25. August 2010
Die letzten Tage hab ich brav Literatur für meine Zulassungarbeit (das ist quasi die Diplomarbeit des Lehramtstudiums) gelesen, um heute mit meinem Professor drüber sprechen zu können. Weil bei der Arbeit daran der ein oder andere Blogeintrag darüber rausspringen könnte, will ich euch kurz mal erklären, was ich da schreiben werde.
Wie der Titel euch schon verrät, geht’s um Hörspiele von Orson Welles – die, von denen ich hier eh schon öfters berichtet habe, also aus den Reihen Mercury Theatre on the Air und Campbell Playhouse, von 1938-40. Schwerpunkt will ich dabei auf die Adaptionen von Literatur legen, also wie Welles Romane oder dramatische Stücke auf 50 Minuten Hörspiel zusammenstaucht und in dieses neue Medium überträgt, insbesondere was die Erzählstruktur betrifft (Welles behauptet von sich selbst, “narration” im Hörspiel erfunden zu haben – das stimmt so zwar nicht, aber er hat immerhin den homodiegetischen Erzähler eingeführt).
Warum gerade das Thema? Natürlich weil es mich interessiert und mir das Spaß macht, aber auch, weil auf dem Gebiet noch sehr wenig geschrieben wurde. Generell sind Hörspiele dieser Zeit noch recht wenig analysiert worden, und für Literaturadaptionen gilt das noch viel mehr: So einige Autoren behandeln in umfangreichen Werken zum Hörspiel aus “qualitativen Gründen” nur Originalhörspiele. Man stelle sich das mal bei der Filmwissenschaft vor: Jemand schreibt eine Geschichte der Filmentwicklung und ignoriert Werke wie Gone With the Wind, The Godfather oder die Hälfte aller Hitchcock-Filme, wie die ja eine literarische Vorlage haben und deswenigen weniger wert sind.
Ich weiß, dass die meisten von euch 70 Jahre alte Hörspiele wenig interessieren – ihr braucht keine Angst haben, das wird hier kein OTR-Blog. Aber ein paar Statusupdates zu dem, was ich grad mache, ist dann doch besser, als gar keine Beiträge.
Tags: Old Time Radio, Orson Welles, Uni-Zeug
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8. December 2009
Die wichtigsten Dinge zu Orson Welles “Julius Caesar”-Aufführung hab ich ja schon beschrieben, ein Film wie Me and Orson Welles braucht aber auch die kleinen Anekdoten um zu funktionieren, vor allem, nachdem er aus der Sicht eines unwichtigen Nebendarstellers erzählt wird. Also schauen wir doch mal, was das reale Vorbild von Zac Efrons Charakter, der 14-jährige Arthur Anderson (s. Bild rechts), so angestellt hat – und wie wir das in Me and Orson Welles wiederfinden. Praktischerweise gibt es zu einer sehr netten Anekdote sowohl einen Soundclip in dem Orson Welles davon erzählt, als auch schon genügend Bilder aus den Trailern und einen Clip aus Me and Orson Welles. Weiterlesen »
Tags: Julius Caesar, Me and Orson Welles, Orson Welles, Zac Efron
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3. December 2009
Me and Orson Welles erzählt die Geschichte der “Julius Caesar”-Inszenierung von Orson Welles – ein guter Grund, sich die realen Hintergründe dieser bemerkenswerten Produktion genauer anzusehen. 1937 nahmen sich der 22-jährige Orson Welles und sein Produzent John Houseman Shakespeares Julius Caesar als erstes Stück des Mercury Theatres vor, trafen mir ihrer Anti-Faschismus-Inszenierung den Nerv der Zeit und schrieben Theatergeschichte.
Ich hab hier nun die interessantesten Dinge über diese Aufführung zusammengefasst – es ist ziemlich lang geworden, sorry, aber dafür gibt’s Zwischenüberschriften, so dass ihr auch nur das lesen könnt, was euch interessiert. Und natürlich Bilder – die meisten davon auch von besserer Qualität wie das hier rechts. Weiterlesen »
Tags: Julius Caesar, Me and Orson Welles, Orson Welles, Shakespeare
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4. November 2009
Obwohl ich die jetzt schon seit einiger Zeit sehr gerne höre, bin ich noch nie dazu gekommen, hier über die Doctor Who Hörspiele von Big Finish zu schreiben. Ich weiß auch noch nicht, ob ich das in Zukunft öfters machen werde – aber es bietet sich einfach an, heute mal Invaders from Mars zu besprechen, weil ich ja grad im Welles-Fieber bin, und das nächste Doctor-Who-Special am 15.11. auf dem Mars spielt (mit dem Invaders eigentlich nichts zu tun hat, aber egal).
