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	<title>Mariakaefer &#187; Russell T Davies</title>
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		<title>Hugo Awards 2010 &#8211; Gewinner</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Packt den Champagner aus, wir haben was zu feiern: Russell T Davies hat zusammen mit Phil Ford den Hugo für &#8220;Best Dramatic Presentation, Short Form&#8221; gewonnen, für The Waters of Mars! Wheee! Absolut verdient, WoM ist eine fantastische Doctor-Who-Folge, und es wurde auch Zeit, dass RTD für seine wunderbare Arbeit für Doctor Who mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Packt den Champagner aus, wir haben was zu <a href="http://www.tor.com/blogs/2010/09/announcing-the-2010-hugo-award-winners" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.tor.com%2Fblogs%2F2010%2F09%2Fannouncing-the-2010-hugo-award-winners','feiern')">feiern</a>: Russell T Davies hat zusammen mit Phil Ford den Hugo für &#8220;Best Dramatic Presentation, Short Form&#8221; gewonnen, für The Waters of Mars! Wheee! <img src='http://www.mariakaefer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Absolut verdient, WoM ist eine fantastische Doctor-Who-Folge, und es wurde auch Zeit, dass RTD für seine wunderbare Arbeit für Doctor Who mit einem Hugo geehrt wurde!<br />
Sehr erfreulich auch der Sieg von Moon bei den Spielfilmen gegenüber so gewichtigen Konkurrenten wie Star Trek und Avatar, leider sind dafür Neil Gaiman und der zweimal nominierte Paul Cornell leer ausgegangen. Aber das geht in Ordnung, Gaiman gewinnt sowieso ständig und darf den Hugo dann für seine Doctor-Who-Folge nächstes Jahr mitnehmen *g*</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=9744" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Es wird eine neue Torchwood-Staffel geben!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 18:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem es jetzt einige Zeit lang verdächtig still war, gibt es nun zum Glück eine offizielle Bestätigung: Es wird eine vierte Torchwood-Staffel geben! 10 Folgen neues Torchwood! Die BBC wird das zusammen mit dem amerikanischen Sender Starz Entertainment produzieren, Torchwood wird dann also nicht nur in Wales, sondern auch in Amerika und anderen internationalen Locations [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es jetzt einige Zeit lang verdächtig still war, gibt es nun zum Glück eine offizielle Bestätigung:<a href="http://www.bbc.co.uk/torchwood/torchwood_new_series/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.bbc.co.uk%2Ftorchwood%2Ftorchwood_new_series%2F','Es+wird+eine+vierte+Torchwood-Staffel+geben%21')"> Es wird eine vierte Torchwood-Staffel geben!</a> 10 Folgen neues Torchwood! Die BBC wird das zusammen mit dem amerikanischen Sender Starz Entertainment produzieren, Torchwood wird dann also nicht nur in Wales, sondern auch in Amerika und anderen internationalen Locations spielen. Vor der Kamera sind John Barrowman und Eve Myles zugesichert, hinter der Kamera haben wir Russell T. Davies als Chefautor und er wird auch zusammen mit Julie Gardner und Jane Tranter produzieren.<br />
Klingt doch sehr gut! Und wenn diese Staffel nur halb so genial wird wie Children of Earth (und unter RTD wird das schon), dann sind wir glücklich!</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=9050" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>Hugo Nominierungen 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 08:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern wurden die Nominierungen für den diesjährigen Hugo Award veröffentlicht &#8211; einer der wichtigsten Sci-Fi/Fantasy-Awards, falls jemand hier die noch nicht kennen würde. Doctor Who war da in den letzten Jahren immer ziemlich gut dabei, und auch dieses Jahr ist die Serie wieder vertreten: mit ganzen DREI Nominierungen für Russell T Davies in der Kategorie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurden die <a href="http://www.thehugoawards.org/2010/04/2010-hugo-award-nominees-details/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.thehugoawards.org%2F2010%2F04%2F2010-hugo-award-nominees-details%2F','Nominierungen+f%C3%BCr+den+diesj%C3%A4hrigen+Hugo+Award')">Nominierungen für den diesjährigen Hugo Award</a> veröffentlicht &#8211; einer der wichtigsten Sci-Fi/Fantasy-Awards, falls jemand hier die noch nicht kennen würde. Doctor Who war da in den letzten Jahren immer ziemlich gut dabei, und auch dieses Jahr ist die Serie wieder vertreten: mit ganzen DREI Nominierungen für Russell T Davies in der Kategorie &#8220;Best Dramatic Presentation, Short Form&#8221;. Das freut mich natürlich sehr, es wundert mich bloß ein wenig, für <em>was</em> er nominiert wurde: The Next Doctor, Planet of the Dead und The Waters of Mars. Also kein Children of Earth? Und Planet of the Dead bekommt den Vorzug über The End of Time? Das ist&#8230; seltsam. Ich vermute, Children of Earth würde als zusammenhängende Story in die Kategorie der &#8220;Long Form&#8221; fallen, und kam da nicht gegen die starke Filmkonkurrenz an, und vielleicht gilt ähnliches für den End-of-Time-Zweiteiler. Naja, Hauptsache, RTD ist ordentlich häufig nominiert für seine grandiosen Leistungen für Doctor Who &#8211; und ich wünsch mir dann bitte einen Award für The Waters of Mars.</p>
<p>Ansonsten ist natürlich auch Neil Gaiman wieder dabei, mit seinem Batman-Comic &#8220;Whatever Happened to the Caped Crusader?&#8221;, der unter anderem gegen Paul Cornells &#8220;Captain Britain And MI13. Volume 3: Vampire State&#8221; antritt.<br />
Neil hat übrigens vor ein paar Tagen ein klein bisschen über seine Doctor-Who-Folge für nächstes Jahr <a href="http://twitter.com/neilhimself/status/11357567332" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Ftwitter.com%2Fneilhimself%2Fstatus%2F11357567332','getwittert')">getwittert</a> &#8211; da erwarten wir dann wohl auch sicher einen Hugo *g*</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=8814" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>CASANOVA</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[David Tennant]]></category>
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		<category><![CDATA[Picspam]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Penry-Jones]]></category>
		<category><![CDATA[Russell T Davies]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab mir vorgenommen, in den nächsten Wochen noch ein paar David-Tennant-Sachen zu besprechen. Zum einen Projekte, die ich bisher noch nicht kenne, aber auch diverse Dinge, die ich schon länger kenne, aber zu denen ich nie was geschrieben hab – so wie Casanova hier. Eine großartig unterhaltsame Miniserie vom genialen Russel T Davies (der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-8544" title="casanova-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-cover.jpg" alt="" width="150" height="213" />Ich hab mir vorgenommen, in den nächsten Wochen noch ein paar David-Tennant-Sachen zu besprechen. Zum einen Projekte, die ich bisher noch nicht kenne, aber auch diverse Dinge, die ich schon länger kenne, aber zu denen ich nie was geschrieben hab – so wie Casanova hier. Eine großartig unterhaltsame Miniserie vom genialen Russel T Davies (der jetzt 5 Jahre Doctor Who geleitet hat) und absolutes David-Tennant-Pflichtprogramm. Selbstverständlich gibt es auch noch einen kleinen Tennant-Picspam dazu.<br />
<span id="more-8528"></span></p>
<p><em><strong>Regisseur</strong></em>: Sheree Folkson<br />
<em><strong>Drehbuch</strong></em>: Russell T Davies<br />
<em><strong>Darsteller</strong></em>: David Tennant, Peter O&#8217;Toole, Laura Fraser, Rose Byrne, Shaun Parkes, Nina Sosanya, Rupert Penry-Jones, Matt Lucas, Dervla Kirwan<br />
<em><strong>Format</strong></em>: 3 x 60 min<br />
<em><strong>Erscheinungsjahr</strong></em>: 2005</p>
<p><strong>STORY</strong><br />
<em>Die Magd Edith (Rose Byrne) findet heraus, dass der alte Bibliothekar ihres Herren der legendäre Casanova (Peter O&#8217;Toole) ist, und drängt ihn dazu, seine Geschichte zu erzählen. Und Casanova erzählt: Wie er als junger Mann (David Tennant) nach Venedig kam, wie er sich in der Gesellschaft behaupten konnte, wie er zum Frauenhelden wurde – und wie ihm seine Liebe zu Henriette (Laura Fraser), der Verlobten des adligen Grimani (Rupert Penry-Jones), zum Verhängnis wurde&#8230;</em></p>
<p><strong>REVIEW</strong><br />
