen Romans Rebecca von Daphne Du Maurier, mit Joan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-style: normal;"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4434" title="rebecca-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/rebecca-cover.jpg" alt="rebecca-cover" width="150" height="214" />Daf&#252;r, dass ich Hitchcock-Filme so gut wie immer gro&#223;artig finde, kenne ich eigentlich viel zu wenige davon. Sch&#246;n also, wenn meine &#252;bliche &#8220;Filme nach Schauspielern aussuchen&#8221;-Methode mich auch mal wieder zu Hitchcock f&#252;hrt. Hier also dessen erster Film in Hollywood, eine Verfilmung des zwei Jahre davor erschienenen Romans Rebecca von Daphne Du Maurier, mit Joan Fontaine und Laurence Olivier in den Hauptrollen. 2 Oscars gewonnen, f&#252;r 9 weitere nominiert, und das absolut verdient.<br />
<span id="more-4433"></span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-style: normal;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Alfred Hitchcock<br />
<strong><em>Drehbuch:</em></strong> Robert E. Sherwood, Joan Harrison (Vorlage: Daphne Du Maurier)<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Franz Waxman<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Joan Fontaine, Laurence Olivier, Judith Anderson, George Sanders, Nigel Bruce<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1940</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><br />
<em>Eine junge Frau (Joan Fontaine) aus einfachen Verh&#228;ltnissen lernt in Monte Carlo den reichen Witwer Maxim de Winter (Laurence Olivier) kennen. Die beiden verlieben sich und heiraten, und ziehen in Maxims opulentes Anwesen Manderley in England. Seine junge Gattin hat jedoch Probleme, mit ihrem neuen Lebensstil klar zu kommen &#8211; und sie leidet unter der st&#228;ndigen Pr&#228;senz von Maxims toter Frau Rebecca in dessen Leben, die vor einem Jahr in einem Bootsunfall umgekommen war. Besonders die Haush&#228;lterin von Manderley, Mrs Danvers (Judith Anderson), will keinen Ersatz f&#252;r Rebecca an Maxims Seite sehen&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Ich habe Daphne Du Mauriers Roman noch nicht gelesen, also war das hier meine erste Begegnung mit der Geschichte. Es werden<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4437" title="rebecca-maxim" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/rebecca-maxim.jpg" alt="rebecca-maxim" width="270" height="201" /> ja immer wieder die Parallelen zu Jane Eyre erw&#228;hnt, allerdings finde ich, dass sich die doch ziemlich in Grenzen halten. Ein paar Ideen teilen sich die Romane, und Maxim de Winter gibt einen wunderbaren Rochester ab, das wars aber auch schon. Nicht zuletzt wegen dem Einsatz von Produzent David O. Selznick wurde der Roman hier auch recht getreu verfilmt &#8211; auch wenn den damals noch geltenden Moralrichtlinien Hollywoods ein wichtiges Detail ge&#228;ndert werden musste.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die wohl gr&#246;&#223;te St&#228;rke des Films ist die Darstellung des Hauses, Manderley. Das von Rebeccas Pr&#228;senz erf&#252;llte Haus strahlt eine unheimlich bedr&#252;ckende Atmosph&#228;re aus und entwickelt so fast ein Eigenleben. So ganz subtil ist Hitchcock dabei nicht immer, beispielsweise prangt an allen Ecken und Enden ein &#8220;R&#8221; &#8211; aber es funktioniert hervorragend. Dazu geh&#246;rt nat&#252;rlich auch Mrs Danvers, die man erst mal nur als etwas seltsame Haush&#228;lterin kennen lernt, die sich aber schnell zu einer fast schon<img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4435" title="rebecca-tee" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/rebecca-tee.jpg" alt="rebecca-tee" width="270" height="202" /> d&#228;monischen Kraft entwickelt. Auch wiederum wenig subtil, aber extrem wirkungsvoll. Manderley und Mrs Danvers bauen zusammen eine &#228;u&#223;erst beklemmende Stimmung auf, die sehr stark zur sich steigernden Spannung beitr&#228;gt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Hitchcocks Inszenierung ist ja sowieso gro&#223;artig &#8211; eines der besten Beispiele ist vielleicht die Szene, in der Maxim ein Geheimnis offenbart: Das ist eine 13-Minuten-Szene, in einem Raum, in der die meiste Zeit Laurence Olivier was erz&#228;hlt. Das h&#228;tte so schnell langweilig werden k&#246;nnen &#8211; unter Hitchcock wurde es zu einer der faszinierendsten Szenen im Film; ich musste mich wirklich zur&#252;ckhalten beim Anschauen nicht den Film zu stoppen um die Szene gleich noch mal zu sehen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Schauspieler sind auch ganz famos &#8211; die drei zentralen Darsteller wurden nicht zu unrecht f&#252;r den Oscar nominiert. Joan Fontaine spielt das junge, unerfahrene und verunsicherte M&#228;dchen mit viel Charme. Anfangs <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4438" title="rebecca-danvers" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/rebecca-danvers.jpg" alt="rebecca-danvers" width="270" height="201" />kommt sie erfrischen nat&#252;rlich r&#252;ber, sp&#228;ter wirkt auch die zunehmende Beklemmung und Verzweiflung nicht aufgesetzt. In <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/02/19/filmkritik-jane-eyre-1944/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F02%2F19%2Ffilmkritik-jane-eyre-1944%2F','Jane+Eyre')">Jane Eyre</a> hatte mich Fontaine nicht besonders &#252;berzeugt, in diesem Film kann sie dagegen wirklich gl&#228;nzen (ich denke, es ist auch wirklich einfacher, gegen&#252;ber Olivier statt Welles zu spielen&#8230;).</p>
<p class="MsoNormal">Laurence Olivier darf auch strahlen, er hat ja auch eine wunderbare Rolle bekommen, in der er sich ganz ausleben kann: zum Teil verzaubernd romantisch-charmant, dann wieder m&#252;rrisch und verschlossen, zwischendurch mit Wutausbr&#252;chen und dann wieder verzweifelt resignierend. (Und in der 17. Minute macht er so eine niedliche Geste, dass ich daf&#252;r wohl lernen muss wie man gif-Videos erstellt um sie euch zeigen zu k&#246;nnen&#8230;)</p>
<p class="MsoNormal">Judith Anderson, f&#252;r die Rebecca erst ihr zweiter Film war, gibt dazu eine tolle Darstellung als Mrs Danvers ab, sie ist &#228;u&#223;erst unheimlich und bedrohlich. Dabei gelingt es ihr aber, ihre <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4436" title="rebecca-fontaine" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/rebecca-fontaine.jpg" alt="rebecca-fontaine" width="270" height="201" />Figur nicht ins karikative abdriften zu lassen, obwohl diese Gefahr bei so einem Charakter doch immer besteht. Hitchcock ist anscheinend bei der Darstellung der Mrs Danvers recht stark vom Buch abgewichen, aber nachdem ich das noch nicht kenne, braucht mich das ja nicht zu st&#246;ren.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Rebecca ist ein gro&#223;artiger Film &#8211; unheimlich, spannend, mit einer angemessenen Dosis Witz und Romantik, sehr sch&#246;n gefilmt, genial inszeniert und mit tollen Darstellern. Sollte man wirklich sehen &#8211; als Olivier-Fan, als Fontaine-Fan, als Hitchcock-Fan oder einfach als Fan guter Filme.</p>
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		<title>Filmkritik: WUTHERING HEIGHTS (1939)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/03/01/filmkritik-wuthering-heights-1939/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 21:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte]]></category>
		<category><![CDATA[Costume Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Laurence Olivier]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wuthering Heights]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine kleine Brontë-Reihe schreitet jetzt in die gef&#228;hrlichen Gefilde der Wuthering-Heights-Verfilmungen vor. Diese 1939 von William Wyler gedrehte Adaption von Emily Brontës Roman ist die &#228;lteste noch erhaltene Verfilmung von Wuthering Heights, und sicher auch eine der ber&#252;hmtesten. Starbesetzt mit Laurence Olivier, Merle Oberon und David Niven, mit einem Oscar ausgezeichnet und f&#252;r sieben weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4390" title="wuthering39-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/wuthering39-cover.jpg" alt="wuthering39-cover" width="150" height="215" />Meine kleine <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/02/09/welles-olivier-und-kumar-fuer-bronte/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F02%2F09%2Fwelles-olivier-und-kumar-fuer-bronte%2F','Bront%C3%AB-Reihe')">Brontë-Reihe</a> schreitet jetzt in die gef&#228;hrlichen Gefilde der Wuthering-Heights-Verfilmungen vor. Diese 1939 von William Wyler gedrehte Adaption von Emily Brontës Roman ist die &#228;lteste noch erhaltene Verfilmung von Wuthering Heights, und sicher auch eine der ber&#252;hmtesten. Starbesetzt mit Laurence Olivier, Merle Oberon und David Niven, mit einem Oscar ausgezeichnet und f&#252;r sieben weitere nominiert &#8211; und vor allem ein wirklich guter Film.<br />
