Sleepy-eyed, silver-throated Lucius

8. December 2009

sprinklerluciusDie wichtigsten Dinge zu Orson Welles “Julius Caesar”-Aufführung hab ich ja schon beschrieben, ein Film wie Me and Orson Welles braucht aber auch die kleinen Anekdoten um zu funktionieren, vor allem, nachdem er aus der Sicht eines unwichtigen Nebendarstellers erzählt wird. Also schauen wir doch mal, was das reale Vorbild von Zac Efrons Charakter, der 14-jährige Arthur Anderson (s. Bild rechts), so angestellt hat – und wie wir das in Me and Orson Welles wiederfinden. Praktischerweise gibt es zu einer sehr netten Anekdote sowohl einen Soundclip in dem Orson Welles davon erzählt, als auch schon genügend Bilder aus den Trailern und einen Clip aus Me and Orson Welles. Weiterlesen »

Orson Welles: CAESAR – Death of a Dictator

3. December 2009

caesar-logoMe and Orson Welles erzählt die Geschichte der “Julius Caesar”-Inszenierung von Orson Welles – ein guter Grund, sich die realen Hintergründe dieser bemerkenswerten Produktion genauer anzusehen. 1937 nahmen sich der 22-jährige Orson Welles und sein Produzent John Houseman Shakespeares Julius Caesar als erstes Stück des Mercury Theatres vor, trafen mir ihrer Anti-Faschismus-Inszenierung den Nerv der Zeit und schrieben Theatergeschichte.
Ich hab hier nun die interessantesten Dinge über diese Aufführung zusammengefasst – es ist ziemlich lang geworden, sorry, aber dafür gibt’s Zwischenüberschriften, so dass ihr auch nur das lesen könnt, was euch interessiert. Und natürlich Bilder – die meisten davon auch von besserer Qualität wie das hier rechts. Weiterlesen »

Liebes Christkind…

30. November 2009

meandorsonWir bekommen ja schon eine ganze Menge schicke Dinge zu Weihnachten (2 Doctor Who Specials, Hamlet, Neil Gaimans Kurzfilm, Tennant-Gute-Nacht-Geschichten…) also hat das Christkind vielleicht Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern? Beispielsweise um einen flotten und ordentlich ausgestatteten “Me and Orson Welles”-DVD-Release? Ich hätte gerne einen Audiokommentar mit Christian McKay – der Mann ist so ein wunderbarer Welles-Geek, das wäre mit Sicherheit großartig. Und Orson Welles Tochter Chris Welles Feder hat in ihrem Bericht über die Enthüllung der Gedenktafel für das Mercury Theatre erwähnt, dass viel mehr von der Caesar-Aufführung gefilmt wurde, als schließlich im Film verwendet wurde – bitte, bitte, bitte lass das auf der DVD sein!
(Der Film ist inzwischen übrigens in den USA in ein paar Kinos gestartet und hat momentan 79% positive Reviews bei Rottentomatoes)

Und noch ein Hinweis an alle Bayern hier: Das Volksbegehren zum Nichtraucherschutz läuft noch bis Mittwoch, und es werden noch etwa 170 000 Stimmen benötigt. Also geht in euer Rathaus, unterschreibt für das Volksbegehren und rettet Leben.

Weil man davon nicht genug haben kann…

18. November 2009

Ja, ich weiß, es ist ein bisschen viel “Me and Orson Welles” in letzter Zeit, aber ich komm eh nicht zum Schreiben von längeren Artikeln, also müsst ihr euch damit begnügen. Wir haben nämlich schon wieder einen neuen Clip aus dem Film bekommen. Der gleich zu meinem Lieblingsclip wurde – Christian McKay in Topform und wunderbar chaotisches Mercury-Bühnentreiben:

Ah, ich liebe die Details, auf die man geachtet hat. Wie beispielsweise die grauen Strähnen in Orson Welles Haar, die ja tatsächlich zu seinem Brutus-Make-up gehörten.
Ich werde auf jeden Fall demnächst mal einen Eintrag über die tatsächliche Caesar-Theateraufführung machen, damit auch alle, die sich jetzt nicht einen Stapel Sekundärliteratur zugelegt haben, anerkennen können, wie äußerst getreu Me and Orson Welles diese Produktion präsentiert.

