Wenn man schon ganze Tage in der Uni-Bibliothek beim Lernen verbringt, muss man zwischendurch die Möglichkeiten auch nutzen um Fandinge zu tun. Also hab ich mir mal angeschaut, was die klugen Shakespeare-Jahrbände zu David Tennants Auftritten in diversen Shakespeare-Stücken so zu sagen haben. Was so einiges ist, und vor allem durchwegs positiv. Also will ich euch das nicht vorenthalten und werde anhand von Zitaten aus Theater-Reviews Tennants Shakespeare-Karriere durchgehen, von As You Like It 1996 bis Hamlet 2008.
Zitate sind also aus den Shakespeare Survey Bänden der jeweiligen Jahre und aus Players of Shakespeare Band 5. Die Bilder sind aus dem Archiv von david-tennant.org – wo es natürlich noch viel mehr Bilder und vor allem in höheren Auflösungen gibt. Weiterlesen »
Hamlet ist jetzt schon eine ganze Weile ein wichtiges Thema hier im Blog und wird das wohl auch noch bleiben, Zeit also für eine ordentliche Übersicht über alle Beiträge dazu. Das hier ist nicht nur eine Linksammlung, sondern dient auch als Zusammenfassung mit Kurzkritiken zu allen Hamlet-Filmen die ich gesehen habe (auch die, die hier im Blog noch nicht besprochen wurden). Weiterlesen »
2008 brachte die Royal Shakespeare Company Hamlet auf die Bühne, mit David Tennant (Doctor Who) in der Hauptrolle gegenüber Sir Patrick Stewart (Star Trek). Dank dem enormen Erfolg der Aufführung ließ die BBC den Regisseur Gregory Doran seine Inszenierung verfilmen und erfüllte damit den Wunsch tausender Hamlet/Tennant/Stewart-Fans, die es nicht ins Theater geschafft haben (sowie derer, die im Theater waren und alles nochmal sehen wollten). Hier also die Besprechung, außerdem gibt es einen sehr langen, zweiteiligen Picspam dazu gibt es hier und hier. Weiterlesen »
Ich hab das mal ein bisschen umgedreht: Tennants Hamlet hab ich schon vor dieser Version gesehen, aber die Besprechung kommt erst später, ich wart noch auf die DVD – also erst die Besprechung dieses Kino-Hamletfilms, dem ersten in Farbe. Tony Richardson hat hier seine Hamlet-Bühnenversion verfilmt, mit Nicol Williamson als Hamlet, Anthony Hopkins als Claudius und Marianne Faithfull als Ophelia. Als verfilmte Bühnenaufführung hat dieser Hamlet also einiges mit Tennants Hamlet gemeinsam – die Endergebnisse fallen aber sehr unterschiedlich aus. Weiterlesen »
Ich wollte ja eigentlich vor Weihnachten keinen anderen Hamlet mehr sehen, diese Verfilmung hat sich da jetzt doch noch dazwischengedrängt. Wenn wir das hier überhaupt Hamlet-Verfilmung nennen wollen – “übler Drogentrip mit Hamlet-Einprengseln” triffts besser. Ich hatte ja keine Ahnung, wie viel Psychedelik und nackte Menschen man in einer einstündigen Hamlet-Inszenierung unterbringen kann!
Der Film ist nicht auf DVD erschienen (verständlich), ich bespreche hier also die VHS, es folgen in der Review Spoiler (ihr kennt die Handlung ja wahrscheinlich, und ihr wollt diesen Film eh nicht sehen) und einige bizarre Bilder (weil bei manchen Sachen Worte einfach nicht reichen). Weiterlesen »
Meine Vorfreude auf Greg Dorans Hamlet-Verfilmung mit David Tennant und Patrick Stewart schlägt langsam in unkontrolliertes Hibbeln um – praktischerweise unterstützen einen die BBC und die Produktionsfirma Illuminations dabei sehr gut. Gestern wurde die Filmseite der BBC online gestellt, die einen ganzen Haufen Infos und viele Bilder aus dem Film bietet. Das ist auch nicht alles, was wir da bekommen – nach der Ausstrahlung wird diese Seite aufgestockt mit drei Stunden (!) Bonusmaterial zur Produktion. Ja, das ist Service.
Wer nach Reviews und ähnlichem sucht, der wird im Illuminations-Blog fündig: Produzent John Wyver sammelt hier alle Previews und andere Kommentare, die langsam online gehen. Achtung: Sowohl die Bilder der Filmseite als auch Previews können etwas spoilerhaft sein – weniger für den Plot (den kennen wir), aber halt doch für die Inszenierung.
