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	<title>Mariakaefer &#187; Laxmikant-Pyarelal</title>
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		<title>Filmkritik: HUMJOLI  (6/10)</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 10:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Aruna Irani]]></category>
		<category><![CDATA[Jeetendra]]></category>
		<category><![CDATA[Laxmikant-Pyarelal]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein weiterer Film, den ich nur wegen den Songs gekauft hab, bzw sogar wegen einem einzigen Song &#8211; &#8220;Dhal Gaya Din&#8221; stand nämlich ohne Zweifel Pate für ein Stückchen aus Dhoom Taana in Om Shanti Om. Mit der Vorbereitung auf diesen Film und die ganzen Anspielungen darin auf 70er-Filme kommt man wahrscheinlich eh nicht hinterher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/10/humjoli-cover1.jpg" align="right" />Ein weiterer Film, den ich nur wegen den Songs gekauft hab, bzw sogar wegen einem einzigen Song &#8211; &#8220;Dhal Gaya Din&#8221; stand nämlich ohne Zweifel Pate für ein Stückchen aus Dhoom Taana in Om Shanti Om. Mit der Vorbereitung auf diesen Film und die ganzen Anspielungen darin auf 70er-Filme kommt man wahrscheinlich eh nicht hinterher. Und nachdem ich ja auch irgendwann mal Jeetendra kennen lernen muss (wenn der doch schon einen digitalen Gastauftritt hat &#8211; vielleicht mit diesem Song?), hab ich gleich den ganzen Film mitgenommen.<br />
<span id="more-1987"></span></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong>: Ramanna<br />
<strong><em>Musik</em></strong>: Laxmikant-Pyarelal<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong>: Jeetendra, Leena Chandavarkar, Pran, Mehmood, Aruna Irani, Manmohan, Shashikala, Mumtaz<br />
<strong><em>Crew</em></strong>: Dhaya Bhai (special effects)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong>: 1970</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Gopal (Pran) hat zwei Ziele: seine Liebste Shyama (Shashikala) heiraten und an viel Geld kommen. Als bei einer Hochzeit der Bräutigam die reiche Braut sitzen lässt, weil die ihm zu hässlich ist, sieht Gopal die Chance auf Reichtum und heiratet kurzerhand selbst die Braut. Dumm nur, dass sich das schlecht mit Shyama vereinbaren lässt &#8211; also wartet er den Tod des Vaters seiner Frau ab, erbt das Geld, lässt seine Frau und seine kleine Tochter umbringen und heiratet Shyama. Doch seine Tochter hat überlebt und so lässt Gopal sie von einem Bauern aufziehen und verheimlicht allen anderen sein Kind.<br />
Jahre später ist aus der Kleinen die hübsche Rani (Leela Chandavarkar) geworden, die sich in Rajesh (Jeetendra) verliebt hat, den Bruder ihrer Freundin Shobha (Aruna Irani). Doch Manmohan (Manmohan), ein fieser Verwandter von Shyama, will Rani für sich&#8230;<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Man sieht es schnell an der Storyzusammenfassung &#8211; wenn Humjoli eins sicher nicht hat, dann ist das eine innovative, überraschende Handlung. Da ist wirklich nichts weiter als eine typische Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen, ein Widersacher um etwas Spannung zu generieren, ein Familienkonflikt um Drama in den Film zu bekommen und eine Comedy-Nebenhandlung. Ein Filmaufba<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/10/humjoli-schwester.jpg" align="left" />u wie aus dem Baukasten. Im Grunde hüpft der Film einfach nur von Standardsituation zu Standardsituation.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Das klingt jetzt ziemlich negativ, aber man muss natürlich daran denken, dass eine ganze Menge Filme der 60er und 70er so funktionieren &#8211; und trotzdem gut sind. Was zählt ist, wie diese Standardsituationen ausgefüllt werden &#8211; und das macht Humjoli ja eigentlich ganz gut. Die Inszenierung ist zwar auch nicht sonderlich innovativ, aber ganz ordentlich, die tollen Songs bieten Kurzweil und besonders unterhaltsam ist, wie in einem Film von 1970 auch zu erwarten, die Setdekoration und die tollen Outfits. Ein <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/10/humjli-kitsch.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F10%2Fhumjli-kitsch.jpg','besonders+sch%C3%B6n+kitschiges+Beispiel')">besonders schön kitschiges Beispiel</a>: Rani an einem künstlichen Teich in einem Park in einem auf die Seerosen farblich abgestimmtem Outfit beim tragische-Reden-schwingend während im Hintergrund ein Plastikkrokodil Wasser in den Teich speit. Fehlt nur noch eins der weißen Hoppelhäschen aus <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/03/27/filmkritik-rajkumar-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F03%2F27%2Ffilmkritik-rajkumar-810%2F','Rajkumar')">Rajkumar</a>&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Und auch die Schauspieler sind ganz nett: Jeetendra gibt einen souveränen Helden ab &#8211; ihm fehlt es etwas an einzigartiger Ausstrahlung, die ihn in die Liga von Stars wie Rajesh Khanna oder Amitabh Bachchan heben würde, aber er hat durchaus Charisma. Er tendiert hier mit seiner Braver-Junge-Rolle und seinem Hundeblick zwar etwas in Richtung Muttersöhnchen von Nebenan, und seine Haare erinnern an Manoj Kumar, aber das darf in diesem Film schon so sein. Jeetendra hat ja auch den Spitznamen &#8220;Jumpin&#8217; Jack&#8221;, der rührt offensichtlich von seinem Tanzstil her: besonders toll sieht er dabe<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/10/humjoli-parchen.jpg" align="right" />i vielleicht nicht aus, aber er hüpft tatsächlich ständig voller Elan herum. Leider scheint er aber ein Faible dafür zu haben, gleichfarbige Hemden und Hosen (und teilweise Schuhe) anzuziehen. In weiß, rot und blau-grau geht das ja, aber in Gelb? *schüttel* Gelbe Hosen sind doch allein schon übelst&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Unsere Heldin Leena Chandavarkar ist niedlich und erledigt ihre Sache ordentlich &#8211; aber sie ist austauschbar. Sie hat nichts, was sie irgendwie hervorheben würde, und so funktioniert sie in Humjoli zwar ganz gut, da gibt´s eigentlich nichts zu meckern, aber danach hat man sie sofort wieder vergessen. Leider sehen wir von Aruna Irani auch nicht allzu viel, nach einem vielversprechenden Auftakt in dem sie mit kurzen Haaren zu sehen ist, verkommt sie schnell zur hysterischen Ehefrau. Schade.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Mehmood als Freund von Rajesh ist für die Comedy verantwortlich und wie erwartet sind seine Szenen ziemlich unbrauchbar und zu großen Teilen grausam platziert. Zu allem Übel dachten die Autoren wohl, dass ein Mehmood nicht reichen würde, also darf er gleich drei Rollen auf einmal spielen. Respekt an die Specialeffects, das das so ordentlich gemacht wurde &#8211; aber leider sind halt seine Szenen mit seinem Vater und seinem Großvater schrecklich unlustig. Und der &#8220;Seitensprung&#8221;-Nebenplot geht auch gehörig auf die Nerven.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Noch ein kleines nettes Detail: Normalerweise z<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/10/humjoli-arbeit.jpg" align="left" />eigen Filme ja gern Frauen in nassen und/oder knappen Klamotten und lassen dann aber die Interessen der weiblichen Zuschauer links liegen &#8211; Humjoli denkt aber offensichtlich auch an uns: während einem Song werden den beiden tanzenden Helden ohne ersichtlichen Grund die Hosen ausgezogen und es gibt auch eine ganze Menge Szenen in denen Jeetendra klatschnass herumläuft. Gut, auf beides hätt ich auch gern verzichtet, Jeetu ist ja wirklich nicht sonderlich attraktiv, aber das gibt Punkte für guten Willen.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Nun, wenn man nicht gerade die Inspirationsfilme für Om Shanti Om abklappert, kann man Humjoli eigentlich getrost auslassen. Abgesehen von den Songs bietet er nicht viel Besonderes &#8211; es ist ein netter Zeitvertreib, aber dann hat man ihn bald wieder vergessen.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>MUSIK<br />
</strong>Wie jetzt schon öfters erwähnt, gehören die Songs von Laxmikant-Pyarelal klar zu den besten Dingen die Humjoli zu bieten hat. Selbst der letzte Song, der zum Comedy-Track gehört, hat einen gewissen Reiz &#8211; und der Rest ist durchgehend klasse und seeehr ohrwurmlastig.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Hoshiyar Khabadar</em> &#8211; Einführungssong für unsere beiden Heldinnen in Form eines &#8220;Hu Tu Tu&#8221;-Spiels (auch unter Kabbadi bekannt), das zum Song umfunktioniert wurde. Das Lied ist sehr eingängig und die Umsetzung macht Spaß &#8211; abgesehen von manchen der Klamotten, die haben ernsthaft <em>Steghosen</em> an!! *schüttel*</p>
<p class="MsoNormal"><em>Chal Shuru Ho Ja</em> &#8211; Wenn man schon eine Prügelei starten will, dann doch bitte mit einem Liedchen! Jeetendra und Mehmood verprügeln tanzend eine Horde fieser Typen. Ohne Hosen. Warum auch immer. Der Song geht schnell ins Ohr und die Umsetzung ist echt lustig.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Dhal Gaya Din</em> &#8211; Nun also der Song der als Vorlage für einen Teil von Dhoom Taana herhalten muss: Jeetu ganz in weiß spielt mit einer ganz in pink gekleideten Leela <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/10/humjoli-tennis.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F10%2Fhumjoli-tennis.jpg','Badminton')">Badminton</a>. Die <a href="http://i.indiafm.com/posters/movies/07/omshantiom/still22.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fi.indiafm.com%2Fposters%2Fmovies%2F07%2Fomshantiom%2Fstill22.jpg','Parallelen+zu+Om+Shanti+Om')">Parallelen zu Om Shanti Om</a> sind überwältigend. Der Song ist aber auch so sehr hübsch und hat dann viele Szenen, in denen Jeetendra in diesen w<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/10/humjoli-mumtaz.jpg" align="right" />eißen Klamotten durchs Gras robbt &#8211; bei dem Gedanken an die unzähligen Grasflecken die bei diesem Dreh entstanden sind ist schrecklich *g*</p>
