Endlich offiziell: Gaiman schreibt für Doctor Who

6. February 2010

Wie lang spekulieren wir jetzt schon darüber, und wie lang hat uns Neil Gaiman mit vagen Andeutungen und Nicht-Dementi auf die Lauer gespannt? Fühlt sich wie eine Ewigkeit an, in der wir nie konkrete Hinweise bekamen, aber doch immer wieder durch allerlei Indizien unsere Hoffnung schüren konnten. Jetzt ist es endlich soweit: Neil Gaiman hat in seiner Dankesrede für einen SFX Award bekannt gegeben, dass er tatsächlich eine Doctor Who Episode schreibt. :D Seine Folge wird früh in der 2011er-Staffel kommen und hieß ursprünglich “The House of Nothing”, was sie jetzt nicht mehr tut. Diesem Artikel zufolge waren es wohl Budget-Gründe, wegen denen Gaimans jetzt schon fertig geschriebene Episode nicht in der kommenden Staffel ist sondern noch ein Jahr verschoben werden musste.
Dass Neil Gaiman perfekt für Doctor Who ist, steht ja sowieso außer Frage, und ich bin auch wahnsinnig froh, dass wir das jetzt endlich sicher bestätigt haben. Da ist es fast egal, dass es bis dahin noch so lang dauern wird. Richten wir uns halt schon mal einen Countdown ein, für irgendwann in 14 Monaten…

Shahrukh Khan + John Barrowman = OTP

6. February 2010

Ich liebe es, wenn eigentlich unzusammenhängende Lieblingsdinge von mir zusammentreffen und großartig sind. Beispielsweise wenn einer meiner Lieblingsautoren sich mit einer meiner Lieblingssängerinnen verlobt. Oder wenn wie gestern einer meiner britischen Lieblingsschauspieler auf einen meiner indischen Lieblingsschauspieler bei Jonathan Ross trifft. Und britischer Liebling und indischer Liebling sich bestens verstehen und es zu fantastischen Szenen kommt:

Ich konnte die ganze Show noch nicht sehen, aber dieser Ausschnitt hat mir jetzt schon mein Wochenende versüßt. :D

EDIT: Ganz anderes Thema, aber das hab ich grad gelesen und es ist genauso klasse: Über den Auftritt von Neil Gaiman an der UCLA :D :

Will he ever write an episode of “Dr. Who”? There was much applause. Someone shouted “YES!” Gaiman opened his mouth, said nothing, then smiled. And nodded.

Weihnachten ist grad noch besser geworden:

2. December 2009

Neil Gaimans Kurz-Stummfilm Statuesque wird im UK am 25.12. ausgestrahlt. Neil Gaiman + Bill Nighy + Amanda Palmer = Kann nur fantastisch werden. Ich bin auch sehr gespannt, wie sich Neil als Regisseur schlägt – ich muss mal schaun, ob man Neils ersten Kurzfilm “A Short Film About John Bolton” irgendwo bekommt…
Wenn ich mich nach Weihnachten nicht mehr melden sollte, bin ich an Squee-Hibbel-Übermaß gestorben. Aber das ist in Ordnung, das ist sicher ein schöner Tod.

Andere Stummfilm-Gedanken des Tages: Auch bei Filmen, die man an der Uni in einer “Frühe Moderne”-Vorlesung behandelt, sollte man vorsichtig sein, wenn man danach googelt. Weil man bei “Geschlecht in Fesseln” (englisch: “Sex in Chains”) halt nicht nur Screenshots aus dem Stummfilm von 1928 bekommt. Dann werd ich halt nichts über die teilweise wirklich herzigen Szenen darin posten…
Ab  morgen gibt’s dann wieder längere und sinnvollere Beiträge hier, ich tipp grad den schon lang angekündigten Beitrag zu Orson Welles Inszenierung von Julius Caesar.

Neil Gaiman hat Geburtstag!