Eine meiner größten Hoffnungen für die Zukunft ist, dass David Tennant und Russell T Davies noch häufig zusammenarbeiten. Nicht nur, weil sie zusammen äußerst knuffig sind (weswegen es besonders schade ist, dass die Casanova-DVD ohne Extras daherkommt), sondern weil sie zusammen<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-8533" title="casanova-jung" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-jung.jpg" alt="" width="300" height="171" /> großartiges Fernsehen schaffen. Siehe Doctor Who, und siehe hier Casanova: Eine wunderbar spritzige, unterhaltsame Miniserie, voller umwerfendem Witz und bewegendem Drama.</p>
<p>Historische Exaktheit sucht man hier vergebens, aber wer die hier erwartet, ist sowieso an der völlig falschen Adresse &#8211; Kostüme und Make-up versuchen nicht einmal ansatzweise an der historischen Wahrheit zu bleiben. Das ist aber selbstverständlich keine Nachlässigkeit sondern sehr sinnvolle Absicht: Die modernen Elemente vermitteln modernen Zuschauern viel mehr über Atmosphäre und Unterschiede der jeweiligen Kulturen als es authentische Kostüme könnten, da kaum jemand unter den Zuschauern historische Mode richtig interpretieren könnte.</p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-8529" title="casanova-alt" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-alt.jpg" alt="" width="300" height="167" />Auch was die Geschichte angeht, hält sich RTD nur periphär an die Memoiren Casanovas und baut mit ein paar Eckdaten seine ganz eigene Version zusammen. Aber es spricht ja auch nichts dagegen, die Miniserie um eine fiktive Vision eines legendären Mannes aufzubauen – gibt sicherlich dramaturgisch mehr her als eine sich an historisch verbürgte Fakten haltende Geschichte.</p>
<p>Casanova ist über große Strecken eine fröhlich-aufgedrehte und freche Miniserie, die von Casanovas Lebensfreude und gewitztem Verstand erzählt, doch durch die Rahmenhandlung von Casanovas Lebensabend bleibt immer eine tragische, eher bittere Note erhalten. Wobei Tragik natürlich nicht auf die Rahmenhandlung beschränkt ist, sondern im Verlauf der Handlung auch immer weiter Einzug in die eigentliche Geschichte nimmt. Immer wieder verfehlt er seine Ziele, immer wieder kommt ihm das Schicksal in die Queere, immer wieder verliert er alles. Dass das gegen Ende immer mehr<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-8532" title="casanova-grimanihenriette" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-grimanihenriette.jpg" alt="" width="300" height="172" /> wird, führt aber zum Glück nicht dazu, dass langsam die Stimmung auf den Boden sinkt und alles melodramatisch-schwer wird – die Miniserie bleibt immer immens unterhaltsam, und die Tragik wirkt natürlich und ehrlich bewegend.</p>
<p>Bei einem Tennant/RTD-Projekt, bei dem zudem RTD darauf gekommen ist, Tennant als Doctor zu casten, ist es wenig verwunderlich, dass David Tennants Casanova hier eine sehr große Ähnlichkeit mit seinem Doctor hat – was bei RTDs Casanova-Interpretation natürlich auch bestens passt. Wer Tennant in der Rolle mag, wird ihn auch hier lieben.<br />
Die beste Chemie hat Tennant dabei nicht mit Casanovas großer Liebe oder anderen Eroberungen, sondern mit seinem Diener und Freund Rocco, gespielt von Shaun Parkes. Parkes glänzt mit trockenem Humor und harmoniert bestens mit Tennant, so dass alle Rocco-Szenen immer zu einem Highlight werden.<br />
Überhaupt ist diese Miniserie <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-8530" title="casanova-bett" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-bett.jpg" alt="" width="300" height="171" />hervorragend besetzt. Peter O&#8217;Toole gibt einen großartigen alten Casanova ab, bei dem man nie zweifelt, dass er derselbe Mann wie der Tennant-Casanova ist, Laura Fraser macht schön deutlich, warum gerade ihre Henriette Casanovas große Liebe ist, Rose Byrne dient dankbar als Repräsentation der Zuschauer in der Story, Nina Sosanya ist sehr sympathisch als Bellino und Rupert Penry-Jones gibt einen würdigen Widersacher für Casanova ab, auch wenn man ihm mehr Szenen gönnen würde.</p>
<p>Witzig, frech, sexy, traurig; von RTD wunderbar geschrieben, von Regisseurin Sheree Folkson erfrischend gefilmt und mit einer tollen Cast besetzt – wer sich diese Miniserie entgehen lässt, ist selber schuld.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a name="picspam"></a>Picspam</strong></p>
<p style="text-align: center;">Wunderbare Einführungsszene. Bei der man sich gleich in unseren Helden verliebt und deswegen über die unvorteilhaften Haare und die blauen Kontaktlinsen hinwegsieht.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8534" title="casanova-pic1" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic1.jpg" alt="" width="450" height="255" /></p>
<p style="text-align: center;">Bei so vielen Lagen, die die damalige Kleidung hatte, braucht man schon mindesten zwei Frauen, die einem beim Ausziehen helfen&#8230;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8535" title="casanova-pic2" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic2.jpg" alt="" width="450" height="254" /></p>
<p style="text-align: center;">Dass David Tennant und Nina Sosanya gut harmonieren, <a href="http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2008/10/09/article-1075350-02EF07D100000578-280_468x376.jpg" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fi.dailymail.co.uk%2Fi%2Fpix%2F2008%2F10%2F09%2Farticle-1075350-02EF07D100000578-280_468x376.jpg','wei%C3%9F+auch+die+RSC')">weiß auch die RSC</a>. Schade nur, dass ihre gemeinsame Doctor-Who-Folge nicht zu den besten gehört&#8230;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8536" title="casanova-pic3" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic3.jpg" alt="" width="450" height="256" /></p>
<p style="text-align: center;">Casanova und Henriette: sie könnten so glücklich zusammen sein&#8230;<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8537" title="casanova-pic4" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic4.jpg" alt="" width="450" height="255" /></p>
<p style="text-align: center;">Selbst im Gefängnis und trotz außer Kontrolle geratender Haarsituation macht Casanova noch was her.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8538" title="casanova-pic5" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic5.jpg" alt="" width="450" height="254" /></p>
<p style="text-align: center;">So kann man das Haarproblem natürlich auch lösen.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8539" title="casanova-pic6" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic6.jpg" alt="" width="450" height="254" /></p>
<p style="text-align: center;">Ein paar mehr Rupert-David-Szenen hätte nicht geschadet. Ruperts Frau Dervla Kirwan spielt übrigens auch mit, aber hat keine Szenen mit Rupert oder David. Eine Schande.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8540" title="casanova-pic7" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic7.jpg" alt="" width="450" height="255" /></p>
<p style="text-align: center;">Irgendwann gewöhnt man sich sogar an die blauen Augen (die wegen Peter O&#8217;Toole&#8217;s Augenfarbe sein mussten)<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8541" title="casanova-pic8" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic8.jpg" alt="" width="450" height="258" /></p>
<p style="text-align: center;">Ehrliches Mitleid &#8211; nicht gerade eine von Casanovas häufigsten Emotionen, aber gerade deswegen funktioniert das hier bestens.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8552" title="casanova-pic9" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic9.jpg" alt="" width="450" height="258" /></p>
<p style="text-align: center;">Die Maske tut nicht viel, um den Altersunterschied zu verdeutlichen (seit dem ersten Bild sind über 20 Jahre vergangen), aber Tennant spielt ihn trotzdem überzeugend.<br />
<img style=' display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;'  class="aligncenter size-full wp-image-8543" title="casanova-pic10" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2010/02/casanova-pic10.jpg" alt="" width="450" height="257" /></p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=8528" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>DOCTOR WHO, Series 4</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 00:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[British TV]]></category>
		<category><![CDATA[Catherine Tate]]></category>