<p class="MsoNormal"><em>Hai Re Hai</em> &#8211; der obligatorische Regensong mit hübscher Musik und netter Umsetzung, allerdings zum Teil recht alberner Choreographie. Doch man sieht, dass sie es ernst gemeint haben &#8211; der Regen reicht hier nämlich nicht, unser Pärchen fällt nämlich auch noch in einen Gartenteich. Viel nass.<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Tik Tik Tik</em> &#8211; Mumtaz kam, tanzte und hinterließ mit einem einzigen Song mehr Eindruck als die Hauptdarstellerin im ganzen Film. Das beste Lied im Film liefert einen Helen-style Itemsong im schicken Setting in dem Mumtaz in ihrem Glitzeroutfit um die Wette strahlt. Irgendwo dahinter hüpft auch noch Jeetendra rum, und mit dem Song ist etwas Dramatik verbunden, aber eigentlich zählt hier nur Mumtaz. Und der Song, den man nicht mehr aus dem Ohr bekommt&#8230; &#8220;Tik Tik Tik Mera Dil Dhole&#8230;&#8221; *sing*<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Yeh Kaisa Aaya Zamana</em> &#8211; äh ja. Recht seltsamer Song von den drei Mehmoods gesungen, erst etwas lahm, aber sobald der jüngste Mehmood mit der Gitarre einsteigt kommt Schwung in die Sache und irgendwie macht das dann auch Spaß. à„ndert natürlich nicht daran, dass der Song unnötig ist.<o:p></o:p></p>
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		<title>Filmkritik: NASEEB (6/10)</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 10:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Amitabh Bachchan]]></category>
		<category><![CDATA[Hema Malini]]></category>
		<category><![CDATA[Laxmikant-Pyarelal]]></category>
		<category><![CDATA[Lost and Found]]></category>
		<category><![CDATA[Manmohan Desai]]></category>
		<category><![CDATA[Rishi Kapoor]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach Coolie der nächste Manmohan-Desai- Film &#8211; und nicht der letzte, der hier in den nächsten Tagen besprochen werden soll. Naseeb zählt natürlich auch als Om-Shanti-Om-Vorbereitung, schließlich hat hier Farah Khan die Idee eines Songs her, in dem eine ganze Menge Filmstars als sie selbst auftreten. Und man ist hier eine ganze Weile beschäftigt um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/09/naseeb-cover.jpg" alt="naseeb-cover.jpg" align="right" />Nach <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/08/28/filmkritik-coolie-710/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F08%2F28%2Ffilmkritik-coolie-710%2F','Coolie')">Coolie </a>der nächste Manmohan-Desai- Film &#8211; und nicht der letzte, der hier in den nächsten Tagen besprochen werden soll. Naseeb zählt natürlich auch als Om-Shanti-Om-Vorbereitung, schließlich hat hier Farah Khan die Idee eines Songs her, in dem eine ganze Menge Filmstars als sie selbst auftreten. Und man ist hier eine ganze Weile beschäftigt um die hier vertretenen Stars zu identifizieren &#8211; zumal die DVD von Apollo definitiv zu wünschen übrig lässt und das Bild schrecklich unscharf ist. Von den fröhlich herumwandernden Untertiteln ganz zu schweigen.<br />
<span id="more-1877"></span></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Manmohan Desai<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Laxmikant-Pyarelal<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Amitabh Bachchan, Shatrughan Sinha, Rishi Kapoor, Hema Malini, Kader Khan, Amjad Khan, Reena Roy, Kim, Pran, Amrish Puri<br />
<em><strong>Crew</strong></em>: Kader Khan (dialogue)<br />
<em><strong>Erscheinungsjahr</strong></em>: 1981</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Vier Freunde bekommen einen Lottoschein, der tatsächlich die Gewinnummer trägt. Weil so viel Geld aber gierig macht, bringen Raghu (Kader Khan) und Damu (Amjad Khan) einen ihrer Freunde um und schieben die Schuld dafür Namdev (Pran) in die Schuhe &#8211; den sie dann auch gleich noch entsorgen. So zu Geld gekommen, gründen sie ein Hotel.<br />
Jahre später ist Namdevs Sohn Johnny (Amitabh Bachchan) ein Kellner in eben diesem Hotel, während er abends Boxkämpfe bestreitet um die Studiengebühren seines kleinen Bruders Sunny (Rishi Kapoor) zahlen zu können. Sein bester Freund ist Damus Sohn Vicky (Shatrughan Sinha), der sich in die schöne Sängerin Asha (Hema Malini) verliebt &#8211; die allerdings mit Johnny anbandelt&#8230;<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Nach seinen vier äußerst erfolgreichen Filmen in 1977 und dem schicken <a href="http://www.mariakaefer.de/2006/11/12/filmkritik-suhaag-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2006%2F11%2F12%2Ffilmkritik-suhaag-810%2F','Suhaag')">Suhaag</a> in 1979 ging Manmohan Desai wohl etwas die Puste aus, denn Naseeb will nicht so recht funktionieren. Wo Desai normalerweise ein faszinierendes Konstrukt zusammenstellt bei dem alles schön ineinander greift, hat er da bei Naseeb etwas geschludert:<br />
Die Ausgangssituation, als die Familie auseinander gebracht wird, wird einfach nicht verständlich genug ausgearbeitet. Wir haben drei Frauen, vier Männer und einen ganzen Haufen Kinder und Naseeb schafft es nicht <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/09/naseeb-pfosten.jpg" alt="naseeb-pfosten.jpg" align="left" />wirklich, uns auf die Schnelle die Verbindungen von diesen ganzen Personen zu erklären. Im Laufe des Films klärt sich manches, doch auch jetzt bin ich mir nicht sicher, wo eigentlich zwei der Frauen hingehören. Das darf eigentlich schon in einem normalen Film nicht passieren, und in einem Lost-and-Found-Film wiegt es doppelt schlimm, denn ich soll ja gespannt sein, wie die Familie zusammenfindet, wenn ich aber nicht weiß wer eigentlich zusammengehört, tu ich mir da schwer.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Allerdings gibt es eh gar nicht soo viel zum zusammenfinden, die meiste Zeit stehen andere Dinge im Vordergrund. Vor allem das Liebe-für-Freundschaft-opfern-Thema &#8211; das allerdings ziemlich auf die Nerven geht, weil es einfach <em>zu</em> konstruiert ist. Das kann funktionieren, hier tut es das aber leider gar nicht. Kränkelt tut überhaupt alles was in Naseeb mit Liebe zu tun hat &#8211; die Romanzen werden schlecht oder gar nicht aufgebaut und Hema Malini wird ständig zwischen den Männern herumgeschoben ohne dass sie was mitzureden hätte. Da kann man die Frauenrollen ja gleich streichen.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Was mich wohl am meisten erstaunt hat: die Boxkämpfe von Amitabh sind richtig gut! Nach Jahren in denen Bollywood alberne und langweilige Prügeleien abgeliefert hat ist man von diesen doch ziemlich dreckigen und rauen Kämpfe ziemlich<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/09/naseeb-hema.jpg" alt="naseeb-hema.jpg" align="right" /> überrascht &#8211; und natürlich auch begeistert. Zumindest bei Amitabh, Rishis Kämpfe wandern dann schon wieder gefährlich ins Gebiet der lächerlichen Bollywoodprügeleien. Und natürlich bietet Naseeb auch neben diesen kurzen Boxkämpfen jede Menge &#8220;echter&#8221; Bollywoodprügeleien in denen die Bösen platt gemacht werden. Hervorzuheben hier nur der Schlusskampf, bei dem nicht nur etwas Feuer die Sache spannender macht, sondern auch, dass die Helden und Fieslinge sich hier mit Schwertern und Morgensternen bekämpfen! Die hingen da nämlich grad zuuuufällig an der Wand&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Die Schauspieler sing natürlich nicht übel, Amitabh Bachchan hat diese Rolle natürlich eh schon im Schlaf drauf &#8211; und es macht auch hier natürlich wieder Spaß ihm zuzusehen. Rishi Kapoor ist ebenfalls gut, hat aber mal wieder zu wenig Screentime. Beim Rest siehts etwas schlechter aus: Shatrughan Sinha wird sicher nie zu meinen Lieblingen gehören, und auch in Naseeb nervt er die meiste Zeit eher mit mehr Theatralik als man ertragen kann &#8211; Desai wollte für Naseeb eigentlich die selben Helden wie in <a href="http://www.mariakaefer.de/2006/02/26/filmkritik-amar-akbar-anthony-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2006%2F02%2F26%2Ffilmkritik-amar-akbar-anthony-810%2F','Amar+Akbar+Anthony')">Amar Akbar Anthony</a> casten, doch Vinod Khanna fiel aus und so müssen wir eben Sinha ertragen.<br />
Auch die Damen bleiben allesamt ziemlich blass, die haben nämlich auch nicht viel zu tun. Hema Malini schneidet natürlich noch am besten ab, doch auch sie steht ständig im Schatten der Männer &#8211; besonders schade, weil ich grad<span>  </span>noch die Hema aus Seeta aur Geeta im Kopf hab, und diese Verschw<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/09/naseeb-rishi.jpg" alt="naseeb-rishi.jpg" align="left" />endung einfach frustriert.<br />
Dafür sind die Bösewichte und Väter um Pran, Amrish Puri, Amjad Khan und Kader Khan natürlich gut wie immer.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Achja, noch ein Tipp an alle Architekten: Ein drehendes Restaurant zu bauen, bei dem automatisch jeder umfällt sobald man den Drehmechanismus einschaltet kann zwar unter gewissen Umständen ganz praktisch sein, aber normalerweise stört das die Gäste die da einfach nur essen wollen wahrscheinlich&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Wer Manmohan Desais Filme mag, dem wird Naseeb sicher nicht als komplett verschwendete Zeit vorkommen, man hat ja wirklich einiges an Spaß dabei. Aber es ist klar einer seiner schwächeren Filme, die man nicht unbedingt gesehen haben muss.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>MUSIK<br />
</strong>Die Musik gehört klar zu den positivsten Elementen des Films, da haben Laxmikant-Pyarelal ordentliche Arbeit geleistet.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>John Jani Janardhan</em> &#8211; sicher der bekannteste und beste Song des Films, hier haben wir das großartige Staraufgebot bei dem viele große Stars als sie selbst auftreten &#8211; was Farah Khan so begeistert hat, dass sie selbst so einen Song für ihren Om Shanti Om gefilmt hat. Ein bisschen unglücklich ist es vielleicht, dass dieser herrliche Song schon so früh im Film kommt &#8211; danach geht´s eigentlich nur noch bergab <o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Mere Naseeb Mein I</em> &#8211; in Zuge einer Werbung eine erste, ku<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/09/naseeb-rangjamake.jpg" alt="naseeb-rangjamake.jpg" align="right" />rze Version dieses Songs ohne Instrumental- begleitung<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Hut Tu Tu Tu Tu</em> &#8211; ein zum Song umgewandeltes Kabbadi-Match (das hier Hu tu tu heißt). Das ist spaßig und das Lied ist auch wirklich schick. <span lang="FR">Man darf halt keine tiefgehenden Lyrics erwarten (&#8220;Hu tu tu tu tu tu tu tu tu tu tu tu tu&#8230;.&#8221;)<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><em>Mere Naseeb Mein II</em> &#8211; Hema schwebt mit einer pinken Federboa bestückt in einem Blumenkorb in den Saal und singt dieses hübsche, aber austauschbare Liedchen<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Zindagi Imtihaan</em> &#8211; Shatrughan, Amitabh und seine Schwester jammern gemeinsam in diesem Lied über ihr ach-so-grausemes-Schicksal &#8211; für das sie selbst verantworlich sind. Wenn das ganze nicht so selbstbemitleidend wäre, wäre der Song gar nicht so übel<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Chal Mere Bhai</em> &#8211; tragischkomisches Lied in dem Rishi den besoffenen Amitabh nach Hause bringen will &#8211; schicker Song<o:p></o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Rang Jama Ke</em> &#8211; ähnlich wie in <a href="http://www.mariakaefer.de/?p=301" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F%3Fp%3D301','Amar+Akbar+Anthony')">Amar Akbar Anthony</a> dringen unsere Helden auch hier ins Hauptquartier der Bösen in Verkleidung und mit Song ein: dieses Lied hier ist nicht ganz so toll wie in AAA, aber trotzdem recht spaßig &#8211; bloß die Verkleidungen von Shatrughan und seiner Liebsten irritieren<o:p></o:p></p>