Invaders from Mars ist 2002 erschienen und das fünfte Big Finish Hörspiel mit dem achten Doctor, also schon ein Stückchen alt, und wird generell von den Fans nicht allzu sehr geschätzt. Dabei ist das Hörspiel ganz offensichtlich nach dem Motto “Wie viele Maria-Lieblingsdinge können wir in ein Hörspiel packen?” enstanden: Paul McGann als der achte Doctor, die wunderbare Charley als Companion, Simon Pegg und Jessica Hynes (Spaced) als Gaststars und mitten drin Orson Welles und sein “War of the Worlds”-Hörspiel. Weiterlesen »
Tags: Big Finish, Doctor Who, India Fisher, Jessica Stevenson, Orson Welles, Paul McGann, Simon Pegg
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30. October 2009
Heute ist es genau 71 Jahre her, dass Orson Welles mit seiner als Live-Berichterstattung präsentierten “The War of the Worlds”-Adaption Radiogeschichte schrieb und mit einer täuschend real wirkenden Inszenierung tausende von Zuhörern in Panik versetze. Ein perfekter Anlass also, das anzuhören, wenn man das noch nie getan hat. Gilt natürlich genauso, wenn man das Hörspiel und seine so freche wie geniale Umsetzung schon kennt. Meine Besprechung mit einigen Soundclips zum antesten gibt es hier, anhören kann man War of the Worlds ganz problemlos hier.

Im CBS-Studio bei der “War of the Worlds”-Sendung: im Vordergrund die Schauspieler, hinten Bernard Hermann mit Orchester und natürlich Orson Welles beim dirigieren seines Ensembles. Weiterlesen »
Tags: Old Time Radio, Orson Welles
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27. October 2009
Ich würd euch ja mehr Orson-Welles-Pausen gönnen, aber Hollywood macht mir da einen Strich durch die Rechnung: Gerüchten zufolge wird ein Remake von Carol Reeds Film-noir-Meisterstück The Third Man geplant, mit Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire und einem Drehbuch von Steven Knight. Meine erste spontane Reaktion darauf war natürlich “Nein! Der Film braucht doch kein Remake! Das kann doch nur furchtbar werden!”, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger schlimm wird die Idee. Ein Third-Man-Remake müsste ja stark modernisiert werden, so dass am Ende wohl ein durchaus eigenständiges Produkt herauskommen würde, und irgendwie kann ich mir DiCaprio sogar ganz gut in Orson Welles Rolle vorstellen. Allerdings bin ich Maguire gegenüber noch sehr skeptisch, und so faszinierend wie die Vorlage könnte der Film sowieso nicht werden. Aber ich hab wohl die letzten Tage zu oft “Aber das ist schwarz-weiß, ich mag schwarz-weiß nicht…” gehört, so dass ich mal wieder etwas einsichtiger gegenüber dem Sinn von Neuversionen älterer Filme bin. Nun ja, mal schaun, ob was aus dem Projekt wird, und womit man die Nachkriegswienatmosphäre austauschen will, dann sehen wir weiter.
Und wenn wir schon dabei sind, sammeln wir doch auch gleich die ganzen neuen Dingen zu Me and Orson Welles – ein nettes Video mit Interviews und Filmschnipseln, einige interessante Artikel und noch ein paar andere Sachen. Praktisch alles ohne Zac, versprochen: Weiterlesen »
Tags: Me and Orson Welles, Orson Welles, Richard Linklater, The Third Man
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26. October 2009
Ich weiß, dass es nicht gesund ist, jetzt schon mit dem Orson-Welles-Hibbeln loszulegen, wenn ich Me and Orson Welles in einem Monat eh nicht sehen kann. Aber das wird mich trotzdem nicht davon abhalten. Also mal wieder ein Welles-Hörspiel zwischendurch: als viertes Programm im Rahmen des Mercury Theatres on the Air hat sich Orson Welles 1938 John Buchans Roman The Thirty-Nine Steps heraugesucht, der ja auch kurz davor eine erfolgreiche Verfilmung von Alfred Hitchcock bekommen hat.