<span id="more-4385"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: William Wyler<br />
<strong><em>Drehbuch:</em></strong> Charles MacArthur, Ben Hecht (Vorlage: Emily Brontë)<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Alfred Newman<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Laurence Olivier, Merle Oberon, David Niven, Flora Robson, Geraldine Fitzgerald, Donald Crisp, Hugh Williams<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1939</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span>STORY<br />
</span></strong><em>Mr Earnshaw bringt von einer Reise ein Waisenkind mit nach Hause nach Wuthering Heights: Heathcliff. Earnshaws Tochter Catherine freundet sich schnell mit ihm an, doch sein Sohn Hindley kann ihn nicht ausstehen. Als sie &#228;lter werden, verbindet Heathcliff (Laurence Olivier) und Catherine (Merle Oberon) eine tiefe Liebe, doch Hindley (Hugh Williams) erniedrigt Heathcliff zu Dienerarbeiten. Catherine freundet sich derweil mit dem reichen und eleganten Edgar Linton (David Niven) an&#8230;</em><span><br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>REVIEW</span></strong><span><br />
Ich hatte ehrlich gesagt nicht viel von dieser Verfilmung erwartet. Meine <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/10/21/filmkritik-wuthering-heights/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F10%2F21%2Ffilmkritik-wuthering-heights%2F','bisherigen')">bisherigen</a> <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/01/02/filmkritik-wuthering-heights-1998/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F01%2F02%2Ffilmkritik-wuthering-heights-1998%2F','Erfahrungen')">Erfahrungen</a> haben gezeigt, dass sich Wuthering Heights wohl nicht gut verfilmen l&#228;sst, und dann eine Hollywood-Version, die das halbe Buch ignoriert und wohl wegen Studiodruck auf ein Happy End getrimmt wurde? Kann doch nicht gut gehen. Dann kam die Kindheit der Protagonisten,</span><span><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4387" title="wuthering39-castle" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/wuthering39-castle.jpg" alt="wuthering39-castle" width="270" height="202" /></span><span> und ich war begeistert, wie gut die gelungen waren &#8211; und erwartete doch, dass es danach bergab gehen w&#252;rde. Ging es aber nicht &#8211; der Film schafft es wirklich, dieses begeisternde Niveau fast bis zum Schluss zu halten. Insbesondere was die Darstellung von Cathy und Heathcliff angeht, kann diese Version so richtig punkten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Diese Verfilmung ist nat&#252;rlich auch nicht perfekt. Das f&#228;ngt schon mit dem offensichtlichen an: Der Film l&#228;sst die zweite H&#228;lfte des Romans v&#246;llig aus. Allerdings muss man ja zugeben, dass das bei diesem Roman tats&#228;chlich funktioniert, und es hat ja auch etwas gutes, dass nur der erste Teil des Romans verfilmt wurde: H&#228;tte man sonst die gesamte Story gestaucht in die Spielfilmlaufzeit quetschen m&#252;ssen, kann man sich so f&#252;r die erste H&#228;lfte des Romans richtig Zeit nehmen. Da nimmt man sich zwar auch die ein oder andere Freiheit, doch eigentlich bleibt das Drehbuch dem Roman recht treu, und verwendet auch viele Originaldialoge.<br />
Auch ein paar andere Kleinigkeiten sind nicht ganz gegl&#252;ckt: Da der Film in Kalifornien gedreht wurde, hat er nat&#252;rlich nicht die eindrucksvollen Naturaufnahmen, die ein Wuthering-Heights-Film eigentlich schon br&#228;uchte. Und dann ist da noch die Musik. </span>Es ist ja eigentlich nicht fair, einem <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4386" title="wuthering39-heathcliff" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/wuthering39-heathcliff.jpg" alt="wuthering39-heathcliff" width="270" height="204" />Film Dinge negativ anzurechnen, f&#252;r die er eigentlich nichts kann weil er sie seiner Entstehungszeit zu verdanken hat. Trotzdem: der Soundtrack mit schwelgenden Geigenkl&#228;ngen versucht angestrengt, den Film in Richtung &#8220;klassische Hollywood-Romanze&#8221; zu schieben, und mag halt so rein gar nicht zur eigentlichen Stimmung der Geschichte passen. Der Soundtrack wurde Oscar-nominiert, damals kam dieser Stil also durchaus gut an &#8211; heute wirkt es einfach unangenehm antiquiert.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Aber das sind alles Dinge, die f&#252;r mich neben den St&#228;rken des Films verblassen. Das ist die erste Wuthering-Heights-Verfilmung die ich gesehen habe, bei der ich das Gef&#252;hl hatte, dass die Cathy-Heathcliff-Beziehung wirklich stimmt. Dieser Film bekommt die Charakterisierungen seiner beiden Hauptcharaktere wirklich hin, und bringt vor allem die Liebe und Seelenverwandtschaft der beiden so kraftvoll auf die Leinwand wie keiner der anderen Filme die ich kenne.<br />
Cathy darf fast alle ihre Facetten aus dem Buch behalten &#8211; sie ist wild und ungest&#252;m, sehnt doch ein elegantes, &#8220;besseres&#8221; Leben herbei, darf grausam zu Heathcliff und Linton sein, darf trotzdem beide ehrlich lieben und wirkt trotz ihrer Gegens&#228;tze nie widerspr&#252;chlich. In der <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4389" title="wuthering39-cathyheathcliff" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/wuthering39-cathyheathcliff.jpg" alt="wuthering39-cathyheathcliff" width="270" height="201" />zweiten H&#228;lfte des Films weicht die Charakterisierung dann st&#228;rker von der Vorlage ab, funktioniert aber immer noch recht gut. Merle Oberon spielt auch abgesehen von dem ein oder anderen &#252;berdramatischen Moment ziemlich gut.</p>
<p class="MsoNormal">Und auch Heathcliff ist gut getroffen und wird von Laurence Olivier toll gespielt. Olivier ist zwar auch manchmal nahe dran, etwas zu sympathisch zu wirken, doch meist liegt das einfach nur daran, dass er Heathcliffs ganze finsteren Emotionen recht zur&#252;ckhaltend pr&#228;sentiert &#8211; da brodelt es eher im Inneren, als dass er es durch Gesten zum Ausdruck bringt und generell sehen wir so mehr Schmerz als Hass. Ich vermute zwar, dass der Film sicher in die &#8220;zu sympathischer Heathcliff&#8221;-Falle getappt w&#228;re, wenn auch die zweite H&#228;lfte des Romans verfilmt worden w&#228;re &#8211; aber das wurde sie ja nicht, also machen wir uns da mal keine Gedanken.<br />
Wie schon gesagt stimmt vor allem auch die Chemie zwischen den beiden &#8211; in anderen Verfilmungen des Romans glaubt man die Beziehung der beiden halt, weil sie sie uns erkl&#228;ren; dieser Film ist der erste den ich sehe, in dem man die Liebe der beiden auch wirklich sp&#252;rt.<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Auch die anderen Darsteller &#252;berzeugen. David Niven ist solide, hat aber wenig zu tun, <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4388" title="wuthering39-kinder" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/03/wuthering39-kinder.jpg" alt="wuthering39-kinder" width="270" height="203" />daf&#252;r darf aber seine Filmschwester Geraldine Fitzgerald mit einer sympathischen und zu Herzen gehenden Performance beeindrucken. Und die Kinderdarsteller von Cathy und vor allem Heathcliff sind auch ziemlich klasse.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Diese Verfilmung ist jetzt wohl meine liebste Wuthering-Heights-Verfilmung. Mit offiziellem Titel &#8220;Beste Verfilmung der ersten H&#228;lfte des Romans&#8221; oder so &#8211; aber hey, das, was verfilmt wird, wird ja wirklich gut verfilmt. Schade, dass es damals noch keinen solchen Fortsetzungswahn gab wie heute, sonst h&#228;tten wir ein paar Jahre sp&#228;ter sicher noch &#8220;Heathcliff Returns: The Forgotten Years of Wuthering Heights&#8221; bekommen&#8230;<br />
Also: Ein sehr sehenswerter Film, den sich alle Fans von Wuthering Heights unbedingt ansehen sollten &#8211; vorausgesetzt man st&#246;rt sich nicht zu sehr daran, dass die H&#228;lfte des Romans fehlt. Und Laurence Olivier wird diesem Blog in Zukunft sicherlich noch den ein oder anderen Besuch abstatten.</p>