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		<title>Filmkritik: HUM PAANCH (7/10)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 18:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sanjueev Kumar]]></category>
		<category><![CDATA[Shabana Azmi]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mariakaefer.de/2007/07/26/filmkritik-hum-paanch-710/</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ich in der nächsten Zeit noch einmal &#8220;connection&#8221; (sprich [koneksn]) höre, werd ich wahnsinnig &#8211; in manchen Filmen kommen Wörter einfach inflationär oft vor&#8230; Abgesehen davon ist Hum Paanch aber nicht übel und bietet neben einer großen Ladung Mahabharata-Anleihen auch einige versammelte Stars. Amrish Puri ist hier übrigens auch wieder dabei und spielt damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/humpaanch-cover.jpg" alt="humpaanch-cover.jpg" align="right" />Wenn ich in der nächsten Zeit noch einmal &#8220;connection&#8221; (sprich [koneksn]) höre, werd ich wahnsinnig &#8211; in manchen Filmen kommen Wörter einfach inflationär oft vor&#8230;<br />
Abgesehen davon ist Hum Paanch aber nicht übel und bietet neben einer großen Ladung Mahabharata-Anleihen auch einige versammelte Stars. Amrish Puri ist hier übrigens auch wieder dabei und spielt damit in allen der drei neueren <a href="http://www.mariakaefer.de/themen/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fthemen%2F','Mahabharata-Filme')">Mahabharata-Filme</a> aus Bollywood mit, die ich kenne &#8211; und deckt dabei Rollen von Krishna bis Duryodhana ab. Respekt.<br />
<span id="more-1726"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Bapu<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Laxmikant-Pyarelal<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Mithun Chakraborty, Amrish Puri, Naseeruddin Shah, Sanjeev Kumar, Shabana Azmi, Raj Babbar, Deepti Naval<br />
<em><strong>Crew</strong></em>: Anil Kapoor (casting), Boney Kapoor (executive producer), Veeru Devgan (action coordinator)<br />
<em><strong>Erscheinungsjahr</strong></em>: 1980</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Thakur Veer Pratap Singh (Amrish Puri) gibt sich als beschützender Vater seines Dorfes, ist aber eigentlich ein grausamer Mensch. Als er Sundariya (Shabana Azmi) schwängert und sie verstößt obwohl er ihr versprochen hat zu heiraten, beginnen ein paar junge Männer Widerstand zu zeigen: Sundariyas Brüder, Arjun (Raj Babbar), der Neffe des Thakurs und Suraj (Naseeruddin Shah), dessen Vater vom Thakur beim Glücksspiel Stück für Stück um sein Hab und Gut betrogen wird. Bhima (Mithun Chakraborty), einst loyaler Diener des Thakurs, gesellt sich zu ihnen nachdem er vom Thakur gedemütigt wurde. Doch der Thakur hat die Dorfler fest in seiner Hand, während den Fünfen zur Unterstützung nur der jüngere Bruder des Thakurs, Krishna (Sanjeev Kumar), beisteht&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal"><em> </em></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Im selben Jahr wie <a href="http://www.mariakaefer.de/2006/11/25/filmkritik-kalyug-1980-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2006%2F11%2F25%2Ffilmkritik-kalyug-1980-810%2F','Kalyug')">Kalyug </a>startete noch ein weiterer Film mit Mahabharata-Anleihen aus Bollywood, Hum Paanch, der ganz klar auf die breite Masse schielt, im Gegensatz zu Kalyug der auf ein Kunstkino-Publikum zugeschnitten war. Es wundert also nicht groß, dass Hum Paanch zwar am Boxoffice besser abgeschnitten hat, Kalyug aber klar der bessere Film ist.</p>
<p class="MsoNormal">Hum Paanch beginnt wie <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/humpaanch-shah.jpg" alt="humpaanch-shah.jpg" align="left" />Dilwale Dulhania Le Jayenge: Amrish Puri steht da und füttert Tauben. Wenn er in hier dann allerdings plötzlich skrupellos eine der Tauben erschlägt, weiß man, dass wohl doch keine fluffige DDLJ-Romanze folgen wird. Was folgt ist eine recht typische &#8220;böser Thakur gegen arme Bürger&#8221;-Geschichte, gekreuzt mit Mahabharata-Ideen. Besonders großartig ist das nicht, aber die Story unterhält, die Landschaften und Aufnahmen sind wirklich schön anzusehen, und die Anleihen vom Epos sind ganz schick.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Hum Paanch ist eigentlich keine Mahabharata-Verfilmung &#8211; es ist eher eine Geschichte, in der die Charaktere oft nach Mahabharata-Muster handeln, dies aber bewusst tun. Das Epos dient hier sozusagen als <em>self-fulfilling prophecy</em>: Figuren erinnern sich in bestimmten Situationen an das Mahabharata, und handeln deswegen wie ihre Gegenstücke in der Geschichte. Und mit etwas Hilfe des Drehbuchautors und einem Schuss übernatürlichem Eingreifen (in Form von Krishna), funktioniert das ganz gut. Dabei wird auch schon mal einiges zusammengeworfen was nicht zusammengehört, zum Beispiel gibt es im Mahabharata die Geschichte, dass Krishna von Sishupala 100 Beleidigungen akzeptiert, wenn er diese Zahl aber übersteigt (und das tut er natürlich), bringt Krishna ihn um. In Hum Paanch wird dieses Prinzip auf Krishna und Veer Pratap Singh (als Duryodhana) angewandt, Krishna zählt hier die Sünden des Thakurs und prophezeit, dass bei 100 Sünden sein Verderben kommen wird.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Schauspieler sind ordentlich, allerdings zeigt hier niemand wirklich große Leistungen. Amrish Puri spielt seinen Bösewicht eklig-fies wie immer, ohne<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/humpaanch-pandavas.jpg" alt="humpaanch-pandavas.jpg" align="right" /> große Überraschungen. Mithun Chakraborty ist hier vor seinem Durchbruch als Disco-Star als Bhima zu sehen, was bedeutet, dass er hauptsächlich zum Prügeln im Film ist &#8211; er hat aber einige nette Szenen. Naseeruddin Shah ist charismatisch, hat aber zu wenig Szenen um seinen Charakter wirklich aufzubauen. Raj Babbar bleibt ziemlich blass, und die letzten beiden Brüder (unter anderem Gulshan Grover) nimmt man kaum wahr (was ja durchaus passt, ihre Mahabharata-Gegenstücke Nakula und Sahadeva sind eigentilch auch ziemlich überflüssig). Sanjeev Kumar hat als Krishna eigentlich eine sehr schicke Rolle, doch die grässliche Frisur die ihm verpasst wurde irritiert gewaltig und auch sonst wirkt Kumar eigentlich nicht so, als ob er sich hier wirklich angestrengt hätte. Shabana Azmi hat leider keine besonders große Rolle, begeistert aber trotzdem und nachdem sie den Verstand verloren hat, gehören ihre Szenen zu den beklemmendsten im Film.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Da dies ein 80er-Film ist, gibt es natürlich auch eine gute Dosis Prügeleien und Action &#8211; die Prügeleien sind aber leider wenig innovativ und werden daher schnell langweilig. Ich glaub, ich mag Veeru Devgans Actionchoreographie generell nicht besonders.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich würd übrigens auch stark vermuten, dass Rakesh Roshan diesen Film gesehen hat &#8211; die Parallelen zu Koyla sind nämlich schon auffällig. Mithun Chakraborty ist hier wie Shahrukh in Kolya von Amrish Puri aufgezogen und praktisch dessen Sklave, er sieht sogar ziemlich genau so aus: Fokuhila-Frisur und sehr <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/humpaanch-shabana.jpg" alt="humpaanch-shabana.jpg" align="left" />ähnliche Kleidung. Zum Streit zwischen Mithun/Shahrukh und Amrish Puri kommts dann, weil sich ersterer verliebt, und sowohl Mithun als auch Shahrukh sind fast schon übermenschlich stark &#8211; weil, wie Mithun erklärt, ihre Hände im Dienst für Amrish Puri zu Stein geworden sind.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wie die meisten Filme, die so stark vom Mahabharata inspiriert sind, kann Hum Paanch wohl bloß von denen, die das Epos kennen, wirklich genossen werden &#8211; wenn man die ganzen Anspielungen und Muster nicht erkennt, macht der Film wohl kaum so viel Spaß. Für Mahabharata-Fans lohnt sich Hum Paanch sicher, alle anderen können ihn wohl getrost auslassen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>MUSIK<br />
</strong>Die Songs von Laxmikant-Pyarelal sind allesamt nicht allzu umwerfend, und etwas gar viel sinds auch, doch es sind immer noch solide Stücke. Beeindruckender ist die normale Hintergrundmusik, die stellenweise wirklich atmosphärisch ist und an Westernmusik erinnert.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Aati Hai Paalki</em> &#8211; schmissiger, großer Festsong ziemlich zu Beginn des Films in dem die Dorfbewohner dem Thakur huldigen. Nett, und Mithun hüpft energievoll herum, aber musikalisch nichts überwältigendes</p>
<p class="MsoNormal"><em>Kya Kahiye 1</em> &#8211; Krishnas Einführungssong, mit netter Melodie aber ich denke bei Krishnas Liedern bräucht man den Text dazu um sie wirklich zu schätzen&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><em>Uthaile Ghoongta</em> &#8211; niedlicher Bhima-Lajiya-Song mit typischen, aber hübschen Szenen und Bildern. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich Mithun im nassen Dhoti sehen wollte&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><em>Kya Kahiye 2</em> &#8211; und wieder Krishna mit seinem Song, es gilt wieder dasselbe wie bei dem ersten Auftauchen dieses Songs, bloß dass hier die Szen<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/07/humpaanch-mithun.jpg" alt="humpaanch-mithun.jpg" align="right" />e schicker ist</p>