10. November 2009

Und wie üblich hab ich an solchen Tagen natürlich alle meine Gaiman-Bücher in der falschen Wohnung und kann das nicht ordentlich zelebrieren. Aber es gibt ja doch etwas, was noch besser ist, als Gaiman-Bücher zu lesen: Sich Gaiman-Bücher von Neil selbst vorlesen zu lassen. Und das geht ganz wunderbar auf dieser Seite mit Videos von Neils “The Graveyard Book”-Lesetour. Ja, darauf hab ich vor einem Jahr schonmal hingewiesen. Aber das ist lang genug her, um euch nochmal daran zu erinnern. Weil Neils Stimme hinreißend ist, und er wirklich wunderschön vorliest. Weil The Graveyard Book ein ganz großartiger Roman ist (nicht nur meine Meinung, sondern auch die vieler anderer. Ein Buch gewinnt ja nicht einfach so die Newberry Medal, den Hugo und bleibt ein Jahr auf der New York Times Bestsellerliste für Kinderbücher). Und weil das genau das richtige für triste Novemberabende ist.
Außerdem gibt’s hier vorraussichtlich morgen eine Besprechung eines Romans mit einem Protagonisten, der auf einem Friedhof lebt und mit Geistern sprechen kann. Damit hat es sich zwar schon mit Gemeinsamkeiten (und der Roman ist auch nie so toll wie The Graveyard Book), aber es darf hier trotzdem als Überleitung dienen.

Noch mehr ‘Burke and Hare’ Stars?

6. November 2009

Wie kann man die Aussicht auf einen “Burke and Hare”-Film von John Landis mit Simon Pegg und David Tennant noch verschönern? Man fügt noch mehr schicke Namen der Castliste hinzu: Gerüchten zufolge sollen auch Bill Nighy und Dan Aykroyd bei dem Film dabei sein! Noch nichts darüber, welche Rollen die beiden spielen werden, aber ich denke mal, einer von ihnen wird Dr Robert Knox übernehmen. Solange keine offizielle Bestätigung da ist, sind solche Neuigkeiten natürlich mit Vorsicht zu genießen.

Apropos Bill Nighy: Der hat ja letztens in einem Kurzfilm von Neil Gaiman mitgespielt, und ich glaub, ich hab hier noch nicht erwähnt, dass diese Kurzfilmreihe, von der Gaimans “Statuesque” ein Teil ist, in den 12 Tagen vor Weihnachten ausgestrahlt wird. Weil wir dieses Weihnachten ja noch nicht genug großartige Dinge im Fernsehen zum Hibbeln haben *g*

Trailer: The Men Who Stare at Goats

5. September 2009

Internetzugang im Urlaub ist nett, aber recht viel mehr als die wichtigsten Seiten checken macht man da nicht. Umso besser dann das ordentliche Surfen danach, bei dem man geballt auf schicke Dinge stoßt. Zum Beispiel auf die Nachricht, dass Neil Gaiman Bill Nighy als Star für seinen Kurz-Stummfilm gewinnen konnte, den er demnächst in London dreht. Oder eben auf den Trailer zu The Men Who Stare at Goats, einem Film, von dem ich bisher noch gar nichts mitbekommen habe, der aber extrem vielversprechend aussieht: George Cloony (Thii!), Ewan McGregor (Doppel-Thii!!), Jeff Bridges (mit Zöpfchen!) und Kevin Spacey und eine wunderbar irre klingende Story. Einziger Minuspunkt: Der soll in Deutschland erst nächsten März starten. Ich glaub, ich muss im November wieder in die USA…

Coraline ab heute im Kino!

13. August 2009

coralineIch hätts fast übersehen, nicht zuletzt weil meine Kinohomepage den Film trotz Neustart in der Liste irgendwo weit unten versteckt hat – aber heute startet Coraline endlich in den deutschen Kinos. Meine Planung ist da mal wieder recht unglücklich: Ich werd es nicht mehr schaffen den Film vorm Urlaub anzugucken, und in den USA ist er wohl kaum noch in den Kinos. Mit etwas Glück läuft er in Passau noch, wenn ich wieder da bin – eventuell ja dann sogar in 3D (die zeigen jetzt zumindest Ice Age in 3D – man darf kaum davon ausgehen, dass Coraline genauso behandelt wird, aber hoffen kann man ja mal).

Ihr solltet jetzt jedenfalls schleunigst ein Kino aufsuchen und den Film ansehen – auch wenn der bei uns hauptsächlich als Kinderfilm beworben wird, ist der gerade auch was für Erwachsene. Weil Neil Gaiman toll ist, weil Henry Selick toll ist und weil man ruhig auf die überschwenglichen Kritiken vertrauen kann.