		<category><![CDATA[David Tennant]]></category>
		<category><![CDATA[Doctor Who]]></category>
		<category><![CDATA[Russell T Davies]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit großer Verspätung, aber lieber spät als nie: Meine Besprechung der vierten Doctor-Who-Staffel: ausgestrahlt 2008, mit David Tennant als zehntem Doctor und Catherine Tate als Companion Donna Noble und nach wie vor unter der Aufsicht von Chefautor Russell T Davies. Die Besprechungen der bisherigen Staffeln gibt es hier: eins, zwei und drei, hier werden nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-7656" title="dw-series4-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/12/dw-serie4-cover.jpg" alt="dw-series4-cover" width="150" height="201" />Mit großer Verspätung, aber lieber spät als nie: Meine Besprechung der vierten Doctor-Who-Staffel: ausgestrahlt 2008, mit David Tennant als zehntem Doctor und Catherine Tate als Companion Donna Noble und nach wie vor unter der Aufsicht von Chefautor Russell T Davies. Die Besprechungen der bisherigen Staffeln gibt es hier: <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/01/doctor-who-series-1/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F01%2Fdoctor-who-series-1%2F','eins')">eins</a>, <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/02/doctor-who-series-2/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F02%2Fdoctor-who-series-2%2F','zwei')">zwei</a> und <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/08/doctor-who-series-3/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F08%2Fdoctor-who-series-3%2F','drei')">drei</a>, hier werden nun die Folgen der vierten Staffeln einzeln kurz besprochen und in drei Kategorien eingeteilt, wie das funktioniert hab ich <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/01/doctor-who-series-1/#einteilung" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F01%2Fdoctor-who-series-1%2F%23einteilung','hier')">hier</a> erklärt. Die Review der restlichen Specials sollte dann nicht mehr ganz so lang auf sich warten lassen.<br />
<span id="more-7619"></span></p>
<h3 style="text-align: center;">OMGwiegenial!!!</h3>
<p><strong>Time Crash</strong><br />
(Tardis)<br />
Diese kleine für &#8220;Children in Need&#8221; produzierte Multi-Doctor-Episode mit David Tennant und Peter Davison bietet 8 Minuten geniale Unterhaltung, vollgestopft mit herrlichen Dialogen, Witzen und einer aufrichtigen Liebeserklärung an Doctor Who und insbesondere den fünften Doctor. Immer wieder ein Genuss anzusehen.</p>
<p><strong>Silence in the Library / Forest of the Dead</strong><br />
(51. Jh./The Library)<br />
Eine Moffat-Doppelfolge, das sagt eigentlich schon genug über die Klasse dieser Episoden. Wie gewohnt bekommen wir eine grandios abgestimmte Mischung aus Humor, Spannung, Grusel, Romantik, Timey-Wimey-Storyelementen und tieftraurigen Momenten, alles eingebettet in eine Reihe von cleveren und fantastischen Ideen. Neben Moffats Drehbuch glänzen auch Gaststars wie Alex Kingston, Steve Pemberton, Colin Salmon und Tallulah Riley und Euros Lyns edle Regie.</p>
<p><strong><img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-7669" title="dw-series4-promo2" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/12/dw-series4-promo2.jpg" alt="dw-series4-promo2" width="200" height="283" />Midnight</strong><br />
(?, Midnight)<br />
Dafür lieben wir RTD: Doctor Who als beklemmendes Psychothriller-Kammerspiel, so untypisch wie genial. Midnight wendet des Doctors verlässlichste Waffe gegen ihn und wirft einen düsteren Blick in die menschliche Seele, was nach so vielen Lobeshymnen auf die Menschheit sehr willkommen kommt. Mit einfachen Mitteln wird hier gigantische Spannung und packender Grusel erzeugt, was auch bei wiederholtem Sehen erhalten bleibt und die herausragende Leistungen von David Tennant und Lesley Sharpe bleiben sicher im Gedächtnis.</p>
<p><strong>Turn Left</strong><br />
(2007-2009, London/Leeds)<br />
Was wäre wenn der Doctor nicht da wäre, um uns immer und immer wieder zu retten? Eine bemerkenswert Dystopie, beklemmend und düster, Catherine Tate als Donna darf hier zusammen mit ihrer Familie so richtig auftrumpfen und die Einarbeitung Ereignisse aus früheren Episoden funktioniert bestens. Auf Logik darf man dabei nicht unbedingt schauen, sonst könnte man sich den Spaß verderben, aber man braucht ja auch nicht immer einwandfreie Logik.</p>
<h3 style="text-align: center;">Sehr, sehr klasse!</h3>
<p><strong>The Fires of Pompeii</strong><br />
(23-24 August 79, Pompeii)<br />
Witz, Spannung und große emotionale Momente &#8211; James Morans Episode bietet von allem etwas und damit tolle Unterhaltung. Die Monster sind nicht ganz so mein Ding, und das antike Pompeii könnte vielleicht etwas realistischer aussehen, aber hier gibt es einfach viel zu viele schicke Szenen und Ideen. Und vor allem ein herzzerbrechendes Finale &#8211; was auch sonst, wenn der Doctor nach Pompeii kommt.</p>
<p><strong>Planet of the Ood</strong><br />
(4126, Oodsphere)<br />
Diese Folge hat es nur noch knapp in diese Kategorie geschafft, weil das Ganze manchmal etwas unrund wirkt und der Sicherheitschef ein fürchterlicher Schauspieler ist, aber sonst erzählt diese Episode einfach eine tolle Geschichte. Was vor allem daran liegt, dass die Ood äußerst faszinierende, ungewöhnliche Aliens sind, und hier ein interessantes Konzept ausgearbeitet wird, das man mit Staunen verfolgt. Es ist auch mal schön eine Story zu sehen, in der der Doctor eigentlich gar nicht viel macht. Außerdem gibt&#8217;s erfreuliche Gastauftritte von Tim McInnerny und Ayesha Dharker.</p>
<p><strong>The Unicorn and the Wasp</strong><br />
(1926, England)<br />
Eine großartige Comedy-Episode, die nur ganz selten ins Alberne abdriftet. Vor allem die erste Hälfte sprüht nur so vor flottem Witz, später kommen dann das eher nervige Monster und einige Logikprobleme dazu, aber der Unterhaltung tut das kaum Abbruch. Richtig Spaß machen immer die unzähligen Anspielungen auf Agatha Christies Romane und die tolle Besetzung: Fenella Woolgar, Felicity Kendal (haben wir <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/09/14/filmkritik-shakespeare-wallah-810/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F09%2F14%2Ffilmkritik-shakespeare-wallah-810%2F','hier')">hier</a> schon angeschmachtet) und Christopher Benjamin (schon neben dem dritten (Inferno) und dem vierten Doctor (<a href="http://www.mariakaefer.de/2008/05/11/doctor-who-the-talons-of-weng-chiang/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F05%2F11%2Fdoctor-who-the-talons-of-weng-chiang%2F','Talons+of+Weng-Chiang')">Talons of Weng-Chiang</a>) aufgetreten)</p>
<p><strong><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-7668" title="dw-series4-promo1" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/12/dw-series4-promo1.jpg" alt="dw-series4-promo1" width="290" height="222" />The Stolen Earth / Journey&#8217;s End</strong><br />
(2009, Erde/Shadow Proclamation/Medusa Cascade)<br />
Wäre fast noch in die erste Kategorie gerutscht, aber manchmal will RTD einfach zu viel und sein bombastisches Finale entgleitet ihm doch ein wenig, und gerade Elemente der Auflösung sind ein bisschen gar simpel. Trotz kleinen Schwächen aber doch zwei furiose Episoden, die wie eine Feier der RTD-à„ra wirken: zum Schluss gibt es fast so viele epische Abschiede und Schlussmomente wie in LotR: Return of the King. Julian Bleachs Davros ist fantastisch, Donna darf neben all den anderen Companions trotzdem besonders strahlen und man wird rundum bestens unterhalten. Man darf gespannt sein, wie RTD das in The End of Time toppen will.</p>
<h3 style="text-align: center;">Schicke Unterhaltung</h3>
<p><strong>Voyage of the Damned</strong><br />
(2008, London/Erdorbit)<br />
Doctor Who spielt Katastrophenfilm und tut das prinzipiell ziemlich gut, stolpert dann aber doch über allzu alberne Szenen und Ideen. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz (vor allem Astrid (Kylie Minogue), Midshipman Frame (Russel Tovey) und Mr Copper (Clive Swift)), und die Atmosphäre und Spannung stimmen, aber die Host und der tatsächliche Endgegner nerven.</p>
<p><strong>Partners in Crime</strong><br />
(2009, London)<br />
Der Staffelauftakt bietet eine Reihe von ganz großartigen Doctor/Donna-Szenen und sehr herzigen Donna/Wilf-Momenten, außerdem sind die Adipose wirklich niedlich und gegen Ende gibt es beim ersten Sehen einen tollen OMG-Moment. Aber bei wiederholtem Schauen stört das eher gemächliche Tempo etwas und die Story ist halt sehr gewöhnlich.</p>
