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	<title>Mariakaefer: Filmblog und Bollywoodblog &#187; Rupert Everett</title>
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	<description>Filmkritiken, News, Gossip</description>
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		<title>Leben nach Who</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 19:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Eccleston]]></category>
		<category><![CDATA[Colin Firth]]></category>
		<category><![CDATA[David Tennant]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Everett]]></category>
		<category><![CDATA[St. Trinian's]]></category>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend wir auf die Regenerations zu Weihnachten hinhibbeln, gucken wir doch mal, was unsere Doctor-Darsteller nach ihrer Zeit bei Doctor Who anstellen: Christopher Eccleston filmt gerade f&#252;r den BBC-Four-Film &#8220;Lennon Naked&#8221;, der John Lennons Leben in den Jahren 1967 bis 1971 beschreibt. Eccleston &#252;bernimmt die Titelrolle, Naoko Mori spielt Yoko Ono, mehr dazu kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend wir auf die Regenerations zu Weihnachten hinhibbeln, gucken wir doch mal, was unsere Doctor-Darsteller nach ihrer Zeit bei Doctor Who anstellen:<br />
Christopher Eccleston filmt gerade f&#252;r den BBC-Four-Film &#8220;Lennon Naked&#8221;, der John Lennons Leben in den Jahren 1967 bis 1971 beschreibt. Eccleston &#252;bernimmt die Titelrolle, Naoko Mori spielt Yoko Ono, mehr dazu kann man <a href="http://www.bbc.co.uk/pressoffice/pressreleases/stories/2009/11_november/27/lennon.shtml" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.bbc.co.uk%2Fpressoffice%2Fpressreleases%2Fstories%2F2009%2F11_november%2F27%2Flennon.shtml','hier')">hier</a> nachlesen. Klingt nach einem &#228;u&#223;erst interessanten Film, aber ich f&#252;rchte ich werde so meine Probleme haben, den Doctor und Tosh als John Lennon und Yoko Ono akzeptieren zu k&#246;nnen&#8230;</p>
<p>David Tennant ist zwar noch offiziell Doctor, hat aber schon einige andere Dinge gedreht. Neben Hamlet spielt er demn&#228;chst im Kino den B&#246;sewicht in <a href="http://www.sttriniansmovie.co.uk/content.html" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.sttriniansmovie.co.uk%2Fcontent.html','St.+Trinian%22s+2%3A+The+Legend+of+Fritton%22s+Gold')">St. Trinian&#8217;s 2: The Legend of Fritton&#8217;s Gold</a>. Ich hielt das erst f&#252;r einen v&#246;lligen Quatschfilm und einen selten d&#228;mlichen Karriereschritt &#8211; aber der k&#252;rzlich erschienene Trailer und die Videos auf der Website haben mich da etwas gutm&#252;tiger gestimmt. Sieht eigentlich nach ganz unterhaltsamen Trash aus, und in der Gesellschaft von Colin Firth, Rupert Everett, Gemma Arterton und Tallulah Riley ist Tennant ja gut aufgehoben. Ich werd wohl demn&#228;chst mal den ersten St.-Trinian&#8217;s-Film gucken, um mir ein besseres Bild machen zu k&#246;nnen. Hier erst einmal der Trailer zum zweiten Teil: <span id="more-7395"></span><br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9chVAXvsOcQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/9chVAXvsOcQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>K&#246;nnte das ein Firth-Tennant-Fechtduell sein, sehe ich das richtig? Und dass Massentanzszenen in der Liverpool Street Station eine sehr gute Idee sind, wurde ja bereits<a href="http://www.youtube.com/watch?v=VQ3d3KigPQM" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DVQ3d3KigPQM','eindrucksvoll+bewiesen')"> eindrucksvoll bewiesen</a>.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=7395" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Filmkritik: ANOTHER COUNTRY</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[Cambridge Spies]]></category>