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		<title>Klassikerbildung: Gene Kelly</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 15:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Gene Kelly]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The Musical is back!&#8221; hat Hugh Jackman bei der Oscarverleihung am Sonntag euphorisch verk&#252;ndigt &#8211; da trifft es sich doch gut, dass ich in den letzten Tagen eh schon dabei war, mein Wissen &#252;ber klassische Hollywoodmusicals etwas aufzubessern. Irgendwann kommt man schlie&#223;lich an einen Punkt an dem man feststellt, dass man noch nie etwas mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4360" title="kelly-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/kelly-cover.jpg" alt="kelly-cover" width="220" height="157" />&#8220;The Musical is back!&#8221; hat Hugh Jackman bei der Oscarverleihung am Sonntag euphorisch verk&#252;ndigt &#8211; da trifft es sich doch gut, dass ich in den letzten Tagen eh schon dabei war, mein Wissen &#252;ber klassische Hollywoodmusicals etwas aufzubessern. Irgendwann kommt man schlie&#223;lich an einen Punkt an dem man feststellt, dass man noch nie etwas mit Gene Kelly gesehen hat, und dass das kein tragbarer Zustand ist. Also hab ich etwas dagegen unternommen und &#8220;Singin´ in the Rain&#8221; und &#8220;An American in Paris&#8221; angeschaut. <span id="more-4356"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<h3 class="MsoNormal">Singin´ in the Rain (1952)</h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Einer dieser Filme, bei denen einfach alles stimmt. Die Geschichte wird mit viel Schwung und noch viel mehr Witz erz&#228;hlt, die Einblicke in die Filmindustrie und die Seitenhiebe auf Stars und Hollywoodgepflogenheiten sind herrlich und die Charaktere wachsen einem wirklich ans Herz. <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4359" title="kelly-singinintherain" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/kelly-singinintherain.jpg" alt="kelly-singinintherain" width="270" height="203" />Der Film hat schlie&#223;lich nicht nur wunderbare Hauptdarsteller mit Gene Kelly, Debbie Reynolds und Donald O´Connor, sondern auch unvergessliche Nebenrollen wie Jean Hagen als herrlich biestige Lina Lamont.</p>
<p class="MsoNormal">Und nat&#252;rlich sind die Song- und Tanzsequenzen ganz gro&#223;e klasse. Die &#8220;Singin´ in the Rain&#8221;-Nummer ist sowieso schon ein absoluter Klassiker, da gibt es dem vielen Jubel nichts hinzuzuf&#252;gen, aber viele der anderen Musicalnummern im Film stehen dem eigentlich in nichts nach, so wie &#8220;Good Morning&#8221;, &#8220;Moses Supposes&#8221; oder &#8220;Make `em laugh&#8221;. Ich hab den Film vor einer Woche gesehen, und immer noch hab ich st&#228;ndig diese Songs abwechselnd als Ohrw&#252;rmer. Nicht das schlimmste, was einem passieren kann. *g*</p>
<p class="MsoNormal">Wer also auch nur ein kleines bisschen was f&#252;r Musicals &#252;brig hat und diesen Film noch nie gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen &#8211; ich garantiere jede Menge Spa&#223;. Das American Film Institute hat Singin´ in the Rain auf Platz 5 ihrer &#8220;Beste amerikanische Filme aller Zeiten&#8221;-Liste gew&#228;hlt &#8211; sicher nicht ganz unverdient.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<h3 class="MsoNormal">An American in Paris (1951)</h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">An American in Paris hatte auch schon viel von dem, was Singin´ in the Rain ein Jahr sp&#228;ter so genial machen sollte, aber hier schleichen sich doch einige Probleme ein. Am meisten schw&#228;chelt wohl die Liebesgeschichte &#8211; zum einen wird die Romanze einfach nicht glaubw&#252;rdig aufgebaut, sondern ist dann halt einfach da, und zum anderen bleibt Deb&#252;tantin Leslie Caron einfach ziemlich blass. Das Setting in Paris ist zwar nicht &#252;bel und auch h&#252;bsch gestaltet, es kann der schicken Hollywood-Umgebung von Singin´ in the Rain aber einfach nicht das Wasser reichen. Die Musicaleinlagen geh&#246;ren in diesem Film nat&#252;rlich ebenfalls zu den Highlights, ich mag <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4358" title="kelly-strauss" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/kelly-strauss.jpg" alt="kelly-strauss" width="270" height="203" />vor allem das knuffige &#8220;I Got Rhythm&#8221;, &#8220;S Wonderful&#8221; und &#8220;By Strauss&#8221;. Allerdings tragen dann gerade wieder die Musicaleinlagen zu den Schw&#228;chen des Films bei &#8211; die Orchesternummer mit Oscar Levant ist etwas lahm, und die gro&#223;e Shownummer zum Finale ist zwar eigentlich ziemlich schick, aber einfach zu lang. Da hat man eine 15-Min&#252;tige Tanzeinlage ohne Gesang &#8211; wenn ich so was sehen will, guck ich Ballet und kein Hollywood-Musical.</p>
<p class="MsoNormal">An American in Paris ist also durchaus sehr unterhaltsam und ein guter Film &#8211; aber warum dieser Film 6 Oscars bekommen hat, w&#228;hrend Singin´ in the Rain leer ausging, ist mir schleierhaft. (Okay, nicht wirklich &#8211; die Academy kann halt nicht in zwei aufeinanderfolgenden Jahren ausgiebig Gene-Kelly-Musicals auszeichnen. Singin´ in the Rain h&#228;tte es aber trotzdem tausendmal mehr verdient)</p>
<p class="MsoNormal">Und weils so sch&#246;n ist, gibts gleich noch zwei Videos aus Singin&#8217; in the Rain dazu, um euch auch mit meinen Ohrw&#252;rjmern anzustecken &#8211; zum einen den Titelsong, und zum anderen Moses Supposes, bei dem man Gene Kellys Tanzk&#252;nste anschmachten kann:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/rmCpOKtN8ME&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rmCpOKtN8ME&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/TKlub5vB9z8&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TKlub5vB9z8&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Ich will jetzt Steptanz lernen. <img src='http://www.mariakaefer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4356" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Filmkritik: JANE EYRE (1944)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 16:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte]]></category>
		<category><![CDATA[Costume Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Eyre]]></category>
		<category><![CDATA[Joan Fontaine]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Orson Welles]]></category>

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		<description><![CDATA[Und weiter geht´s mit meiner kleinen Brontë-Reihe, jetzt mit Hollywood: eine mit Orson Welles und Joan Fontaine starbesetzte Adaption von Charlotte Brontës Jane Eyre, flotte 96 Minuten kurz und 1944 unter der Regie von Robert Stevenson entstanden. Die DVD-Situation scheint bei diesem Film mal wieder nicht die beste zu sein, weshalb ich eine chinesische Import-DVD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4310" title="janeeyre44-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-cover.jpg" alt="janeeyre44-cover" width="150" height="211" />Und weiter geht´s mit meiner kleinen <a href="http://www.mariakaefer.de/2009/02/09/welles-olivier-und-kumar-fuer-bronte/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2009%2F02%2F09%2Fwelles-olivier-und-kumar-fuer-bronte%2F','Bront%C3%AB-Reihe')">Brontë-Reihe</a>, jetzt mit Hollywood: eine mit Orson Welles und Joan Fontaine starbesetzte Adaption von Charlotte Brontës Jane Eyre, flotte 96 Minuten kurz und 1944 unter der Regie von Robert Stevenson entstanden.<br />
Die DVD-Situation scheint bei diesem Film mal wieder nicht die beste zu sein, weshalb ich eine chinesische Import-DVD geschaut hab. Deren Cover sieht in etwa so aus wie das rechts (plus ein paar chinesische Schriftzeichen), und bietet ein ganz ordentliches Bild.<br />
<span id="more-4311"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Robert Stevenson<br />
<strong><em>Drehbuch:</em></strong> Aldous Huxley, John Houseman, Robert Stevenson (Vorlage: Charlotte Brontë)<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Bernard Herrmann<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Joan Fontaine, Orson Welles, Peggy Ann Garner,<span> Margaret O´Brian</span>, Hillary Brooke, Elizabeth Taylor, Edith Barrett, Henry Daniell<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1944</p>
<p class="MsoNormal"><strong><span>STORY</span></strong><span><br />
<em>Die kleine Waise Jane Eyre (Peggy Ann Garner) wird von ihrer Tante, bei der sie aufw&#228;chst, verachtet, und so ist es auch eine Erleichterung f&#252;r sie, als sie in eine strenge Schule abgeschoben wird. Als erwachsene Frau (Joan Fontaine) sucht sie sich eine Stelle als Gouvernante. Diese findet sie auf Thornfield Hall bei dem verschlossenen Edward Rochester (Orson Welles), dessen Adoptivtochter Adele (Margaret O´Brian) sie unterrichten soll. Jane und Rochester entwickeln bald eine tiefe Freundschaft, doch Rochester plant nicht nur die sch&#246;ne Blanche Ingram (Hillary Brooke) zu heiraten, sondern verbirgt auch noch eine Geheimnis aus seiner Vergangenheit. Zudem tun sich auf Thornfield Hall ungew&#246;hnliche Dinge&#8230;</em></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