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Tags: Old Time Radio, Orson Welles, The 39 Steps
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21. October 2009
Ich weiß, ich weiß, ich hab euch eine Pause von einer gewissen Person versprochen. Aber ich darf ja weiterhin Orson-Welles-hibbeln, also erlaub ich mir trotzdem den Hinweis darauf, dass die offizielle Seite von Me and Orson Welles in den letzten Tagen einige Updates bekommen hat (die UK-Seite auswählen, die ist besser). Da gibts die üblichen Dinge wie neue Filmbilder und Infos zu Cast, Crew und historischen Vorbildern, aber auch sehr nette Extras wie der Originaltrailer zu Citizen Kane, den ich bisher nicht kannte, und der nicht nur großartig ist, sondern auch für diesen Film relevant, weil darin viele Leute der Mercury-Theatre-Crew vorgestellt werden, um die es ja in Me and Orson Welles geht. Besonders schick auch, dass man sich den Soundtrack des Films anhören kann (oben rechts auf das Radio klicken), der aus hübscher 30er-Jahre-Musik besteht. (Ich glaub, ich muss mal wieder die alten “Pasadena Roof Orchestra”-Platten meiner Eltern rauskramen…)
Ich hoffe, ihr interessiert euch zumindest ein kleines bisschen für Orson Welles, den davon wird es in den nächsten Wochen noch einiges geben. Schließlich hab ich jetzt wieder Uni-Bibliothekszugriff und mir schonmal fünf Bücher über Orson, seine Caesar-Produktion und seine Radioarbeiten mitgenommen. Damit ich meine Schmachtanfälle akademisch untermauern kann
Tags: Christian McKay, Me and Orson Welles, Orson Welles, Zac Efron
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9. October 2009
Es gibt einen neuen Trailer zu Me and Orson Welles, diesmal die US-Version. Starttermin ist der 25 November in den USA, ob der Film es auch mal zu uns ins Kino schafft, steht wohl noch in den Sternen.
Dafür, dass es noch so lang dauern wird, bis ich den Film sehen kann, bin ich jetzt schon viiieeel zu hibbelig gespannt darauf. Nein, das liegt nicht an Zac Efron, der schadet zwar auch nicht, aber ich freu mich wirklich vor allem auf Orson Welles und Shakespearetheater. Deswegen wird es demnächst sicher noch ein paar Beiträge zum Thema geben, vor allem zu Orson Welles Aufführung von Julius Caesar (Berichten zufolge bekommen wir im Film etwa 10 Minuten nachgestellte Bühnenaufführung – YAY!) Weiterlesen »
Tags: Me and Orson Welles, Orson Welles, Trailer, Zac Efron
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5. October 2009
Quasi ein “Sieben auf einen Streich”-Beitrag: Hier geht´s vor allem um Orson Welles und Hamlet, aber auch um Zac Efron, mit Gastschnuffelauftritten von Patrick Kennedy und Leo Bill. Und weil’s um Hamlet geht, können wir an dieser Stelle ja auch noch erwähnen, dass der Film mit David Tennant und Patrick Stewart am 28.12. auf DVD erscheint, dann hätten die wir die auch noch dabei.
Also, nochmal von vorne: Es folgt eine Besprechung von Orson Welles’ Radio-Adaption von Hamlet – das bietet sich nicht nur wegen der generellen Großartigkeit von Welles und Hamlet an, sondern auch, weil diese Adaption im kommenden Film “Me and Orson Welles” mit Zac Efron kurz angesprochen wird. Und es den Clip von dieser Szene schon jetzt zu sehen gibt: Weiterlesen »
Tags: Hamlet, Me and Orson Welles, Old Time Radio, Orson Welles, Shakespeare, Zac Efron
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19. September 2009
Mal so als sanfte Hinführung auf etwas, was wohl demnächst hier im Blog auftauchen wird: Es gibt neue Trailer zu Me and Orson Welles, ein Film mit Zac Efron, Claire Danes und Christian McKay als Orson Welles, in dem es um einen aufstrebenden Schauspieler in Welles’ Aufführung von Julius Caesar geht. Zum einen bin ich gespannt, wie sich Zac Efron in einer Rolle außerhalb seines Stammgebiets (High School Basketballer) schlägt – aber vor allem freu ich mich einfach über einen Orson-Welles-Film.