Zwei neue “Me and Orson Welles”-Clips

17. November 2009

Entschuldigt die kleine Pause (ihr musstet drei Tage lang Zac Efron ganz oben ansehen, ihr Armen!*g*), ich hätte gerne gestern schon einen neuen Beitrag geschrieben, aber mein Zeitplan wurde durch meine erste Blutspende durcheinander geworfen. Konnte ja keiner wissen, dass ich drei Stunden in der Schlange warten musste, um endlich dran zu kommen. Und sich das dann noch weiter verlängert hat, weil wir dem armen, Überstunden schiebenden BRK-Team beim Aufräumen geholfen haben (die haben nämlich auch nicht gewusst, dass doppelt so viele Studenten wie angenommen auftauchen würden).  Allerdings würden mir führende Mediziner (naja, die bis ins 17. Jh. halt…) sicher beipflichten, dass ein Aderlass genau das Richtige ist, um die ganze “Waters of Mars”-Aufregung zu verarbeiten, also war’s das schon wert. ;-)

Jedenfalls geht’s jetzt wieder weiter, und zwar mit zwei neuen Clips aus Me and Orson Welles (sorry, noch mehr Zac…). Wenn die so weitermachen, brauchen wir gar keinen deutschen Kinorelease, weil wir eh den ganzen Film in 1-Minuten-Clips online haben – aber ich will mich sicher nicht beschweren. Weiterlesen »

Neuer “Me and Orson Welles”-Clip

6. November 2009

Ihr hattet jetzt lang genug Pause, ich denke ich kann jetzt langsam wieder anfangen euch mit Zac Efron zu nerven. Gerade wurde nämlich ein weiterer 1-Minuten-Clip von Me and Orson Welles veröffentlicht – in dem Zac immerhin eh nur im Hintergrund herumläuft und dafür Christian McKay als Orson Welles ganz im Mittelpunkt steht. Falls ich noch irgendwelche Zweifel wegen McKay hatte sind die nun definitiv weg – ich liebe seine Welles-Darstellung…

Seine Stimme ist großartig – selbst obwohl ich momentan ständig Welles-Hörspiele höre und deswegen seine Stimme immer im Ohr hab, hab ich keinerlei Probleme, McKays Stimme als Orson Welles zu akzeptieren. Und damit ist für mich eh schon sehr viel gewonnen. Auch der Rest vom Clip ist Liebe: Ein Linklaterscher single shot! CBS-Studio! Schürzenjäger-Welles! Zaubertricks! *hach*

Ein ganzer Haufen Orson-Welles-Dinge

27. October 2009

Ich würd euch ja mehr Orson-Welles-Pausen gönnen, aber Hollywood macht mir da einen Strich durch die Rechnung: Gerüchten zufolge wird ein Remake von Carol Reeds Film-noir-Meisterstück The Third Man geplant, mit Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und einem Drehbuch von Steven Knight. Meine erste spontane Reaktion darauf war natürlich “Nein! Der Film braucht doch kein Remake! Das kann doch nur furchtbar werden!”, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger schlimm wird die Idee. Ein Third-Man-Remake müsste ja stark modernisiert werden, so dass am Ende wohl ein durchaus eigenständiges Produkt herauskommen würde, und irgendwie kann ich mir DiCaprio sogar ganz gut in Orson Welles Rolle vorstellen. Allerdings bin ich Maguire gegenüber noch sehr skeptisch, und so faszinierend wie die Vorlage könnte der Film sowieso nicht werden. Aber ich hab wohl die letzten Tage zu oft “Aber das ist schwarz-weiß, ich mag schwarz-weiß nicht…” gehört, so dass ich mal wieder etwas einsichtiger gegenüber dem Sinn von Neuversionen älterer Filme bin. Nun ja, mal schaun, ob was aus dem Projekt wird, und womit man die Nachkriegswienatmosphäre austauschen will, dann sehen wir weiter.

Und wenn wir schon dabei sind, sammeln wir doch auch gleich die ganzen neuen Dingen zu Me and Orson Welles – ein nettes Video mit Interviews und Filmschnipseln, einige interessante Artikel und noch ein paar andere Sachen. Praktisch alles ohne Zac, versprochen: Weiterlesen »