<p class="MsoNormal"><em>Hum Paanch Pandav</em> &#8211; einer der spaßigsten Songs des Films, die fünf Freunde inszenieren sich hier klar als Pandavas und ärgern den Berater des Thakurs, der hier als Shakuni (Duryodhanas intriganter Onkel) betitelt wird. Wirklich ein schicker Song</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ye Soya Insaan</em> &#8211; mal wieder Krishna, hier mit einem heroischen, kraftvollen Song</p>
<p class="MsoNormal"><em>Aaiye Meherbaan</em> &#8211; Das GRAUEN, das GRAUEN!!! Diesen Song kann man nicht in Worte fassen, das hier ist das schrecklichste, unpassendste und beunruhigendste Auftauchen eines Discosongs das ich kenn. Frauen in grausamen Kostümen schmeicheln sich in abartigen, hypnotisch blinkenden, von Luftballons überfluteten Sets an Amrish Puri. Uaaah. Und der Song dazu ist auch mies, wobei man eh abgelenkt von dem optischen Grauen hier ist&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><em>Dheere Chal Jara</em> &#8211; zum Abschluss nochmal Krishna mit einem melodiösen, klagenden Song</p>
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		<item>
		<title>Filmkritik: LOVE 86 (5/10)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2007/05/31/filmkritik-love-86-510/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2007 06:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Govinda]]></category>
		<category><![CDATA[Laxmikant-Pyarelal]]></category>

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		<description><![CDATA[Govinda gehörte lange zu jenen Schauspielern, die ich um jeden Preis meiden wollte, da reichten mir die Bilder aus seinen Filmen aus den 90ern, um zu wissen, dass die nichts für mich sind. In Salaam-E-Ishq fand ich Govinda jetzt aber ganz gut &#8211; hab ich ihm etwa die ganze Zeit über Unrecht getan? Grund genug, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/love86-cover.jpg" alt="love86-cover.jpg" align="right" />Govinda gehörte lange zu jenen Schauspielern, die ich um jeden Preis meiden wollte, da reichten mir die Bilder aus seinen Filmen aus den 90ern, um zu wissen, dass die nichts für mich sind. In <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/05/27/filmkritik-salaam-e-ishq-7510/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F05%2F27%2Ffilmkritik-salaam-e-ishq-7510%2F','Salaam-E-Ishq')">Salaam-E-Ishq</a> fand ich Govinda jetzt aber ganz gut &#8211; hab ich ihm etwa die ganze Zeit über Unrecht getan? Grund genug, noch einen Govindafilm zu testen, praktischerweise gibt´s auch einen bei jaman zum download. Diesmal ein ganz, ganz früher Film: Govindas zweiter Film, dessen Erfolg seiner Karriere neben einigen anderen Filmen auf die Sprünge half.<br />
<span id="more-1589"></span></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Esmayeel Shroff<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Laxmikant-Pyarelal<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Govinda, Rohan Kapoor, Tanuja, Neelam Kothari, Farha Naaz, Satish Shah, Johnny Lever<br />
<em><strong>Crew</strong></em>: Saroj Khan (choreography)<br />
<em><strong>Erscheinungsjahr</strong></em>: 1986</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Laxmidevi (Tanuja) ist eine äußerst strenge Mutter und sehr auf das Ansehen der Familie bedacht, weshalb sie ihren beiden Töchtern Isha (Neelam Kothari) und Leena (Farha Naaz) verbietet das Haus zu verlassen, bis sie ihnen zwei reiche Brüder als Ehemänner ausgesucht hat. Isha und Leena kommen aber doch raus &#8211; und treffen dabei die Kleingauner Vicky (Govinda) und Omi (Rohan Kapoor) und sie verlieben sich ineinander. Doch da hat Laxmidevi entschieden was dagegen&#8230;<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Der Titel ist Programm: Liebe im Jahre 1986 (der Film startete sogar am Valentinstag 86). Das bedeutet eine ziemlich typische Liebesgeschichte zwischen jungen Leuten, plus einen kleinen Hauch von Rebellion &#8211; Rebellion der Jugendlichen gegen das veraltete System das die Erwachsenen entworfen haben. Und wenn die 80er schon so prominent im Titel vertreten sind, dann kann man davon ausgehen, dass der Film seine Entstehungszeit stark mit einbezieht &#8211; und das tut Love 86 dann auch. Ob das gut ist, kommt darauf an, ob man als Zuschauer die 80er mag oder nicht. Ich mag sie eher nicht, allerdings bin ich 1986 geboren, was dem Film durchau<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/love86-gefaegnis.jpg" alt="love86-gefaegnis.jpg" align="left" />s als Bonus gutgeschrieben wurde <img src='http://www.mariakaefer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Die Romanze ist extrem typisch aufgebaut: unsere Helden sehen ihre Damen irgendwo rumtanzen, tanzen mit, bekommen von den Mädls einen Korb, retten sie vor einem Haufen fieser Typen und augenblicklich haben sich unsere Heldinnen unsterblich in die beiden Jungs verliebt. Schön, dass man sich auf manche Problemlösungsstrukturen immer verlassen kann. Weil sonst der Film sehr schnell vorbei wäre, haben wir als Hindernis für die Liebe unserer jungen Helden die böse Familie, hier die Mutter &#8211; und was für ein Miststück von Mutter. Laxmidevi spielt so falsch und hinterhältig, dass man sie wirklich hassen lernt, und die obligatorische Einsicht am Ende kein bisschen nachvollziehbar wirkt. Tanuja, bekanntermaßen die Mutter von Kajol und in Filmen wie <a href="http://www.mariakaefer.de/2006/10/28/filmkritik-jewel-thief-8510/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2006%2F10%2F28%2Ffilmkritik-jewel-thief-8510%2F','Jewel+Thief')">Jewel Thief</a> äußerst niedlich, spielt diese Frau überaus kalt und ekelhaft.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Im Grunde ist Love 86 ein ziemlich langweiliger, wenig innovativer Film mit recht durchschnittlichen Schauspielern die auswechselbare Charaktere spielen, kaum Spannung weil man eh den Verlauf der Geschichte auswendig kennt, typische Prügelszenen, jede Menge WTF-Szenen und der 80er Flair ist wohl auch nur für Leute<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/love86-blumen.jpg" alt="love86-blumen.jpg" align="right" /> interessant, die diese Zeit bewusst erlebt haben und sich gern mithilfe von solchen Filmen daran erinnern. Romanzen- Standardware, die man woanders besser bekommen kann. Ein paar positive Dinge gibt´s aber schon zu vermelden:</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Da wäre tatsächlich Govinda, der mit dieser stereotypen Figur natürlich in keiner Weise groß gefordert wird, dem man aber doch gern zusieht. Er hat Charme, das muss man ihm zugestehen, und er kann richtig gut tanzen &#8211; Mithun, aus dem Weg, hier kommt Discoking Govinda! Gut, so viele Tanzeinsätze bekommt er leider nicht zugestanden, dafür hat er aber eine der schicksten Einführungsszenen ever: Govinda tanzt in schwarzen Klamotten im Saturday-Night-Fever/Michael Jackson-Style in der Disco, als ein paar Schläger auftauchen &#8211; und sie alle auf West Side Story umschalten und fingerschnipsend und tanzend miteinander kämpfen! So geil.<br />
Weitere bekannte Gesichter im Cast: Neelam Kothari kennen wir aus <a href="http://www.mariakaefer.de/2005/09/21/filmkritik-kuch-kuch-hota-hai-8510/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2005%2F09%2F21%2Ffilmkritik-kuch-kuch-hota-hai-8510%2F','Kuch+Kuch+Hota+Hai')">Kuch Kuch Hota Hai</a>, wo sie die Moderatorin Neelam spielt, Johnny Lever ist hier auch in einer sehr frühen Rolle dabei und nervt mal rein gar nicht und Satish Shah absolviert einen eher peinlichen Comedy-Auftritt als dämlicher Polizist.</p>
<p class="MsoNormal"> Neben Govinda machen auch einige andere Details Spaß: beispielsweise haben wir keine wehrlosen Mimosen als Heldinnen, nein, Leena und Isha dürfen auch bei Prügeleien kickboxenderweise etwas mitmischen. Govinda läuft eine ganze Weile mit einem <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/love86-tshirt.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F05%2Flove86-tshirt.jpg','T-Shirt')">T-Shirt</a> herum, auf dem der Filmtitel steht. Und gerecht ist de<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/love86-helden.jpg" alt="love86-helden.jpg" align="left" />r Film auch: bei der obligatorischen wet-sari-Szene (hier ein ganzer Song) werden nicht nur die leichtbekleideten Heldinnen nass, sondern auch die beiden Helden, in Unterwäsche. à„ußerst unerotische weiße Unterwäsche, aber immerhin (ich glaub, der Anblick hat mich ein bisschen traumatisiert. Mal schaun, ob ich da ohne Schäden drüber hinwegkomm).</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Love 86 ist empfehlenswert für alle, die sich aus nostalgischen Gründen gern an 1986 erinnern, oder für Leute wie mich, die mal sehen wollen, warum Govinda zum Star geworden ist. Alle anderen können diesen Film getrost auslassen.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>MUSIK<br />
</strong>Die Songs von Laxmikant-Pyarelal bieten ein paar gefällige Melodien, passen sich aber im Großen und Ganzen gut an den restlichen Film an: typisch und durchschnittlich. Aber immerhin bieten sie Govinda einige Gelegenheiten zu tanzen&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em>Kismet Apni Khul Gayee</em> &#8211; ordentlicher Kennenlern-Song für unsere vier Helden, ganz hübsch, aber nichts Besonderes.</p>
<p class="MsoNormal"><em>O Miss De De Kiss</em> &#8211; alberner, aber durchaus eingängiger und spaßiger Song, nachdem unsere Helden erkannt haben, dass sie tatsächlich alle ineinander verliebt sind. Spätestens bei den <a href="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/love86-roboter.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2007%2F05%2Flove86-roboter.jpg','Roboterkost%C3%BCmen')">Roboterkostümen </a>ist man nur noch am<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/love86-govinda.jpg" alt="love86-govinda.jpg" align="right" /> Grinsen</p>
<p class="MsoNormal"><em>Main Jab Bhi Dekhta Hoon</em> &#8211; alle vier verstecken sich in einer Hütte &#8211; in die es wie aus Kübeln hineinregnet. à„h ja. Egal, ein ganz hübscher Song &#8211; das Lied ist zwar etwas lahm und durchschnittlich, die Umsetzung hat aber ihre Reize. Wenn man auf Govinda in nasser weißer Unterwäsche steht&#8230;</p>