Hui, was da im Vorspann an illustren Namen auftaucht: Drehbuch von Aldous Huxley, Musik von Bernard Herrman, und auch wenn Orson Welles nur als Hauptdarsteller genannt wird, ist doch bekannt, dass er auch hinter der Kamera einen wichtigen Einfluss auf den Film hatte. Da kann ja <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4307" title="janeeyre44-abschied" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-abschied.jpg" alt="janeeyre44-abschied" width="270" height="204" />eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Ein paar Fehltritte erlaubt sich der Film aber doch, w&#228;hrend ein paar andere Dinge aus heutiger Sicht ungl&#252;cklich wirken, die man wohl einfach den damaligen Filmkonventionen zuzuschreiben hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Handlung wird im Gro&#223;en und Ganzen recht Romangetreu erz&#228;hlt, doch stellenweise nimmt man sich doch einige Freiheiten oder k&#252;rzt ganz gewaltig. &#220;berraschend ist wohl, dass die Kindheit von Jane recht ausf&#252;hrlich gezeigt wird, wo eine noch ganz junge Elizabeth Taylor als Helen guten Einfluss auf Jane aus&#252;ben darf. Daf&#252;r muss dann aber am Ende stark gek&#252;rzt werden: der ganze St.-John-Plot wird komplett gestrichen, an seine Stelle in der Handlung tritt die Sache mit der sterbenden Mrs. Reed. Das klingt &#228;u&#223;ert fragw&#252;rdig, funktioniert aber erstaunlich gut. F&#252;r Buchkenner wirkt der Schluss deswegen zwar schon ein wenig so, als ob man gemerkt h&#228;tte, dass die Laufzeit ausgeht, und man deswegen kr&#228;ftig aufs Gaspedal dr&#252;cken musste. Allerdings muss man dem Film zugestehen, dass man dieses Gef&#252;hl wohl nicht bekommt, wenn man die Geschichte noch nicht kennt &#8211; die Entwicklungen am Ende wirken eigentlich ganz nat&#252;rlich und gar nicht allzu <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4309" title="janeeyre44-lowood" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-lowood.jpg" alt="janeeyre44-lowood" width="270" height="201" />gehetzt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Mit geschicktem Spiel mit Licht und Schatten und mit gro&#223;z&#252;gigem Nebeleinsatz wird versucht, dem Yorkshire-Schauplatz und vor allem der Schauerroman-Atmosph&#228;re des Romans gerecht zu werden. Manchmal wirkt das ein wenig gar k&#252;nstlich (die erste Begegnung von Jane und Rochester sieht durch die Nebelschwaden ein wenig so aus, als ob sie auf einer Wolke spielen w&#252;rde), aber in den meisten F&#228;llen ist die Bildgestaltung sehr gegl&#252;ckt und stimmungsvoll &#8211; was wir wohl nicht zuletzt Orson Welles zu verdanken haben.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Orson Welles ist neben Herumwerkeln hinter der Kamera nat&#252;rlich auch ein fantastischer Rochester &#8211; seine Charakterisierung entspricht zwar vielleicht nicht immer der des Romans, aber jegliche Abweichungen macht er einfach mit charismatischen Orson-Welles-Eigenheiten wett. Beispielweise seine Stimme. Hach, die Stimme. Ich muss hier einfach einen kleinen Soundclip einf&#252;gen, in dem Rochester so richtig sch&#246;n dahinwettert (leichte Spoiler):<br />
Und vor allem auch einfach seine wahnsinnige Pr&#228;senz: wann auch immer er auftritt dominiert er sofort jede Szene, zieht jeden in seinen Bann und rei&#223;t<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-4308" title="janeeyre44-rochesterjane" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-rochesterjane.jpg" alt="janeeyre44-rochesterjane" width="270" height="203" /> so den ganzen Film an sich. Auf der einen Seite ist das sehr gut, denn sein Rochester ist der faszinierendste Charakter in diesem Film. Es hat aber nat&#252;rlich auch seine Nachteile &#8211; denn sobald Orson Welles im Bild ist, verschwindet Joan Fontaine immer etwas neben seiner Pr&#228;senz. Und neben so einem dominanten Rochester wirkt Jane Eyre dann einfach nie so gleichgestellt, wie sie es eigentlich sollte.<br />
Allerdings w&#252;rde auch ein ebenb&#252;rtigerer Rochester diesem Problem nicht ganz abhelfen, denn<span> </span>Jane Eyre w&#228;re so oder so etwas zu blass in diesem Film. Joan Fontaine spielt Jane als klassische Hollywood-Heldin dieser Zeit, so sch&#246;n mit schmachtendem Aufschauen zum Geliebten und zittrigen Augenbrauen zum tragischen Blick. Das ist sicher nicht Fontaines Schuld, das waren halt einfach damalige Hollywoodkonventionen &#8211; doch es mag einfach nicht zu Jane Eyre passen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Aus einem mir absolute unverst&#228;ndlichen Grund hat man sich entschieden, immer wieder <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-text.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2009%2F02%2Fjaneeyre44-text.jpg','%22Jane+Eyre%22-Buchseiten')">&#8220;Jane Eyre&#8221;-Buchseiten</a> einzublenden, die von Jane vorgelesen werden. Zum einen ist das absolut unn&#246;tig und rei&#223;t einen immer wieder schrecklich aus dem Film &#8211; <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-4306" title="janeeyre44-tor" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/02/janeeyre44-tor.jpg" alt="janeeyre44-tor" width="270" height="202" />wozu muss man denn die Zuschauer immer wieder daran erinnern, dass sie hier eine Romanverfilmung sehen? Zum anderen ist es vor allem v&#246;lliger Quatsch, weil die vorgelesenen Passagen zwar so tun, als ob es &#8220;Jane Eyre&#8221;-Stellen seien, aber tats&#228;chlich ist das nicht mal im Entferntesten der Brontë-Text. Und was bringt es denn irgendwem, wenn man st&#228;ndig durch Nacherz&#228;hlungen aus der Handlung gerissen wird, die nicht mal dazu beitragen, Janes Innenleben wirklich auszuleuchten, sondern nur uninspirierte Versuche, Teile der Handlung zu verkn&#252;pfen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Film ist sicher nicht perfekt, Buchpuristen werden bei den K&#252;rzungen wohl zusammenzucken, doch wegen der gelungenen Inszenierung und vor allem wegen dem umwerfenden Orson Welles ist dies hier doch eine Empfehlenswerte Adaption des Romans. Und wenn in n&#228;chster Zeit hier im Blog ein paar mehr Orson-Welles-Filme auftauchen, braucht ihr euch auch nicht zu wundern&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=4311" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: CAPTAIN HORATIO HORNBLOWER</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 20:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Age of Sail]]></category>
		<category><![CDATA[Gregory Peck]]></category>
		<category><![CDATA[Hornblower]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ein kleiner Hornblower-Nachtrag: Ich hab hier ja bereits ausf&#252;hrlich die Hornblower TV-Serie besprochen, die in acht Filmen von 1998 bis 2003 mit Ioan Gruffudd ein paar der beliebten Romane von C.S. Forester verarbeitet hat. Das ist aber nicht die erste Hornblower-Umsetzung &#8211; schon 1951 durfte n&#228;mlich Gregory Peck in diesem Film in die Hornblower-Rolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-3326" title="chh-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/chh-cover.jpg" alt="" width="150" height="216" />Noch ein kleiner Hornblower-Nachtrag: Ich hab hier ja bereits ausf&#252;hrlich die Hornblower TV-Serie besprochen, die in acht Filmen von 1998 bis 2003 mit Ioan Gruffudd ein paar der beliebten Romane von C.S. Forester verarbeitet hat. Das ist aber nicht die erste Hornblower-Umsetzung &#8211; schon 1951 durfte n&#228;mlich Gregory Peck in diesem Film in die Hornblower-Rolle schl&#252;pfen. Die Storys der beiden Versionen &#252;berschneidet sich &#252;brigens nicht, der Film spielt erst nach den Ereignissen der TV-Serie &#8211; eben zu der Zeit in der Hornblower schon Captain ist.<br />
<span id="more-3322"></span></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="font-style: normal;"> </span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Raoul Walsh<br />
<strong><em>Drehbuch: </em></strong><span>C.S. Forester, Ivan Goeff, Ben Roberts, Aenas McKenzie</span><br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Robert Farnon<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Gregory Peck, Virginia Mayo, Robert Beatty, James Robertson Justice<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1951</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong><br />
<em>Captain Horatio Hornblower (Gregory Peck) befindet sich auf einer geheimen Mission zu einem gr&#246;&#223;enwahnsinnigen s&#252;damerikanischen Don, der England im Krieg gegen Spanien unterst&#252;tzen soll. Auf dem Weg zur&#252;ck meldet sich Lady Barbara Wellesley(Virginia Mayo) auf Hornblower Schiff, die vor einer Gelbfieberepidemie in S&#252;damerika flieht. Lady Barbara und Hornblower f&#252;hlen sich bald zueinander hingezogen &#8211; doch auf Hornblower wartet zuhause seine Frau Maria, und Lady Barbara soll Admiral Leighton heiraten. </em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW</strong><br />