Me and Orson Welles: Website Updates

21. October 2009

meandorsonIch weiß, ich weiß, ich hab euch eine Pause von einer gewissen Person versprochen. Aber ich darf ja weiterhin Orson-Welles-hibbeln, also erlaub ich mir trotzdem den Hinweis darauf, dass die offizielle Seite von Me and Orson Welles in den letzten Tagen einige Updates bekommen hat (die UK-Seite auswählen, die ist besser). Da gibts die üblichen Dinge wie neue Filmbilder und Infos zu Cast, Crew und historischen Vorbildern, aber auch sehr nette Extras wie der Originaltrailer zu Citizen Kane, den ich bisher nicht kannte, und der nicht nur großartig ist, sondern auch für diesen Film relevant, weil darin viele Leute der Mercury-Theatre-Crew vorgestellt werden, um die es ja in Me and Orson Welles geht. Besonders schick auch, dass man sich den Soundtrack des Films anhören kann (oben rechts auf das Radio klicken), der aus hübscher 30er-Jahre-Musik besteht. (Ich glaub, ich muss mal wieder die alten “Pasadena Roof Orchestra”-Platten meiner Eltern rauskramen…)

Ich hoffe, ihr interessiert euch zumindest ein kleines bisschen für Orson Welles, den davon wird es in den nächsten Wochen noch einiges geben. Schließlich hab ich jetzt wieder Uni-Bibliothekszugriff und mir schonmal fünf Bücher über Orson, seine Caesar-Produktion und seine Radioarbeiten mitgenommen. Damit ich meine Schmachtanfälle akademisch untermauern kann ;-)

“Images of Magnificence”

9. October 2009

Es gibt einen neuen Trailer zu Me and Orson Welles, diesmal die US-Version. Starttermin ist der 25 November in den USA, ob der Film es auch mal zu uns ins Kino schafft, steht wohl noch in den Sternen.

Dafür, dass es noch so lang dauern wird, bis ich den Film sehen kann, bin ich jetzt schon viiieeel zu hibbelig gespannt darauf. Nein, das liegt nicht an Zac Efron, der schadet zwar auch nicht, aber ich freu mich wirklich vor allem auf Orson Welles und Shakespearetheater. Deswegen wird es demnächst sicher noch ein paar Beiträge zum Thema geben, vor allem zu Orson Welles Aufführung von Julius Caesar (Berichten zufolge bekommen wir im Film etwa 10 Minuten nachgestellte Bühnenaufführung – YAY!) Weiterlesen »

Hörspiel: Hamlet (1936)

5. October 2009

welles-audioplayQuasi ein “Sieben auf einen Streich”-Beitrag: Hier geht´s vor allem um Orson Welles und Hamlet, aber auch um Zac Efron, mit Gastschnuffelauftritten von Patrick Kennedy und Leo Bill. Und weil’s um Hamlet geht, können wir an dieser Stelle ja auch noch erwähnen, dass der Film mit David Tennant und Patrick Stewart am 28.12. auf DVD erscheint, dann hätten die wir die auch noch dabei.
Also, nochmal von vorne: Es folgt eine Besprechung von Orson Welles’ Radio-Adaption von Hamlet – das bietet sich nicht nur wegen der generellen Großartigkeit von Welles und Hamlet an, sondern auch, weil diese Adaption im kommenden Film “Me and Orson Welles” mit Zac Efron kurz angesprochen wird. Und es den Clip von dieser Szene schon jetzt zu sehen gibt: Weiterlesen »

Trailer: Me and Orson Welles

19. September 2009

meandorsonMal so als sanfte Hinführung auf etwas, was wohl demnächst hier im Blog auftauchen wird: Es gibt neue Trailer zu Me and Orson Welles, ein Film mit Zac Efron, Claire Danes und Christian McKay als Orson Welles, in dem es um einen aufstrebenden Schauspieler in Welles’ Aufführung von Julius Caesar geht. Zum einen bin ich gespannt, wie sich Zac Efron in einer Rolle außerhalb seines Stammgebiets (High School Basketballer) schlägt – aber vor allem freu ich mich einfach über einen Orson-Welles-Film.
Wie sicher hinlänglich bekannt, liebe ich Orson Welles – und deswegen werde ich da wohl ziemlich kritisch bei der Darstellung von ihm in diesem Film sein. Ich hab so meine Zweifel, dass jemand Welles’ Art und vor allem seine Stimme richtig rüberbringen kann, und einen 36-jährigen Schauspieler einen zu diesem Zeitpunkt 22-Jährigen Welles spielen zu lassen ist vielleicht auch nicht grad der beste Anfang. Allerdings wurde Christian McKay in den wenigen Reviews des Films bisher immer gelobt – und auch im Trailer sind so ein paar Einstellungen dabei, wo ich mir denke, ja, das passt.
Also, hier jetzt der Teaser Trailer und der erste lange Trailer für UK: Weiterlesen »