<p class="MsoNormal"><em>Pyar Ki Had Se</em> &#8211; hübscher Liebessong auf grünen Wiesen mit viel, viiieel Nebel. Wo der immer herkommt?</p>
<p class="MsoNormal"><em>Aayee Hai Barat</em> &#8211; gut gelauntes, unterhaltsames Protestlied im Vorgarten, bekommen wir auch am Schluss nochmal zu hören. Und Johnny Lever darf mittanzen *g*</p>
<p class="MsoNormal"><em>Mehboob Se Hamare</em> &#8211; recht eintöniges Klagelied mit tragisch blickenden Helden, die melancholisch irgendwo herumsitzen. Sowas braucht wohl jeder Film irgendwie&#8230;<o:p></o:p></p>
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		<item>
		<title>Filmkritik: MR. INDIA (7/10)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2007 18:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Amrish Puri]]></category>
		<category><![CDATA[Anil Kapoor]]></category>
		<category><![CDATA[Laxmikant-Pyarelal]]></category>
		<category><![CDATA[Salim-Javed]]></category>
		<category><![CDATA[Shekhar Kapur]]></category>
		<category><![CDATA[Sridevi]]></category>

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		<description><![CDATA[Bollywoods erster waschechter Superheld ist nicht etwa Krrish, nein &#8211; es ist Mr. India! Was nach Bodybuildingaward klingt ist eigentlich Anil Kapoor zusammen mit Sridevi in einem Kinderfilm mit einem der kultigsten Bösewichte ever. Warnhinweis für alle Käufer der Shemaroo-DVD: Bitte nach Möglichkeit die Rückseite des Covers NICHT so genau ansehen, da ist ein Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/mrindia-cover.jpg" alt="mrindia-cover.jpg" align="right" />Bollywoods erster waschechter Superheld ist nicht etwa <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/03/04/filmkritik-krrish-710/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F03%2F04%2Ffilmkritik-krrish-710%2F','Krrish')">Krrish</a>, nein &#8211; es ist Mr. India! Was nach Bodybuildingaward klingt ist eigentlich Anil Kapoor zusammen mit Sridevi in einem Kinderfilm mit einem der kultigsten Bösewichte ever.<br />
Warnhinweis für alle Käufer der Shemaroo-DVD: Bitte nach Möglichkeit die Rückseite des Covers NICHT so genau ansehen, da ist ein Bild drauf, das übelst spoilert! Da bin ich echt froh, dass ich das selbst nicht vor dem Film gesehen hab &#8211; ziemlich dreist eigentlich, so was&#8230;<br />
<span id="more-1567"></span></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><em><strong>Regisseur</strong></em>: Shekhar Kapur<br />
<em><strong>Musik</strong></em>: Laxmikant-Pyarelal<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: Anil Kapoor, Sridevi, Amrish Puri, Bob Christo, Ashok Kumar<br />
<em><strong>Crew</strong></em>: Salim-Javed (screenplay), Boney Kapoor (producer), Veeru Devgan (stunts)<br />
<em><strong>Erscheinungsjahr</strong></em>: 1987</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Mogambo (Amrish Puri) hat ein einziges Ziel: König von Indien zu werden. Um das zu erreichen, bringt er die Inder durch von ihm kontrollierte Gewalt dazu, sich gegenseitig zu bekämpfen. Um einen anständigen Waffenhandel aufbauen zu können, will er sich in einem großen Haus in Mumbai einrichten &#8211; dumm nur, dass dort schon jemand wohnt: Arun (Anil Kapoor), der zehn Waisenkinder aufzieht und gerade eine Kinderhassende Untermieterin, die ehrgeizige Journalistin Seema (Sridevi) gefunden hat. Als Arun versucht, sich gegen die Mogambos Handlanger zu wehren, macht er eine hilfreiche Entdeckung: sein Vater hatte einst ein Armband entwickelt, das unsichtbar macht! Und als unsichtbarer Mr. India kämpft Arun von nun an gegen die Ungerechtigkeit&#8230;<o:p></o:p></em></p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Die Story zeigt eigentlich schon ganz gut, wie sich Mr. India anfühlt: größenwahnsinnige Bösewichte, konfuse Handlung, Chaos, Superhelden, Romantik &#8211; und Kinder. Mr. India ist letztlich das, was herauskommt, wenn man <a href="http://www.mariakaefer.de/?p=308" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F%3Fp%3D308','Shaan')">Shaan </a>als Kinderfilm neu dreht. Wenig verwunderlich also, dass hinter dem Drehbuch unsere verehrten Salim-Javed stecken. Aber auch ein weiterer bedeutender Name blitzt aus der Crewliste entgegen: Shekhar Kapur, Regisseur von so unterschiedlichen Filmen wie Bandit Queen und Elizabeth. Daraus lässt sich schon ableiten, dass wir es hier nicht <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/mrindia-sridevi.jpg" alt="mrindia-sridevi.jpg" align="left" />mit schlichtem Chaos zu tun haben, sondern mit organisiertem, wirklich amüsantem Chaos.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">In der &#8220;Unglaublich unterhaltsames Kurioses&#8221;-Kategorie hat Mr. India eine wirklich große Menge zu bieten. In erster Linie sind auf der Seite der Bösewichter: Mogambo ist einer der fantastischsten Megalomanen, die Bollywood zu bieten hat, sein irres &#8220;Mogambo Khush Hua!&#8221; gehört sowieso zum Standard-Zitateschatz, und bei seinem herrlichen Inventar von Bösewichtsverstecksausstattung und Handlangern weiß man gar nicht, wo man anfangen soll aufzuzählen: Beim tödlichen, roten Blubber-Säurebad vor seinem Thron? Bei den willenlos ergebenen Handlangern, die da freiwillig reinspringen wenn Mogambo es will? Bei dem planlos durch die Gänge staksenden Roboter? Bei Bob Christo? Bei dem albernen &#8220;Hail Mogambo!&#8221;-Gruß? Bei dem bösen Wissenschaftler, Dr. Fumanchu? Bei dem unnützen, dafür aber augenklappentragenden Hauptmann Captain Zorro? Bei dem praktischen Raketenabschusssystem, das bei falscher Bedienung in der Lage ist die geheime Hauptquartierinsel zu zerstören?<br />
Aber auch die Guten haben eine Menge Unterhaltsames zu bieten &#8211; da wäre natürlich die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen. Und Sridevis Charlie-Chaplin-Einsatz, der schlicht Gold wert ist. Außerdem haben die auch ein Telefon, mit dem man zufälli<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/mrindia-mogambo.jpg" alt="mrindia-mogambo.jpg" align="right" />g die Gespräche der Fieslinge belauschen kann, und natürlich auch noch Hanuman auf ihrer Seite. Lauter herrliche Sachen: Maria khush hua!</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Kinder in Filmen sind ja meist eine heikle Angelegenheit, besonders wenn sie zu mehreren auftreten. In diesem Film haben wir zehn davon &#8211; und überraschenderweise sind die kein bisschen nervig! Gut, in manchen Szenen bräuchte man sie vielleicht nicht unbedingt, aber sie haben auch wirklich tolle Momente. Lustige, wenn sie herumalbern, unterhaltsame, wenn sie gummimenschartig tanzen, aber auch sehr bewegende. Zum Beispiel als es nichts mehr zum Essen gibt und sie Arun versichern, dass sie gar nicht hungrig sind. Aber auch später im Film an einer traurigen Stelle, die uns mal wieder deutlich macht, dass Bollywood auch in Kinderfilmen das Thema Tod durchaus ernst behandelt. So eine Szene würde man einem Hollywoodfilm wohl nicht so zutrauen.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Und auch die Schauspieler überzeugen: Nach Taal fand ich Anil Kapoor eigentlich eher seltsam und hab ihn auf die &#8220;muss nicht unbedingt sein&#8221;-Liste gestellt. Aber der Trick bei ihm ist eigentlich nur, ältere Filme zu gucken: In Parinda war er klasse, und auch hier ist er herrlich niedlich und geht schön in seiner Rolle auf. Er ist zwar eigentlich nicht direkt Superheldenmaterial, aber das ist ihm augenscheinlich egal &#8211; und diese Spielfreude überträgt sich auch auf den Zuschauer. Und in den komischen Szenen ist er sowieso toll.<br />
Noch mehr beeindrucken tut hier allerdings Sridevi. Dies war mein erster Film mit ihr, und sie empfiehlt sich hier energisch für eine ganze Ladung weiterer Filme. Es ist unschwer zu erkennen, warum sie in den 80ern so erfolgreich war: sie ist unglaublich niedlich, hat großartiges komisches Talent und ist gleichzeitig ziemlich sexy. Und sie rockt 80er-Klamotten wie sonst kaum jemand. So eine Mischung f<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/mrindia-anil.jpg" alt="mrindia-anil.jpg" align="left" />unktioniert bestens.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Es ist zwar etwas ungerecht, einem Film sein Genre vorzuwerfen, aber manchmal hätt es Mr. India wohl ganz gut getan etwas weniger Kinderfilm zu sein. Beispielsweise die Romanze hätt wirklich mehr Raum nötig gehabt, so wirkt das alles etwas gar überstürzt. Und obwohl ich die letzte wär, die Genremixe abschaffen wollen würde, hat man hier doch manchmal das Gefühl, das ein bisschen mehr Stringenz und eine geradlinigere Handlung wären nicht schlecht gewesen.</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal">Mr. India mag nicht perfekt sein, aber er bietet konstant herrliche Unterhaltung, man muss bloß fähig sein schnell in seinem Hirn zwischen den Genres umschalten zu können. Wer Masala-Gaudi mit irren Bösewichtern und Superhelden mag und kein Problem damit hat, das Teile des Films klar auf Kinder zugeschnitten sind, dürfte hier sicher seinen Spaß haben.<br />
Btw: wer nach Mr. India von Mogambo noch nicht genug hat, dem empfehl ich <a href="http://www.mariakaefer.de/2006/11/16/filmkritik-oh-darling-yeh-hai-india-510/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2006%2F11%2F16%2Ffilmkritik-oh-darling-yeh-hai-india-510%2F','Oh+Darling%2C+Yeh+Hai+India')">Oh Darling, Yeh Hai India</a>. Der ist zwar noch viele Stufen trashiger als dieser Film hier, doch Amrish Puris Charakter ist klar eine zweite Mogambo-Version &#8211; ebenso verrückt und noch dazu mit Sohn!</p>
<p class="MsoNormal"><o:p> </o:p></p>
<p class="MsoNormal"><strong>MUSIK<br />
</strong>Die 80er sind nicht so schlecht wie man sie sich vorstellt, bloß musikalisch hab ich noch keine wirklichen Glanzstücke gefunden. Die Mr.-India-Songs von Laxmikant-Pyarelal sind allesamt nicht übel, haben allerdings auch nicht unbedingt Ohrwurmcharakter &#8211; das können die beiden eigentlich deutlich besser.<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><em>Zindaki Ki Yahi</em> &#8211; niedlicher, unterhaltsamer Arun-Kinder-Song mit unspektakulärer Melodie, aber ein paar hübschen Szenen dazu. Und so wie die Kinder hier tanzen kann Hrithik einpacken</p>