In den 30ern bis 50ern waren Schiffabenteuerfilme noch fest im Repertoire der gro&#223;en Hollywood-Studios verankert, ich hab hier im Blog ja schon ein paar davon besprochen (<a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/16/filmkritik-captain-blood-710/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F16%2Ffilmkritik-captain-blood-710%2F','Captain+Blood')">Captain Blood</a>, <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/24/filmkritik-the-sea-hawk-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F24%2Ffilmkritik-the-sea-hawk-810%2F','The+Sea+Hawk')">The Sea Hawk</a>, <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/28/filmkritik-the-crimson-pirate-610/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F28%2Ffilmkritik-the-crimson-pirate-610%2F','The+Crimson+Pirate')">The Crimson Pirate</a>). Was lag also n&#228;her, die erfolgreichste Seefahrtsromanserie dieser Zeit zu verfilmen? Warner Brothers kaufte also die Rechte an den ersten <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-3327" title="peck-augenbraue" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/peck-augenbraue.jpg" alt="" width="270" height="200" />drei Hornblower-Romanen (die allerdings nicht chronologisch die ersten waren, die sind dagegen die Grundlage der TV-Serie) und drehte diesen sympathischen Klassiker.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ganz in der Tradition der damaligen Abenteuerfilme legt Captain Horatio Hornblower ein geh&#246;riges Tempo vor und packt wahnsinnig viel Stoff in seine doch nicht besonders lange Laufzeit. F&#252;r meinen Geschmack wirklich zu viel Stoff, hier wird sich eigentlich f&#252;r nichts wirklich Zeit genommen, und man hetzt von einem Ereignis zum n&#228;chsten, ohne den wichtigen Dingen die Bedeutung zukommen zu lassen die sie verdienen. Zum Vergleich: Die Hornblower-TV-Serie, die ganz sicher kein langsames Tempo vorweist, hat drei B&#252;cher in etwa 12 Stunden verfilmt. Der Film hier schafft es, ebenfalls drei B&#252;cher zu nehmen und den Inhalt auf 110 Minuten zu komprimieren &#8211; kein Wunder also, dass da manches gehetzt und &#252;berst&#252;rzt wirkt. Als gro&#223;en Bonus hat das Drehbuch aber nat&#252;rlich vorzuweisen, dass C.S. Forester selbst bei der Adaption geholfen hat, und somit die Story zwar stark gek&#252;rzt, aber zumindest nicht v&#246;llig abweichend ist.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-3324" title="chh-bett" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/chh-bett.jpg" alt="" width="270" height="202" />Urspr&#252;nglich h&#228;tten die Hornblower-Romane mit Errol Flynn in der Hauptrolle verfilmt werden sollen, was sicher schick geworden w&#228;re. Aus diversen Gr&#252;nden wurde dann aber doch auf Flynn verzichtet und die Rolle ging an Gregory Peck &#8211; was ja mindestens genauso toll ist. Einen Gregory-Peck-Schmachttrieb hab ich schlie&#223;lich schon von meiner Mutter vererbt bekommen, schon in meiner Kindheit wurde ich da mit &#8220;Ein Herz und eine Krone&#8221; nachhaltig vorgepr&#228;gt. Aber auch ohne m&#252;tterlichen Einfluss h&#228;tte ich Peck als Hornblower toll gefunden &#8211; er sieht ja nicht nur absolut anschmachtenswert aus, sondern spielt auch gut. Mit gekonntem Einsatz seiner Augenbraue, siehe erstes Bild.<br />
Virginia Mayo als Lady Barbara ist solide, auch wenn ich irgendwie alle Heldinnen dieser klassischen Abenteuerfilme recht austauschbar finde. Robert Beatty als Lt Bush ist sympathisch und spielt gut, allerdings find ich die Freundschaft zwischen Hornblower und Bush in diesem Film nicht besonders gut dargestellt &#8211; wohl auch, weil halt die Beziehung zu Lady Barbara im Vordergrund steht. Die restlichen Darsteller sind durchgehend ordentlich, als Sahneh&#228;ubchen gibt es dazu Christopher Lee in einer winzigen Rolle als spanischer Captain &#8211; wer Lee also mal in wei&#223;en Leggins beim Fechten sehen will, hat hier die Gelegenheit.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Schiffskulisse ist sehr sch&#246;n und detailverliebt gestaltet, und die Gefechte sind wirklich schick umgesetzt, vor allem wenn die damals zur Verf&#252;gung stehenden Mittel bedenkt. Ein paar unstimmige Kleinigkeiten st&#246;ren nicht weiter <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-3325" title="chh-horatiobarbara" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/chh-horatiobarbara.jpg" alt="" width="270" height="201" />und sind schlicht dem Produktionsjahr des Films zuzuschreiben &#8211; wie die wenig authentischen Frisuren, die durch die Pastellf&#228;rbung unecht wirkenden Kost&#252;me oder angemalte Schauspieler, die mit Schuhcreme im Gesicht als S&#252;damerikaner durchgehen m&#252;ssen. Die Herzschmerz-Kitsch-Romanze mit Geigenuntermalung mag auch so rein gar nicht in den Film und zu Hornblower passen, aber nat&#252;rlich geh&#246;rt das zu einem ordentlichen Abenteuerfilm aus dieser Zeit einfach dazu.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Eins meiner gr&#246;&#223;ten Probleme damit, richtig in den Film hineinzufinden, waren die amerikanischen Akzente. Eigentlich sollte man &#252;ber so was hinwegsehen k&#246;nnen, aber Hornblower ist f&#252;r mich einfach so typisch britisch, das es mich richtig irritiert wenn Horatio und seine Lady Barbara in breitem American English flirten. Und bei jedem von Hornblower gesprochenen &#8220;Lieutenant&#8221; bin ich zusammengezuckt &#8211; selbst in den USA hat man das zu der Zeit in der die Geschichte spielt nicht <em>luutenant</em>, sondern <em>levtenant</em> ausgesprochen&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Film geht auch ins Rennen f&#252;r die Unverst&#228;ndlichste Titel&#252;bersetzung &#8211; auf Deutsch hei&#223;t der Film n&#228;mlich &#8220;Des K&#246;nigs Admiral&#8221;. Also, liebe &#220;bersetzer, mal von vorne: ein<img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-3323" title="chh-nass" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/10/chh-nass.jpg" alt="" width="270" height="201" /> Captain ist nicht das gleiche wie ein Admiral. Ja, Horatio Hornblower ist am Ende seiner Karriere Admiral, sogar Admiral of the Fleet, aber <em>noch nicht</em> in diesem Film. Es w&#252;rd vielleicht nicht schaden, sich den Film mal anzusehen, f&#252;r den man einen deutschen Titel sucht &#8211; Hornblower ist hier noch <em>weit</em> davon entfernt ein Admiral zu werden&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Captain Horatio Hornblower hat nat&#252;rlich einige Schw&#228;chen, doch auch so bleibt es ein sympathischer und sehr unterhaltsamer Abenteuerfilm. Wer generell auf diese Art Film steht, darf sich diesen hier auf keinen Fall entgehen lassen. Und nat&#252;rlich werden auch Hornblower-Fans ihren Spa&#223; daran haben &#8211; f&#252;r mich bleibt zwar die TV-Serie unbestritten die bessere Umsetzung, doch trotz Handlungs-Schnelldurchlauf sollte man Gregory Pecks Hornblower schon eine Chance geben.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=3322" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vier Filme von Michael Curtiz</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2007/08/19/vier-filme-von-michael-curtiz/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2007 14:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Basil Rathbone]]></category>
		<category><![CDATA[Errol Flynn]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Curtiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Da die meisten meiner Leser wohl nicht soo interessiert in alte Hollywoodfilme sind, pack ich die Kurzkritiken zu den letzten vier gesehenen Filmen hier zusammen &#8211; zumal die passenderweise auch alle von Michael Curtiz gedreht wurden. An der Errol-Flynn-Fanfront haben wir da &#8220;The Adventures of Robin Hood&#8221;,&#8220;Dodge City&#8221; und &#8220;The Private Lives of Elizabeth and [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/08/curtiz-cover.jpg" alt="curtiz-cover.jpg" align="right" />Da die meisten meiner Leser wohl nicht soo interessiert in alte Hollywoodfilme sind, pack ich die Kurzkritiken zu den letzten vier gesehenen Filmen hier zusammen &#8211; zumal die passenderweise auch alle von Michael Curtiz gedreht wurden. An der Errol-Flynn-Fanfront haben wir <em>da <strong>&#8220;The Adventures of Robin Hood&#8221;</strong></em><strong>,<em>&#8220;Dodge City&#8221;</em></strong><em> und</em><strong><em> &#8220;The Private Lives of Elizabeth and Essex&#8221;,</em></strong><em> </em>Humphrey Bogart steuert noch <strong>&#8220;<em>We´re no Angels</em>&#8220;</strong> bei.<br />
Daf&#252;r, dass ich vor einem halben Jahr noch nie was von Michael Curtiz geh&#246;rt hab und die Filme in letzter Zeit auch nicht nach Regisseur sondern nach Schauspieler ausgesucht hab, ist es schon etwas erstaunlich, wie viel Michael-Curtiz-Filme da dabei waren. Mit diesen vier (alle in Farbe), <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/05/02/noch-mehr-unwahrscheinliche-filmprojekte/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F05%2F02%2Fnoch-mehr-unwahrscheinliche-filmprojekte%2F','Casablanca')">Casablanca</a>,  <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/16/filmkritik-captain-blood-710/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F16%2Ffilmkritik-captain-blood-710%2F','Captain+Blood')">Captain Blood</a> und <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/24/filmkritik-the-sea-hawk-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F24%2Ffilmkritik-the-sea-hawk-810%2F','Sea+Hawk')">Sea Hawk</a> (alle schwarz-wei&#223;) macht das sieben Filme &#8211; und gerade mal 4% des Werkes von Curtiz. Ein vielbesch&#228;ftigter Regisseur also. Und einer, der mir ziemlich gef&#228;llt -diese sieben Filme waren alle herrlich kurzweilige Unterhaltungsfilme, mit tollen Stars, Bollywoodschem Comic Relief und schicken Schatteneins&#228;tzen.<br />