		<category><![CDATA[Colin Firth]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Everett]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Film, den ich sehen wollte, seit ich die wunderbare Miniserie Cambridge Spies &#252;ber den Spionagering um Guy Burgess gesehen habe. Another Country nun basiert lose auf dem fr&#252;hen Leben von Guy Burgess und ist mit den jungen Rupert Everett, Colin Firth und Cary Elwes besetzt. Die deutsche DVD ist vergriffen und nur noch zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-7319" title="anothercountry-cover2" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/11/anothercountry-cover2.jpg" alt="anothercountry-cover2" width="140" height="215" />Ein Film, den ich sehen wollte, seit ich die wunderbare Miniserie <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/09/23/cambridge-spies-inkl-picspam/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F09%2F23%2Fcambridge-spies-inkl-picspam%2F','Cambridge+Spies')">Cambridge Spies</a> &#252;ber den Spionagering um Guy Burgess gesehen habe. Another Country nun basiert lose auf dem fr&#252;hen Leben von Guy Burgess und ist mit den jungen Rupert Everett, Colin Firth und Cary Elwes besetzt.<br />
Die deutsche DVD ist vergriffen und nur noch zu Mondpreisen erh&#228;ltlich, aber jetzt ist mir der Film in der Uni-Videothek in die H&#228;nde gefallen. Allerdings auch tats&#228;chlich als Video und damit in f&#252;rchterlich mieser Qualit&#228;t &#8211; aber besser als nichts.<br />
<span id="more-7317"></span></p>
<p><strong><em>Regisseur</em></strong>: Marek Kanievska<br />
<em><strong>Drehbuch</strong></em>: Julian Mitchell<br />
<strong><em>Musik</em></strong>: Michael Storey<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong>: Rupert Everett, Colin Firth, Cary Elwes, Michael Jenn, Tristan Oliver, Robert Addie, Rupert Wainwright<br />
<strong><em>Erscheinungsdatum</em></strong>: 1984</p>
<p><strong>STORY</strong><br />
<em>Guy Bennett (Rupert Everett) und Tommy Judd (Colin Firth) sind beide Au&#223;enseiter an ihrer Privatschule &#8211; Guy, weil er offen seine Homsexualit&#228;t zeigt, Tommy, weil er Kommunist ist. W&#228;hrend Guy sich bem&#252;ht in der Schulhierarchie aufzusteigen, verliebt er sich in James Harcourt (Cary Elwes).</em></p>
<p>(<strong>Anmerkung</strong>: Ich hab euch Screenshots meiner miesen VHS erspart und lieber brauchbare Bilder aus dem Internet zusammengesucht.)</p>
<p><strong>REVIEW</strong><br />
Another Country ist eine Verfilmung des gleichnamigen Theaterst&#252;cks, das wie schon erw&#228;hnt lose auf dem Leben von Guy Burgess basiert. Genauer gesagt auf dessen Schulzeit, im Mittelpunkt steht also das Leben an einer englischen Privatschule in den 30ern, w&#228;hrend Spionage gar nicht, und Kommunismus <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-7323" title="anothercountry-firtheverett" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/11/anothercountry-firtheverett.jpg" alt="anothercountry-firtheverett" width="300" height="163" />eher am Rande auftritt. Es wird also veranschaulicht, warum sich Burgess schlie&#223;lich zum Kommunismus und gegen sein eigenes Land wandte, der Film zeigt aber nicht, wie es so weit kommt.</p>
<p>Das ist nat&#252;rlich sehr interessant, und v&#246;llig in Ordnung, dass sich der Film darauf konzentriert &#8211; etwas seltsam nur, dass alles in eine Rahmenhandlung eingebettet wird, in der der alternde Guy in Russland seine Geschichte einer Journalistin erz&#228;hlt, und somit die Spionagesache betont wird, obwohl sie f&#252;r die eigentliche Story nicht von so gro&#223;er Bedeutung ist. Dass wir den Film mit dem schon &#252;bergelaufenen Guy beginnen, erweckt eine gewisse Erwartungshaltung, die einfach nicht zum restlichen Film passt. Am besten man ignoriert einfach die Rahmenhandlung, und stellt sich auf ein leises Drama ein.</p>
<p>Die St&#228;rke von Another Country liegt schlie&#223;lich in der Darstellung des Lebens in einer Privatschule in den 30ern und dem, was dazugeh&#246;rt: der speziellen Hierarchie unter den Sch&#252;lern, dem strengen Verhaltenskodex, den Intrigen und Geheimnissen &#8211; und wie man an diesem System scheitern muss, wenn man offen schwul ist.<br />