<p><strong>The Sontaran Stratagem / The Poison Sky</strong><br />
(2009, London)<br />
Inzwischen haben wir es gelernt: Der Zweiteiler im ersten Drittel der Staffel gehört immer zu den Schwachpunkten der Staffel. So auch hier:Â  Die Sontarans geben eher langweilige Gegner ab, die ganze Rattigan-Sache nervt und drum herum haben wir eine recht durchschnittliche Invasions-Story mit Logiklöchern. Natürlich gibt es Pluspunkte, wie UNIT, Martha oder Ross Jenkins, einige Szenen sind klasse und man wird schon auch unterhalten, aber da hätte man einfach mehr machen können.</p>
<p><strong>The Doctor&#8217;s Daughter</strong><br />
(?, Messaline)<br />
Gute Ideen eher mäßig umgesetzt: dem Doctor plötzlich mit einer Tochter zu konfrontieren und der Twist bezüglich des dargestellten Krieges bieten eigentlich interessante Möglichkeiten, das drumherum ist aber eher lasch und vor allem aus letzterem wird gar nichts ordentliches gemacht, was schade ist. Martha hat leider nicht viel zu tun, dafür macht Donna wie immer Spaß, Georgia Moffett als Jenny ist niedlich und David Tennant darf in ein paar ganz großen Momenten zeigen wie gut er spielen kann.</p>
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		<title>TORCHWOOOD: CHILDREN OF EARTH (Series 3)</title>
		<link>http://www.mariakaefer.de/2009/07/18/torchwoood-children-of-earth-series-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[British TV]]></category>
		<category><![CDATA[Children of Earth]]></category>
		<category><![CDATA[John Barrowman]]></category>
		<category><![CDATA[Russell T Davies]]></category>
		<category><![CDATA[Torchwood]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun endlich meine Besprechung der dritten Torchwood Staffel &#8211; mit etwas Verspätung, aber Children of Earth gehört zu den Fernseherlebnissen, die man erst einmal verarbeiten muss, bevor man darüber schreiben kann. Nach zwei Staffeln mit je 13 abgeschlossenen Episoden kommt die dritte Torchwood-Staffel nun in einem neuen Format daher: 5 Episoden mit einer durchgehenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-5962" title="torchwood-coe-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/07/torchwood-coe-cover.jpg" alt="torchwood-coe-cover" width="150" height="212" />Hier nun endlich meine Besprechung der dritten Torchwood Staffel &#8211; mit etwas Verspätung, aber Children of Earth gehört zu den Fernseherlebnissen, die man erst einmal verarbeiten muss, bevor man darüber schreiben kann.<br />
Nach zwei Staffeln mit je 13 abgeschlossenen Episoden kommt die dritte Torchwood-Staffel nun in einem neuen Format daher: 5 Episoden mit einer durchgehenden Handlung, die alle innerhalb einer Woche gesendet wurden. Ich war da ein wenig skeptisch, aber nun kann man sicher sagen: Experiment geglückt. Und wie.<br />
<span id="more-5961"></span></p>
<p><strong><em>Regisseur</em></strong>: Euros Lynn<br />
<strong><em>Drehbuch</em></strong>: Russell T. Davies (Day 1, Day 5), John Fay (Day 2, Day 4), James Moran (Day 3)<br />
<strong><em>Musik</em></strong>: Ben Foster<br />
<strong><em>Darsteller</em></strong>: John Barrowman, Eve Myles, Gareth David-Lloyd, Peter Capaldi, Cush Jumbo, Kai Owen, Paul Copley, Nicholas Farrell<br />
<strong><em>Crew</em></strong>: Russell T Davies, Julie Gardner (executive producers)<br />
<strong><em>Ausstrahlung</em></strong>: 6. &#8211; 10.7.2009, BBC 1</p>
<p><strong>STORY</strong><br />
<em>Eine Alienrasse, nach ihrer Übertragungsfrequenz nur &#8220;die 456&#8243; genannt, kontaktiert die Erde indem sie durch alle Kinder der Welt spricht. Während das Torchwood Team Jack (John Barrowman), Gwen (Eve Myles) und Ianto (Gareth David-Lloyd) der Sache auf den Grund gehen wollen, beauftragt die britische Regierung John Frobisher (Peter Capaldi), eine führere Begegnung mit den 456 zu vertuschen und Torchwood auszuschalten&#8230;</em></p>
<p><strong>REVIEW</strong><br />
Torchwood ist ja in gewisser Weise als erwachsene Version von Doctor Who angelegt &#8211; mit Children of Earth kann man nun sagen, dass Torchwood tatsächlich erwachsen geworden ist. Die<a href="http://www.mariakaefer.de/2008/01/06/torchwood-series-1/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F01%2F06%2Ftorchwood-series-1%2F','erste+Staffel')"> erste Staffel</a> hatte Stärken und Schwächen und unterhielt mit ihrem Trashfaktor, <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-5979" title="tw-coe-computer" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/07/tw-coe-computer.jpg" alt="tw-coe-computer" width="300" height="169" />die <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/05/torchwood-series-2/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F05%2Ftorchwood-series-2%2F','zweite+Staffel')">zweite Staffel</a> war schon ein gewaltiger Schritt nach vorne, und Children of Earth ist nun schlicht und einfach fantastisches Fernsehen. Klasse gemacht, spannend, schockierend, mit einigem Humor, aber im Grundton doch zutiefst pessimistisch und düster.</p>
<p>Irgendjemand meinte während der Werbephase für Children of Earth, dass hier das Torchwood Team an ihre Grenzen getrieben werden. Klingt wie eine dieser typischen Werbe-Phrasen, die Zuschauer ködern sollen aber eigentlich nichts aussagen. Hier stimmt das aber absolut: Children of Earth zieht nach und nach alle Sicherheiten weg &#8211; sowohl die des Teams, als auch die der Zuschauer. Als Serienzuschauer hat man bspw in der Regel trotz allen scheinbar aussichtslosen Situationen immer die Sicherheit im Hinterkopf, dass unsere Helden schon überleben werden und irgendwie alles am Schluss schon wieder passt. Die Serie muss ja weitergehen. Ab dem Finale der zweiten Staffel hat sich Torchwood aber darüber hinweggesetzt. Wir wissen nun, dass keiner unserer Helden sicher ist, und man beginnt sogar <img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-5969" title="tw-coe-frobisher" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/07/tw-coe-frobisher.jpg" alt="tw-coe-frobisher" width="300" height="169" />daran zu zweifeln, dass am Ende der Staffel wieder Normalzustand herrschen wird. Und das spürt man tatsächlich ganz gewaltig während Children of Earth.</p>
<p>Zu Beginn von Children of Earth befinden wir uns noch auf gewohntem Terrain: Torchwood 3 in Cardiff, seltsame Vorkommnisse, das Team ermittelt und scheint in Kontrolle zu sein. Doch schon spätestens zum Ende der ersten Episode wird ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen und wir als Zuschauer taumeln zusammen mit unseren Helden in Ereignisse, die größer und erschütternder sind, als alles was wir gewohnt waren. Teilweise fühlt es sich fast nicht wie Torchwood an, da das Team so wenig Kontrolle über die Ereignisse hat. Die bedeutenden Dinge werden bis weit in die Staffel hinein von Anderen entschieden und getätigt, während Torchwood erstmal nur versucht ihre eigene Haut zu retten und mit den wichtigen Entscheidungen Schritt zu halten. Manchmal irritiert das ein wenig und führt auch zu etwas verkrampft wirkenden Szenen &#8211; beispielsweise wenn anderswo ausgedehnt mit den <img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-5968" title="tw-coe-456" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/07/tw-coe-456.jpg" alt="tw-coe-456" width="300" height="169" />Aliens verhandelt wird und Torchwood ganz damit beschäftigt ist, diese Verhandlungen überhaupt mitzubekommen. Doch im Endeffekt zahlt es sich aus, denn es erhöht die Auswegslosigkeit der Szenerie enorm. Wir wissen, dass nur Torchwood das alles retten kann, aber man sieht keinerlei Möglichkeit wie sie etwas ausrichten können, und noch weniger sehen unsere Helden selbst eine Lösung. Children of Earth macht es dem Zuschauer nicht nur wegen seinem düstern Ton nicht einfach, sondern besonders auch, weil moralische Fragen aufgeworfen werden, die der Zuschauer für sich selbst beantworten muss. Und deren Antworten einem nicht unbedingt gefallen.</p>
<p>Nachdem drei Episoden lang gekonnt Spannung aufgebaut wurde, bricht dann mit Day 4 und besonders Day 5 eine Welle erschütternder Szenen über uns herein. RTD hat schon bei Doctor Who gezeigt, dass er düstere und pessimistische Menschheitsbilder entwerfen kann, siehe Midnight oder Turn Left, in denen sich die Menschheit nicht gerade von ihrer besten Seite zeigt. Während er dort noch kindertauglich schreiben musste, darf er in Torchwood alles auffahren &#8211; und so bekommen wir einen bemerkenswerten Abschluss für Children of Earth. Bemerkenswert erschütternd, aber vor allem auch bemerkenwert gut: das ist brillantes Fernsehen, das mit der ersten immer an der Kippe zum Trash stehenden Staffel so gut wie nichts mehr gemeinsam hat.</p>