<p class="MsoNormal"><em>Parody Song</em> &#8211; Medley aus alten Filmsongs mit umgedichteten Text, sehr spaßig und Sridevi ist herrlich. Leider kenn ich bloß zwei der<img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2007/05/mrindia-kaantenahi.jpg" alt="mrindia-kaantenahi.jpg" align="right" /> Songs<em>, &#8220;</em><em><span style="font-style: normal">Na Chahoo Sona Chandi&#8221; aus <a href="http://www.mariakaefer.de/2006/08/02/filmkritik-bobby-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2006%2F08%2F02%2Ffilmkritik-bobby-810%2F','Bobby')">Bobby </a>und &#8220;Om Shanti Om&#8221; aus gleichnamigen Film, das hält einen aber nicht davon ab die Szene witzig zu finden</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Hawaa Hawaai</em> &#8211; Sridevis große Shownummer, eine herrliche Ansammlung von verrückten Kostümen, absurden Lyrics und einer großartig witzigen Sridevi. Auf die Musik achtet man da eh kaum noch &#8211; die ist aber auch ganz eingängig</p>
<p class="MsoNormal"><em>Karte Hai Hum</em> &#8211; hübscher Sridevi-Anil-Neck-Song mit netter, wenn auch nicht groß hängen bleibenden Melodie</p>
<p class="MsoNormal"><em>Kaante Nahi</em> &#8211; jetzt wird´s heiß: Sridevi darf in diesem Liebeslied zeigen, dass sie nicht nur niedlich sein kann. Eigentlich alles da in diesem Song: wet sari, Lagerfeuer, Stroh zum rumkugeln und Anil ist die meiste Zeit unsichtbar und lenkt nicht ab. Und der Song zeigt auch Wirkung</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1567" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Filmkritik: SUHAAG (8/10)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2006/11/12/filmkritik-suhaag-810/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Nov 2006 13:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Amitabh Bachchan]]></category>
		<category><![CDATA[Laxmikant-Pyarelal]]></category>
		<category><![CDATA[Lost and Found]]></category>
		<category><![CDATA[Manmohan Desai]]></category>
		<category><![CDATA[Parveen Babi]]></category>
		<category><![CDATA[Rekha]]></category>
		<category><![CDATA[Shashi Kapoor]]></category>
		<category><![CDATA[Shashitabh]]></category>

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		<description><![CDATA[Whee! *konfetti-schmeiß* Jubiläum: mein 10. Amitabh-Shashi-Film! Suhaag stand ja schon lang auf meiner Einkaufsliste, war bloß ständig out of stock &#8211; das geht ja wohl überhaupt nicht. Es sollte ein Gesetz geben, dass Onlineshops Amitabh-Shashi-Filme immer vorrätig haben sollten. Vor allem, wenn noch Manmohan Desai als Regisseur dazukommt. Die Eros-DVD nervt neben dem schwachen Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal"><img align="right" title="suhaag-cover.jpg" id="image1088" alt="suhaag-cover.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/11/suhaag-cover.jpg" />Whee! *konfetti-schmeiß* Jubiläum: mein 10. Amitabh-Shashi-Film! Suhaag stand ja schon lang auf meiner Einkaufsliste, war bloß ständig out of stock &#8211; das geht ja wohl überhaupt nicht. Es sollte ein Gesetz geben, dass Onlineshops Amitabh-Shashi-Filme immer vorrätig haben sollten. Vor allem, wenn noch Manmohan Desai als Regisseur dazukommt.<br />
Die Eros-DVD nervt neben dem schwachen Bild mit einer Aufteilung des Films auf zwei Tracks, bei denen der Übergang auch noch immer hängen bleibt und man manuell weiterspringen muss. Ja klasse.<br />
<span id="more-1087"></span></p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong><em>: </em>Manmohan Desai<br />
<strong><em>Musik</em></strong><em>: </em>Laxmikant-Pyarelal<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong><em>: </em>Amitabh Bachchan, Shashi Kapoor, Parveen Babi, Rekha, Amjad Khan, Nirupa Roy, Kader Khan, Master Tito<br />
<strong><em>Crew</em></strong><em>:</em> Kader Khan (dialogue), T.K. Desai (art direction)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong><em>: </em>1979</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Durga (Nirupa Roy) hat gerade Zwillinge bekommen, ihr Ehemann Vikram (Amjad Khan) verstößt sie jedoch rücksichtslos. Ein Fremder, Jaggi (Kader Khan) gibt vor ihr helfen zu wollen, führt sie jedoch in ein Bordell und kidnappt eins der Kinder um zu entkommen als die Polizei auftaucht. Jaggi verkauft das Baby an einen Barbesitzer, Durga zieht das zweite Baby durch harte Arbeit selbst groß.<br />
Jahre später: aus dem verlorenen Sohn ist Trunkenbold Amit (Amitabh Bachchan) geworden, aus dem anderen der ehrenhafte Polizist Kishan (Shashi Kapoor). Die beiden treffen sich zufällig und werden Freunde. Doch Vikam und Jaggi sind zu einflussreichen Gangstern geworden, die gestoppt werden müssen&#8230;</em></p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Wenn man Manmohan Desai, Amitabh, Shashi, Parveen Babi, Rekha und Laxmikant-Pyarelal zusammen einen Film machen lässt, kann dabei eigentlich gar nichts schief gehen.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Desai ist voll und ganz in seinem Element und verknüpft seine Handlungsstränge mit den unwahrscheinlichsten und irrsten Zufällen, ohne dabei jemals zu abstrus und chaotisch zu werden. Während andere Masala-Regisseure einfach wirr allen möglichen Blödsinn aufeinander türmen<img align="left" title="suhaag-bruder.jpg" id="image1084" alt="suhaag-bruder.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/11/suhaag-bruder.jpg" /> (*hust*NamakHalaal*hust*), behält Desai den roten Faden im Blick und präsentiert uns eine zumindest halbwegs schlüssige und verständliche Handlung. Aber dazu halt auch allerbestes Masalavergnügen.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Einen beträchtlichen Anteil zum Gelingen des Films steuern natürlich auch Amitabh und Shashi bei. Die Beiden sind einfach wunderbar, egal ob beim herumkasperln, beim flirten, beim Bösewichte-verdreschen und natürlich auch beim dramatisch-Familie-zusammenfügen. Und weil die Beiden auch schon ein eingespieltes Team sind, haben sie auch eine herrliche Chemie zusammen &#8211; da wird geknuddelt wann immer es geht. Diesen beiden Stars zuzusehen ist wirklich eine wahre Freude, das schlägt das Fanherz höher.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Bei so viel Masalachaos muss man bei ein paar Rollen wohl Leinwandzeitabstriche machen, und so haben unsere Mädls leider nicht allzu viele Szenen. Aber die Zeit, die sie bekommen, nützen sie wahrlich voll und ganz aus.<br />
Parveen Babi ist unglaublich niedlich und charmant, hier hat sie mir bisher von allen ihren Filmen die ich kenne am besten gefallen. So schick zugedröhnt sich auf einem Auto zu räkeln oder so unschuldig-süß um Hausarbeit betteln kann wohl sonst niemand. Hach.<br />
Rekha ist vor allem zum tanzen im Film und das tut sie selbstverstän<img align="right" title="suhaag-amit.jpg" id="image1085" alt="suhaag-amit.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/11/suhaag-amit.jpg" />dlich hervorragend, ganz nebenbei sieht sie auch noch göttlich aus. Sonst bekommt sie leider kaum was zu tun, bis auf die tragische Rückblende natürlich, wo uns versichert wird, dass die Gute zwar in einem Bordell lebt, aber ihre Ehre nicht verloren hat.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Aber auch die restliche Besetzung überzeugt. Nirupa Roy ist sowieso die perfekte Lost-and-Found-Übermutter, besonders hervorzuheben weil gnadenlos niedlich wär noch Master Tito, Manmohan Desais Lieblingskinderdarsteller und mir schon aus Aag Gale Lag Jaa und Amar Akbar Anthony bekannt &#8211; und der Kleine ist sooo unglaublich süß! Hach.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Was etwas irritiert (wenn auch nicht wirklich stört) ist die recht große Anzahl von Bösewichtern. Da ist Vikram, da ist Jaggi, da ist Gopal, da ist Pascal/Bhaskar und da sind jede Menge Handlanger, irgendwo unter denne muss auch Hercules sein, ich könnt jetzt aber nicht behaupten, dass ich ihn gesehen hab (Hercules kennen wir als den &#8220;Bodyguard&#8221; in AAA). Jedenfalls muss man erstmal mitkommen, wie die Bösewichte miteinander zu tun haben, was dank Desais Erzähltechnik gut klappt, aber dann muss man herausfinden, wen man als Oberbösewicht ansehen soll &#8211; wer ist schlimmer, Vikram oder Jaggi? Das klärt sich natürlich auch irgendwann &#8211; aber ein einzelner Fiesling ist doch effektiver.<br />
Schauspielerisch sind die allesamt in der &#8220;irrer, overactender Fiesewicht mit ganz gemeiner Perücke, Bart und Augenklappe&#8221;-Schiene, nichts bemerkenswertes. Besonders hervorzuheben ist da aber Amjad Khan, den ich nur an der Stimme erkannt hab und dem man einen herrlich-albernen Nikolaus-Bart angeklebt hat.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Generell ist die Vetternwirtschaft in Bollywood ja eher lästig, aber manchmal kommt auch gutes dabei raus. Beispielsweise, <img align="left" title="suhaag-aeyaar.jpg" id="image1086" alt="suhaag-aeyaar.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/11/suhaag-aeyaar.jpg" />wenn man die Verwandtschaft der Stars deren Gaderobe designen lässt &#8211; für Shashi war Jennifer Kendal zuständig und für Amitabh seine Schwägerin Ramola Bachchan. Besonders Jennifer ist dabei zu danken, weil Shashi in dem schwarzen Lederoutfit vom Anfang ziemlich schick aussieht, und ein Umstand den ich nicht verraten will bringt Shashi dann auch irgendwann in die Position, ständig mit einer Pornobrille herumzulaufen &#8211; und ganz ehrlich, wir haben uns ja alle schon immer einen Shashi mit Pornobrille gewünscht, oder? Und natürlich steht ihm Amitabh mit seinen schicken Halstüchern in nichts nach.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Ein Merkmal von Lost-and-Found-Filmen generell und Manmohan-Desai-Filmen im Besonderen finden wir natürlich auch hier wieder: die Welt ist klein, sehr, sehr klein. Falls man das Ganze ernsthaft betrachtet ist es natürlich höchst lächerlich, wie oft sich die Figuren über den Weg laufen bzw. wie alle Charaktere miteinander verbunden und verwandt sind. Spätestens wenn wir von der Basanti-Gopal-Sache erfahren, sind alle Logiklämpchen durchgebrannt.<br />