Hugos und Trailer

10. August 2009

Gestern war die Verleihung der Hugo Awards, einem der wichtigsten Sci-Fi Awards. Zwar sind die Doctor-Who-Vertreter Steven Moffat und Russel T. Davies leer ausgegangen, aber so tragisch ist das nicht – zum einen hat Gewinner Dr. Horrible’s Singalong Blog den Award sehr verdient, zum anderen hat Moffat ja eh erst drei Hugos in Folge abgeräumt, und für RTD wünsch ich mir nächstes Jahr einen Hugo für Children of Earth und am besten auch gleich noch das Regenerations-Weihnachtsspecial von Doctor Who.
Auf jeden Fall haben wir trotzdem genügend Grund zum Feiern: Neil Gaiman hat mit The Graveyard Book den Preis für den besten Roman bekommen! Yay! :D

Wo wir grad bei Fantasydingen sind: Es ist der erste Trailer zu Terry Gilliams neuem Film The Imaginarium of Doctor Parnassus erschienen.  Und der lässt sich am besten mit einem Wort zusammenfassen: Wow. Das sieht fantastisch aus, und auch nach zehnmal gucken entdeckt man im Trailer immer noch Neues zum staunen.

Hugo Nominierungen

20. March 2009

Mein treuer Laptop hat gestern wohl das Zeitliche gesegnet. Momentan habe ich also nur sporadischen Internetzugang und komme nicht an meine auf dem Laptop sitzenden Dateien – damit verschieben sich einige geplante Blogeinträge.
Für heute gibts also nur eine kleine Newsmeldung: Wir haben drei Hugonominierungen zu feiern! Die Hugo Awards sind die wichtigsten Sci-Fi-Awards, und auch dieses Jahr sind bei den Nominierten einige meiner Lieblinge dabei: Neil Gaiman ist für The Graveyard Book für “Best Novel” nominiert, und Doctor Who hat auch wieder zwei Einträge für “Best Dramatic Presentation, Short Form” dabei: Steven Moffat für seinen “Silence in the Library”-Zweiteiler, und Russel T. Davies für “Turn Left”. Sehr schön. Ich hätte RTD zwar lieber für Midnight nominiert gesehen, doch Turn Left ist auch klasse – und so ein Hugo wär ja schon ein schönes Abschiedsgeschenk für unseren Doctor-Who-verlassenden Showmaster.

Koumpounophobia und der Graveyard Film

30. January 2009

Coraline kommt bei uns ja leider erst im Juni in die Kinos, es bringt also nicht viel, wenn ich jetzt schon ständig Werbung dafür mache. Aber manche Dinge sind einfach so herrlich, dass ich sie euch nicht vorenthalten will – so wie dieser Coraline Trailer, in dem Neil Gaiman etwas über Knöpfe erzählt. Der Mann ist einfach großartig.

Und noch mehr gute Neil-Film-News: Wie hier schon berichtet wird an einer Verfilmung von The Graveyard Book gearbeitet, Neil hat jetzt auch verraten, wer das Drehbuch schreiben und Regie führen wird: Neil Jordan. Den kennt man von Filmen wie The Crying Game, Interview with a Vampire, Michael Collins oder Breakfast on Pluto. Sehr schick, ich bin schon sehr gespannt. Neil Gaiman hat für The Graveyard Book übrigens gerade die Newbery Medal erhalten, einen der prestigeträchtigsten Preise für Kinderbücher.

Noch mehr Neil-Gaiman-Filme?

20. January 2009

Wir haben ja schon eine ganze Liste an kommenden Neil-Projekten, auf die wir hinhibbeln können, anscheinend dürfen wir jetzt mal ganz vorsichtig zwei weitere Filme hinzufügen: Neil wurde auf Twitter gefragt, ob er ein Drehbuch für The Graveyard Book schreibt. Neil hat das zwar verneint, aber gesagt, dass jemand eines schreibt (und er sich darüber freut wer das tut), und dass er selbst ein Drehbuch zu Anansi Boys schreibt (Anansi Boys ist quasi die Fortsetzung von American Gods). Dass Neil schon mal auf einem Meeting zu einem Graveyard-Book-Film war, war mir bekannt, dass er ein Anansi-Boys-Drehbuch schreibt, war mir neu. Sehr schön. Es ist natürlich klar, dass es noch lange nicht heißt, dass tatsächlich ein Film daraus wird, wenn ein Drehbuch existiert – aber es ist zumindest mal ein Zeichen, dass ernsthaft über diese beiden Filme nachgedacht wird. :D