<p><img style=' float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;'  class="alignright size-full wp-image-5973" title="tw-coe-jackfamilie" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/07/tw-coe-jackfamilie.jpg" alt="tw-coe-jackfamilie" width="300" height="169" />Da man keine fünfstündige Story nur um unser seit Exit Wounds ja geschrumpftes Torchwood aufbauen kann, werden erstmal ein ganzer Haufen neue Figuren eingeführt. RTD stellt die alle in der ersten Episode vor &#8211; so, dass es nie aufdringlich wirkt, und man doch die neuen Charaktere gleich gut kennen lernt. Da wäre Sekretärin Lois Habiba (Cush Jumbo), die sich mit einem großen Schuss Neugier und der Fähigkeit für sich selbst zu entscheiden für Torchwood empfiehlt, da wäre Clement MacDonald (Paul Copley), der mehr über die Ereignisse zu wissen scheint, und da wäre Dr Rupesh Patanjali (Rik Makarem), der gleich in der ersten Episode für eine Ladung Pessimissmus sorgt als er von der Sinnlosigkeit des Lebens im Angesichts des ständigen Alienkontakts erzählt.  Wir bekommen Familien unserer Helden vorgestellt: Iantos resolute Schwester Rhiannon (Katy Wix) mit Familie und Jacks Tochter Alice (Lucy Cohu) und deren Sohn Steven, die angenehm unsentimental eingeführt werden. Auf der Seite der Regierung dann Figuren wie die skrupellose Johnson (Liz May Brice), die Jagd auf Torchwood macht, oder die zwielichten Mr Dekker (Ian Gelder) und Premierminister Brian Green (Nicholas Farell).</p>
<p>Am wichtigsten aber vielleicht Peter Capaldi als John Frobisher &#8211; ein Regierungsbeamter, der immer weiter in dieses ganze Komplott hinabrutscht und Befehle ausführen muss, die ihm zunehmend über den Kopf steigen. Frobisher ist eine der interessantesten<img style=' float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;'  class="alignleft size-full wp-image-5972" title="tw-cow-gwen" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2009/07/tw-cow-gwen.jpg" alt="tw-cow-gwen" width="300" height="169" /> Figuren der Serie: eigentlich ja schon klar auf der Seite der &#8216;Bösen&#8217;, der Entscheidungen trifft für die man ihn hassen will &#8211; gleich- zeitig wird er aber von Capaldi so einfühlsam gespielt, dass man gar nicht anders kann als Mitleid für ihn zu empfinden.</p>
<p>Es gäbe noch viel zu loben an Children of Earth, das ich bisher noch gar nicht angesprochen habe &#8211; bspw die edle Regie von Eros Lynn, oder diverse Ideen, die man aus spoilergründen nicht verraten darf. Aber am besten sieht man sich das alles selbst an. Children of Earth ist eine großartige dritte Staffel Torchwood, die man auch absolut Leuten empfehlen kann, die bisher mit dieser Serie wenig anfangen konnten &#8211; und für Fans der Serie trotz allem Schmerz den man mit seinen Helden durchleiden muss ein brillantes Fernseherlebnis.</p>
 <img src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=5961" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>DOCTOR WHO, Series 3</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 15:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[British TV]]></category>
		<category><![CDATA[David Tennant]]></category>
		<category><![CDATA[Doctor Who]]></category>
		<category><![CDATA[John Simm]]></category>
		<category><![CDATA[Russell T Davies]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vierte Staffel Doctor Who ist nun angelaufen und verspricht ziemlich toll zu werden &#8211; wird also höchste Zeit nach der ersten und der zweiten Staffel aufzuholen und die dritte Staffel fertig zu besprechen. Als zehnten Doctor haben wir weiterhin David Tennant, Rose hat allerdings die Serie verlassen und so haben wir nun für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img class="alignright size-full wp-image-2347" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="dws3-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws3-cover.jpg" alt="" width="150" height="202" /><span>Die vierte Staffel Doctor Who ist nun angelaufen und verspricht ziemlich toll zu werden &#8211; wird also höchste Zeit nach der <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/01/doctor-who-series-1/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F01%2Fdoctor-who-series-1%2F','ersten')">ersten</a> und der <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/02/doctor-who-series-2/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F02%2Fdoctor-who-series-2%2F','zweiten+Staffel')">zweiten Staffel </a>aufzuholen und die dritte Staffel fertig zu besprechen.<br />
Als zehnten Doctor haben wir weiterhin David Tennant, Rose hat allerdings die Serie verlassen und so haben wir nun für eine Episode Catherine Tate als Donna Noble und für den Rest der Staffel Freema Agyeman als Martha Jones als Companions. Einteilung der Episoden </span><span>wie gehabt: in drei Kategorien, innerhalb der Kategorien dann chronologisch. </span><span id="more-2346"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<h3 style="text-align: center;"><strong>OMGwiegenial!!!</strong></h3>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Human Nature / The Family of Blood<br />
</strong>(1913, England)<br />
Die bewegendste Episode für mich, vor allem Family of Blood &#8211; da könnt ich ab dem Kampf mit den Vogelscheuchen durchheulen. Eine dieser Episoden, die in eher düsteres Licht auf den Doctor werfen, aber ihn dadurch nur faszinierender machen. Paul Cornell bastelt hier eine unglaublich schöne Geschichte aus sehr viel Drama, einer Ladung Grusel und aber auch vielen leichten Momenten mit Romantik und Witz zusammen. David Tennant liefert hier eine Glanzleistung, der Gastauftritt von Jessica Hynes erfreut und der Schauspieler von Baines ist herrlich abgedreht. Dazu wurde die 1913-Atmosphäre wunderbar eingefangen, und Murray Gold brilliert mal wieder mit richtig toller Musik.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Blink<br />
</strong>(2007/1969, London)<br />
Eine der besten Doctor-Who-Geschichten, fast ganz ohne den Doctor &#8211; so was schafft eigentlich nur Steven Moffat. Aber es wundert uns ja wirklich nicht, dass auch sein dritter Beitrag zur Serie hier in der Top-Kategorie landet, er ist halt einfach genial.<br />
Blink ist einfach richtig klasse geschrieben: die Story ist unvorhersehbar und gewitzt, ergibt am Schluss aber wunderbar Sinn, die Charaktere sind einem nach wenigen Szenen schon so richtig ans Herz gewachsen und wir bekommen eine wirklich verdammt gut funktionieren<img class="alignnone size-full wp-image-2349 alignleft" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="dws3-promo2" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws3-promo2.jpg" alt="" width="179" height="250" />de Mischung aus schickem Moffat-üblichem Witz mit unvergesslichen Dialogen, sehr bewegendem Drama und wirklich viel Grusel und Spannung &#8211; die Monster in dieser Episode sind äußerst effektiv, danach sieht vieles mit anderen Augen&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB">Utopia / The Sound of Drums / Last of the Time Lords</span></strong></p>
<p class="MsoNormal">(100 trillion/2008/2009, Malcassario/London)<br />
Gut, die Story lässt hier stellenweise zu wünschen übrig, vor allem beim Finale gilt es, unbedingt alle Logiksensoren auszuschalten, und die Dobby-Doctor-Sache ist auch mehr als fragwürdig &#8211; aber letztlich ist das völlig egal. Das Staffelfinale ist nämlich wahnsinnig unterhaltsam. Utopia liefert uns neben einer schön apokalyptischen Stimmung und einem wunderbaren Gastauftritt von Derek Jacobi nämlich auch die Rückkehr von Captain Jack Harkness (inzwischen unsterblich), der wie auch schon in der ersten Staffel einfach ein herrlicher Charakter und eine schicke Ergänzung zum Team ist. Richtig toll wird´s dann aber in The Sound of Drums, wenn John Simm auf den Plan tritt und uns einen wunderbaren durchgedreht-psychopathischen Master präsentiert. Dem könnte man auch komplett ohne Story stundenlang zusehen.</p>
<p class="MsoNormal">
<h3 style="text-align: center;"><strong>Sehr, sehr klasse!</strong></h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Gridlock<br />