Aber wir befinden uns schließlich in einem Lost-and-Found-Film und da gelten eben andere Gesetze &#8211; und das macht diese ganzen verrückten Zufälle zu herrlich spaßigen Momenten, bei denen man verzückt aufquietscht. Meiner Meinung nach kanns gar nicht zu viele &#8220;Mutter trifft ihren verlorenen Sohn ohne ihn zu erkenne<img align="right" title="suhaag-shashi.jpg" id="image1083" alt="suhaag-shashi.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/11/suhaag-shashi.jpg" />n und nimmt ihn trotzdem als ihren Sohn an&#8221;-Szenen geben, die sind immer wieder wunderbar.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Manchmal übertreibt es Desai aber dann doch. Beispielsweise mit seiner &#8220;Alkohol ist böse&#8221; Botschaft. Ja, gut, wir habens begriffen. Ehrlich. Wobei, vielleicht auch nicht, schließlich kann Alkoholsucht wohl kaum so schlimm sein, wenn man komplett davon geheilt ist wenn man mal eine Nacht keinen Alkohol getrunken hat. Aber egal, diese Welt funktioniert eben einfach anders als unsere.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">Es gäbe noch viel über diesen Film zu schreiben, über seine vielen Stärken und auch manche Schwächen (die Helikopter-Szene! Argh! Oder dämliche &#8220;rettet meinen Ehemann, das ist am Allerwichtigsten, scheißegal, dass er uns wie Dreck behandelt hat!&#8221;-Szenen.). Aber das sollte man vielleicht lieber alles selbst entdecken &#8211; und das solltet ihr wirklich tun, ich kann Suhaag wirklich nur wärmstens weiterempfehlen. Für Amitabh-Shashi-Fans sowieso ein Muss und auch für Freunde des gepflegten Manmohan-Desai-Masalawahnsinns ein Pflichttermin.</p>
<p style="margin-right: 18pt" class="MsoNormal">
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1087" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: KHAL NAYAK (7/10)</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Sep 2006 15:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Anupam Kher]]></category>
		<category><![CDATA[Gangsterfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Jackie Shroff]]></category>
		<category><![CDATA[Laxmikant-Pyarelal]]></category>
		<category><![CDATA[Madhuri Dixit]]></category>
		<category><![CDATA[Rakhee]]></category>
		<category><![CDATA[Sanjay Dutt]]></category>
		<category><![CDATA[Subhash Ghai]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Inder, bitte einigt euch mal auf eine überall gültige Transkription von Devanagari ins lateinische Alphabet. Ich bin es leid, nicht zu wissen, welche Titelschreibweise richtig ist. Khalnayak oder Khal Nayak? Marco und mein Guidebook meinen das erste, imdb und die Zensurtafel meinen das zweite. In Devanagari wird´s anscheinend Khal-Nayak geschrieben. à„chz. Entscheidet euch, bitte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img align="right" alt="khalnayak-cover.jpg" id="image902" title="khalnayak-cover.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/09/khalnayak-cover.jpg" />Liebe Inder,<br />
bitte einigt euch mal auf eine überall gültige Transkription von Devanagari ins lateinische Alphabet. Ich bin es leid, nicht zu wissen, welche Titelschreibweise richtig ist. Khalnayak oder Khal Nayak? Marco und mein Guidebook meinen das erste, imdb und die Zensurtafel meinen das zweite. In Devanagari wird´s anscheinend Khal-Nayak geschrieben. à„chz. Entscheidet euch, bitte. Ich nehm´ hier mal die Zensurtafelversion und hoffe, in Zukunft nicht mehr solche Probleme haben zu müssen.<br />
Danke.<br />
<span id="more-909"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong><em>: </em>Subhash Ghai<br />
<strong><em>Musik</em></strong><em>: </em>Laxmikant-Pyarelal<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong><em>: </em>Madhuri Dixit, Sanjay Dutt, Jackie Shroff, Rakhee, Anupam Kher<br />
<strong><em>Crew</em></strong><em>: </em>Subhash Ghai (story, producer), Ashok Mehta (cinematography)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong><em>: </em>1993</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Ballu (Sanjay Dutt) ermordet im Auftrag von Roshan Mahanta (Pramod Muthu) Politiker. Bei einer Mission wird er von Polizist Ram (Jackie Shroff) geschnappt und kommt ins Gefängnis. Doch dort hält es ihn nicht lange und er bricht aus, woraufhin die Leute Ram die Schuld dafür geben. Um Rams Ehre zu retten, will seine Freundin Ganga (Madhuri Dixit), ebenfalls Polizistin, Ballu erneut verhaften. Dazu gibt sie sich als Tänzerin aus und lässt sich von Ballu auf seiner Flucht mitnehmen&#8230;</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Bisher hatte ich mit Subhash Ghais Filmen so meine Probleme, irgendwie konnten die mich nie so richtig ansprechen. Bei Khal Nayak funktioniert das deutlich besser, der Film macht ziemlich Spaß. Ich denke, der Hauptgrund dafür sind die begeistert spielenden Darsteller, allen voran die göttliche Madhuri Dixit natürlich.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Vor allem wenn sie schnippisch-fröhlich herumhüpfen darf, ist Madhuri einfach ein Traum. Und natürlich wenn sie tanzt. Der Film um Madhuri herum könnte noch so<img align="left" alt="khalnayak-grimassen.jpg" id="image904" title="khalnayak-grimassen.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/09/khalnayak-grimassen.jpg" /> langweilig sein, es ist einfach eine Freude dieser Frau zuzusehen. Da macht es auch wenig aus, dass ihre Filmfigur etwas seltsam angelegt ist und man den Wechsel von &#8220;abgebrühte, harte Polizistin&#8221; zu &#8220;niedlicher Weltklassetänzerin&#8221; halt einfach so schlucken muss. Hauptsache, sie bekommt möglichst viele schicke Szenen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ebenfalls beeindruckend ist Sanjay Dutt, der hier zwar doch etwas oft over the top ist, aber das passt schon irgendwie zur Rolle. Ich bin ja sonst nicht grad der größte Dutt-Fan, aber in Khal Nayak seh ich schon, was babasko so toll an ihm findet. Und die langen Haare, die ständig im Gesicht hängen, kombiniert mit dem Bart, haben einfach was &#8211; weshalb es wirklich schade ist, als sein Charakter irgendwann im Film meint, er müsste da was dran ändern *seufz*.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Jackie Shroff fällt dagegen etwas ab, was aber daran liegt dass seine heroische Polizistenrolle einfach nicht mehr hergibt. Sonst schlägt er sich recht gut und schafft es so auch, sich neben dem sympathischen &#8220;Bösewicht&#8221; Sanjay zu behaupten.<br />
Oberfiesling Parmod Muthu versucht einen interessanten Charakter in Bond-Bösewicht-Manier zu kreieren, was ihm aber nicht so ganz glückt. Und Rakhee tut das, was sie am besten kann: verzweifelte Mutterrollen spielen und gepeinigt in die Ferne blicken. Übrig bleibt noch Anupam Kher, der hier leider, leider wieder eine alberne Comic-Rolle spielt. Ich hasse es, wenn er das tut *seufz*</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Die Story um die Charaktere herum ist etwas zu lang gezogen und nicht wirklich überraschend, so dass man dem Film etwas mehr Tempo gewünscht hätte. Das<img align="right" alt="khalnayak-ramganga.jpg" id="image908" title="khalnayak-ramganga.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/09/khalnayak-ramganga.jpg" /> Finale befriedigt dann auch nicht so recht und bietet zudem eine der gewohnten unlogischen Gerichtssequenzen. Und auch sonst hat Khalnayak ein paar Schwächen:</p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Film beginnt mit einer Aufnahme der indischen Flagge und endet auch genau so. Das setzt den Grundstein für einen ständig präsenten patriotischen Unterton während des Films. Ballu ist nicht böse, weil er Menschen umbringt, sondern weil er ein Feind des Staates ist. Ram ist nicht gut, weil er ein guter Mensch ist, sondern weil er ein <em>wahrer Sohn Indiens</em> ist. Das schlimmste Verbrechen, das man hier begehen kann ist nicht etwa jemanden umzubringen, sondern einen Polizisten zu schlagen. Hmja. Dieses patriotische Element taucht wirklich an allen möglichen Orten auf und vor allem in Konversationen, wo es rein gar nichts verloren hat. Normalerweise hab ich da keine solchen Probleme damit, aber hier mag es einfach nicht zur Handlung und zur Stimmung des Films passen.<br />
Etwas weniger nervig, aber noch offensichtlicher sind die <em>ständigen</em> Religionsanspielungen. So lang es bei der Ramayana bleibt, macht es noch irgendwie Sinn: Ram als Ram, Ganga als Sita und Ballu als Ravana. Joah, kann man durchgehen lassen. Albern wird´s, wenn sich Ghai an anderen Religionen versucht, namentlich dem Christentum: Ballus Mutter sucht in einer Kirche nach ihrem Sohn, der Priester fragt wie er denn aussähe und sie deutet auf ein Bild von Jesus: &#8220;So&#8221;. &#8220;<img align="left" alt="khalnayak-balluram.jpg" id="image906" title="khalnayak-balluram.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/09/khalnayak-balluram.jpg" />Das ist der Sohn Gottes&#8221; meint der Priester bedächtig und verschwindet. Ahja. Was sagt uns das jetzt? Jesus entspricht Ravana? Ballus Mama ist Gott? Einfach eine seltsame Szene?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Gestern in Gangster hab ich mich über die netten WTF?-Momente gefreut. Die gibt´s hier auch, aber leider nicht weil die Handlung überrascht, sondern weil enorm viele Aktionen der Protagonisten unglaublich unlogisch und unvernünftig sind. Nicht gerade selten will man in den Bildschirm hüpfen, die Charaktere kräftig durchschütteln und ihnen ein verzweifeltes &#8220;WARUM??&#8221; ins Gesicht schreien. Alternativ kann man sich auch darauf beschränken einfach alle paar Minuten laut &#8220;AAAAAHHHH!&#8221; kreischen zu müssen und mit dem Kopf auf die Tischplatte zu knallen vor lauter Irrsinn.<br />
Allerdings hört sich das jetzt tragischer an als es im Endeffekt ist &#8211; schließlich ist man nach genügend Bollywooderfahrung gut darauf trainiert, mit solchen Logikproblemchen fertig zu werden.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Pluspunkte gibt´s dagegen für den interessanten Einsatz von Tieren, auch wenn er mir nicht ganz so verständlich wird. Die tollen Katzen, die man sieht, nachdem Ballus Boss einen Handlanger ermordet hat, hab ich gestern ja schon erwähnt, später im Film tauchen auch noch nette Affen auf. Ziemlich verwirrend, die Szene. Erst hüpft Ballu an eine Liane und klettert hoch, dann hüpft ihm Ram hinterher und gleich darauf sieht man ein à„ffchen an die Liane hüpfen. Bö? Jedenfalls kämpfen die beiden dann in dem Baum und da gibt´s noch mehr Affen. Aha. Ansonsten hätten wir noch eine <img align="right" alt="khalnayak-gangaballu.jpg" id="image907" title="khalnayak-gangaballu.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/09/khalnayak-gangaballu.jpg" />Schafsherde anzubieten, durch die Ballu mal durchläuft. Oh, und Vögel und Kühe.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Noch eine Frage an die Leute die sich da besser auskennen: Recht bald nach &#8220;Choli Ke Beeche&#8221; kommt doch eine Szene wo Ganga mit der Gang in so einer Bar hockt und so ein Singspiel spielt, einer sagt einen Buchstaben und dann muss man ein Lied singen das mit dem Buchstaben anfängt. Kennt die dort gesungenen Lieder jemand? Ich konnte nur &#8220;Ram Teri Ganga Maili&#8221; identifizieren&#8230;  Und warum gibt es solche Spiele bei uns nicht? Ich würd gern mal in einer Bar laut und falsch irgendwelche Filmsongs plärren&#8230;*g*</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Khal Nayak hat so einige Fehler und Sachen, über die man sich aufregen kann. Aber man hat trotzdem jede Menge Spaß mit dem Film wenn man gewillt ist, ein paar Unglaubwürdigkeiten zu ignorieren. Der Film lohnt sich eh schon allein wegen Madhuri, also kann ich ihn auch besten Gewissens weiterempfehlen.</p>