Das Paradoxe dabei ist, dass Homosexualit&#228;t zu dieser Zeit in Privatschulen<img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-7320" title="anothercountry-everett" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/11/anothercountry-everett.jpg" alt="anothercountry-everett" width="300" height="165" /> keineswegs etwas Unerh&#246;rtes war, sondern viel mehr eine gedultete M&#246;glichkeit f&#252;r die Jugendlichen trotz Abgeschnittenheit von Frauen ihre erwachende Sexualit&#228;t auszuleben. Wie Guy mal trocken feststellt: &#8220;The reason everyone gives in in the end, is they get lonely doing it on their own. They long for company.&#8221;. Guys &#8220;Fehlverhalten&#8221; ist also nicht, dass er mit anderen M&#228;nnern schl&#228;ft, sondern dass er kein Geheimnis daraus macht, dass er sich keine Gedanken um Skandale und das Ansehen seines Hauses macht, dass es f&#252;r ihn eben nicht &#8220;all just a passing phase&#8221; ist.</p>
<p>Trotz der einf&#252;hlsamen Darstellung dieses Lebens bleibt der Film teilweise etwas zu kalt. Die versnobbte Upper-Class-Haltung, die ja auch unsere eigentlich dagegen aufbegehrenden Helden teilen, weil sie nun eben damit aufgewachsen sind, distanziert den Zuschauer etwas zu sehr, so dass einem das Mitf&#252;hlen manchmal etwas schwer f&#228;llt. Einzelne Szenen stechen dabei heraus, in denen pl&#246;tzlich die Emotionen unter dem <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-7322" title="anothercountry-firth" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/11/anothercountry-firth.jpg" alt="anothercountry-firth" width="300" height="163" />oberfl&#228;chlichen Schein hervorbrechen und einem doch sehr ans Herz gehen &#8211;  allen voran eine Konfrontation zwischen Guy und Tommy, in der Guy Tommy vorwirft trotz allem Gerede von Gleichheit doch immer noch Schwule zu diskriminieren.</p>
<p>Die miese Videoqualit&#228;t in der ich den Film sehen musste, ist aus zwei Gr&#252;nden besonders bedauernswert: Zum einen ist Another Country eigentlich sehr sch&#246;n gefilmt, mit &#252;berlegter Bildgestaltung und faszinierender Ausleuchtung. Doch gerade weil der Film viele dunkle Szenen mit dominierenden Schatten hat, hat man da mit der Videoqualit&#228;t keine Chance.</p>
<p>Und ganz oberfl&#228;chlich gesehen ist es zum anderen schade, dass man so die Schauspieler nicht ordentlich w&#252;rdigen kann &#8211; die sind da n&#228;mlich alle noch wunderbar jung (f&#252;r Everett ist es die Durchbruchsrolle, f&#252;r Firth und Elwes sogar der erste Spielfilm) und spielen vor allem auch toll. Ganz besonders Rupert Everett ist bemerkenswert, sei es beim Flirten mit Cary Elwes, beim Diskutieren mit Colin Firth oder beim schnippischen rebellieren gegen die Konventionen. Man fragt sich unweigerlich, ob sich Everett nicht bis zu einem gewissen Grad selbst spielt &#8211; er hatte ja selbst so seine Probleme mit Autorit&#228;t in seiner Schullaufbahn.<br />
(Trivia am Rande: Rupert Everett und Colin Firth haben beide im Theater <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-7321" title="anothercountry-everettelwes" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/11/anothercountry-everettelwes.jpg" alt="anothercountry-everettelwes" width="300" height="163" />den Guy Bennett gespielt, gegen&#252;ber Everett war da auch Kenneth Branagh als Tommy dabei, und nach Everett hat Daniel Day-Lewis die Guy-Rolle &#252;bernommen &#8211; ja, eine bemerkenswert besetzte Theaterproduktion. Everett und Firth konnten sich &#252;brigens nicht ausstehen, haben sich jetzt gut 20 Jahre lang st&#228;ndig angegiftet und erst letztes Jahr vers&#246;hnt. Das tut ihren Leistungen in dem Film aber keinen Abbruch. Oh, und Everett ist der Gro&#223;neffe von Donald Maclean, einem der Cambridge Spies &#8211; ja, England ist halt klein.)</p>
<p>Die Rahmenhandlung ist seltsam und zum Teil f&#228;llt einem als Zuschauer der emotionale Zugang schwer, doch abgesehen davon ist Another Country ein sehr empfehlenswerter Film, mit interessantem Blick auf Privatschulen und sehr sehenswerten Leistungen von Rupert Everett und Colin Firth.</p>
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