</strong>(5 000 000 053, New Earth)<br />
Es ist schon faszinierend, wie ein bekennender Atheist eine Story schreiben kann, die nur so trieft von religiöser, insbesondere christlicher Symbolik, und die trotzdem nie einen zynischen Ton hat, sondern so richtig gut funktioniert &#8211; spannend, witzig und sehr emotional. Das Szenario des endlosen, ewigen Staus ist sowieso sehr beklemmend, dazu ist die Handlung um Face of Boe ist sehr bewegend und die unterschiedlichen Auto-Crews bringen genügend Spaß rein. Oh, und es gibt kleine Kätzchen, dafür gibt´s natürlich eine Menge Bonus-Punkte *g*</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Smith and Jones<br />
</strong>(2008, London/Mond)<br />
Marthas Einführungsepisode bricht den Trend, dass die erste Episode einer Staffel immer etwas schwächelt &#8211; hier passt wirklich alles zusammen. Martha und ihre Familie werden schnell und effektiv vorgestellt, die Story ist unterhaltsam und spannend, die Judoon sind sehr nett entworfen, der Doctor bekommt einige wunderbare Szenen und der Gastauftritt von Anne Reid ist herrlich. Nicht unbedingt eine der Episoden, die noch lange einen bleibenden Eindruck hinterlassen, aber rundum gelungene, temporeiche Unterhaltung.<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Schicke Unterhaltung</strong></h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>The Runaway Bride<br />
</strong>(2007, London)<br />
Donna Noble, Companion der vierten Staffel, ist hier in ihrer ersten Episode, dem Christmas Special, richtig genial &#8211; nach zwei Staffeln Rose ist es toll einen Companion zu haben, der vom Doctor erstmal so rein gar nicht beeindruckt ist und ihn schon auch mal ohrfeigt. Doch obwohl die Kombination Doctor-Donna klasse ist, mag die Episode nicht komplett überzeugen: sie hat ihre Längen und vor allem das Monster zieht das Ganze wieder mal ziemlich runter. Die von Sarah Parish gespielte Racnoss-Herrscherin ist einfach furchtbar over-the-top und sieht dazu nicht mal gut aus. Umso erfreulicher, dass Donna jetzt Gelegenheit für bessere Episoden bekommt</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>The Shakespeare Code</strong><br />
(1599, London)<br />
Die Hexen sind zwar ziemlich schwach und etwas zu sehr fantasy und das Finale ist auch nicht so recht mein Ding, aber sonst macht diese Folge richtig viel Spaß. Ist ja irgendwie auch klar, mit Shakespeare kann man ja auch nicht so viel falsch machen: die Figur ist wirklich sehr nett gezeichnet, und die ständigen Anspielungen auf seine Werke sind sowieso klasse.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Daleks in Manhattan / Evolution of the Daleks<br />
</strong>(1930, New York)<br />
Diese Dalek-Doppelfolge ist nicht so schlecht wie sie <img class="alignnone size-full wp-image-2348 alignright" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="dws3-promo1" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws3-promo1.jpg" alt="" width="290" height="182" />von vielen Fans gern gemacht wird, aber sie ist doch eine der schwächsten Episoden der Staffel. Das ganze New-York-Setting hat seine Reize, aber irgendwie wird das doch recht schnell ermüdend &#8211; Hooverville, aber ganz besonders das ganze Theater-Zeugs. Auch die Schwein-Sklaven sind nicht direkt übel, aber trotzdem irgendwie ziemlich sinnlos. Die Story schwächelt auch, spätestens bei der Gen-Übertragung per Blitz sollte man sein Gehirn ausgeschaltet haben. Trotzdem &#8211; so schlimm ist das alles nicht, man kann hier durchaus seinen Spaß haben. Und die neuen Facetten die die Daleks hier zeigen, sind auch ziemlich interessant.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>The Lazarus Experiment<br />
</strong>(2008, London)<br />
Die Episode liefert eine klassische Comic-Geschichte mit einem brillianten Wissenschaftler, dessen Experimente etwas schief gehen und der gestoppt werden muss &#8211; wir kennen das beispielsweise aus den Spiderman-Filmen. Das ganze wird hier durchaus solide präsentiert, auch wenn das Monster nicht allzu gut aussieht. Aber es ist halt alles nicht grad neu</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>42</strong><br />
(?, irgendwo im All)<br />
Eigentlich ja eine Frechheit &#8211; eine Episode namens &#8220;42&#8243; praktisch ohne Douglas-Adams-Referenzen! Wenn man aber mal akzeptiert hat, dass das &#8220;42&#8243; hier als Anspielung auf &#8220;24&#8243; gesehen werden sollte und wir hier eine Folge in Echtzeit bekommen, darf man sich auf eine ziemlich schicke Episode freuen. Das hohe Tempo und die hitzige Atmosphäre sorgen für wirklich viel Spannung, und vor allem der Doctor hat einige sehr tolle Szenen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wenn ich meine Lieblingsfolgen dieser drei Staffeln so anschau, erkenn ich ein Muster: die Doppelfolge die es jeweils nach etwa zwei Dritteln der Staffel gibt (Empty Child, Satan Pit und Human Nature), scheint immer genau meinen Geschmack zu treffen, genauso wie die alle Steven-Moffat-Folgen und die Staffel-Finale. Die jeweils erste Doppelfolge (Aliens in London, Rise of the Cybermen und Daleks in Manhatten) ist allerdings immer weniger mein Ding. Ich hoffe, dass sich das für die dritte Staffel etwas ändert &#8211; ich würde die Sontaran-Doppelfolge wirklich, wirklich gern lieben können. Helen Raynor, ich hoffe du hast aus Daleks in Manhatten gelernt&#8230;</p>
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		</item>
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		<title>DOCTOR WHO, Series 2</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 12:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Billie Piper]]></category>
		<category><![CDATA[British TV]]></category>
		<category><![CDATA[David Tennant]]></category>
		<category><![CDATA[Doctor Who]]></category>
		<category><![CDATA[Russell T Davies]]></category>

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		<description><![CDATA[Weiter gehts mit der Kurzbesprechung der einzelnen Episoden der Neuauflage von Doctor Who &#8211; heute gibt´s die zweite Staffel. Die lief 2006, David Tennant übernimmt die Hauptrolle als zehnter Doctor und als Companion haben wir immer noch Billie Piper als Rose. Das Christmas Special von 2005 hab ich auch hier dazugepackt, weil das thematisch ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img class="alignnone size-full wp-image-2334 alignright" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="dws2-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws2-cover.jpg" alt="" width="150" height="210" /><span>Weiter gehts mit der Kurzbesprechung der einzelnen Episoden der Neuauflage von Doctor Who &#8211; heute gibt´s die zweite Staffel. Die lief 2006, David Tennant übernimmt die Hauptrolle als zehnter Doctor und als Companion haben wir immer noch Billie Piper als Rose. Das Christmas Special von 2005 hab ich auch hier dazugepackt, weil das thematisch ja doch mehr zur Tennant-à„ra gehört. Eingeteilt wurden die Episoden genau wie bei der <a href="http://www.mariakaefer.de/2008/04/01/doctor-who-series-1/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2008%2F04%2F01%2Fdoctor-who-series-1%2F','Besprechung+der+ersten+Staffel')">Besprechung der ersten Staffel</a> in drei Kategorien, innerhalb der Kategorien wurde chronologisch geordnet.<br />
</span><span id="more-2333"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>OMGwiegenial!!!</strong></h3>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB">The Girl in the Fireplace<br />
</span></strong><span lang="EN-GB">(51. </span>Jh., Weltall / 18 Jh., Paris)<br />
Der Steven-Moffat-Beitrag zur zweiten Staffel steht seinen ersten Episoden in nichts nach: bezaubernd romantisch, bewegend, melancholisch, dabei aber auch stellenweise sehr gruselig und herrlich witzig. Die Story ist innovativ und spannend, und das Design sowohl von dem 18.-Jahrhundert-Frankreich als auch von dem Raumschiff und den Clockwork Robotern ist wunderschön und detailverliebt. Und wie üblich bei Steven Moffat sind die Dialoge mal wieder besonders genial. Moffat bringt so viel in dieser Episode unter, ohne dass die Handlung zu irgendeinem Zeitpunkt überhastet wirken würde. Eine äußerst raffinierte, emotionale und wunderschöne Episode &#8211; sicherlich auch gut dazu geeignet, Serienneulinge zu ködern.</p>
<p class="MsoNormal">
<p><strong>The Impossible Planet / The Satan Pit<br />
</strong><span>(?, Weltall)<br />