<span id="more-1805"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 13pt"><a name="robinhood"></a>The Adventures of Robin Hood </span></strong><em><span style="font-size: 13pt">(Die Abenteuer des Robin Hood)</span></em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/08/curtiz-robinhood.jpg" alt="curtiz-robinhood.jpg" align="right" /><strong><em>Regie</em></strong><em>:</em> Michael Curtiz<br />
<strong><em>Darsteller:</em></strong> Errol Flynn, Olivia de Havilland, Basil Rathbone<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong>: 1938</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong>: <em>W&#228;hrend K&#246;nig Richard I. auf Kreuzzug ist, versucht sein Bruder Prince John mithilfe von Sir Guy of Gisbourne (Basil Rathbone) England in seine Hand zu bringen und unterdr&#252;ckt die Sachsen wo es nur geht. Robin of Locksley (Errol Flynn) verschanzt sich mit einer Schar von Ausgesto&#223;enen im Wald und leistet Widerstand&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dies d&#252;rfte wohl Errol Flynns bekanntester Film sein, und wohl auch eine der beliebtesten Robin-Hood-Verfilmungen &#8211; da kann man schon davon ausgehen, dass man mit diesem Film wenig falsch machen kann.<br />
Mein Liebster Robin Hood ist die Disney-Verfilmung von 1973, die ich in meiner Kindheit unz&#228;hlige Male gesehen habe und mein Bild von Robin Hood wohl f&#252;r alle Ewigkeiten gepr&#228;gt hat. Da hilft es durchaus, dass der Disney-Film so einiges von diesem Film &#252;bernommen hat und mir hier also vieles vertraut vorkommt.<br />
Anders als die typischen Robin-Hood-Geschichten hat dieser Film nicht den Sheriff of Nottingham als direkten Gegenspieler von Robin, sondern an dessen Stelle Guy of Gisbourne. Ich wei&#223; nicht ganz warum, Gisbourne macht auch nichts anderes als was der Sheriff tun w&#252;rde, aber es st&#246;rt immerhin auch nicht &#8211; und das Duell zwischen Flynn und Rathbone am Ende des Films ist eh legend&#228;r.<br />
Ein kleinerer Negativpunkt ist die wenig realistischen und Technicolor-bunten Kost&#252;me &#8211; selbst ein Errol Flynn tut sich halt schwer, in knallgr&#252;nen Leggins und einer knallgr&#252;nen mit Glitzersteinchen besetzten Samttunika m&#228;nnlich und heldenhaft auszusehen. Immerhin gibt er die Samttunika schnell auf, aber die Leggins bleiben. Aber was solls, der Film will eh nicht wirklich ernst genommen werden, sondern einfach nur gut unterhalten &#8211; und irgendwo haben diese Leggins ja auch Vorteile *pfeif* Abgesehen von dem etwas an Peter Pan erinnernden Outfit ist Flynn aber so charmant, frech, romantisch und anschmachtenswert wie immer.<br />
Fazit: Dieser Robin Hood ist witzig, temporeich, romantisch, bunt, mit schicken Wortwitzen (&#8220;Why, you speak treason!&#8221; &#8211; &#8220;Fluently.&#8221;), mit einem sympathischen Arsenal an altbekannten Charakteren und nat&#252;rlich dem klassischen Kampf gegen die B&#246;sen und Unterdr&#252;ckung und f&#252;r Gleichheit, Gerechtigkeit und den K&#246;nig. Das ultimative Popcornkino halt &#8211; und wer irgendwas f&#252;r Robin Hood und/oder Errol Flynn &#252;brig hat, sollte sich diesen Film auf keinen Fall entgehen lassen!</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 13pt"><a name="dodgecity"></a>Dodge City</span></strong><em><span style="font-size: 13pt"> (Der Herr des Wilden Westens)</span></em><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/08/curtiz-dodgecity.jpg" alt="curtiz-dodgecity.jpg" align="right" /><strong><em>Regie</em></strong><em>:</em> Michael Curtiz<br />
<strong><em>Darsteller:</em></strong> Errol Flynn, Olivia de Havilland, Bruce Cabot<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong>: 1939</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong>: <em>Cowboy Wade Hatton (Errol Flynn) wird in der vom korrupten Viehh&#228;ndler Surrett (Bruce Cabot) terrorisierten Stadt Dodge City zum Sheriff ernannt &#8211; und r&#228;umt dann gleich ordentlich auf.</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dodge City ist Flynns erster Western, und gleich mal einer nach absolutem Standard-Muster: Cowboy-Held sorgt f&#252;r Recht und Ordnung in einer kleinen, von Fieslingen regierten Stadt. Und findet zwischen dem ganzen Stress sogar noch Zeit, mit einem h&#252;bschen M&#228;dchen zu flirten. Sicher nichts, was nicht John Wayne davor schon ausgiebig zelebriert hat, doch wenn Errol Flynn den Cowboy gibt, ist ja doch gleich alles doppelt unterhaltsam. Das h&#252;bsche M&#228;dchen wird, wenig &#252;berraschend, von Olivia de Havilland gespielt &#8211; typisch erst zickig und dann soooo verliebt. Hach.<br />
Dodge City selbst ist, vor allem bevor Flynn aufr&#228;umt, eine herrliche Comic-Westernstadt, in der ununterbrochen Leute aus Fenstern geworfen werden, sich auf der Stra&#223;e Leute pr&#252;geln, in den Saloons gepokert wird w&#228;hrend ein paar fesche M&#228;dls auf der B&#252;hne ihre Beine herumwirbeln, und zwischendurch immer mal wieder eine Schie&#223;erei ausbricht, ohne, dass sich jemand gro&#223; dar&#252;ber wundert. Richtig spa&#223;ig halt *g* Zum Schluss gibt´s noch ein etwas konfuses, aber durchaus temporeiches Finale in einem fahrenden, brennenden Zug, auch schick.<br />
Nun, ein gro&#223;er Film ist Dodge City nicht gerade, aber wenn man grad Lust auf Errol Flynn und ein bisschen klassischen Western hat, kann man hier schon seinen Spa&#223; haben.</p>
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB"><br />
</span></strong><strong><span style="font-size: 13pt" lang="EN-GB"><a name="elizabethessex"></a>The Private Lives of Elizabeth and Essex </span></strong><em><span style="font-size: 13pt" lang="EN-GB">(G&#252;nstling einer K&#246;nigin)</span></em><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/08/curtiz-elizabethandessex.jpg" alt="curtiz-elizabethandessex.jpg" align="right" /><strong><em>Regie</em></strong><em>:</em> Michael Curtiz<br />
<strong><em>Darsteller:</em></strong> Bette Davis, Errol Flynn, Olivia de Havilland<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong>: 1939</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong>: <em>Elizabeth I. (Bette Davis) liebt den j&#252;ngeren und ambitionierten Earl of Essex Robert Devereux (Errol Flynn), doch viele Adlige an ihrem Hof intrigieren gegen Essex. W&#228;r fast nicht n&#246;tig, denn Elizabeth und Essex stehen sich selbst am allermeisten im Weg&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Titel w&#228;r einem Groschenroman w&#252;rdig, aber davon sollte man sich nicht unbedingt beeindrucken lassen. Der Zugang zu diesem Film ist nicht ganz einfach, bzw es ist vor allem nicht einfach mit den Hauptfiguren zu sympathisieren. Sowohl Elizabeth als auch Essex sind krankhaft stolz und f&#252;hlen sich &#228;u&#223;erst schnell in ihrer Ehre gekr&#228;nkt, zudem sind beide absolut nicht dazu in der Lage sich gegenseitig zu vertrauen und haben konstant Angst um ihre Machtpositionen. Sie schaffen es nicht l&#228;nger als 2 Minuten friedlich sich gegenseitig in den Armen zu liegen, sondern beginnen bei jedem noch so kleinen Anlass zu streiten. Und zwischen diesen aufgeblasenen Egos hat der Film keinen Platz zu verdeutlichen, <em>warum</em> die beiden sich eigentlich lieben, so dass die ganze Beziehung etwas gar k&#252;nstlich wirkt.<br />
Dem zum Trotz ist der Film aber trotzdem ziemlich unterhaltsam, einerseits weil so eine Geschichte nat&#252;rlich einiges Potential an Dramatik bietet und der Film das schon auch ausn&#252;tzt (so ein Ende sieht man eher selten&#8230;), aber vor allem weil die Schauspieler einfach klasse sind &#8211; und beide wie ihre Charaktere st&#228;ndig um die Oberhand im Film k&#228;mpfen. Bette Davis versucht den Film durch ihr beeindruckendes Spiel an sich zu rei&#223;en, sie geht wirklich fantastisch in dieser Rolle auf &#8211; Errol Flynn setzt dagegen ganz auf seinen Charme und ist damit auch &#228;u&#223;erst erfolgreich. Beide haben sich hinter der Kamera &#252;brigens st&#228;ndig gestritten &#8211; bzw auch vor der Kamera, Davis gibt Flynn einmal eine Ohrfeige, bei der sie wohl wirklich fest zugeschlagen hat&#8230; Flynns Dauerpartnerin Olivia de Havilland hat &#252;brigens eine kleinere Rolle als Hofdame von Elizabeth, die selbst in Essex verliebt ist.<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 13pt"><a name="noangels"></a>We´re No Angels</span></strong><em><span style="font-size: 13pt"> (Wir sind keine Engel)</span></em><strong></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/08/curtiz-werenoangles.jpg" alt="curtiz-werenoangles.jpg" align="right" /><strong><em>Regie</em></strong><em>:</em> Michael Curtiz<br />
<strong><em>Darsteller:</em></strong> Humphrey Bogart, Peter Ustinov, Aldo Ray, Basil Rathbone<strong><em><br />