Und dann gibt es nun auch einen ganz tollen Trailer zum Film, für alle, die noch nicht überzeugt sind: Weiterlesen »
Eine letzte Hamlet-Verfilmung vor Weihnachten, sozusagen der direkte Vorläufer unseres gespannt erwarteten Hamlets von Gregory Doran für die BBC: 1978 begann die BBC ein ambitioniertes Projekt: Alle 37 Shakespeare-Stücke verfilmen, in einer 8 Jahre andauernden Filmreihe. Ohne großes Budget, aber dafür mit erlesener Besetzung: Die dabei entstandene Hamlet-Verfilmung bietet einen famosen Derek Jacobi als Hamlet, Patrick Stewart als Claudius (die Rolle, die er fast 30 Jahre später gegenüber David Tennant erneut spielen durfte), Claire Bloom und Lalla Ward. Weiterlesen »
Me and Orson Welles erzählt die Geschichte der “Julius Caesar”-Inszenierung von Orson Welles – ein guter Grund, sich die realen Hintergründe dieser bemerkenswerten Produktion genauer anzusehen. 1937 nahmen sich der 22-jährige Orson Welles und sein Produzent John Houseman Shakespeares Julius Caesar als erstes Stück des Mercury Theatres vor, trafen mir ihrer Anti-Faschismus-Inszenierung den Nerv der Zeit und schrieben Theatergeschichte.
Ich hab hier nun die interessantesten Dinge über diese Aufführung zusammengefasst – es ist ziemlich lang geworden, sorry, aber dafür gibt’s Zwischenüberschriften, so dass ihr auch nur das lesen könnt, was euch interessiert. Und natürlich Bilder – die meisten davon auch von besserer Qualität wie das hier rechts. Weiterlesen »
Als der Produzent der Macbeth-Verfilmung mit Patrick Stewart und Kate Fleetwood zu Beginn des Drehs “it’s no coincidence that among Sam’s [Anm: der Kameramann] credits are the exceptional British horror films Dog Soldiers, 2002, and The Descent, 2005.” erklärt hat, hab ich dem nicht viel Beachtung geschenkt – aber es zeichnet sich langsam ab, dass dieser Macbeth tatsächlich eine äußerst blutige, ja fast schon splattrige Angelegenheit wird. Letztens hat John schon schön von der Exekution des Thane of Cawdor erzählt: “We have him executed on screen, shot through the head with his brains and blood spattered on a wall. We rig a hidden compressor that fires a blood capsule — and the final result on the monitor is eerily impressive.”. Und heute hab ich es schon sehr bereut, den Produktionsblog während dem Frühstück aufzusuchen – den Anblick eines herausgerissenen Herzes und Ausführungen über verschiedene Arten von Kunstblut brauch ich eigentlich nicht gleich nach dem Aufstehen… Mal von der unpassenden Uhrzeit abgesehen ist diese Herangehensweise aber durchaus begrüßenswert – Macbeth ist ein sehr grausames, blutiges Stück, das darf man ruhig darstellen. Und nachdem ich gerade erst Patrick Stewart in einer Shakespeare-Verfilmung gesehen hab, bin ich besonders gespannt auf seinen Macbeth…
EDIT: Oh, und grad bestätigt: Hamlet kommt am 26.12. um 17 Uhr (UK-Ortstzeit)!
An eher familienfreundlichen Dingen gibt es zu berichten, dass die BBC dieses Jahr erneut einen Doctor-Who-Adventskalender eingerichtet hat, der uns mit täglichen Kleinigkeiten auf Weihnachten vorbereiten wird.
Eine ausgewachsene Hamlet-Reihe werd ich vor Weihnachten nicht machen, aber ein bisschen Vorbereitung darf doch sein und deswegen hab ich mir nun endlich diese Hamlet-Verfilmung mit Ethan Hawke angesehen, von der ich bisher nur Ausschnitte kannte. Regisseur Michael Almereyda hat die Handlung ins moderne Manhattan versetzt, aber Shakespeares Text beibehalten.