</span>Doctor Who trifft auf das klassische Klaustrophobisches- Raumschiff-Genre mit einer kleinen Prise Lovecraft &#8211; eine Mischung, die wohl sehr schnell schief gehen könnte, aber mich ungemein fasziniert hat. Die Dynamik der Rau<img class="size-full wp-image-2335 alignleft" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="dws2-promo1" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws2-promo1.jpg" alt="" width="200" height="280" />mschiff-Crew, die Chemie zwischen dem Doctor und Rose, das ständige Spiel mit Glauben, die bedrückende, aussichtslose Stimmung, die atmosphärische Musik, das großartige Design der Raumstation und der Höhle &#8211; alles hier hat eine unglaubliche Sogwirkung. Die Mitglieder der Crew werden einem sehr schnell sympathisch, so dass man gern mit ihnen mitfiebert, und das Design des Monsters sollte eigentlich furchtbar albern wirken, funktioniert aber sehr großartig.</p>
<p class="MsoNormal">
<h3 style="text-align: center;">Sehr, sehr klasse!</h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>The Christmas Invasion</strong><br />
(2006, London)<br />
Das Weihnachts-Special wäre fast eine Kategorie weiter runter gerutscht, weil es sich doch ein wenig zieht, und die Monster wenig überzeugend sind . Aber eigentlich ist David Tennants erste Episode sonst schon sehr klasse &#8211; die Spannung wird geschickt aufgebaut, einerseits durch die Passivität des kranken Doctors, man wartet da sehr hibbelig darauf, dass er endlich was tut, und andererseits durch die doch sehr gruselige Bedrohung &#8211; ein Drittel der Weltbevölkerung auf den Dächern, bereit zum springen. Und <em>dann</em> die genialen Szenen, wenn endlich der Doctor die Sache in die Hand nimmt &#8211; herrlich.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>School Reunion</strong><br />
(2007, London)<br />
Wie so einige Episoden leidet auch diese hier etwas unter ihren Monstern &#8211; die sind etwas unglaubwürdig, ebenso wie ihr großer Masterplan, den man schon mit etwas Stirnrunzeln hinnehmen muss. Egal, im Vordergrund steht hier ja doch die Wiedervereinigung des Doctor mit alten Companions: Sarah Jane und K9. Und das macht sehr viel Spaß, selbst wenn man noch überhaupt keine älteren Folgen gesehen hat &#8211; mit Hintergrundwissen ist es aber natürlich noch toller.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>The Army of Ghosts / Doomsday<br />
</strong>(2007, London)<br />
Wäre fast in die erste Kategorie gerutscht, wenn dieses Staffelfinale nicht stellenweise etwas arg over-the-top wäre und zum Teil auch ein paar Längen aufweisen würde. Aber das stört nicht allzu sehr, schließlich macht das Aufeinandertreffen von Cybermen und Daleks ziemlich Spaß und sorgt für einige nette Action und einigen schicken Humor. Daneben gibt es aber auch einige sehr beklemmende Szenen, einige emotionale Momente und nicht zuletzt den unendlich traurigen Abschied von Rose.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<h3 style="text-align: center;">Schicke Unterhaltung</h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>New Earth<br />
</strong>(5 000 000 023, New Earth)<br />
Der Auftakt der Staffel hat einige schicke Momente und einiges, worüber man sich freuen kann &#8211; und Katzen sind sowieso immer eine gute Idee. Allerdings ist die Story ganz furchtbar unlogisch, selbst für Doctor-Who-Verhältnisse, und Cassandra war ja eigentlich schon in der ersten Staffel viel zu nervig. Da hilft es auch nicht wirklich viel, dass die Körpertausch-Szenen wirklich recht witzig sind, und man sich über das Face of Boe natürlich immer freut.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Tooth and Claw</strong><br />
(1879, Schottland)<br />
Verfehlt knapp eine höhere Wertung &#8211; ich find das Schottland-Setting klasse und Queen Victoria macht Spaß. Auch der Werwolf funktioniert ziemlich gut und sieht auch wirklich schick aus und die Verfolgungsjagden halten das Tempo und die Spannung konstant hoch. Allerdings sind der Doctor und Rose in dieser Episode schon ein bisschen arg selbstgefällig (wofür sie von der Queen schon auch getadelt werden), und die Kung-Fu-Mönche waren ja wohl wirklich keine gute Idee&#8230;<img class="alignnone size-full wp-image-2336 alignright" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="dws2-promo2" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws2-promo2.jpg" alt="" width="290" height="195" /><br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Rise of the Cybermen / Age of Steel</strong><br />
(2007, London)<br />
Der erste Auftritt der Cybermen in der New Series &#8211; trotz einigen beklemmenden Szenen ist das irgendwie nicht so düster und bedrohlich wie es sein könnte, dazu wirkt diese Welt und die Cybermen im speziellen etwas zu gelackt. Auch die Szenen, in denen Rose und Mickey auf ihre Parallel-Familien stoßen, schwanken &#8211; einige dieser Momente sind toll, andere eher lästig. Bonuspunkte gibt´s für die geniale Szene mit &#8220;The Lion Sleeps Tonight&#8221;.<br />
<!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><strong>The Idiot´s Lantern</strong><br />
(1953, London)<br />
Diese Episode überzeugt mit ziemlich schickem Design und Kostümen (Doctor in Pornobrille, was will ich mehr) und einem netten Mysteryfeeling. Generell macht die Episode eigentlich nichts richtig falsch &#8211; aber so richtig mag der Funke nicht überspringen, und das Finale auf dem Sendemast ist auch ziemlich fragwürdg.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Love &amp; Monsters</strong><br />
(2007, London)<br />
Die Doctor-light Episode, aus der Sicht eines &#8220;Doctor-Fans&#8221; erzählt. Das erste Mal, als ich diese Folge gesehen hab, konnte ich ziemlich wenig damit anfangen &#8211; nicht, weil mich die Abwesenheit des Doctors so gestört hätte, sondern weil mich die ganze Erzählform nicht ansprach. Inzwischen bin ich ziemlich begeistert von Marc Warren, der hier die Hauptfigur ist, und deshalb gefällt mir die Episode auch viel besser. Eins meiner Hauptprobleme aber bleibt: die Figur von Peter Kay und das Abzorbaloff-Monster kann ich wirklich nicht ausstehen, die sind mir zu kindisch und machen für mich wirklich viel der Folge kaputt.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Fear Her</strong><br />
(2012, London)<br />
Ich mag die Idee von Leuten, die in Zeichnungen gebannt werden, und kleine Kinder sind immer schön gruselig. Und ich mag das &#8220;Monster&#8221; der Folge, weil das so angenehm un-böse ist. Aber das Vorstadtsiedlung-Setting ist mir etwas zu langweilig, und ich kann mit dem ganzen Olympiade-Gequassel nicht viel anfangen, weil sich mir da der Reiz verschließt. Trotzdem eine schöne solide Folge mit einigen netten Rose-Ten-Momenten.</p>
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		<title>DOCTOR WHO, Series 1</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 09:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britisches Kino/TV]]></category>
		<category><![CDATA[Billie Piper]]></category>
		<category><![CDATA[British TV]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Eccleston]]></category>
		<category><![CDATA[Doctor Who]]></category>
		<category><![CDATA[Russell T Davies]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich das erste Mal hier im Blog einen längeren Doctor-Who-Beitrag verfasst hab, war das ein allgemeiner Artikel über die ganzen ersten drei Staffeln der Neuauflage der Serie. Damals hab ich auch versprochen, später noch näher auf die einzelnen Episoden einzugehen &#8211; und jetzt wirds auch höchste Zeit dafür. Ich halte mich dabei aber ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2330 alignright" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" title="dws1-cover" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/03/dws1-cover.jpg" alt="" width="150" height="206" /></p>
<p class="MsoNormal">Als ich das erste Mal hier im Blog einen <a href="http://www.mariakaefer.de/2007/12/26/doctor-who-series-1-3-allgemein/" onclick="return TrackClick('http%3A%2F%2Fwww.mariakaefer.de%2F2007%2F12%2F26%2Fdoctor-who-series-1-3-allgemein%2F','l%C3%A4ngeren+Doctor-Who-Beitrag')">längeren Doctor-Who-Beitrag</a> verfasst hab, war das ein allgemeiner Artikel über die ganzen ersten drei Staffeln der Neuauflage der Serie. Damals hab ich auch versprochen, später noch näher auf die einzelnen Episoden einzugehen &#8211; und jetzt wirds auch höchste Zeit dafür. Ich halte mich dabei aber ganz kurz, es gäbe zwar zu jeder Folge sehr viel zu schreiben, aber fürs erste soll mal ein kleiner Eindruck als Überblick reichen.<br />