Erscheinungsjahr</em></strong>: 1955</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY</strong>: <em>Devil´s Island, vor der K&#252;ste Franz&#246;sisch-Guianas: Joseph (Humphrey Bogart), Albert (Aldo Ray) und Jules (Peter Ustinov) sind aus dem Gef&#228;ngnis ausgebrochen und planen, irgendwie auf ein Schiff nach Europa zu kommen. Doch als sie versuchen Kleidung zu stehlen, lernen sie die Familie des Gesch&#228;ftes kennen, haben Mitleid mit deren Situation und bringen das ein oder andere Problem<span> </span>ins Lot. Ist ja schlie&#223;lich Weihnachten.</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">We´re No Angels ist Humphrey Bogarts viertletzter Film und auch einer der letzten Curtiz-Filme (der Mann drehte ja auch schon seit 1912). Hier mit ihrem letzten gemeinsamen Film liefern sie kein bewegendes Drama, sondern einen charmanten, witzigen und herzerw&#228;rmenden Weihnachtsfilm. Allerdings absolut unkitschig, sondern doch mit deutlichem Schwerpunkt auf &#8220;Humor&#8221; &#8211; unsere drei &#8220;Engel&#8221; sind ein klasse Team und haben ein tolles kom&#246;diantisches Timing. Und da wir ja doch drei Gauner als Protagonisten haben, werden Probleme auch gern auf eine Weise gel&#246;st, die wohl nicht wirklich als &#8220;weihnachtlich&#8221; durchgeht<br />
Dieser Film ist sicherlich kein Must-See, doch ein rundum unterhaltsamer, kurzweiliger Spa&#223; mit sympathischen Stars (ich brauch mehr Peter Ustinov hab ich festgestellt&#8230;) &#8211; durchaus zu empfehlen &#8211; zu Weihnachten, aber auch im Sommer, schlie&#223;lich ist das Klima auf Devil´s Island auch ziemlich unweihnachtlich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: THE CRIMSON PIRATE (6/10)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2007/07/28/filmkritik-the-crimson-pirate-610/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 18:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter geht´s mit meiner kleinen Piratenfilmreihe, diesmal leider ohne Errol Flynn, aber mit Burt Lancaster und in Farbe! Und einem deutschen Regisseur. Und H&#252;ten, die Captain Sparrow stolz machen w&#252;rden: mit pinken Federn! Allerdings ist das DVD-Cover mal irref&#252;hrend: Burt Lancaster sieht leider nie so gut aus wie der Herr da auf dem Cover&#8230; Tipps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/crimsonpirate-cover.jpg" alt="crimsonpirate-cover.jpg" align="right" />Weiter geht´s mit meiner kleinen Piratenfilmreihe, diesmal leider ohne Errol Flynn, aber mit Burt Lancaster und in Farbe! Und einem deutschen Regisseur. Und H&#252;ten, die Captain Sparrow stolz machen w&#252;rden: mit <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/crimsonpirate-pink1.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F07%2Fcrimsonpirate-pink1.jpg','pinken+Federn')">pinken Federn</a>! Allerdings ist das DVD-Cover mal irref&#252;hrend: Burt Lancaster sieht leider nie so gut aus wie der Herr da auf dem Cover&#8230;<br />
Tipps f&#252;r weitere wichtige und gute Piratenfilme nehm ich &#252;brigens gern entgegen.</p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-1739"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong>: Robert Siodmak<br />
<strong><em>Musik</em></strong>: William Alwyn<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong>: Burt Lancaster, Nick Cravat, Eva Bartok, Leslie Bradley<br />
<strong><em>Crew</em></strong>: Burt Lancaster (producer)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong>: 1952</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Captain Vallo (Burt Lancaster) &#252;berf&#228;llt das Schiff des Baron Gruda (Leslie Bradley) und l&#228;sst sich von diesem &#252;berreden, gegen Bezahlung den Rebellen El Libre an ihn auszuliefern. Doch als Vallo auf die Tochter von El Libre trifft, Consuela (Eva Bartok), beginnt er, diesen Plan noch einmal zu &#252;berdenken&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Burt Lancaster war, bevor er Schauspieler wurde, beim Zirkus. Ich wei&#223;, normalerweise hat so eine Information nichts in einer Filmkritik verloren, doch hier ist das wirklich wichtig, denn man merkt das im Film, und zwar deutlich. Es beginnt schon verd&#228;chtig, als sich Lancaster am Anfang des Films sehr zirkusm&#228;&#223;ig zwischen seinen Segeln herumschwingt und sp&#228;testens wenn die <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/crimsonpirate-schiff.jpg" alt="crimsonpirate-schiff.jpg" align="left" />Stoffd&#228;cher von Marktst&#228;nden als Trampoline missbraucht werden, wird einem bewusst, dass hier sehr viel Zirkusflair in die Actionszenen geflossen ist. Bei einem Film, der ernstgenommen werden will, w&#228;r so was nat&#252;rlich fatal &#8211; aber das will Crimson Pirate gar nicht. Gerade die Actionszenen schwanken die meiste Zeit zwischen kindisch-albern und &#252;berdreht-fantastisch, wenn im Finale Fl&#252;ssigsprengstoff, ein Hei&#223;luftballon und ein U-Bott zum Einsatz kommen. Die S&#252;ddeutsche hat den Film im Rahmen ihrer Kinderfilmreihe herausgebracht, und ja: vieles von Crimson Pirate scheint sich wirklich an Kinder zu richten. Leider ist das nicht das, was ich von einem Piratenfilm erwarte&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Pluspunkte gibt´s f&#252;rs Einbauen von herrlichen Klischee-Piraten-Dingen: bspw singt die Crew recht fr&#252;h im Film &#8220;What shall we do with the drunken sailor&#8221; und der Steuermann jammert st&#228;ndig herum, dass das, was sie tun, nicht piratenm&#228;&#223;ig genug ist</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich geb ja zu, dass Burt Lancaster es bei mir nicht leicht hatte &#8211; das erste Mal hab ich ihn in Scorpio gesehen, wo er neben Alain Delon nat&#252;rlich klar den k&#252;rzeren zog, und diesmal wurde er von mir mit <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/24/filmkritik-the-sea-hawk-810" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F24%2Ffilmkritik-the-sea-hawk-810','Errol+Flynn')">Errol Flynn</a> verglichen, und auch da kann Lancaster nat&#252;rlich nicht gewinnen. Aber ich bin mir sicher, auch wenn ich Lancaster nicht mit charmanten Filmg&#246;ttern vergleich: ich kann diesem Mann einfach nichts abgewinnen. Damit hat er eh schon einen schweren Stand bei mir um als Held zu funktionieren &#8211; <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/crimsonpirate-kostum.jpg" alt="crimsonpirate-kostum.jpg" align="right" />und er gleicht das leider auch nicht mit Schauspielkunst aus. Gut, Crimson Pirate nimmt sich generell nicht so ernst, da erwartet man keinen realistisch gespielten Piraten &#8211; doch Lancaster gibt sich manchmal schon etwas gar albern.<br />
Was den Piraten-Faktor angeht: Ja, doch, wenn man die Akrobatikst&#252;ckchen ignoriert, dann geht Captain Vallo als solider Pirat durch. Zumindest anfangs ist er noch recht skrupellos, und immerhin k&#228;mpft er am Schluss nicht wie Flynn f&#252;r den K&#246;nig, sondern gegen ihn (bzw eben seine Leute).</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Anders als die beiden Errol-Flynn-Piratenfilme die ich bisher gesehen habe, wurde Crimson Pirate in Farbe gedreht. Im Grunde ist das ja ein Vorteil, Farbe ist ja h&#252;bsch &#8211; doch dieser Film macht auch klar, dass Farbfilm eben auch seine Nachteile hat. Gerade, wenn man einen Kost&#252;mfilm dreht. Denn w&#228;hrend Kost&#252;me in schwarz-wei&#223; noch als authentisch durchgehen, sehen sie halt in Farbe einfach nicht gut aus: zu billig, zu bunt, zu neu, zu k&#252;nstlich. Dasselbe gilt f&#252;r Kulissen und restliche Ausstattung.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Kleines Detail, das ich echt schick fand: Gegen Ende verkleiden sich der Captain und sein Freund als Frauen &#8211; die Kleider legen sie dann zwar bald ab (und tragen darunter Hosen), doch zu mehr umziehen ist da keine Zeit, weshalb beide den ganzen Endkampf in rosa bzw hellblauen Ballarinaschuhen absolvieren. <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/crimsonpirate-baron.jpg" alt="crimsonpirate-baron.jpg" align="left" />S&#252;&#223;.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Crimson Pirate ist in gewisser Weise vor allem als Ideengeber f&#252;r sp&#228;tere Parodien und Hommagen n&#252;tzlich &#8211; der Name des Films stand Pate f&#252;r &#8220;The Crimson Permanent Assurance&#8221;, der herrlich absurde Piraten-Kurzfilm der vor Monty Pythons &#8220;Meaning of Life&#8221; l&#228;uft, und Pirates of the Carribean hat hier die Idee mit dem umgedrehten Boot zum Unterwasser-Atmen geklaut.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Film ist netter Zeitvertreib &#8211; nicht ernst zu nehmen, aber stellenweise ganz spa&#223;ig und f&#252;r Kinder sicher bestens geeignet. Und Burt-Lancaster-Fans k&#246;nnen sicher mehr damit anfangen als ich.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1739" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Filmkritik: THE SEA HAWK (8/10)</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 19:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Errol Flynn]]></category>