Sherlock Holmes – Adventure of the Coraline-Keys

23. December 2008

Zwei kleine Sachen, die mich glücklich machen: Die BBC wird nächstes Jahr den Pilotfilm zu Sherlock bringen, eine moderne Adaption der Sherlock Holmes Geschichten. Das ist an sich schon eine nette Idee, die Namen hinter diesem Projekt lassen einem dann aber wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen: Geschrieben wird das von Steven Moffat (genialer Autor, demnächst Showrunner bei Doctor Who und hat mit Jekyll schon bewiesen, dass er Klassiker modernisieren kann) und Mark Gattiss (auch DW-Autor), produziert von Moffats Frau Sue Vertue (Coupling, Vicar of Dibley), Regie führt Blackpool-Regisseur Coky Giedroyc, und die Hauptrollen übernehmen Benedict Cumberbatch (Amazing Grace) als Sherlock Holmes und Martin Freeman (Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) als Dr Watson, mit Rupert Graves als Inspector Lestrade. Hach. Die BBC ist einfach großartig.
Daneben haben mich heut auch wieder die Coraline-Macher beeindruckt, und zwar erneut mit der wunderbaren Werbestrategie für den Film: Wie jemand in Neil Gaimans Blog berichtet, wurden an einem Gebäude in Chicago lauter Coraline-Schlüssel mit Knöpfen aufgehängt. Find ich sehr schick. (Und Neils schöne Fotos von seinem verschneiten Garten trösten einen fast darüber hinweg, dass es bei uns draußen noch ziemlich grün ist…)

Coraline

19. December 2008

coralineSelbst wenn der im Februar kommende 3D-Stop-Motion-Film Coraline keine Verfilmung von einem ziemlich fantastischen Buch von Neil Gaiman wäre, wäre ich jetzt schon ziemlich begeistert davon und würde dessen Start herbeihibbeln. Nein, nicht weil der Regisseur Henry Selik ist, der Macher von The Nightmare Before Christmas – wobei das natürlich auch ein guter Grund ist. Sondern wohl eher, weil ich absolut verliebt in die ganze Promotion des Films bin. Schon seit einer ganzen Weile gibt es einige schicke Behind-the-Scenes-Clips im Internet (zum Beispiel hier), nun ist auch die offizielle Homepage richtig fertig – und unglaublich toll. Wunderschön und liebevoll gestaltet, mit vielen Inhalten die es zu entdecken gilt, schicken interaktiven Gimmicks und toller Musik (besonders in der Landschaftsansicht).
Die Coraline-Macher beschränken sich aber nicht auf so normale Werbesachen wie Websites, sie hatten auch die Idee, an ihre Lieblingsblogger 50 selbst zusammengestellte Kisten zu senden, mit Figuren- und Austattungsteilen aus der Coraline-Produktion, Bildern und anderen Leckerbissen. Ein Zusammenstellung der bisher in diversen Blogs vorgestellten Kisten gibt es hier. Und ein Produktionsteam, das sich so viel liebevolle, detailverliebte Arbeit macht, muss man einfach gern haben.

Ergänzungen für die Neil-Wunschliste

7. November 2008

Neil Gaiman hat einen wahnsinnig vollen Terminplan mit jeder Menge Touren, Projekten, geplanten Comics (bspw Batman) und geplanten Büchern (bspw drei Sachbücher, einmal über China, und zwei über seinen Blog). Während man also einen ganzen Haufen Dinge hat, auf die man sich da sowieso freuen kann, gibts daneben auch einige Sachen, die ganz furchtbar großartig wären, aber noch nicht fest stehen, und auf die man nur mit aller Kraft hoffen kann. Da wäre zum Beispiel ein eventueller Neverwhere-Film, oder eine Episode für Steven Moffats nächste Doctor Who Staffel. Jetzt dürfen wir auf unserer Wunschliste einen weiteren Eintrag machen: Neil hat so nebenbei erwähnt, dass er in England ein Meeting über eine mögliche Verfilmung seines neuesten Romans The Graveyard Book hatte. Was ich fantastisch fände: das Buch ist wunderbar, und eine Verfilmung kann ich mir auch ganz toll vorstellen. Ich weiß, dass das sicher nur ein “an wen könnte man Filmrechte verkaufen, und was gäbs es zu bedenken”-Gespräch war, aber man darf ja trotzdem jetzt schonmal hoffen und träumen…

EDIT: Achja – man kann (und sollte) sich hier das komplette Graveyard Book von Neil Gaiman vorlesen lassen. Und gleichzeitig Neil anschmachten.