Kurz noch die Fakten: Die erste Staffel lief 2005, hatte Christopher Eccleston als neunten Doctor und Billie Piper als Companion Rose, und als Chefautor Russel T. Davies. <span id="more-2325"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><a name="einteilung"></a>Ich hab die Episoden in drei (eigentlich vier) Kategorien eingeteilt, innerhalb der Kategorien wird dann nur noch in chronologischer Reihenfolge gelistet:</p>
<p class="MsoNormal">1. <strong>OMGwiegenial</strong>!!! &#8211; Die Episoden, die ich abgöttisch liebe und bei jedem anschauen erneut darüber erstaunt bin, wie perfekt die geworden sind<br />
2. <strong>Sehr, sehr klasse!</strong> &#8211; Episoden, die fast in die erste Kategorie gerutscht wären, aber doch ein paar Schwächen haben<br />
3. <strong>Schicke Unterhaltung</strong> &#8211; Episoden, die ich auch immer wieder gerne sehe, die aber auch Probleme haben, die mich hin und wieder aufregen.<br />
4. <strong>Meh, nicht mein Ding</strong> &#8211; eine hypothetische Kategorie für Episoden, die ich nicht wirklich mag &#8211; so was existiert bisher aber eh nicht. Nur, damit ihr wisst, dass Kategorie 3 nicht der Bodensatz ist.</p>
<p class="MsoNormal">Die erste Staffel hat recht wenig in den oberen Kategorien &#8211; ich möchte aber ausdrücklich betonen, dass das nicht an Ecclestons Doctor liegt. Der neunte Doctor ist immer genial und toll. Aber die generelle Qualität der Storys und der Look sind halt noch nicht ganz so auf der Höhe wie in späteren Staffeln&#8230; Genug der Vorrede, jetzt aber los:</p>
<p class="MsoNormal">
<h3 style="text-align: center;"><strong>OMGwiegenial</strong>!!!</h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><strong><span lang="EN-GB">The Empty Child / The Doctor Dances<br />
</span></strong>(ca 1941, London)<br />
Der erste Beitrag von Steven Moffat zur Serie und auch gleich genial. Tolle authentische 40er-Kriegsatmosphäre mit schönen, real wirkenden Sets, glaubhaften Charakteren und schönen Effekten, die nicht als solche zu erkennen sind. Dazu das großartige Script mit jeder Menge göttlich gewitzten Dialogen, und einer höchst spannenden, emotionalen und durchdachten Story. Außerdem hat diese Doppelfolge den wahrscheinlich höchsten Gruselfaktor der ersten Staffel, und das, ohne das viel Schlimmes passieren muss. Plus dem ersten Auftritt von Captain Jack Harkness. Kombiniert ist das wirklich absolut perfekt, hier stimmt wirklich alles zusammen.</p>
<p class="MsoNormal">
<h3 style="text-align: center;"><strong>Sehr, sehr klasse!</strong></h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-full wp-image-2332" style="float: left;;  float: left; padding: 4px; margin: 0 7px 2px 0;" title="dws1-promo2" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws1-promo2.jpg" alt="" width="177" height="250" /><strong>Dalek<br />
</strong>(2012, Utah)<br />
Dalek hat zwar einiges, was nicht unbedingt zu überzeugen vermag, bspw die Charaktere Adam und Henry van Statten, die eher auf die Nerven gehen, doch das fällt Angesichts dem Rest dieser Folge kaum ins Gewicht: Das erste Auftreten eines Daleks in der Neuauflage der Serie ist nämlich richtig spannend, nachdenklich, bewegend und bietet vor allem eine klasse Plattform für Christopher Eccleston, der hier zeigen kann was in ihm steckt.<br />
Und: Unser gefühlsloser, alles-hassender Blech-Salzstreuer merkt nach ein paar Minuten, dass der Doctor Rose liebt, während dieser das nie über die Lippen bringen wird&#8230;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Father´s Day<br />
</strong>(1987, London)<br />
Die Story mag zwar nicht so wirklich viel Sinn ergeben (irgendwie weiß keiner so genau, was die Reaper eigentlich machen), aber das tut kaum was zur Sache &#8211; die Vater-Tochter-Geschichte ist wunderschön und rührend geschrieben und spannend ist das auch ziemlich. Schließlich ist man erstmal schon richtig entsetzt, wenn die Tardis nur noch eine Polizeibox ist, oder der Doctor verschwindet.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB">Bad Wolf / Parting of the Ways<br />
</span></strong><span lang="EN-GB">(200 100, Nahe der Erde)<br />
</span>Die ganze Gameshow-Sache in Bad Wolf tut manchmal cleverer als sie eigentlich ist, auf Dauer geht das ein bisschen auf die Nerven, und es ist etwas schade, dass die Chance den Doctor an sich selbst zweifeln zu lassen (schließlich ist er an allem hier Schuld) nicht genutzt wird &#8211; aber ansonsten ist das Staffelfinale extrem toll. Ecclestons Doctor ist immer besonders großartig wenn er gegenüber Daleks spielt, Rose und Captain Jack sind auch wunderbar, die Dalek-Bedrohung ist beklemmend und vor allem das Finale der Episode und der Abschied des neunten Doctors sind sehr genial und emotional.</p>
<p class="MsoNormal">
<h3 style="text-align: center;"><strong>Schicke Unterhaltung</strong></h3>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Rose</strong><br />
(2005, London)<br />
Ein schöner Einstieg in die Serie, der sowohl schicke altbekannte Elemente für die alten Fans bietet (Autons), als auch Neueinsteiger schön an die Figuren ranführt und diese Welt erklärt. Allerdings bedeutet das, dass man vor lauter Einführungen nicht allzu viel machen kann und die Story so nicht allzu spannend ist &#8211; und die Effekte lassen auch etwas zu wünschen übrig. Und das mit der Mülltonne vergessen wir lieber ganz schnell wieder. Trotzdem bleibt die erste Szene von Nine unvergesslich: &#8220;Run!&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB">End of the World</span></strong><img class="alignright" style="float: right;;  float: right; padding: 4px; margin: 0 0 2px 7px;" src="http://www.mariakaefer.de/wp-content/uploads/2008/04/dws1-promo.jpg" alt="" width="290" height="168" /><br />
<span lang="EN-GB">(5 000 000 000, Nahe der Erde)<br />
</span>Als ich die Folge das erste Mal angesehen hab, war ich wenig überzeugt davon &#8211; zu viele Plastikkostüm-Aliens, zu unechte Sets. Sobald man sich aber an diesen Stil gewöhnt hat, kann man sich besser mit dieser Episode anfreunden. Die Story schwächelt ein bisschen, und Cassandra nervt irgendwie, aber es gibt einige sehr schicke Szenen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>The Unquiet Dead<br />
</strong>(1869, Cardiff)<br />
Die erste Folge in der Vergangenheit, und die erste Cardiff-Folge. Die Episode hat durchaus ihre Längen, und die Zombies sind nicht so richtig gruselig, aber die 19. Jahrhundert-Atmosphäre ist nett, Charles Dickens macht Spaß und der Charakter Gwyneth wächst einem auch schnell ans Herz.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong><span lang="EN-GB">Aliens in London / World War Three<br />
</span></strong><span lang="EN-GB">(2006, London)<br />
</span>In Doctor Who geschieht es schnell, dass eigentlich brauchbare Folgen albern werden, weil die Monster nicht funktionieren. Diese Doppelfolge gehört da sicher dazu &#8211; eigentlich ist die Story ganz nett, als Schmankerl für die alten Fans taucht UNIT auf und die Anspielungen auf den Irak-Krieg sind auch schick. Aber die Slitheen sind einfach keine guten Monster. In Menschenform sind die Furzwitze peinlich, in Monsterform sehen sie etwas gar künstlich aus.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>The Long Game<br />
</strong>(200 000, Nahe der Erde)<br />
Hier läuft einiges schief &#8211; nicht besonders hübsche Sets, nervige Charaktere wie Cathica und Suki und vor allem ein ganz schrecklich lanweiliger Nebenhandlungsstrang um den sowieso lästigen Adam. Gerettet wird die Episode vor allem durch den Gastauftritt von Simon Pegg, der hier wirklich eine herrliche Darbietung gibt. Und als Beweis dafür, dass die Folge doch irgendwas taugen muss, sei bloß noch angefügt, dass dies meine erste Doctor-Who-Folge war, und mich gleich trotz ihrer Schwächen für die Serie begeistert hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Boom Town<br />
</strong>(2006, Cardiff)<br />
Diese Episode hätte es fast in eine Kategorie weiter geschafft &#8211; ich liebe ihren eher ruhigen Ton, die schön ernste Verhandlung der Todesstrafen-Problematik und die Gewissensbisse des Doctors. Aber der Slitheen-Faktor irritiert halt mal wieder, die Mickey-Nebenhandlung lenkt etwas vom Geschehen ab und letztlich ist das ganze doch ein klein bisschen <em>zu</em> langsam.</p>
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