		<category><![CDATA[Klassisches Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Curtiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte Klausur ist bestritten, die Semesterferien haben begonnen &#8211; ich hoff also, demn&#228;chst wieder etwas mehr hier zu schreiben. F&#252;rs erste geht´s hier weiter mit meiner kleinen Piratenfilmreihe, der zweite Errol-Flynn-Film (mit dem v&#246;llig unpassen- den deutschen Titel &#8220;Der Herr der sieben Meere&#8221;), f&#252;nf Jahre nach Captain Blood &#8211; und gleich ein ganzes St&#252;ck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/seahawk-cover.jpg" alt="seahawk-cover.jpg" align="right" />Die letzte Klausur ist bestritten, die Semesterferien haben begonnen &#8211; ich hoff also, demn&#228;chst wieder etwas mehr hier zu schreiben. F&#252;rs erste geht´s hier weiter mit meiner kleinen Piratenfilmreihe, der zweite Errol-Flynn-Film (mit dem v&#246;llig unpassen- den deutschen Titel &#8220;Der Herr der sieben Meere&#8221;), f&#252;nf Jahre nach <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/07/16/filmkritik-captain-blood-710" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F07%2F16%2Ffilmkritik-captain-blood-710','Captain+Blood')">Captain Blood</a> &#8211; und gleich ein ganzes St&#252;ck besser. Lasst euch also nicht vom ziemlich misslungenen Cover abschrecken (ich hab eh schon die S&#228;ttigung runtergeschraubt damit man es &#252;berhaupt anschaun kann, davor war Flynn ganz pink im Gesicht&#8230;)<br />
<span id="more-1718"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong>: Michael Curtiz<br />
<strong><em>Musik</em></strong>: Erich Wolfgang Korngold<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong>: Errol Flynn, Brenda Marshall, Flora Robson<br />
<strong><em>Crew</em></strong>: Seton I. Miller (screenplay)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong>: 1940</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>1585: Der spanische K&#246;nig Philipp II. tr&#228;umt von der Weltherrschaft, doch solange England Widerstand leistet sieht er diesen Traum gef&#228;hrdet. Er will also England vernichten, doch damit die K&#246;nigin Elizabeth I. (Flora Robson) keinen Verdacht sch&#246;pft, schickt er seinen Botschafter Don Alvarez (Claude Rains) um seine friedlichen Absichten zu versichern. Dessen Schiff wird jedoch von Captain Thorpe (Errol Flynn) angegriffen &#8211; und Thorpe, der als Freibeuter im Dienste der K&#246;nigin nur das Beste f&#252;r England will, erkennt die falschen Absichten von Alvarez. Sein Plan: Das Gold, das Spanien aus Amerika bekommt, in Amerika stehlen und damit den Bau der spanischen Armada verlangsamen. Doch die Spanier bekommen Wind von seinem Plan&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Zwischen &#8220;Captain Blood&#8221; und diesem Film haben Regisseur Michael Curtiz und Errol Flynn sechs Filme zusammen gedreht, man kann also mit Recht behaupten, dass sie zu dieser 1940 ein eingespieltes Team waren &#8211; und das merkt man auch, gerade im Vergleich mit dem f&#252;nf Jahre &#228;lteren Captain Blood. Es scheint fast, als h&#228;tte sich Curtiz alle meine Kritikpunkte an Captain Blood genommen und ausgebessert</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Von der Struktur her &#228;hneln sich Captain Blood un<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/seahawk-degen.jpg" alt="seahawk-degen.jpg" align="left" />d Sea Hawk durchaus in einigen Punkten: Wir haben Flynn als Pirat der ganz klar ein guter Pirat ist und eigentlich f&#252;r die englische Krone k&#228;mpft, wir haben die Nichte des B&#246;sewichts als <em>love interest</em>, wir haben eine Passage im Film in der Flynn versklavt wird und dazugeh&#246;rend nat&#252;rlich den Aufstand und Ausbruch der Sklaven. Doch das soll uns nicht weiter st&#246;ren &#8211; einerseits gibt es doch gen&#252;gend Unterschiede und andererseits ist das Piratenfilmgenre eh nicht der richtige Punkt um nach gro&#223;en Innovationen zu suchen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Trotz à„hnlichkeiten macht Sea Hawk aber meiner Meinung nach einiges besser. Die Charaktere sind besser durchdacht, interessante Figuren wie Elizabeth I. werden eingef&#252;hrt, viele Szenen sind kraftvoller (etwas Vergleichbares wie die beklemmende Wirkung der Dschungel-Episode oder der Inquisition-Szene gibt es in Captain Blood nicht), die Musik von Erich Wolfgang Korngold, die mir in Captain Blood gar nicht zusagte, ist hier sehr gelungen und nicht zuletzt sind die Schiffszenen atmosph&#228;rischer: endlich hat das Schiff einen Namen, und alle paar Minuten werden nautische Begriffe auf Deck herumgebr&#252;llt &#8211; ich liebe so was.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Errol Flynn hat sich auch deutlich gebessert, zum einen &#228;u&#223;erlich: er hat einen vern&#252;nftigen Haarschnitt, einen ihm sehr stehenden Bart und zum Teil echt schicke Kost&#252;me verpasst bekommen (ich glaub, Flynn ist der einzige Mann, der Overknee-Stiefel rockt&#8230;). Zum Anderen aber auch schauspielerisch bzw eher ausstrahlungstechnisch &#8211; er hat seinen eh schon faszinierenden Charme verdoppelt, sein leicht debiles Dauergrinsen gegen einen <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/seahawk-grinsen.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F07%2Fseahawk-grinsen.jpg','s%C3%BCffisanten+Smirk')">s&#252;ffisanten Smirk</a> getauscht und spielt generell &#252;berzeugender. Au&#223;erdem hatte ich das Gef&#252;hl, dass Flynn in diesem Film auch einfach bessere <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/seahawk-paar1.jpg" alt="seahawk-paar1.jpg" align="right" />Szenen hatte.</p>
<p class="MsoNormal">Allerdings ist er immer noch nicht so richtig piratig, dazu ist er zu wenig skrupellos und viel zu heldenhaft und galant (man k&#246;nnt sagen, hier hat er Guybrush-Niveau erreich &#8211; das ist durchaus als Kompliment zu verstehen). Doch das st&#246;rt nicht wirklich, denn die Sea Hawks verstehen sich ja eh nicht als Piraten, sondern als ergebene Untertanen der K&#246;nigin, die durch ihre Pl&#252;ndereien den Bau der englischen Flotter unterst&#252;tzen wollen.<br />
Wenn man jetzt bedenkt, dass ich Flynn schon in Captain Blood sehr toll fand und dann diese Verbesserungen dazudenkt, kann man sich vorstellen, dass ich hier aus dem Schmachten gar nicht rausgekommen bin&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Gefreut hab ich mich auch &#252;ber die Romantik-Szenen, die v&#246;llig k&#252;nstlich und verkitscht sind, aber trotzdem funktionieren. Wir d&#252;rfen nicht vergessen, dass hier Michael Curtiz Regie f&#252;hrt, der Mann dem wir Casablanca zu verdanken haben, der hat so was drauf. Momente wie die herrlich schmalzige <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/seahawk-rosen.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F07%2Fseahawk-rosen.jpg','Rosenszene')">Rosenszene</a> bekommt man heut einfach nicht mehr, und das ist irgendwo schon schade.<br />
Es gibt &#252;berhaupt eine ganze Menge Dinge, die es heute einfach nicht mehr gibt, und die ich schon ziemlich schick finde. Zum Beispiel &#252;berlebensgro&#223;e, k&#228;mpfende Schatten an der Wand. Oder systematisches Kerzen-k&#246;pfen beim Fechtkampf um den Raum zu verdunkeln. Oder spanische K&#246;nige, die mit extrem betontem Upper-Class-English sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Rahmen der Handlung ist &#252;brigens wieder ein echt historischer, diesmal genau 100 Jahre vor Captain Blood, zur <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/seahawk-affe.jpg" alt="seahawk-affe.jpg" align="left" />Regierungszeit von Elizabeth I. Ein bisschen gemein ist es ja schon: wenn anfangs &#8220;Spain 1585&#8243; eingeblendet wird, f&#228;ngt man innerlich schon an zu jubeln: Spanien, England, 1580er Jahre, Schiffe &#8211; da muss die Schlacht der englischen Flotte mit der spanischen Armada kommen! Eine riesig aufgezogene Seeschlacht, das wird grandios. Denkt man. F&#252;nf Minuten vor Schluss wird einem dann langsam bewusst, dass daf&#252;r im Film keine Zeit mehr sein wird, und tats&#228;chlich: wir werden um unsere Seeschlacht betrogen, der Film stoppt kurz davor. Naja, man h&#228;tt es sich denken k&#246;nnen, so ein gewaltiges Unternehmen ist f&#252;r einen Film von 1940 sicher zu aufw&#228;ndig gewesen&#8230;aber schade ist das schon.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">F&#252;r Piratenfans und besonders auch f&#252;r Errol-Flynn-Fans ist The Sea Hawk absolut zu empfehlen: spannend, lustig, h&#252;bsch gefilmt (bspw mit <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/seahawk-schiff.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F07%2Fseahawk-schiff.jpg','Farbfilter+und+herrlich+typischen+Motiven')">Farbfilter und herrlich typischen Motiven</a>) und einfach rundum unterhaltsam. Also, beat to quarters, und kapert die n&#228;chstbeste &#8220;Sea Hawk&#8221;-DVD. Lohnt sich wirklich. Und sei es nur f&#252;r das herzallerliebste à„ffchen, das st&#228;ndig seinen Hut zieht <img src='http://www.mariakaefer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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