Wie sicher hinlänglich bekannt, liebe ich Orson Welles – und deswegen werde ich da wohl ziemlich kritisch bei der Darstellung von ihm in diesem Film sein. Ich hab so meine Zweifel, dass jemand Welles’ Art und vor allem seine Stimme richtig rüberbringen kann, und einen 36-jährigen Schauspieler einen zu diesem Zeitpunkt 22-Jährigen Welles spielen zu lassen ist vielleicht auch nicht grad der beste Anfang. Allerdings wurde Christian McKay in den wenigen Reviews des Films bisher immer gelobt – und auch im Trailer sind so ein paar Einstellungen dabei, wo ich mir denke, ja, das passt.
Also, hier jetzt der Teaser Trailer und der erste lange Trailer für UK: Weiterlesen »
Tags: Me and Orson Welles, Orson Welles, Trailer, Zac Efron
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15. June 2009
Der Blog wird immer noch nicht zuletzt wegen des schönen Wetters vernachlässigt, eine gute Gelegenheit also, mich einer Kategorie zu widmen, die ebenfalls ziemlich vernachlässigt wurde: den Hörspielen. Was nicht bedeutet, dass ich keine Hörspiele gehört hab, das hab ich schon, ich hab nur nicht drüber berichtet. Dann holen wir das doch mal nach mit zwei zusammenhängenden Hörspielen:Â Orson Welles Adaption von Charlotte Brontes Roman Jane Eyre und seiner Adaption von Daphne Du Mauriers Roman Rebecca, der wiederum an Jane Eyre angelegt ist. Beides recht frühe Hörspiele, 1938 entstanden – Jane Eyre ist noch aus der Mercury Theatre Zeit, und Rebecca die erste Produktion im Rahmen des Campbell Playhouse. Und weil man nicht genug Vergleiche haben kann, kann man das gleich noch mit der Verfilmung von Jane Eyre mit Orson Welles und der zeitgleich zum Hörspiel entstandenen Rebecca-Verfilmung mit Laurence Olivier vergleichen. Weiterlesen »
Tags: Bronte, Jane Eyre, Old Time Radio, Orson Welles
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6. June 2009
1948 war ein gutes Shakespeare-Jahr: während Laurence Olivier seinen gefeierten Hamlet abgeliefert hat, gab es von Orson Welles diese Macbeth-Verfilmung. Welles hatte 1936 schon eine vielgepriesene Macbeth-Aufführung mit komplett afro-amerikanischer Cast und Haiti als Schauplatz inszeniert, für seinen Film übernahm er nun selbst die Hauptrolle und situierte das Stück im gewohnten Schottland. Und weil es jetzt seit längerer Zeit keinen Orson Welles mehr hier im Blog gab, gibt es auch einen Orson-Picspam dazu.
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Tags: Klassisches Hollywood, Literaturverfilmung, Macbeth, Orson Welles, Shakespeare
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25. March 2009
Weiter geht´s mit Orson Welles, diesmal in einem ziemlich unbekannten Filmchen mit dem herrlichen deutschen Titel “In den Klauen der Borgia”. Es liegen Welten zwischen The Third Man und Prince of Foxes, und doch gibt es Gemeinsamkeiten: die Filme sind etwa zeitgleich entstanden, Orson Welles hat in beiden Filmen nur drei Auftritte und stiehlt damit trotzdem allen anderen die Schau. Außerdem erklärt Welles´ Rolle hier als Cesare Borgia, warum er in The Third Man gerade seine berühmte Rede über die Borgia improvisiert.
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Tags: Klassisches Hollywood, Orson Welles, Picspam, Tyrone Power
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22. March 2009
Kommen wir vom berühmten War of the Worlds zu den unbekannteren und weniger experimentellen Orson-Welles-Hörspielen – die aber ebenfalls sehr unterhaltsam sind (und süchtig machen!) Heute eine Adaption von Agatha Christies Poirot-Roman The Murder of Roger Ackroyd (1926, hier besprochen) aus dem Campbell Playhouse, 1939 ausgestrahlt.
Agatha Christies Roman lebt eigentlich von dem genialen Ende, das in Hörspielform einfach nicht so gut funktioniert wie im Roman. Ich würd also empfehlen, dieses Hörspiel nur anzuhören, wenn man The Murder of Roger Ackroyd schon kennt – oder sowieso nie vorhat, es zu lesen. Diese Review ist aber natürlich spoilerfrei. Weiterlesen »
Tags: Agatha Christie, Old Time Radio, Orson Welles
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