Weil ich sowieso nicht finde, dass der Film wirklich für Hamlet-Einsteiger geeignet ist, hab ich in der Review keine große Rücksicht auf Spoiler genommen. Weiterlesen »
Illuminations filmt wieder: Nach der Verfilmung der Hamlet-Inszenierung mit David Tennant und Patrick Stewart hat die Produktionsfirma ein neues Projekt gestartet: Macbeth, mit Patrick Stewart und Kate Fleetwood. Tägliche Updates vom Dreh gibt es wieder im Illuminations-Blog, erfahrungsgemäß sind die sehr interessant.
Weil wir schon dabei sind, und weil wir davon wohl in nächster Zeit mehr in diesem Blog haben werden: Was haltet ihr eigentlich von Shakespeare? Damit ich etwas abschätzen kann, wie viel Shakespeare ich euch zumuten kann. Und weil es mich als zukünftige Englischlehrerin interessiert, auf wieviel Motivation ich da mal hoffen kann.
Der Tennant-Hibbel-Endspurt hat wahrlich begonnen: BBC 2 hat nun auch einen ersten Clip der Filmversion der Hamlet-Aufführung mit David Tennant und Patrick Stewart veröffentlicht. Etwa eine Minute aus der Thronsaal-Szene (erster Akt, zweite Szene), mit Hamlet, Claudius und Gertrude:
Wie erwartet toll gespielt, mit faszinierendem Set und die kurze Aufnahme zu Beginn mit Barfuß-Tennant im roten T-Shirt ist sehr GAH! Es gibt zu wenig GAH-Hamlets, oh ja. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir die Schnitte gefallen, irgendwas an denen fühlt sich seltsam an – aber das mag im Kontext ganz anders wirken.
Wir dürfen also sehr gespannt sein – der 3-Stunden-Film wird zu Weihnachten auf BBC 2 laufen und ein paar Tage später auf DVD veröffentlicht werden. Weiterlesen »
Quasi ein “Sieben auf einen Streich”-Beitrag: Hier geht´s vor allem um Orson Welles und Hamlet, aber auch um Zac Efron, mit Gastschnuffelauftritten von Patrick Kennedy und Leo Bill. Und weil’s um Hamlet geht, können wir an dieser Stelle ja auch noch erwähnen, dass der Film mit David Tennant und Patrick Stewart am 28.12. auf DVD erscheint, dann hätten die wir die auch noch dabei.
Also, nochmal von vorne: Es folgt eine Besprechung von Orson Welles’ Radio-Adaption von Hamlet – das bietet sich nicht nur wegen der generellen Großartigkeit von Welles und Hamlet an, sondern auch, weil diese Adaption im kommenden Film “Me and Orson Welles” mit Zac Efron kurz angesprochen wird. Und es den Clip von dieser Szene schon jetzt zu sehen gibt: Weiterlesen »
Ein aggressiver Macbeth-Virus scheint momentan um zu gehen: Nach den zwei kommenden Macbeth-Verfilmungen über die ich schon berichtet habe, gibt es jetzt schon Gerüchte für eine weitere Version: Dougray Scott will auch Macbeth spielen, mit seiner Frau Claire Forliani als Lady Macbeth und Richard Jobson als Regisseur. Der Ansatz für ihre Version ist zumindest was Neues:
The movie is being planned by punk star turned director Richard Jobson and is inspired by big screen hits Sin City and Spartan epic 300. Scheming Jobson said: “It is going to be like a graphic novel with Macbeth as a muscular, scarred barbarian of a man.”
Okay – das könnte völlig in die Hose gehen, könnte aber auch ziemlich interessant werden. Leider kenne ich von den beteiligten Personen kaum was, so dass ich schlecht einschätzen kann, was am wahrscheinlichsten ist.
Zumindest kann man gleich jetzt schon das Aussortieren der ganzen neuen Macbeths anfangen: Zu dem Film mit Anthony Stewart Head als Duncan, über den ich geschrieben hab, gibt es nämlich schon einen Trailer. Und der macht für mich ziemlich klar, dass ich den Film nicht sehen muss.
1948 war ein gutes Shakespeare-Jahr: während Laurence Olivier seinen gefeierten Hamlet abgeliefert hat, gab es von Orson Welles diese Macbeth-Verfilmung. Welles hatte 1936 schon eine vielgepriesene Macbeth-Aufführung mit komplett afro-amerikanischer Cast und Haiti als Schauplatz inszeniert, für seinen Film übernahm er nun selbst die Hauptrolle und situierte das Stück im gewohnten Schottland. Und weil es jetzt seit längerer Zeit keinen Orson Welles mehr hier im Blog gab, gibt es auch einen Orson-Picspam dazu. Weiterlesen »