Howard Goodall über die Beatles

1. March 2010

Ich mache ja eigentlich keine Werbung für bei Youtube online gestellte komplette Fernsehsendungen, aber hier erlaube ich mir mal eine Ausnahme. Weil die entsprechende Sendung offenbar nirgends käuflich erwerbbar ist, aber so klasse, dass ich sie doch unbedingt weiterempfehlen will.
Der britische Komponist Howard Goodall erklärt in seiner Beatles-Doku, was die Musik der Beatles so besonders macht, mit welchen Innovationen sie sich von der restlichen Musik ihrer Zeit abgehoben haben, und wie sie im Alleingang die gesamte westliche Musik verändert haben. Alles sehr anschaulich und verständlich erklärt und spannend präsentiert – besonders empfehlenswert also auch für Leute ohne Musikverständnis wie mich, die zwar sehr wohl erkennen, wenn sich etwas gut anhört, aber keine Ahnung haben, warum es das tut.
Also alle, die sich nur irgendwie für die Beatles oder Musik allgemein interessieren, sofort diese Doku anschauen. Link findet ihr in diesem Blogeintrag, der mich auf die Sendung aufmerksam gemacht hat, oder einfach bei Youtube nach “Howard Goodall Beatles” suchen.

Andere Beatles-relevante Dinge: Imdb listet den Deutschland-Start von Lennon-Biopic Nowhere Boy als den 9. Dezember 2010. Ein komplettes Jahr also nach dem UK-Start. Danke, da bleib ich wohl bei der DVD.

Leben nach Who

28. November 2009

Während wir auf die Regenerations zu Weihnachten hinhibbeln, gucken wir doch mal, was unsere Doctor-Darsteller nach ihrer Zeit bei Doctor Who anstellen:
Christopher Eccleston filmt gerade für den BBC-Four-Film “Lennon Naked”, der John Lennons Leben in den Jahren 1967 bis 1971 beschreibt. Eccleston übernimmt die Titelrolle, Naoko Mori spielt Yoko Ono, mehr dazu kann man hier nachlesen. Klingt nach einem äußerst interessanten Film, aber ich fürchte ich werde so meine Probleme haben, den Doctor und Tosh als John Lennon und Yoko Ono akzeptieren zu können…

David Tennant ist zwar noch offiziell Doctor, hat aber schon einige andere Dinge gedreht. Neben Hamlet spielt er demnächst im Kino den Bösewicht in St. Trinian’s 2: The Legend of Fritton’s Gold. Ich hielt das erst für einen völligen Quatschfilm und einen selten dämlichen Karriereschritt – aber der kürzlich erschienene Trailer und die Videos auf der Website haben mich da etwas gutmütiger gestimmt. Sieht eigentlich nach ganz unterhaltsamen Trash aus, und in der Gesellschaft von Colin Firth, Rupert Everett, Gemma Arterton und Tallulah Riley ist Tennant ja gut aufgehoben. Ich werd wohl demnächst mal den ersten St.-Trinian’s-Film gucken, um mir ein besseres Bild machen zu können. Hier erst einmal der Trailer zum zweiten Teil: Weiterlesen »

Trailer: Nowhere Boy

28. October 2009

Der Film hat bisher von den Medien nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit bekommen, dabei ist es ein interessantes Projekt: Regisseurin Sam Taylor-Wood hat basierend auf einem Buch von seiner Halbschwester die Jugendzeit von John Lennon verfilmt, mit Aaron Johnson als Lennon und Thomas Sangster als Paul McCartney. Als ich das erste Mal von dem Film gehört hab, war ich ziemlich skeptisch, vor allem, weil die Schauspieler halt so gar nicht wie ihre realen Vorbilder aussehen. Aber ich muss zugeben, dass der nun erschienene Trailer ziemlich gut aussieht:

Auch mit dabei Anne-Marie Duff (eine der beneidenswertesten Frauen der Welt, weil Ex-Freundin von David Tennant und Ehefrau von James McAvoy ;-) ) als Lennons Mutter Julia und David Morrissey als Julias Freund Bobby Dykins. Alles Gründe, um da mal interessiert zu bleiben. Morgen hat der Film Premiere auf einem Festival, da dürfte es dann erste Kritiken geben.

Across the Universe: Song-Picspam

26. July 2009

across-iconWie angekündigt hab ich noch einen Picspam zum Beatles-Musical Across the Universe gemacht, genauer gesagt zu den Songsequenzen. Die wirken zwar nur richtig mit Musik und in Bewegung, aber haben trotzdem einen Picspam verdient. Und weil es wirklich viele Songs sind, sind es auch viele Bilder geworden.
Achtung: Der Picspam zeigt Bilder aus allen Songsequenzen des kompletten Films und bietet damit in gewisser Weise SPOILER zum Verlauf der Geschichte. Das ist bei diesem Film nicht allzu tragisch, weil die Handlung eh recht vorhersehbar ist, und Across the Universe einfach keiner der Filme ist, die weniger Spaß machen, wenn man den Schluss kennt – trotzdem sei davor gewarnt. Wer sich nicht verspoilern will und doch einen kleinen Eindruck haben will, der sollte bei diesem Picspam einfach nicht weiter als zur Hälfte oder so gucken. Weiterlesen »

Filmkritik: ACROSS THE UNIVERSE

22. July 2009

acrosstheuniverse-coverAls ich nach der Besprechung der Beatles-Filme A Hard Day’s Night und Help gemeint hab, ich könnt ja auch noch Across the Universe gucken, hab ich eigentlich nicht allzu viel davon erwartet. Ein amerikanisches Musical mit neuinterpretierten Beatles-Songs, kann das denn wirklich gut gehen? Ja, kann es – ganz wunderbar sogar.
Weil ich sowieso nicht die Finger von diesem Film lassen kann, wird es wohl in den nächsten Tagen noch einen ausführlichen Picspam dazu geben.
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Filmkritik: HELP! (mit Picspam)

11. July 2009

beatles-helpcoverNach A Hard Day’s Night also hier noch der ein Jahr später, 1965, erschienene Beatles-Film Help!. Erneut mit eher kurzer Besprechung, und eher längerem Picspam – um zu zelebrieren, wie schick die vier damals ausgesehen haben.
Mal schaun, ob das dann reicht, oder ob mich meine wiederbelebte Beatles-Liebe noch zu mehr Besprechungen bringt. Ich würd ja sehr gern nochmal Paul Is Dead sehen, der vor Jahren im Fernsehen lief – aber ich fürchte, der wird wohl nie auf DVD erscheinen. Across the Universe hat bessere Chancen.
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Filmkritik: A HARD DAY’S NIGHT (mit Picspam)

9. July 2009

harddaysnight-coverIch hab die aktuelle 60er-Jahre-Filmreihe mit Reviews ziemlich vernachlässigt, ich muss da noch einiges nachholen. Dabei ist die ziemlich klasse, und etwas ansteckend: Seit wir letzte Woche Help! geschaut haben, bin ich mal wieder ganz auf einem Beatles-Trip. Deshalb gibt’s hier also eine sehr kurze Besprechung vom ersten Kinofilm der Beatles, A Hard Day’s Night und dazu einen Picspam, um zu unterstreichen, dass sich Beatles-Filme nicht nur wegen der Akustik, sondern auch wegen der Optik definitiv lohnen. Und natürlich gibts dann auch für Help! das gleiche in den nächsten Tagen. Weiterlesen »