<p class="MsoNormal">So. Und ich zieh jetzt mein indisches Kostüm an, hüpf durchs Haus und sing <em>Choli Ke Peeche Kya Hai, Choli Ke Peeche</em>&#8230;.</p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>Filmkritik: AMAR AKBAR ANTHONY (8/10)</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2006 13:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bollywood-Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Amitabh Bachchan]]></category>
		<category><![CDATA[Laxmikant-Pyarelal]]></category>
		<category><![CDATA[Lost and Found]]></category>
		<category><![CDATA[Manmohan Desai]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor vier Tagen hab ich ja angekündigt, mehr Masala-Filme zu schauen und unbedingt auch Manmohan Desai kennen zu lernen. Gesagt getan: Amar Akbar Anthony ist ja sowieso ein Klassiker, um den man kaum herumkommt, wenn man irgendwas in der Richtung schauen will. Aber warum sollte man da auch drum herumkommen wollen? Und nachdem mir der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img align="right" title="aaa-cover.jpg" id="image300" alt="aaa-cover.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/02/aaa-cover.jpg" />Vor vier Tagen hab ich ja angekündigt, mehr Masala-Filme zu schauen und unbedingt auch Manmohan Desai kennen zu lernen. Gesagt getan: <em>Amar Akbar Anthony</em> ist ja sowieso ein Klassiker, um den man kaum herumkommt, wenn man irgendwas in der Richtung schauen will. Aber warum sollte man da auch drum herumkommen wollen? Und nachdem mir der Verkäufer im Laden in München etwas zweifelnd erklärt hat, dass AAA &#8220;ein älterer Film&#8221; sei (<em>ach nee&#8230;</em>), war ich dann ja auch bestens vorbereitet. <img src='http://www.mariakaefer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-301"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Regisseur</em></strong><em>: </em>Manmohan Desai<br />
<strong><em>Musik</em></strong><em>: </em>Laxmikant, Pyarelal<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong><em>: </em>Amitabh Bachchan, Vinod Khanna, Rishi Kapoor, Pran, Parveen Babi, Neetu Singh, Shabana Azmi, Nirupa Roy, Jeevan<br />
<strong><em>Crew</em></strong>: Peter Pereira (cinematography)<br />
<strong><em>Erscheinungsjahr</em></strong><em>:</em> 1977<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>STORY<br />
</strong><em>Als Kishanlal (Pran) aus dem Gefängnis entlassen wird, in dem er unschuldig für seinen Boss Robert (Jeevan) eingesessen ist, findet er seine Familie in schrecklicher Verfassung vor: Seine Frau Bharti ist krank, seine drei Söhne verhungern fast &#8211; und das, obwohl Robert versprochen hatte, seine Familie zu ernähren. Als Kishanlal ihn zur Rede stellt, hetzt dieser seine Häscher auf Kishanlal und seine Familie und so wird diese auseinandergerissen: Bharti erblindet wegen eines herabfallenden Astes, die drei Kinder werden getrennt und Anthony (Amitabh Bachchan) von einem Priester, Amar (Vinod Khanna) von einem Polizisten und Akbar (Rishi Kapoor) von einem muslimischen Schneider aufgenommen und Kishanlal hat einen Unfall, kommt aber deswegen zu einer Kiste Gold. Zusammenfinden wird die Familie erst 22 Jahre später &#8211; nach vielen Zufällen und Verwicklungen versteht sich.</em></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>REVIEW<br />
</strong>Puh &#8211; Inhaltsangaben von solchen Filmen sind ziemlich anstrengend, denn mit dem oben genannten hab ich ja nur die Ausgangssituation geklärt, die eigentliche Story kommt erst danach. Andererseits ist die &#8220;eigentliche Story&#8221; eh nicht so wichtig &#8211; Hauptsache wir bekommen viele unterhaltsame Szenen geliefert, insbesondere natürlich Szenen in denen sich die Familienmitglieder treffen, aber nicht erkennen. Schon die erste dieser Art, über die dann auch die Credits eingeblendet werden, ist ein Klassiker: die drei Brüder spenden gemeinsam der verletzten Mutter Blut. Was für ein großartiges Bild.</p>
<p class="MsoNormal"><img align="left" title="aaa-rishiamit.jpg" id="image298" alt="aaa-rishiamit.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/02/aaa-rishiamit.jpg" />Es ist überhaupt ein wunderbarer Spaß mitanzusehen, wie oft sich die Familien- mitglieder untereinander mit &#8220;Bruder&#8221;, &#8220;Vater&#8221; und &#8220;Mutter&#8221; anreden oder sonst wie auf eine Verwandtschaft angespielt wird, ohne dass es die Charaktere wissen. Ich hatte ja zuvor etwas befürchtet, dass ich mit &#8220;lost and found&#8221;-Filmen nichts anfangen kann, weil ich ja beispielsweise auch Verwechslungskomödien meistens schrecklich finde. Aber wenn dieses Genre immer mit so viel Spaß und Leichtigkeit präsentiert wird, und sich eben wie in AAA nie so richtig ernst nimmt, dann bekomm ich da doch gleich Lust auf Nachschub.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Und weil eh alles so auf Unterhaltung ausgelegt ist, macht es nicht viel aus, dass manche Szenen nicht so recht zusammenpassen wollen, dass manche Handlungsstränge zwischendurch ziemlich vernachlässigt werden oder das manches einfach schlicht keinen Sinn ergibt (mehr dazu dann im Spoilerteil). So wirr wie letztens in Baadshah ist die Story zwar nicht, aber trotzdem würden wohl alle Drehbuchschreiber die Wert auf einen logischen, stringenten Aufbau legen, die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und schreiend davonlaufen.<br />
Ich hätte schon so einiges gehabt, was mich ein wenig gestört hat, beispielsweise gabs mir etwas zu viele Prügeleien und Anthony stand so im Vordergrund, dass seine beiden Brüder etwas blass bleiben mussten. Aber solche kleineren Makel vergisst man gern bei der Fülle an wunderbaren Szenen, und schließlich gibt´s auch tolle Prügeleien in AAA (besonders diejenige zwischen Anthony und Amar, mit einer ziemlich coolen Musik dazu) und Amitabh Bachchan gibt als Held halt einfach mehr her.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img align="right" title="aaa-spiegel.jpg" id="image299" alt="aaa-spiegel.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/02/aaa-spiegel.jpg" />Wo wir schon bei Amitabh Bachchan sind: er ist mal wieder gewohnt lässig und umwerfend cool. Sobald man mal ein paar Filme mit dem jungen Amitabh gesehen hat, gibt es jedenfalls keinen Grund mehr, sich über seinen überwältigenden Starruhm zu wundern &#8211; man kann ja gar nicht anders als ihn zu lieben. In AAA hat er wieder einmal seine &#8220;angry young man&#8221;-Paraderolle, die er eh ohne Anstrengungen perfekt spielt &#8211; da macht es einfach Spaß zuzusehen.<br />
Vinod Khanna gibt seinen älteren Bruder, leider ist seine &#8220;heroischer Polizist&#8221;-Rolle ziemlich langweilig, da bekommt er keine Möglichkeit irgendwie zu glänzen. Und er bekommt Abstriche in der Coolheits-Note, weil er zum schlägern eine Sonnenbrille absetzt und zudem als Polizist natürlich auch so ein Pistolen-Bändchen hat. Vielleicht liegt das aber auch in der Familie, dass ich von der ersten Performance wenig beeindruckt bin und mich dann in einem anderen Film begeistern kann: Vinod Khanna ist der Vater von Akshaye Khanna, den ich ja auch in Taal recht belanglos, in DCH aber ziemlich toll fand. Papa bekommt also noch eine Chance.<br />
Der kleine Bruder wird dann von Rishi Kapoor dargestellt, der hier ziemlich dasselbe macht wie in Kabhi Kabhie. Sogar mit derselben Frau: seiner späteren Ehefrau Neetu Singh. Beide sind ziemlich niedlich, bekommen aber auch zu wenig Screentime um wirklich einen Eindruck hinterlassen zu können.</p>
<p class="MsoNormal">An Frauen hätten wir auch noch Parveen Babi für Amitabh, die ganz süß ist, aber sonst blass bleibt, und Shabana Azmi, die es noch schwerer hat, da ihr Plot mit Amar eh viel zu kurz kommt. Mama Nirupa Roy ist auch ganz gut und hat ein paar bewegende Szenen, Papa Pran passt hier viel besser als in Don und ist überhaupt recht klasse. Bösewicht Jeevan ist zwar schon schön böse, hätte aber durchaus hassenswerter sein können &#8211; irgendwie hat man ja ein wenig Mitleid mit ihm, da ihm ja auch die Tochter gestohlen wurde&#8230;<br />
<img align="left" title="aaa-bràƒÂ¼der.jpg" id="image296" alt="aaa-bràƒÂ¼der.jpg" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2006/02/aaa-br%C3%BCder.jpg" /> Erwähnenswert wär da dann noch der schmierige Bodygard, den Parveen Babi bekommt &#8211; keine Ahnung wie der Junge heißt, aber man kann großartig über seine blöde Rolle und seine äußert lächerliche Garderobe lachen. Und Helen kommt auch vor, darf aber nicht tanzen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Damit wär eigentlich alles gesagt: Amar Akbar Anthony ist halt einfach wunderbar. Wunderbar durchgedreht, wunderbar unterhaltend, wunderbar witzig, wunderbar bewegend &#8211; und halt einfach Kult. Ziemlich alles, was man von einem Masalafilm erwarten könnte.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Was vielleicht noch interessant werden könnte: Der Verkäufer meines Vertrauens im indischen Laden hat mir auch noch erzählt, dass anscheinend ein Remake des Filme geplant ist, mit Salman Khan und seinen beiden Brüdern in den Hauptrollen. Dazu gibt´s im Netz auch mehr Hinweise, an den Gerüchten könnte also was dran sein.<br />
So ein Film wär aber ganz sicher nichts, auf was ich mich jetzt freuen könnte &#8211; Salman Khan als Amitabh Bachchan? Ne, geht gar nicht. Aber gespannt, ob dieses Projekt verwirklicht wird, bin ich trotzdem.</p>
<p class="MsoNormal">
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