Neil Gaimans Neverwhere kostenlos lesen!

6. September 2008

Kaddele hat das zwar schon vor ein paar Tagen getwittert, damit das aber auch niemand verpasst auch hier der Hinweis: Neil Gaimans ganz, ganz großartiger Roman Neverwhere (Niemalsland heißt der bei uns) wird vom Verlag für begrenzte Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Man kann das entweder online lesen, oder ganz praktisch auch als ebook herunterladen – allerdings nicht permanent, die Datei zerstört sich dann nach einem Monat selbst.
Neil Gaiman hat das Anfang des Jahres schon einmal mit seinem Roman American Gods gemacht, und weil das so gut gelaufen ist, bekommen wir jetzt eben auch Neverwhere. Damit Leute, die sich für Gaiman interessieren aber sich nicht durchringen konnten einfach mal ein Buch zu kaufen, da ganz unverbindlich reinlesen können. (Und sich dann garantiert in Neil verlieben.  Und sofort alle seine Bücher verschlingen wollen.) Jedenfalls solltet ihr dieses schicke Angebot unbedingt wahrnehmen, Neverwhere ist nämlich herrlich spannende, düstere und witzige Fantasy voller skuriller und wunderbarer Ideen.

Neverwhere-Verfilmung unterwegs?

18. April 2008

Neil Gaiman meldet heute in seinem Blog, dass er wieder an einem Drehbuch zu seinem Roman Neverwhere (zu Deutsch “Niemalsland”) schreibt. Neverwhere ist ein Fantasyroman, der von London Below handelt – einer neben dem normalen London existierenden Parallelwelt. Weniger märchenhaft als Stardust, dafür düsterer und blutiger, aber nicht ohne Witz – hier kann man ins erste Kapitel reinlesen. Eine Neverwhere-Verfilmung war schon vor einigen Jahren geplant, wurde dann aber auf Eis gelegt – und anscheinend tut sich da jetzt wieder etwas (hier gibts auch ein zwei Jahre altes Video, in dem Neil über das Projekt spricht). Das muss noch nicht sicher heißen, dass wir tatsächlich einen Neverwhere-Film bekommen, aber man darf da sicher schonmal optimistisch hibbeln.
Das ist deswegen ganz großartig, weil man beim Lesen von Neverwhere wirklich oft denkt, dass sich das als Film hervorragend machen würde. Es gibt da zwar eine Miniserie von der BBC, bzw. eigentlich ist die Miniserie sogar der Ausgangspunkt, den Roman schrieb Gaiman erst danach, aber irgendwie leidet die Serie halt doch unter dem zu geringen Budget (hier ein Video von Neil in dem er über diese Miniserie spricht – und die BBC generell, eine eventuelle Anansi Boys Verfilmung und Doctor Who). Eine Neuverfilmung mit mehr Geld und der heutigen Technik könnte absolut genial werden. :-D

Was anderes: David Tennant, seines Zeichens aktueller Doctor und Oberschnuffel, hat heute Geburtstag! Yay! Ich würd ihm zur Ehre gern irgendwas bloggen, aber ich weiß noch nicht, ob ich Zeit für ein Tennant-Geburtstags-Projekt finde… mal schaun.

Neil Gaiman und das Ramayana

26. March 2008

Neil Gaiman in seinem neuesten Blogpost:

I went to the British Library today and recorded a podcastet interview about the Ramayana. In case you were worrying.

Huh? Nochmal bitte. Heißt das jetzt, dass Neil immer noch an seinem Script zu einer Ramayana-Verfilmung arbeitet (über die ich hier schonmal geschrieben habe)? Hat man das Projekt wiederbelebt? Oder hat er da nur so übers Ramayana gesprochen, weil er sich da inzwischen eben auskennt?
Ich bin verwirrt – weiß jemand da mehr darüber? Und wann erscheint dieser Podcast? Die British Library listet als nächsten erscheinenden Podcast irgendwas ganz anderes… hoffentlich dauert das nicht zu lange…

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